Stereo auf 12m² - zur Diskussion freigegeben.
  
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Di, 22. Mai 2012, 20:24
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Autor Thema: Stereo auf 12m² - zur Diskussion freigegeben.  (Gelesen 1838 mal)
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Ydope
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« Antworten #30 am: Fr, 04. Juni 2010, 15:08 »

Ich weiß nicht genau, wieviel bei Arta geht, jedenfalls reicht es bei REW, um das Ausklingen einzelner Moden sehen zu können und das geht bei Arta nicht.

soll ich mich dann für den Mittel- und Hochtonbereich auf T30 bzw. T60- Messungen beschränken?

Ich finde da den Wasserfall anschaulicher, muss ich sagen. Und wenn er auf 60db skaliert ist, sagt er doch praktisch das selbe, wie ein Nachhallzeitdiagram in Sekunden?
Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Was diese Bereiche angeht, kannst du auch beim Wasserfall bleiben. Das ist wohl Geschmackssache.

Gruß
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Sharangir
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« Antworten #31 am: So, 13. Juni 2010, 22:24 »

Hast du irgendwo dein Projekt betreffend Lautsprecher vorgestellt oder wirst du das hier nicht näher ausführen?
Willst du einen Bauvorschlag als Eckvariante ausführen oder vollaktiv mit digitaler Weiche?  confused

4-Weger klingt interessant, aber ohne konkreten Bauvorschlag einfach mal drauflosprobieren würde ich nicht empfehlen. (Weil du irgendwas betreffend Mitteltonkalotten geschrieben hast!)
(Davon wurde zumindest mir mit dem Holzhammer abgeraten  hammeraufkopf )


Also ich hätte ja diese genommen:
http://www.visaton.de/de/chassis_zubehoer/mt_kalotten/dsm50_8.html
Zwar nicht ganz billig, aber die Teile gehen hammermässig ab!  zustimm

Sonst habe ich bisher keine Mitteltonkalotten gehört.




ps: du hast sehr viel Nachhall im Bass, wie mir scheint.
Wie wär's mit einer massiven Bassfalle unter dem Bett?
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Sprudelt nur so von Ideen aber zumeist scheiterts an einem simplen, erneuerbaren Rohstoff: Baumwolle!
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ferryman
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« Antworten #32 am: So, 13. Juni 2010, 23:14 »

Zitat
4-Weger klingt interessant, aber ohne konkreten Bauvorschlag einfach mal drauflosprobieren würde ich nicht empfehlen. (Weil du irgendwas betreffend Mitteltonkalotten geschrieben hast!)
(Davon wurde zumindest mir mit dem Holzhammer abgeraten  hammeraufkopf )
Bauvorschläge, die in einer Art und Weise ausgefeilt sind wie ich es anstrebe, mit Anpassung an die (scheusslichen) Gegebenheiten, gibt es schlichtweg nicht. Dass man dir davon abrät, mag daran liegen dass deine "Planungsthreads" in den diversen Foren immer etwas draufgängerisch gewirkt haben, zumindest auf mich. Mir wird man hier und da (aus dem selben Grund) auch davon abraten, was mich aber nicht hindern soll.
"drauflosprobieren" ist imho auch was anderes.
Die Visatonkalotte bringt nichts, da sie nicht ohne Weiteres in ein Waveguide einzupassen ist.
Ich kann mich im Moment noch nicht festlegen, wie es im Endeffekt ausschaut. Zur Auswahl steht einiges :-)

Zitat
Wie wär's mit einer massiven Bassfalle unter dem Bett?
Nein! Bei der Bassakustik wird bei mir die Maus keinen Faden abbeissen. Sie kommt zum Schluss.
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Sharangir
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« Antworten #33 am: Mo, 14. Juni 2010, 09:53 »

Dann willst du aber mit einer digitalen Weiche àla DCX arbeiten?
(4-Weger brauchen doch immer unzählige Bauteile.. da durchprobieren wäre sicher unglaublich umständlich..)



