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Di, 07. Februar 2012, 03:54
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56 Hz Problem
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Autor
Thema: 56 Hz Problem (Gelesen 3482 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
asb
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Beiträge: 1573
56 Hz Problem
«
am:
Di, 16. Oktober 2007, 11:13 »
Hallo,
ich komm irgendwie nicht wirklich weiter.
Habe in meinem Raum bei 56 Hz einen hässlichen, modenbedingten Pegeleinbruch. Die Frequenz ist störend, da eine Bassdrum ungefähr dort arbeitet und man bei Rock ein Defizit wahrnimmt.
Mit Lautsprecheraufstellung oder Hörplatzpositionierung komme ich nicht weiter, da es sich bei der Mode um die Summe beider ersten Horizontalmoden handelt.
Das sieht dann ungefähr so aus...
Ich habe nun mal zwei Helmholtzresos in den Ecken versucht, kein Erfolg.
Hat jemand eine Idee?
Grüsse Andy
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Barnie
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Beiträge: 527
Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #1 am:
Di, 16. Oktober 2007, 13:31 »
Und die Helmis hast du genau auf diese Frequenz abgestimmt? Wenn ja, dann versuch sie mal an jeder Wand und jeder Ecke. Meine Versuche mit Pegeleinbrüchen kennst du ja eh. Nur an einer Stelle im Raum hat es wirklich funktioniert...
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Mein Heimkino
asb
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Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #2 am:
Di, 16. Oktober 2007, 14:54 »
Hi Barnie,
Zitat
Meine Versuche mit Pegeleinbrüchen kennst du ja eh
Deswegen taucht dieser Thread ja auch unter Resonatoren auf
und deine Versuche haben mich ja erst neugierig gemacht.
Ich habe für die HR verschieden lange Rohre, die nur auszutauschen brauche. So lässt sich recht einfach fast jede beliebige Abstimmung erreichen (bis zu der Resonanzfreuqenz, die ohne Rohre erreicht wird).
Ich habe erst mal keine weiteren Positionen versucht. Dort, wie die HR ihren Dienst für eine 44 Hz Mode verrichten, ist auch das Druckmaximum bei 56 Hz. Daher erst mal dort probiert.
Werde die Tage aber noch mal andere Orte testen. Leider gibt es, bis auf die Raumecken, keine weiteren Möglichkeiten, einen Resonator für diese Frequenz zu stellen.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was ausser Resonatoren noch wert wäre, getestet zu werden?
Grüsse Andy
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Ydope
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Beiträge: 1133
Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #3 am:
Di, 16. Oktober 2007, 17:09 »
Hi Andy,
wenn du sicher bist, dass es ein ausschließlich modales Problem ist und nichts mit Abständen zu Decke, Schräge oder Rückwand zu tun hat, dann würde ich es mit Resos an den Seitenwänden nahe den Ecken versuchen. Was sind die Maße des Raums?
Was mich ein bisschen wundert, ist die Fokussierung auf einzelne Frequenzen im tieferen Bassbereich. Was ist den z.B. bei 100-300 Hz los? Ist da dein Raum nicht im Grunde unbehandelt?
Gruß
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asb
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Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #4 am:
Di, 16. Oktober 2007, 18:14 »
Hi Julius,
Zitat
wenn du sicher bist, dass es ein ausschließlich modales Problem ist und nichts mit Abständen zu Decke, Schräge oder Rückwand zu tun hat
Ist das nicht ein und das selbe?
Zitat
Was sind die Maße des Raums?
3,9 x 4,85 x 2,4 Meter.
Zitat
Was mich ein bisschen wundert, ist die Fokussierung auf einzelne Frequenzen im tieferen Bassbereich. Was ist den z.B. bei 100-300 Hz los? Ist da dein Raum nicht im Grunde unbehandelt?
Nun ja...ich habe für mich festgestellt, dass modale Pegelschwankungen besonders im Bereich unter 100 Hz auffallen. Drums, Bässe und weiss der Fuchs nicht alles, spielen dort unten fast immer solo. Über 100 Hz fallen Pegeldifferenzen weniger auf, da dort schon andere Instrumente, Stimmen etc mit reinspielen.
