Kann ein DBA in "normalen" Räumen überhaupt richtig funktionieren??
  
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Di, 22. Mai 2012, 20:54
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Autor Thema: Kann ein DBA in "normalen" Räumen überhaupt richtig funktionieren??  (Gelesen 13652 mal)
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asb
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« Antworten #15 am: Fr, 26. Oktober 2007, 15:14 »

Mahlzeit Klaus,


Zitat
Dann sind normalerweise die Wände nicht 100% schallhart


Müssen sie das überhaupt?

Selbst bei Wandeinbau wird doch die vordere Wellenfront von der hinteren vor der Wand "abgefangen". Sogesehen dürften doch nur die seitlichen und oberen/unteren Begrenzungsflächen einen Einfluss haben.
Und deren Einfluss auf die Funktionalität erschliesst sich mir grad auch nicht.

Verflucht...ich muss den Keller leer kriegen...



Grüsse Andy
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KSTR
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« Antworten #16 am: Fr, 26. Oktober 2007, 16:01 »

Äh, es ging um die Seitenwände und Decke/Boden...

Ich glaub auch, der Keller muss geräumt werden  prost

Grüße, Klaus
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« Antworten #17 am: Fr, 26. Oktober 2007, 19:15 »

Vielen Dank für deine Antwort, genau sowas wollte ich hier lesen! daumenhoch Jetzt muss ich nur noch versuchen das Ganze einigermassen zu verstehen... hammeraufkopf Oder könntest du evtl. sowas wie eine Quintessenz daraus zusammenfassen?  rolleyes Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste ein DBA, so wie es Robert oder ich haben, unabhängig von der Raumbeschaffenheit und der Geometrie, perekt funktionieren können, wenn man es nur richtig einstellt - korrekt?? Dann frage ich mich warum es nicht funktioniert  confused Sowohl sein als auch mein Wasserfall zeigen noch ziemlichen Nachhall....  traurig

Genau, es müsste funzen können. "nur" weil es bei euch nicht funzt, heißt es nicht, dass es das nicht könnte. Vielleicht liegt es an den Personen, die es einstelleten. Oder am Messequipment. Oder, oder rolleyes

Ich habe häufig den Eindruck, dass sobald ein aktiver Absorber im Spiel ist, sofort von DBA gesprochen wird. Dat is ja nun nich so! Vielleicht sollte sich jemand die Mühe machen und hier erst einmal genau beschreiben, was eigentlich ein DBA ist und vor allem wie es funzt. Dann wird einiges klarer.

@Klaus: Wie und womit hast Du eine Loop Back Messung gemacht, welche einen Messfehler im yS Bereich aufwies?

Gruß

Stefan
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« Antworten #18 am: Fr, 26. Oktober 2007, 21:46 »

Bzgl. SBA und DBA:
http://www.monkeyforest.de/Page10383/Aktuell_dt/DAGA2003-Paper.PDF

Dort wird bloß lambda/2 als Strahlerabstand gefordert, aber das erscheint mir zu knapp...

@Stefan: gemessen mit ARTA, aber auch "von Hand". Ergibt sich, als Minimum-Phase System, auch schon aus dem Ampituden-FG, und der is flach wie ne Schaltafel bis 40kHz... und ganz unten gibt's ein Roll-Off erster Ordnung (Koppel-Kondensator) mit ensprechend nicht relevantem Groupdelay-Delta und mit dem minimalen Überschwingen, das ein HP 1ter Ordnung halt hat, in der Sprungantwort.

Hier z.B. mal die Sprungantwort @44.1kHz, mit 9m(!) Kabel -- Beipackstrippe -- im Loopback, aber nur auf einen Kanal (es ging um angebliches Delay und Resos durch x Meter billiges Kabel):


Grüße, Klaus
« Letzte Änderung: Fr, 26. Oktober 2007, 21:49 von KSTR » Gespeichert
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« Antworten #19 am: Fr, 26. Oktober 2007, 22:28 »

Bzgl. SBA und DBA:
http://www.monkeyforest.de/Page10383/Aktuell_dt/DAGA2003-Paper.PDF

Dort wird bloß lambda/2 als Strahlerabstand gefordert, aber das erscheint mir zu knapp...

