Schulung: Raumakustik im Heimbereich
  
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Mi, 08. Februar 2012, 22:31
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Autor Thema: Schulung: Raumakustik im Heimbereich  (Gelesen 2447 mal)
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terrine
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« am: So, 19. Juli 2009, 02:14 »

Wenn interesse besteht  smile

http://www.zehner.ch/
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« Antworten #1 am: Mi, 12. August 2009, 14:09 »

Bei Markus Zehner, der demnächst die Raumakustikseminare in Deutschland durchführt, ist ein interessanter Artikel zum Thema
Aktive Bassabsorber erschienen
http://www.zehner.ch/aktiveabsorber.htm

viele Grüße
Reinhard
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darfs ein bisschen mehr sein?
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paschulke2
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« Antworten #2 am: Mi, 12. August 2009, 14:34 »

Bei Markus Zehner, der demnächst die Raumakustikseminare in Deutschland durchführt, ist ein interessanter Artikel zum Thema
Aktive Bassabsorber erschienen
http://www.zehner.ch/aktiveabsorber.htm

Ich zitiere mal aus dieser Seite, Hervorhebung von mir:

"Das heisst, dass eine elektronische Bassfalle nicht einfach eine generelle Pegelreduktion vornimmt (wie dies beispielsweise ein Equalizer oder ein sogenanntes Raumkorrektursystem macht), sondern das effektiv in den Zeitbereich eingegriffen wird (je mehr Zeit vergeht, desto grösser die Dämpfung)."

Diese Aussage ist falsch. Den Nachweis, dass sie falsch ist, habe ich hier

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,309.msg6388.html#msg6388

geführt. Aber diese Fehlannahme (Equalizer bewirken gleichmäßige, zeitunabhängige Anhebung oder Abschwächung) scheint auch unter Fachleuten nur schwer auszurotten zu sein.

Gruß

Thomas
« Letzte Änderung: Mi, 12. August 2009, 14:39 von paschulke2 » Gespeichert
markus
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« Antworten #3 am: Fr, 14. August 2009, 05:03 »

Sehr begruendeter Hinweis. Vielleicht fragt ihn einer der Teilnehmer seiner Seminare 'mal danach. Seine Antwort wuerde mich interessieren.

Gibt's eigentlich neuere Erkenntnisse zum Thema "Minimalphasig: ja, nein, vielleicht, wo, wann und warum ueberhaupt"?

Gruss, Markus
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asb
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« Antworten #4 am: Fr, 14. August 2009, 21:24 »

Hallo Thomas,

Zitat von der besagten Seite:

Zitat
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Möchten Sie mehr davon? Haben Sie Anmerkungen oder Fragen? Schreiben Sie mir eine E-Mail:


Schreib ihm doch einfach mal. Er kann sich über konstruktive Kritik eigentlich nur freuen....



Grüsse, Andy
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paschulke2
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« Antworten #5 am: Sa, 15. August 2009, 10:50 »

Schreib ihm doch einfach mal.

Hallo Andy,

meine Lust zu Streitereien (auch 'konstruktiven') ist dafür im Moment nicht ausreichend ausgeprägt ...

Das müsste dann recht schnell in der Frage münden, ob eine aktive Bassfalle für eine Lautsprecheranlage überhaupt sinnvoll ist. Ich würde sagen: Nein. Wir können ja hier ein Thema dazu aufmachen.

Gruß

Thomas
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asb
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« Antworten #6 am: Sa, 15. August 2009, 11:02 »

Zitat
Das müsste dann recht schnell in der Frage münden, ob eine aktive Bassfalle für eine Lautsprecheranlage überhaupt sinnvoll ist. Ich würde sagen: Nein. Wir können ja hier ein Thema dazu aufmachen.


Ich wollte das demnächst eh mal ausprobieren. Habe ja noch die zwei Subs "über"...
Wobei ich mir derzeit noch die Frage stelle, wie ich das mit dem vorhandenen Equipment (Behringer DCX) am besten anstelle.

Ich finde das Thema durchaus interessant.

PS: Vor allem in Hinblick auf das "Stopfen" von Pegelsenken durch destruktive Interferenzen....


