Absorber, Lyon
  
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Di, 07. Februar 2012, 05:13
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Autor Thema: Absorber, Lyon  (Gelesen 711 mal)
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terrine
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« am: Mo, 16. November 2009, 10:48 »

Moin :-)

Ich bin gerade arbeitstechnisch in Lyon unterwegs. Hier gibt es ein Auditorium, welches ich recht...abgefahren...finde. Wenn man hineinläuft merkt man sofort eine sehr angenehme Akustik. Sprache ist sehr gut zu verstehen, egal wo man steht. Macht man den obligatorischen Klatschtest, bemerkt man eine sehr kurze NHZ. Da von uns keinerlei Tontechnik aufgebaut ist, kann ich leider keine Messung machen aber die Absorber scheinen sehr gut zu funktionieren.

Hier ein paar Bilder vom janzen:


Die Holzpanelen sind ungefähr 5cm Dick und sind mit Steinwolle hinterfüttert. Damit es nicht so staubt, haben sie eine lage Molton vorgespannt. Hoffe man kann es auf den Bildern erkennen.

Gruß,
Moritz  prost
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HausL
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« Antworten #1 am: Mo, 16. November 2009, 13:54 »

Nicht schlecht, scheint ja richtig Fläche zu sein. Wie groß sind die Dinger?

Gruß
Holger
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terrine
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« Antworten #2 am: Mo, 16. November 2009, 14:18 »

Hmm, ich hab jetzt keine Möglichkeit genau nachzumessen, aber ca. 6x4m. Die Dinger sehen in Natura super schick aus. Vorallem mit der indirekten Hinterleuchtung.
Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen ist, dass auf beiden Stirnseiten noch Schlitzabsorber angebracht sind. Durch den Moiér-Effekt der Digicam sieht man sie leider nicht so besonders gut.

Gruß, Moritz
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markus
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« Antworten #3 am: Mo, 16. November 2009, 22:40 »

Sind die Paneele vorne in irgendeiner Weise perforiert?

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Mo, 16. November 2009, 22:56 von markus » Gespeichert
terrine
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« Antworten #4 am: Di, 17. November 2009, 07:00 »

Sind die Paneele vorne in irgendeiner Weise perforiert?

Gruss, Markus

Nein, sie sind komplett glatt. Wie gesagt...die Dicke liegt bei etwa 5cm. Warscheinlich weniger, dass lässt sich leider schlecht schätzen. Das Holz ist extrem massiv (son teil muss "tonnen" wiegen).
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markus
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« Antworten #5 am: Di, 17. November 2009, 16:01 »

Erinnert an Raeume von Wolfgang Jensen. Dabei waren Paneele in Richtung der Lautsprecher aufgewinkelt, um von dort eintreffenden Schall zu absorbieren. Schall aus dem Raum wurde hingegen zurueckreflektiert, um den Raum fuer Zuhoerer nicht allzu tot erscheinen zu lassen.



Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Di, 17. November 2009, 16:06 von markus » Gespeichert
terrine
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« Antworten #6 am: Di, 17. November 2009, 18:11 »

Erinnert an Raeume von Wolfgang Jensen. Dabei waren Paneele in Richtung der Lautsprecher aufgewinkelt, um von dort eintreffenden Schall zu absorbieren. Schall aus dem Raum wurde hingegen zurueckreflektiert, um den Raum fuer Zuhoerer nicht allzu tot erscheinen zu lassen.



Gruss, Markus

Hmm, stimmt. Die Absorber sind genau so geschachtelt wie auf der Zeichnung. Durchaus möglich, dass sie es hier umgesetzt haben.
Gibt es denn anständige Paper von Jensen? In dem Saal scheint das sehr gut zu funktionieren. Auch wenn man hinten steht und "normal" spricht, hat man keinerlei Probleme das gesprochene zu verstehen. Auch die Quellenortung funktioniert einwandfrei.
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markus
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« Antworten #7 am: Di, 17. November 2009, 18:28 »

Gibt es denn anständige Paper von Jensen?

Nicht dass ich wuesste. Newell geht in "Recording Studio Design" nur kurz auf ihn ein. Aber eine ziemlich clevere Idee, um maximale Absoption fuer Schallquellen von vorne zu erreichen und etwas Leben fuer Schallquellen im Raum zu erhalten. Man koennte statt schallharter Paneele auch VPRs einsetzen, um so zusaetzlich ein Maximum an Absorption tiefer Frequenzen zu erreichen.

Viele Gruesse, Markus
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