So habe ich mir erst mal auf die Fahne geschrieben, diesen Bereich zu linearisieren. Wenn ich das Loch noch gestopft bekomme, sieht es bis 100 Hz schon recht ordentlich aus. Zum anderen sind Moden 1. Ordnung immer ausgeprägter, behandelt man diese, gibt es meist auch Veränderungen bei deren vielfachen.
Grüsse Andy
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Ydope
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Beiträge: 1133
Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #5 am:
Di, 16. Oktober 2007, 18:51 »
Zitat von: asb am Di, 16. Oktober 2007, 18:14
Zitat
wenn du sicher bist, dass es ein ausschließlich modales Problem ist und nichts mit Abständen zu Decke, Schräge oder Rückwand zu tun hat
Ist das nicht ein und das selbe?
Nein, denn die Moden resultieren ja aus dem Abstand den die Begrenzung zueinander haben, aber so ein Loch kann ja auch am Abstand Hörposition-Begrenzung liegen, da es ja alle möglichen stehenden Wellen gibt, die nichts mit den tatsächlichen Raummaßen zu tun haben. Gerade in einem kleineren Raum haben diese Effekte oft einen ebenso großen Einfluss wie die Moden, denn man ist naturgemäß in der Nähe vieler Begrenzungen. Bei 56 Hz käme man auf einen Abstand von ganz grob 150 cm, der eine solche Auslöschung hervorrufen kann. Das käme doch ungefähr mit deinem Deckenabstand und deinem Abstand zur Rückwand hin oder?
Zitat von: asb am Di, 16. Oktober 2007, 18:14
Zitat
Was sind die Maße des Raums?
3,9 x 4,85 x 2,4 Meter.
56 Hz kann ich weder mit der Breite noch mit der Höhe in Verbindung bringen. Was sich modal in vorne-hinten-Richtung abspielt ist nicht so einfach vorherzusagen, da die Begrenzungen da nicht parallel sind.
Zitat von: asb am Di, 16. Oktober 2007, 18:14
Zitat
Was mich ein bisschen wundert, ist die Fokussierung auf einzelne Frequenzen im tieferen Bassbereich. Was ist den z.B. bei 100-300 Hz los? Ist da dein Raum nicht im Grunde unbehandelt?
Nun ja...ich habe für mich festgestellt, dass modale Pegelschwankungen besonders im Bereich unter 100 Hz auffallen. Drums, Bässe und weiss der Fuchs nicht alles, spielen dort unten fast immer solo. Über 100 Hz fallen Pegeldifferenzen weniger auf, da dort schon andere Instrumente, Stimmen etc mit reinspielen.
Das könnte auch inkorrekt sein. Ich habe ein paar Musikstücke genommen und jeweils den Bereich bis 100 Hz und den Bereich 100 Hz - 300 Hz isoliert. Der Bereich von 100 Hz - 300 Hz war insgesamt immer lauter. Ferner sind da die Basslinien immer klar zu vernehmen. Ich habe schon öfter gelesen, dass eine korrekte gleichmäßige trockenen Wiedergabe in diesem höheren Bereich wichtiger ist als in dem unteren und es scheint mir doch recht einleuchtend.
Gruß
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asb
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Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #6 am:
Di, 16. Oktober 2007, 19:03 »
Zitat
Bei 56 Hz käme man auf einen Abstand von ganz grob 150 cm, der eine solche Auslöschung hervorrufen kann. Das käme doch ungefähr mit deinem Deckenabstand und deinem Abstand zur Rückwand hin oder?
Wie in der Grafik zu sehen, ist es auch in der Praxis. Fast überall im Raum kaum Pegel bei dieser Frequenz. Nur in den Ecken.
Zitat
56 Hz kann ich weder mit der Breite noch mit der Höhe in Verbindung bringen. Was sich modal in vorne-hinten-Richtung abspielt ist nicht so einfach vorherzusagen, da die Begrenzungen da nicht parallel sind.
Laut Hunecke liegen bei 56 Hz beide horizontale Moden (1. Ordnung) zusammen. Das ergibt dann den hier vorzufindenden Effekt. Passt, trotz Schräge, erstaunlich gut.