Das Problem aus meiner Sicht ist, dass man einen gewissen Mindestabstand zum Chassis benötigt, bis sich die vermeintlich ebene Wellenfront ausbildet. Ich würde den halben Chassisabstand als Hörplatzentfernung annehmen. Weil, der Schall, wenn er sich kugelförmig ausbreitet, den gleichen Weg nach vorne zurücklegt, wie zur Seite. Zur Seite muss er den halben Chassisabstand. In der gleichen Zeit hat er den gleichen weg in Richtung Hörplatz zurückgelegt. Was also bedeutet, dass sich erst dann der Schall der beiden Chassis treffen. Das würde bei 100Hz  85 cm bedeuten und bei 50Hz schon 170 cm. Von einer geraden Wellenfront ist dann noch lange nicht die Rede, sondern von einer "brustförmigen" Wellenfront, aufgrund der Radien. Also würde ich etwa mindestens noch einmal verdoppeln. Also sind wir bei 50 Hz schon bei 3,4 Meter. Wer jetzt sagt, dass ein SBA/DBA in kleinen Räumen mehr Sinn macht als in Großen, dann teile ich diese Meinung nicht.

Daher: Abstand verkleinern =  prost

@Stefan: gemessen mit ARTA, aber auch "von Hand". Ergibt sich, als Minimum-Phase System, auch schon aus dem Ampituden-FG, und der is flach wie ne Schaltafel bis 40kHz... und ganz unten gibt's ein Roll-Off erster Ordnung (Koppel-Kondensator) mit ensprechend nicht relevantem Groupdelay-Delta und mit dem minimalen Überschwingen, das ein HP 1ter Ordnung halt hat, in der Sprungantwort.

Hier z.B. mal die Sprungantwort @44.1kHz, mit 9m(!) Kabel -- Beipackstrippe -- im Loopback, aber nur auf einen Kanal (es ging um angebliches Delay und Resos durch x Meter billiges Kabel):


Grüße, Klaus


Ja, das sieht gut aus. Die Erklärung, warum dieser "Messfehler" da ist, hat der Cpt. ja abgeliefert. Ich frag mich nur, warum ist das bei Dir nicht so? Mit welchem Signal regst Du an? Und ist es ne Single Loop Back Messung? Welche Soundkarte hast Du?

Gruß

Stefan
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asb
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« Antworten #20 am: So, 28. Oktober 2007, 10:34 »

Hallo,


hier mal ein paar Forenbeiträge mit Messungen

http://www.avsforum.com/avs-vb/showthread.php?t=837744

Ganz unten sind auch die gewünschten Wasserfalldiagramme zu finden.
Vom BSP über den Frequenzbereich des DBA´s ein Traum.



Grüsse Andy
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Ydope
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« Antworten #21 am: So, 28. Oktober 2007, 14:26 »

Danke Andy  daumenhoch
Genau den Link hat mir Markus auch im Parallelthread gezeigt. Tasächlich ein gutes Argument für DBA. Allerdings meint 'Follgott', jede Art von Bassfalle würde den Effekt verschlechtern. Dann frage ich mich wie man dann den Wirkungsbereich und den Bereich darüber gleichzeitig hinkriegen soll.
Sehr spannend jedenfalls...

Gruß
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markus
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« Antworten #22 am: Fr, 09. November 2007, 08:52 »

nachdem mich einer der zensierwütigen hifi-forum-hobbydiktatoren - dort auch als moderation bekannt - mit einem redeverbot belegt hat, müsst ihr mich nun hier ertragen schreck deshalb erst einmal ein nett gemeintes "hallo" in die runde.

barnie, es soll leute geben, die die wirksamkeit eines dba komplett anzweifeln. leider posten audiofisk, poison_nuke und follgott (verschollen?) keine belastbaren messungen, deshalb die frage an dich: kannst du einige wasserfälle erstellen, die die raumantwort einmal mit aktivem dba (front- und rücksystem aktiv) und einmal nur als sba (nur frontsystem aktiv) zeigen? 3 messpunkte (im abstand von 50 cm) auf ohrhöre, entlang der längsachse sollten genügen. jeweils 3 zusätzliche messpunkte links und rechts der mittellinie wären die kür und du gehst in die hifigeschichte ein.

