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Di, 07. Februar 2012, 04:39
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Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Autor
Thema: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen? (Gelesen 2675 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
duerg
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Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
am:
Do, 18. März 2010, 08:40 »
Hallo, Ihr Lieben von "ca(o)sakustik!
In vielen Berichten hier werden die Bassabsorber in die Ecke gestellt.
Meist wird ein Rahmen in der Größe 62,5cm x 100cm (passend zur Größe der Mineralwolle) und 20cm Tiefe gebaut, in den dann zb. 100er oder 50er Steinwolle (mit 100mm Tiefe), die in eine Folie gepackt wird, und anschließend der Rahmen mit Stoff (z.B. Molton) bespannt wird.
So viel habe ich schon gelesen. Sehr ausführlich, auch gut bebildert.
Nun möchte ich ggf. die Absorber zwischen Wand und Decke installieren.
2 Schwierigkeiten/Unsicherheiten gibt es da:
- Muss das Volumen, das dort entsteht, luftdicht sein, oder kann ich diese Rahmen z.B. mit Haken an der Decke befestigen? Dann hätte ich gut 2cm Luft.
- wie mache ich das, dass das Material nicht langfristig nach außen beult? Ich könnte Drähte (oder Leisten) spannen, die 1 cm zurückversetzt zur Front laufen. In welchem Abstand wäre da sinnvoll?
Wenn ich fertig bin, würde ich eine bebilderte Anleitung hier reinstellen.
Schwierig ist das ja nun mal nicht
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Grüße aus Bad Wildungen vom Duerg
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Ydope
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
Antworten #1 am:
Do, 18. März 2010, 11:44 »
Zitat von: duerg am Do, 18. März 2010, 08:40
- Muss das Volumen, das dort entsteht, luftdicht sein, oder kann ich diese Rahmen z.B. mit Haken an der Decke befestigen? Dann hätte ich gut 2cm Luft.
- wie mache ich das, dass das Material nicht langfristig nach außen beult? Ich könnte Drähte (oder Leisten) spannen, die 1 cm zurückversetzt zur Front laufen. In welchem Abstand wäre da sinnvoll?
Hi!
- Das Volumen muss nicht dicht sein.
- Bei gedoppelten 6 cm dicken BSP 50 Platten hatte ich kein Problem mit langfristigen Verformungen. Die Platten haben eigentlcih schon eine ganz gute Festigkeit. 100er Platten sowieso.
Gruß
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
Antworten #2 am:
Do, 18. März 2010, 16:05 »
So habe ich das gemacht. Ich durfte nur 6 cm tief bauen. Mit 20 cm ist es bässer.
http://www.casakustik.de/forum/index.php?action=helpadmin;help=see_member_ip
Zusätzlich solltest du auch Mitten/Höhen absorbieren, also außen Steinwolle. Oder du machst gleich eine abgehängte Decke mit Akustikplatten.
«
Letzte Änderung: Do, 18. März 2010, 16:07 von moby dick
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Jürgen
SimonSambuca
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
Antworten #3 am:
Do, 18. März 2010, 16:36 »
Hi,
passt jetzt hier nicht ganz rein, aber bevor du anfängst zu bauen immer erst
mal den Ist-Zustand ermitteln und prüfen ob eventuell anderen Absorber
wichtiger wären - ich denke da an Richtung VPR.
Klar an der Decke wird man vermutlich keine VPR hängen, geht nur mit viel
Aufwand - aber nicht das du nacher die Ecken mit Kantabsorbern zugebaut
hast und dann verzweifelt einen Platz für VPR Module suchst (weil eventuell
doch eher die Tiefen Frequenzen stören).
Ich hab bei mir schon Ecken mit Bassfallen verbaut, hätt jetzt den Platz aber
eher für VPR verwendet mit porösem Material davor... naja später ist man immer schlauer.
