Mein Heimkinoprojekt, welches ins Wohnzimmer integriert wird
  
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Di, 22. Mai 2012, 21:00
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Autor Thema: Mein Heimkinoprojekt, welches ins Wohnzimmer integriert wird  (Gelesen 24382 mal)
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« am: Fr, 07. September 2007, 14:04 »

Hallo Ihr Lieben,

hier nun der Beginn meines neuen Projektes.


Zunächst mal der Grundriss, aus dem die Messpunkte ersichtlich sind.








Bevor wir eingezogen sind, begann die Planung. Es galt ein Wohnzimmer mit einem Heimkino zu verbinden. Da der Umzug jedoch hauptsächlich von meiner Frau gewollt war, hatte ich gute Argumentationsmöglichkeiten…

Wir entschieden uns für die Aufstellung, wie sie im Grundriss ersichtlich ist. Nun habe ich einen sehr netten Zeitgenossen an meiner Seite, der mich kräftig unterstützt. Günther Groß, besser bekannt unter Ars Bolandi. Günther, an dieser Stelle meinen allerherzlichsten Dank! Günther ist wirklich extrem hilfsbereit und erfahren. Ich vertraue ihm sehr!

Um die Leinwand herum soll eine zweite Wand entstehen, welche wie ein Bilderrahmen schräg nach innen zuläuft. In diesen Schrägen sollen die Lautsprecher eingebaut werden. Es soll ein vollaktives 3 Wege System zuzüglich eines SBA werden. Außerdem kräftige Unterstützung durch diverser raumakustischer Maßnahmen/Elemente.

Näheres schildere ich zu gegebener Zeit gern in Form eines Bauberichtes. Aber bittet mich ausdrücklich darum. Ich mache mir die Arbeit sehr gern, aber nur wenn es auf Interesse stößt. Daher: Bitte Interesse signalisieren.

Hier nun mal die einzelnen Messergebnisse der Arta Nachhallzeitmessungen. Als Schallquelle wurde mein Dodo genutzt.





   Sender   Empfänger
      
1. Messung   1   11
2. Messung   1   6
3. Messung   1   9
4. Messung   4   9
5. Messung   2   9
6. Messung   2   6
7. Messung   3   6
8. Messung   3   9
9. Messung   3   10
10. Messung   3   12
11. Messung   7   12
12. Messung   7   9
13. Messung   7   5
14. Messung   7   1




Hier mal der Durchschnitt aller Messungen:



Wie es nun weiter geht, werde ich berichten, wenn Interesse besteht.


Gruß

Stefan
« Letzte Änderung: Mo, 08. Oktober 2007, 16:37 von Verrückter » Gespeichert
asb
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« Antworten #1 am: Fr, 07. September 2007, 14:07 »

Hi Stefan,


freut mich, dass du dein Projekt hier auch vorstellst.

Hiermit bitte ich dich ausdrücklich und offiziell, Bilder und Bauberichte folgen zu lassen.  zwinkern

Bin schon sehr gespannt...sieht vielversprechend aus  zustimm



Grüsse Andy
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Bernd
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« Antworten #2 am: So, 09. September 2007, 08:41 »

Das Projekt ist sehr interessant. Lautsprecher und Absorber als eine zusammengehörige Einheit zu betrachten finde ich auf jeden Fall sinnvoll. Ich bin schon mal auf den Baubericht gespannt.


Gruß Bernd
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rossi
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« Antworten #3 am: Sa, 15. September 2007, 17:38 »





hallo stefan,

wieviel (nerven) hatte dich der dodo letztendlich gekostet und wäre es ratsam einen solchen nachzubauen? wäre es eventuell interessant, eine bauanleitung in einem thread unterzubringen?

respektvollen gruß
olli

-

typischer anfängerfehler ... ich habe den thread gerade gefunden, danke
« Letzte Änderung: Sa, 15. September 2007, 17:41 von rossi » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #4 am: Mi, 26. September 2007, 13:45 »

Eins verstehe ich nicht:
Entstehen diese Graphen aus der Messung von jeweils 63 Hz, 125, 250 Hz, usw und werden keine Frequenzen dazwischen betrachtet?
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« Antworten #5 am: Mi, 26. September 2007, 14:07 »

Eins verstehe ich nicht:
Entstehen diese Graphen aus der Messung von jeweils 63 Hz, 125, 250 Hz, usw und werden keine Frequenzen dazwischen betrachtet?


Ja, genau.
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Ydope
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« Antworten #6 am: Mi, 26. September 2007, 15:47 »

Jetzt weißt du wie lange eine einzige Frequenz pro Oktave an verschiedenen Orten im Raum nachhallt. Wäre es nicht interessanter wie lange jede Frequenz im Hörgebiet nachklingt?
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« Antworten #7 am: Mi, 26. September 2007, 20:07 »

Naja, es ist ja nicht nur eine schmalbandige frequenz, die ausgwertet wird, sondern die Oktave. Die genaue Angabe beziet sich auf die Frequenz, aber der Messwert ist schon breitbandiger gewählt.