viele grüsse, markus
« Letzte Änderung: Fr, 09. November 2007, 08:55 von markus » Gespeichert
Barnie
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« Antworten #23 am: Fr, 09. November 2007, 09:05 »

Hallo Markus

Ich denke dein Anliegen wäre hier besser aufgehoben (Andy vielleicht könntest du verschieben?):

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,67.0.html

Wir haben da einen sehr kompetenten User KSTR, der die theoretischen Grundlagen sehr gut kennt. Ich kann ihm ehrlich gesagt nicht ganz folgen und mir fehlt momentan auch die Zeit, mich intensiver damit auseinanderzusetzten, aber vielleicht kannst du ja dort mit ihm der "Problematik" auf den Grund gehen... Für Messungen hab ich momentan leider auch keine Zeit... Was ich bieten könnte, wären Messungen SBA vs. DBA am Hörplatz. Diese müsste ich noch irgendwo abgespeichert haben. In der Zwischenzeit kannst du hier etwas stöbern, da habe ich die "Entstehung" meines DBAs Schritt für Schritt beschrieben und mit Messungen belegt:

http://mb.abovenet.de/allabout-hifi/index.php/topic,266.0.html

Grüsse
Barnie
« Letzte Änderung: Fr, 09. November 2007, 09:09 von Barnie » Gespeichert

markus
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« Antworten #24 am: Fr, 09. November 2007, 10:56 »

ohne messungen kommen wir nicht weiter und drehen uns im kreis.

aber weiter theoretisiert: eine möglichkeit, weshalb ein dba nicht optimal funktioniert, wäre die form der welle am "absaugenden" ende. sie ist im moment, in dem sie auf die vordere welle trifft nicht eben, sondern würde erst in einem gewissen abstand durch die seiten- und deckenwand-reflexion eben:



ebene welle trifft auf nicht-ebene welle. die auslöschung ist nicht perfekt. eine resternergie und somit nachhall bleibt im raum.
wie klaus schon schrieb: evtl. ist eine viel grössere anzahl von bassschallquellen nötig, als von goertz angegeben.
« Letzte Änderung: Fr, 09. November 2007, 11:05 von markus » Gespeichert
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« Antworten #25 am: Fr, 09. November 2007, 11:11 »

Hallo Marcus,

klingt gut, was Du schreibst.

Das erklärt auch die Problematik, warum am hinteren Ende das DBA schlechter klingt, weil die Verzögerung etc. zu hören ist. In Raummitte jedoch, sind beide Wellenfronten sehr gleich.

Gruß

Stefan

P.S. Ich bin aber auch der Meinung, dass Lmbda halbe zuwenig ist. Obwohl wir hier im Bereich sind, in denen wir von Drücken sprechen...
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alex8529
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« Antworten #26 am: Fr, 09. November 2007, 12:59 »

In Raummitte jedoch, sind beide Wellenfronten sehr gleich.


Hi,

das mag sein, aber da will man ja aber nicht "auslöschen".

Ich habe hinter meinem Hörplatz ca. 2 m Platz dafür

Grüße Frank
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« Antworten #27 am: Fr, 09. November 2007, 14:00 »

Hallo Frank,

natürlich nicht, aber Du löscht ja auch nicht wirklich aus.

2 Meter sollten aber auch reichen.

Um was geht es Dir eigentlich hier? Möchtest Du Infos zum DBA? Möchtest Du eines bauen?

Stefan
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markus
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« Antworten #28 am: Sa, 10. November 2007, 14:49 »

hab' keine lust mehr auf spekulationen und mache das versuchskarnickel: 4 peerless sls-10 sind bestellt und werden in  4 unhandliche 40x40x40 cm messende würfel verdübelt.

übrigens interessant, was k+h zur aufstellung ihres dbas empfehlen: http://www.klein-hummel.com/klein-hummel/globals.nsf/resources/o800aram_bda_g_518316_rev_231106.pdf/$File/o800aram_bda_g_518316_rev_231106.pdf
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« Antworten #29 am: Sa, 10. November 2007, 14:59 »

Hallo,

sehr interessant, was Du da schreibst.

Warum die SLS10? Gut und günstig?

Und warum "nur" 4 Stück. Damit fluppt ein DBA nicht. Zumindestens kein echtes.

Stefan
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