Du hast doch schon unzählige DIY-Projekte realisiert.
Wo setzt du die alle ein? (bzw. wo hast du die eingesetzt..)
Dein Zimmer ist ja nicht gerade beneidenswert dimensioniert....  grübel

Und was machst du noch gleich, dass du nicht ausziehen kannst/willst?  confused


(die Lautsprecher so aufwändig zu konstruieren/abstimmen, ohne dass man sie dann wirklich mitnehmen kann, wenn man auszieht, halte ich für Geldverschwendung. => Passe den Raum an die Lautsprecher an   prost )
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ferryman
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« Antworten #34 am: Mo, 14. Juni 2010, 14:23 »

Angesteuert wird das ganze vom PC, vollaktiv und voraussichtlich mit Acourate-Raumkorrektur.

Meine unzähligen DIY-Projekte finden Nutzung und Logis bei Bekannten, werden teilweise weiterentwickelt, zerlegt, eingemottet...

Zitat
die Lautsprecher so aufwändig zu konstruieren/abstimmen, ohne dass man sie dann wirklich mitnehmen kann, wenn man auszieht, halte ich für Geldverschwendung.
Da unterscheiden sich unsere Philosophien einfach grundlegend  wink Wieviel Geld fließt dann da rein, was nachher wirklich "tot" ist? Ich bin nicht derjenige, der Lautsprecher in Schwarzglas bauen will  grübel
Zitat
Und was machst du noch gleich, dass du nicht ausziehen kannst/willst?  confused
Zivildienst und Studium, Ausziehen ist die nächsten Jahre keine Option.
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Sharangir
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« Antworten #35 am: Mo, 14. Juni 2010, 16:02 »

Zitat
Zivildienst und Studium, Ausziehen ist die nächsten Jahre keine Option.

Da unterscheiden sich unsere Philosophien auch grundlegend.  biggrinsen
Ich kann kaum erwarten, endlich nen perfekten Raum zu bekommen, wo ich mich nur auf Akustik und Sound und Bild konzentrieren kann und nicht immer noch Wohnen und Leben berücksichtigen muss...  zustimm



Das mit dem Schwarzglas ist ein Argument  prost
Aber meine LS sollen ja auch beständig sein und keine Provisorien!


Jedem das seine, verfolge deines auf jeden Fall gespannt weiter!  wink
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ferryman
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« Antworten #36 am: Mi, 22. September 2010, 10:46 »

Hallo zusammen,

In einem Moment der Langeweile möchte ich mich einmal zurückmelden.

Ich habe nun, motiviert durch den fast zu vernachlässigenden Preis, Glaswolle in 1250x650x100mm gekauft. 5 dieser Matten in schneeweisses Powerstretch eingenäht und provisorisch an der Rückwand befestigt. Der Raum ist nicht wiederzuerkennen.

Eine ungefähre vorher-nachher-Messung:

http://img59.imageshack.us/img59/5724/nachhallunbehandelt1.png

http://img96.imageshack.us/f/nachhallbehandelt.png/

Im Bassbereich kann und soll diese Maßnahme nicht wirken.

Nun bin ich soweit, die Ratschläge, mir doch für meine Besenkammer einfach gute Kopfhörer zu kaufen, endgültig in den Wind zu schießen.

Mein Boxenprojekt nahm auch Form an: flache Wandboxen mit 1", 2", 8" Bestückung am PC-Arbeitsplatz bilden eine sehr! brauchbare Nahfeldabhöre.


Wie es nun konkret weitergeht, weiss ich noch nicht recht.

LEDE, kann das überhaupt funktionieren? Sinn und Zweck des Prinzips ist es doch, die frühen Reflexionen zu bedämpfen, und die späten diffus zu gestalten.

Frage: geht das bei meinen 2m Abstand zur Rückwand überhaupt, oder sind diese Reflexionen auch noch zu "früh"?

Vorzugsweise alle Spiegelpunkte bedämpfen?