Es stellt sich die Frage, was will ich wissen. Ich will zunächst wissen, was passiert im Raum und mit welchen Abweichungen. Sicherlich ist die Hörzone am interessantesten, daher sind die meisten Messpunkte ja auch im Bereich der Hörzone. Der nächste Schritt ist sicherlich eingrenzender. Aber erst einmal will ich den Raum verstehen.

Gruß

Stefan
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« Antworten #8 am: Mi, 26. September 2007, 20:41 »

Hmm, ich stehe auf dem Schlauch.
Was sendet der Lautsprecher für ein Signal, das dann in diesen Graphen mündet?
(Nach der ersten Antwort dachte ich einen Sinus pro Oktave aber das scheint ja nicht zu stimmen)

Gruß
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« Antworten #9 am: Mi, 26. September 2007, 21:09 »

Rosa Rauschen oder weißes Rauschen oder MLS...

Die Werte werden aus der Impulsantwort generiert. Ähnlich wie der Wasserfall bei Carma...

Gruß

Stefan

P.S. Einfach mal mit Arta probieren zwinkern
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« Antworten #10 am: Mi, 03. Oktober 2007, 20:18 »

Hallo,

es ging mal wieder etwas weiter.

Zunächst habe ich aus den Durchschnittsmessdaten aus dem ersten Post mal ein EDT Diagramm erstellt.

Dann habe ich vor der Leinwandwand einen relativ schweren Vorhang im Abstand von 45cm aufgehängt und eine Messung vorgenommen.



Hier, zur Erinnerung, der Durschnitt aus dem ersten Post:




Und hier das EDT, aller Messungen im Schnitt:






Hier noch einmal zur Erinnerung die Messung aus dem ersten Post Sender an Punkt2 Empfänger an Punkt 9:




Jetzt die Messung von heute:




Und die EDT von heute:




Wobei ich mir nicht wirklich sicher bin, ob die EDT Daten richtig sind.

Gruß

Stefan
« Letzte Änderung: Mi, 03. Oktober 2007, 20:19 von Verrückter » Gespeichert
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« Antworten #11 am: Mi, 03. Oktober 2007, 20:22 »

Hallo Stefan,


soll heissen, die Verbesserung (auch bei 63 Hz) ist nur dem Vorhang geschuldet?

Wieviel Fläche nahm der ein?


Grüsse Andy
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« Antworten #12 am: Mi, 03. Oktober 2007, 20:29 »

Ja, genau. Ich war auch sehr erstaunt!

Er hängt vor der gesamten Wand. Die Wand ist etwa 4,7 Meter breit und etwa 2,6 Meter hoch. Der Vorhang ist etwa 8,4 Meter breit und deckenhoch.

Diese Messung ist eigentlich quatsch, denn wenn ich höre, wird der Vorhang auf sein. Auch wird ja noch eine zweite Wand um die Leinwand eingezogen. So gesehen, sind alle Messungen bis jetzt ein Stück weit überflüssig, aber zu Verstehen des Raumes...

Auf jeden Fall interessant, was dieser popelige Vorhang macht. Insofern ist die Aussage, dass man so viel Dämmmaterial einbringen soll, wie möglich, auch zu pauschal und somit unkorrekt.

Gruß

Stefan
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« Antworten #13 am: Mi, 03. Oktober 2007, 20:45 »

Nicht schlecht.

Dabei wirds aber erstens die Fläche machen und zweitens auch der Abstand. Wohl aber eher die Fläche.
Wenn man bedenkt, dass man mit "normalen" Plattenabsorbern nur einen Bruchteil der möglichen Gesamtoberfläche bedeckt....
Ich habe noch einen relativ grossen Rest von einer 6 mm HDF Platte rumstehen und war auch schon geneigt, den mal versuchsweise vor die Wand zu pappen (Auslöschung bei 60 Hz). Aber momentan komme ich vor lauter Ideen nicht dazu, auch nur eine zu verwirklichen.

Zitat
Insofern ist die Aussage, dass man so viel Dämmmaterial einbringen soll, wie möglich, auch zu pauschal und somit unkorrekt.

Mich wundert eher, dass die Reduzierung recht gleichmässig ausgefallen ist. Sollte man bei einem dicken Stoff doch eigentlich von einer besseren Absorption im Mittel/Hochtonbereich augehen können. Der Pegel war ident? Sorry der Frage, aber kann ja sein zwinkern




Grüsse Andy

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« Antworten #14 am: Mi, 03. Oktober 2007, 20:55 »

Der Pegel war identisch, selbst wenn nicht, sollte es nicht solche Unterschiede ausmachen. Auch gefühlsmäßig passt das Messergebnis.

Meinst Du wirklich, dass hier ein Plattenresoeffekt ne Rolle spielt? Ich kanns mir nicht wirklich vorstellen. Sicher, der Abstand zur Rückwand ist gut. Aber die Gleichmäßigkeit ist schon spannend.

Stefan
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