Was meine Vorliebe für den Bereich unter 100 Hz angeht: irgendwo muss man ja anfangen
Jetzt habe ich meine 44 Hz Geschichte gut im Griff....nun wäre die 56 dran
Irgendwie juckt es mich auch sehr, da die Voraussetzungen, durch Aufstellung da was zu machen, gegen null laufen. Und da HR auch immer noch ein wenig Nachhallnehmen, ist mir der tieffrequente Bereich auch recht wichtig. Denn ich denke, mit Plattenresos wird man da kaum was machen können. Jedenfalls habe ich mit noch keinem Plattenreso eine Veränderung im BSP ausmachen können.
Grüsse Andy
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Ydope
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #7 am:
Di, 16. Oktober 2007, 19:29 »
Zitat von: asb am Di, 16. Oktober 2007, 19:03
Laut Hunecke liegen bei 56 Hz beide horizontale Moden (1. Ordnung) zusammen. Das ergibt dann den hier vorzufindenden Effekt. Passt, trotz Schräge, erstaunlich gut.
Also, irgendwas stimmt da nicht.
4,85 m Wandabstand führen zu Moden, die Vielfache von 35 Hz sind. 56 Hz ist damit nicht in Verbindung zu bringen.
Die 3,9 m ergäbe Vielfache von 44 Hz und mit der Decke kommt man auch nicht hin.
Wenn das also wirklich im ganzen Raum außer den Ecken so ist, dann ist es wohl eine Mode, die sich irgendwie zwischen Schräge, Rückwand und Boden entwickelt.
Falls sich die Frequenz der Auslöschung verändert, wenn du den Abstand zu Rückwand und Decke (und Schräge) gleichzeitig änderst, würde ich eher auf 'normale' stehende Wellen tippen.
Je nachdem welches von beiden die Ursache ist, wären halt auch die optimalen Gegenmaßnahme verschieden.
Zitat
Was meine Vorliebe für den Bereich unter 100 Hz angeht: irgendwo muss man ja anfangen
Jetzt habe ich meine 44 Hz Geschichte gut im Griff....nun wäre die 56 dran
Irgendwie juckt es mich auch sehr, da die Voraussetzungen, durch Aufstellung da was zu machen, gegen null laufen. Und da HR auch immer noch ein wenig Nachhallnehmen, ist mir der tieffrequente Bereich auch recht wichtig. Denn ich denke, mit Plattenresos wird man da kaum was machen können. Jedenfalls habe ich mit noch keinem Plattenreso eine Veränderung im BSP ausmachen können.
Ich bin ja nach wie vor Verfechter von Kantenabsorbern, als beste erste Maßnahme...
Gruß
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asb
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #8 am:
Di, 16. Oktober 2007, 19:44 »
Keine Ahnung, was die von Hunecke damit meinen. Gib doch mal die Abmaße dort ein.....
Kantenabsorber sind bei mir nicht drin (Platzangebot).
Wird wohl wieder auf einige Experimente hinauslaufen...
Das lustige ist auch, wenn die Türe zu ist, ist der Einbruch geringer, als wenn ich sie öffne. Komisches Phänomen....
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Ydope
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #9 am:
Di, 16. Oktober 2007, 20:32 »
Hunecke meint, wenn dein Raum quaderförmig wäre, wäre das die erste horizontale Tangentialmode.
Ein bisschen mag das hineinspielen, aber es hat ja nur ca. das untere Drittel deines Raums diese Maße und Tangentialmoden sind weniger stark als axiale.
Das mit der Tür kann nur so sein, dass die Geometrie hinter der Tür dann hineinspielt. Wüßte aber auch ncith wie man diese Info nutzen soll...
Gruß
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asb
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #10 am:
Di, 16. Oktober 2007, 20:36 »
Hmm....hilft nicht wirklich weiter.
Ich werd ein paar HR versuchen. Werde berichten....
Grüsse Andy
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Barnie
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #11 am:
Mi, 17. Oktober 2007, 09:24 »
Zitat von: asb am Di, 16. Oktober 2007, 14:54
Werde die Tage aber noch mal andere Orte testen. Leider gibt es, bis auf die Raumecken, keine weiteren Möglichkeiten, einen Resonator für diese Frequenz zu stellen.