Viele Grüße,
Julian
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Ydope
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« Antworten #37 am: Do, 23. September 2010, 21:08 »

Hi,

LEDE, kann das überhaupt funktionieren? Sinn und Zweck des Prinzips ist es doch, die frühen Reflexionen zu bedämpfen, und die späten diffus zu gestalten.

Frage: geht das bei meinen 2m Abstand zur Rückwand überhaupt, oder sind diese Reflexionen auch noch zu "früh"?

Das ist das Prinzip. Aber dein Raumvolumen ist zu klein, um das umzusetzen. Eigentlich sind alle Wände zu nah.


Vorzugsweise alle Spiegelpunkte bedämpfen?

Yeah:
Mineralwolleplatten oder vergleichbares Material in Holzrahmen, Stoff drum und diese Absorber mit Wandabstand an allen Reflexionspunkten (bei Boden Teppich) anbringen...

Gruß
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ferryman
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« Antworten #38 am: Fr, 24. September 2010, 10:00 »

Hallo,

Hatte nichtmehr alle Antworten auf dem Schirm. Hab mich seitdem weiter eingelesen und ausgetauscht - die konsequente Bedämpfung der Spiegelpunkte wird nicht immer als optimal angesehen.

Mein Flatterecho in den Griff zu kriegen, war erstmal das wichtigste, und das ist geglückt. Einen totgedämpften Raum strebe ich nicht unbedingt an.

Da das Thema hier wie andernorts keinen wirklich zu interessieren scheint, bleibt mir wohl nur Try and Error.

Viele Grüße,
Julian
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HausL
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« Antworten #39 am: Fr, 24. September 2010, 10:38 »

Hallo,

Frage: geht das bei meinen 2m Abstand zur Rückwand überhaupt, oder sind diese Reflexionen auch noch zu "früh"?

zwei Meter finde ich ganz OK, mehr bedämpfen würde ich nicht, der Raum hat jetzt schon eine sehr ungleichmäßige Nachhallzeit.

Gruß
Holger
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Ydope
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« Antworten #40 am: Mo, 27. September 2010, 15:57 »

Hi,

Da das Thema hier wie andernorts keinen wirklich zu interessieren scheint, bleibt mir wohl nur Try and Error.

Mich persönlich interessieren solche Dokumentationen eigentlich immer, und immerhin hat der Thread schon mehr als 500 Views gehabt. zwinkern
Was für Fragen sind denn für dich offen so dass du zu Try&Error greifen musst?

Gruß
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ferryman
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« Antworten #41 am: Mo, 27. September 2010, 20:44 »

Hallo Ydope,

Vorrangig die Frage: Absorption oder Diffusion.

Du scheinst ja eine Absorption aller frühen Reflexionen als optimal anzusehen, was ich sicherlich versuchen werde. Wie tief muss die Absorption denn wirksam sein?

Aber wie "früh" ist denn "früh", wenn ich mich um 1m Abhörabstand bewege, aber alle Wände fast 2m weit weg sind? Reflexionen um die Boxen herum sind durch das Prinzip Wandlautsprecher minimiert.

Vor der baulichen Maßnahme Kantenabsorber scheue ich mich momentan noch etwas.

Viele Grüße,
Julian
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Ydope
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« Antworten #42 am: Do, 30. September 2010, 18:25 »

Ok, ich würde ganz klar pro Absorption sprechen, gerade an den Reflexionspunkten.

Frühe Reflexionen sind die, die innerhalb der ersten 20-30 ms ankommen. Mit der Schallgeschwindigkeit kannst du dir die zusätzliche Distanz ausrechnen. Reflexionen von Decke, Boden, Seiten und Rückwand fallen aber sicher darunter. Frontwand nicht.
Was den Frequenzbereich angeht: je tiefer desto besser. Aber: 5 cm Mineralwolle mit 5 cm Wandabstand ist ausreichend. Da ist keine wirkliche Materialschlacht nötig, besonders großflächig müssen die Absorber auch nicht sein.

Gruß
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