Grüsse, Andy
« Letzte Änderung: Sa, 15. August 2009, 11:14 von asb » Gespeichert
KSTR
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« Antworten #7 am: Sa, 15. August 2009, 23:42 »

Gibt's eigentlich neuere Erkenntnisse zum Thema "Minimalphasig: ja, nein, vielleicht, wo, wann und warum ueberhaupt"?
Ja, bei mir gibt's die. Je niedriger die Ordnung einer Mode, desto minimalphasiger. Die Grundmoden (vielmehr deren Übertragungsfunktion von LS auf Hörplatz) sind praktisch sauber minimalpashig und damit analog entzerrbar (praktisch nur dann, wenn es keine zu tiefen Löcher sind). Was irgendwo auch einleuchtet. Erst wenn die Umlaufweglänge mehrere Wellenlängen lang ist, ist ein minimalphasiger Gegen-EQ "zu schnell" in der "Ab/Aufregelung" wenn die Parameter für das angenommene mimimalphasige Pendant eingestellt werden, aber bei niedrigen Ordnungen kann man einen sehr brauchbaren Kompromiss finden. Und gegen die tiefen Löcher von Bodenreflexionen (und ähnlich drastischem) hilft sowieso nicht viel, ausser die Ursache abstellen (also andere LS ohne diesen Effekt, leider. Oder die Reflexion selber), ausser man hält den Sweetspot für eine an sich möglich DSP-Raumentzerrung auf den Zentimeter genau ein.

Grüße, Klaus
« Letzte Änderung: Sa, 15. August 2009, 23:54 von KSTR » Gespeichert
KSTR
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« Antworten #8 am: Sa, 15. August 2009, 23:51 »

Aber diese Fehlannahme (Equalizer bewirken gleichmäßige, zeitunabhängige Anhebung oder Abschwächung) scheint auch unter Fachleuten nur schwer auszurotten zu sein.
Ja, das ist bitter. Dabei lernt man das in den ersten Semestern E-Technik (oder dergl.), oder spätestens dann wenn man mal je einen Schaltungssimulator bedient hat... grade mit LTspice ist sowas innerhalb einer Minute erledigt (einfach die ÜF in Laplace-Notation eingeben, und fertig ist die Laube, sowohl für Simus im Frequenz wie im Zeitbereich).

Grüße, Klaus
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Ydope
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« Antworten #9 am: So, 16. August 2009, 21:39 »

Aber diese Fehlannahme (Equalizer bewirken gleichmäßige, zeitunabhängige Anhebung oder Abschwächung) scheint auch unter Fachleuten nur schwer auszurotten zu sein.
Ja, das ist bitter. Dabei lernt man das in den ersten Semestern E-Technik (oder dergl.)...

Es geht ja auch nicht so sehr um theoretische Aussagen, sondern um die Praxis. Damit es funktioniert, muss die Einstellung des EQ so sein, dass sie Frequenz und Q der Resonanz sehr genau trifft. Wenn sich nun die Raumtemperatur ändert, ein neues Möbelstück im Raum ist, eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird, mehr Menschen im Raum sind und dergleichen, ändert dies möglicherweise schon die Lage im Vergleich zur Messlage so stark, dass man wieder neu einstellen müsste. Und ist der EQ nicht exakt richtig eingestellt, kann er die Lage auch verschlechtern. Dies plus die schon öfter erwähnte Ortsabhängigkeit sind m.E. die Gründe, weswegen auch viele Fachleute, denen die theoretischen Konzepte bekannt sind, dazu neigen, EQ nur maßvoll anzuwenden.
Ich denke, mehr empirische Daten wären der Weg, um die Grenzen und Möglichkeiten des EQ besser einschätzen zu können, nicht so sehr die Theorie.

Gruß
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markus
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« Antworten #10 am: Mo, 17. August 2009, 04:50 »

...Ich denke, mehr empirische Daten wären der Weg, um die Grenzen und Möglichkeiten des EQ besser einschätzen zu können, nicht so sehr die Theorie.

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,408.msg9542.html#msg9542
http://www.upgrade-sound.com/downloads/Messungen_AM8033_Mai2009.pdf
http://www.dspeaker.com/en/technology/anti-mode-technology/measurements.shtml

Schon vergessen? Knoepfchen druecken und 3 Minuten spaeter ist der Hoerplatz neu eingemessen.

Gruss, Markus
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