Meinst du jetzt zum fix stellen oder geht's nichtmal zum versuchsweise? Vielleicht kannst du ja erstmal versuchsweise alle möglichen Positionen im Raum (in Wandnähe) testen, einfach um zu sehen ob es überhaupt irgendwo funzt...
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KSTR
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #12 am:
So, 21. Oktober 2007, 17:58 »
Bei meinen Besuch bei Andy nächte Woche werde ich versuchen der Sache auf den Grund zu gehen ... rumlaufen mit dem Pegelmesser. Nach meinen Überlegungen und den zwei Ortsterminen ist es auch (vor allem) eine horizontale Tangentialmode. Die Schräge macht da nicht so viel aus, macht halt das Q etwas niedriger, die Reso dafür breitbandiger.
Was man dagegen tun kann ist allerdings wirklich eine nicht einfache Frage... bei den Helmies bin ich ja immer noch der Meinung, dass genug bzw genau die passende Dämpfung entscheidend ist, denn die Energie will ja in Wärme verwandelt werden, und nicht verzögert wieder abgegeben, großteils.
Grüße, Klaus
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asb
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Re: 56 Hz Problem
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Antworten #13 am:
So, 21. Oktober 2007, 18:25 »
Zitat
bzw genau die passende Dämpfung entscheidend ist
Das war der richtige Ausdruck
Nach den ganzen Messungen in und um Helmholtzresos ist das eine ziemlich verzwickte Sache.
Zu wenig Dämpfung sorgt zwar für eine grössere Veränderung im Pegel im Raum, aber eben auch einen Nachhall des Resos.
Zu viel Dämpfung eben genau das Gegenteil.
Es gibt Formeln zur Berechnung (hab sie ansatzweise im Helmholtz-Thread mal niedergeschrieben). Ob die praxistauglich sind, ist die nächste Frage...
Grüsse Andy
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: 56 Hz Problem
«
Antworten #14 am:
So, 09. Dezember 2007, 16:34 »
Ich habe meine Moden so bekämpft:
Ausgangssituation:
Raumreso bei 58 Hz von + 15 dB (=2. Hauptmode 6m)
Raumreso bei 80 Hz von + 20 dB (=2. HM 4m)
Tiefe Senke bei 68 Hz.
2. Messung:
Alles gleich, aber Bassfalle aus Steinwolleplatten 1,2x0,5x0,25m, in Folie (ist gleiche Wirkung, gemessen!), Masse ca. 15 kg.
Die kommt auf der 0,25 Kante stehend, zwischen die LS vor die Wand, da dort beste Wirkung (gemessen bei 58 Hz), nicht in den Ecken!
Raumreso bei 58Hz von 11dB, also 4 weniger!
Hörprobe gemacht. Kurz und knapp: Besser, angenehmer. Der Absorber scheint auch die Höhen abzusenken.
Die Ortung ist ebenfalls besser. Das mit dem Absorber zwischen den Boxen fand ich häufig in Beschreibungen, mit genau dem beschriebenen Effekt der besseren Ortung.
Aber ich komme den 80 Hz auf die Spur: Helmhotzabsorber hilft!
Ich habe etwa 1 m vor der linken Box einen Travertin-Würfel (hohl, etwa 100 Liter) stehen. Wenn ich die Resonanzfrequenz laufen lasse und den Würfel auf einer Seite etwa 4 cm anhebe, ist an dieser Stelle der Ton WEG! Ohne Steinwolle im Würfel!
Ein zweiter steht 4 m weg, da ist die Wirkung nicht so kräftig.
Am Hörort wird die Resonanz immerhin um die Hälfte leiser!
So bekommt man die Resos in den Griff: Am Hörplatz mit Mikro die Resonanzen ermitteln, dann die Resonanzfrequenz widergeben, im Raum umherlaufen und die lautesten Stellen ermitteln. Diese dort bekämpfen.
Ich habe jetzt aus 25 mm Spanplatte einen weiteren HHA gebaut, innen 30x30x46, Boden nicht nötig, da Teppichboden ausreichend abdichtet, an der Rückseite Öffnung 10x22 cm, der wirkt bei 84 Hz. Auch ohne Füllung.
Inzwischen habe ich die HHa mit Vlies teilweise gefüllt, da sie so breitbandiger wirken und auch den Nachhall mindern.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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