Bau von porösen Absorbern (so hab´ich es gemacht)
  
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Di, 22. Mai 2012, 20:35
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Autor Thema: Bau von porösen Absorbern (so hab´ich es gemacht)  (Gelesen 1404 mal)
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duerg
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« am: So, 19. September 2010, 13:23 »

Hier eine kleine Anleitung, wie einfach man es sich machen kann, wenn man sich für poröse Absorber entscheidet...


Zuerst einmal sollte man sich Gedanken machen, wie groß der Absorber werden soll.
Dann welches Material man verwenden will.


Ich persönlich habe 2 Größen verbaut...

Nehmen wir erst mal den kleineren:
254 x 70cm²
Termarock 50 in 5cm Dicke.


Rahmenmaterial: 38 x 58 mm² gehobelte Latten:

Hier sieht man, dass ich die kürzeren Bretter wie Sprossen eingesetzt habe. Die Sprossen stehen auf der "schönen Seite ein Paar Milimeter zurück.

Die kurzen Bretter sollten mit einer Kappsäge angefertigt werden, da man sonst Schwierigkeiten kriegt, den Rahmen wirklich winklig hinzubekommen.
Die Rahen sind gespaxt und geleimt.


Dann an die Matten:

hier wurden sie erst mal passend geschnitten.

wir packen das mal ein:




"schöne Seite":


alle Platten verpackt:


nun fügen wir zusammen, was zusammen gehört und kleben die Matten mit dem Paketband am Rahmen fest:



Nun geht es ans Verpacken...


dazu habe ich die Fotos verwendet von meinen Eckabsorbern:
Rahmen aus 19mm Kieferbrettern 17cm tief.
254 x 104cm²
hier habe ich eine Querlatte gesetzt, um die Stabilität zu erhöhen.
Die Größe ergab sich, da so 4 Standardplatten reinpassen.
Gefüllt sind  die Rahmen mit 2 Schichten: 10cm Termarock100 und 5cm Termarock50, also 15cm Material.
Auf Grund des Gewichts und da Sprühkleber nicht funktioniert, habe ich die Füllung mit Blumendraht, den ich angetackert habe, befestigt:

wir nehmen ein ausreichend großes Stück Stoff und tackern es am Rahmen fest, so dass die "schlechte Seite" zuerst bedeckt wird:

Moton sei nicht optimal, besser, aber teurer sei Akustikstoff.
Oft lässt so ein Stoff sehr gut reißen, dann weiss man auch, dass der Riss wirklich im rechten Winkel sich befindet.

Dann wickeln wir das mit ordentlichem Zug um den Rahmen und tackern dann auf der "schlechten Seite" wieder alles fest:

um die Spannung zu kriegen, habe ich von der Mitte nach aussen getackert.

Kunstwerklich geschickt geht es dann weiter:

die Ecken nerven... Wie bei einem Geschenk werden hier die Falten gezogen und gelegt.
Mein Bekannter Ole (der im Tarnhemd) hat dazu ein Lineal benutzt, so dass die Falten akkurat liegen.

Fertig:

Ob ich oder wie ich die Elemente an der Wand festmache, weiss ich noch nicht, da ich jetzt erst mal experimentiere, erst mal klanglich und dann per MIcro....


Gedanken:
ggf. hilft es ja wem, oder man kann das ja noch auffüllen mit weiterem Wissen und Verbesserungen, so dass hier ein kleines How-To entsteht.
Newbies, wie ich, haben es dann wesentlich leichter, da sie gleich finden, was für ein Aufwand dahintersteckt und sie ggf. eine Vorstellung bekommen, in welchen Preisregionen so Absorber liegen...


Gruß Duerg





« Letzte Änderung: So, 19. September 2010, 14:48 von duerg » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #1 am: So, 19. September 2010, 16:19 »

Hi,

ziemlich hochwertiges Ergebnis würde ich sagen.  daumenhoch
Zu der Folie ist zu sagen, dass sie nicht wirklich nötig ist. Stoff reicht schon, um eventuellen Faserflug zu unterbinden. Bei Bass/Kantenabsorbern bringt sie einen akustischen Nutzen, da sie die Bassabsorption noch erhöht.
Bei Absorbern für Seiten und andere Reflexionspunkte sollte man auf die Folie verzichten, da sie auch einen Teil der höheren Frequenzen reflektiert.

Gruß
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