Womit? Omnidirektionales (d.h. Kugelcharakteristik) Mikrofon -> Mikrofonvorverstärker -> Computer.
Von Mikros, die über Line-in reingehen ist abzusehen.
Software ist optimalerweise Room EQ Wizard (PC) oder Fuzzmeasure (Mac).
Wie?Mikro steht auf Stativ, nach oben gerichtet. Damit mehrere Messungen verglichen werden können, ist es wichtig, dass das Mikro nicht bewegt wurde bzw. dass das Mikro
exakt an der gleichen Position ist. Ebenso, dass keine Türen/Fenster in der Zwischenzeit geöffnet wurden und auch dass die gleiche Anzahl Personen an den gleichen Raumpositionen sich befindet.
Was? Die Software gibt überlicherweise einen Gleitsinus (Sweep) aus, der bei den tiefsten Frequenzen beginnt und bei den höchsten endet. Eine Sweepdauer von 2-4 Sekunden reicht im Normalfall. Daraus kann die Software eine Anzahl verschiedenartiger Diagramme generieren (Frequenzgang, Impulsantwort, Wasserfalldiagramm, Nachhallzeiten, und einige ander mehr).
Die Wiedergabe sollte möglichst laut sein ohne Übersteuerungen, etc. Gleichzeitig sollte abgesehen von Messsignal maximale Stille herrschen.
Wie darstellen?- Frequenzgang:
Ausschnitt brauchbar wählen, z.B. nicht auch Höhen anzeigen, wenn man sich nur für den Bassbereich interessiert.
Senkrechte Skalierung auf die tatsächlich erreichten Pegel beschränken. Nicht oben/unten unnötig Raum lassen, weil das den Informationsgehalt nur senkt.
Glättung ausschalten. Ausnahme: Wenn man sich speziell für den Verlauf bei höheren Frequenzen interessiert.
- Wasserfalldiagramm:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,180.0.html- Impulsantwort:
Meist sind die ersten 30 ms am interessantesten, da in diesem Zeitraum die "frühen Reflexionen" den Hörort erreichen. Mehr hier:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,32.0.htmlWas sagen die einzelnen Diagramme über den Raum/die Hörsituation?
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