Gruss
Simon
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duerg
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Beiträge: 30
Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
Antworten #4 am:
Fr, 19. März 2010, 02:43 »
Hallo Ydope,
das hört sich gut an!
dann werde ich mal die 180€ investieren
Hallo Moby Dick,
leider kann ich Deinen Link nicht öffnen. Liegt daran, dass nur Du das öffnen kannst
Bin aber neugierig
Hallo Simon,
so was wollte ich bauen:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,326.msg6982.html#msg6982
Hier geht es nur um die tiefen Frequenzen. Die, so habe ich gelernt, könne man nicht überdämpfen.
Wenn ich mir die Frequenzverläufe hier im Forum anschau, dann kommt es mir stets so vor, als wenn zu wenig von den Bassabsorbern benutzt werden.
Ob das auch der Fall ist, möchte ich halt überprüfen
Hat ja noch keiner...
Und ja: Die Ecken lasse ich erst mal frei
Alle aufwändigeren Absorber kämen erst danach.
Um den Mittel- Hochtonbereich kümmere ich mich erst, wenn ich meine endgültigen Lautsprecher habe.
Deckensegel und Spiegelpunktabsorber sind geplant, aber erst mal hören...
Gruß Duerg
«
Letzte Änderung: Fr, 19. März 2010, 02:54 von duerg
»
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SimonSambuca
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
«
Antworten #5 am:
Fr, 19. März 2010, 09:08 »
Hi,
tiefe Frequenzen ist schon klar, mit Bassfallen wird man aber unter 100 Hz nicht so viel
erreichen - VPRs dagegen sind für diesen tiefen Bereich gedacht.
Für solche VPRs braucht man halt eine feste Wand für die Montage, da sie aber nicht sehr
tief sind kann man auch gut davor noch Bassfallen anbringen. Als Ergebnis hat man dann
quasi einen Breitband-Absorber der fast das ganze Frequenzband abdeckt.
Ich wollt dich ja nur auf den Gedanken bringen erst einmal alle Möglichkeiten anzuschauen und
auch zu prüfen wie der Ist-Zustand aussieht und dann erst Geld auszugeben.
Zwecks Material für solche Bassfallen kannst du dich auch mal über FlexCL informieren.
Gruss
Simon
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #6 am:
Fr, 19. März 2010, 11:09 »
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,130.msg11700.html#msg11700
Der link sollte gehen.
Plattenabsorber gehen auch unter 100 Hz, nur sind sie dann groß und schwer. Ich würde die Decke abhängen mit Akustikplatten. Da wird man nicht erschlagen, wenn eine runterfällt.
http://www.rockfon.de/graphics/RFN-D/products/Datenbl%E4tter_neu_Sept_2009/Datasheet_DE_Sonar_08.2009.pdf
Seite 3 sind die Absorptionswerte.
«
Letzte Änderung: Fr, 19. März 2010, 11:18 von moby dick
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Jürgen
HausL
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #7 am:
Fr, 19. März 2010, 11:53 »
Hast du einen ungefähren Preis je m²?
Gruß
Holger
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http://www.aktivposten.net
http://www.aktivposten.net/audiovolver.html
moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #8 am:
Fr, 19. März 2010, 12:29 »
Wer wird das gefragt?
Die Akustikplatten kosten etwa 40 Euro/m².
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Jürgen
Ydope
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #9 am:
Fr, 19. März 2010, 13:21 »
Zitat von: SimonSambuca am Fr, 19. März 2010, 09:08
tiefe Frequenzen ist schon klar, mit Bassfallen wird man aber unter 100 Hz nicht so viel
erreichen - VPRs dagegen sind für diesen tiefen Bereich gedacht.
Hi!
Erstmal würde ich nicht unbedingt als Fakt annehmen, dass Frequenzen < 100 Hz wichtiger sind als 100-300 Hz.
Zweitens, woher weißt du dass VPRs < 100 Hz besser wirken? Gibt es irgendwo Messungen, die das zeigen? Diese Messung ist ein gutes Beispiel, dass Kantenabsorber auch bei 50 Hz noch einiges bringen können:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,169.msg2965.html#msg2965
(grüner Wasserfall)
Drittens ist für die Wirkung am Ende nicht nur der Wirkungsgrad/Absorptionsgrad der einzelnen Absorber entscheidend, sondern ebenso wieviel Fläche damit behandelt wird. Gerade die Flächen, die besonders wirksam zur Bassabsorption sind (nahe Ecken und Kanten) lassen sich mit Kantenabsorbern recht einfach und preiswert weiträumig behandlen. Erst danach würde ich mir Gedanken über VPRs machen, als Möglichkeit für flache Wandbereich wie z.B. Rückwand.
In diesem konkreten Fall handelt es sich sowieso um ein Dach, dass im Tiefbass weniger Probleme macht als ein Betonbunker.
Gruß
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moby dick
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #10 am:
Fr, 19. März 2010, 14:45 »
Seh ich auch so. Kantenabsorber mit 5 cm dicker Steinwolle haben bei mir ab 70 Hz gewirkt, war schon im F-Gang zu sehen. Verbundplattenabsorber wurden hier mehrfach getestet und waren nicht so dolle.
Mit HHA bin ich nicht glücklich geworden, ich finde sie tückisch. Plattenabsorber sind gut. Ich setze einen gegen 55 Hz im 80 Liter-Würfel ein. Der ist auch messstechnisch mit 5 dB Pegelminderung erprobt, wobei durch die quadratische Platte mit Zusatz-Masse auf der Mitte die Wirkung auf +- 5 Hz begrenzt ist. Wirkt anscheinend schmalbandiger als die üblichen mit ungleicher Kantenlänge.
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Jürgen
duerg
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #11 am:
Fr, 19. März 2010, 18:28 »
Sehr schön
Das nenne ich ein konstruktives Debattieren!
Lasst mich mal meine beiden Seiten machen,
mir ging es ja darum, ob ich recht habe, dass viel viel hilft...
Drum wollte ich wissen, ob da was durchhängen kann, bevor ich nun in die Planung gehe.
Hallo Simon,
Bei dem Raum geht es um den hier:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,574.0.html
ich sitze also nicht direkt vor einer Rückwand. Ja, das ist ein Altbau.
Hallo Moby,
Deine abgehängte Decke und den Thread dazu hatte ich schon gelesen;
Akustikdecken sind mir leider zu teuer.
Gruß Duerg
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Ydope
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #12 am:
Fr, 19. März 2010, 19:08 »
Hi,
Zitat von: moby dick am Fr, 19. März 2010, 14:45
Mit HHA bin ich nicht glücklich geworden, ich finde sie tückisch. Plattenabsorber sind gut.
Je größer der Raum, desto eher bieten sich andere Alternativen wie VPR und Plattenresos an, da der Anteil der Kanten an der Gesamtbegrenzungsfläche abnimmt.
Gruß
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HausL
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Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #13 am:
Fr, 19. März 2010, 23:13 »
Zitat von: moby dick am Fr, 19. März 2010, 14:45
Seh ich auch so. Kantenabsorber mit 5 cm dicker Steinwolle haben bei mir ab 70 Hz gewirkt
Aber nicht unter 60 cm Wandabstand, oder?
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: Bassfalle zwischen Wand und Decke: wie bauen?
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Antworten #14 am:
Sa, 20. März 2010, 08:35 »
Oder
Die übliche Plattengröße hochkant diagonal in die Raumecke wirkt bei mir ab 70 Hz, Maximum eher bei 100.
Hier nachzulesen. Stammt aber noch aus den Anfangszeiten meiner Messungen.
http://www.visaton.de/vb/showpost.php?p=249775&postcount=82
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Letzte Änderung: Sa, 20. März 2010, 08:59 von moby dick
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Jürgen
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