Hallo zusammen,
die Frau ist außer Haus, die Ideale Zeit also um mit dem Bau anzufangen.
1 VPR ist fertig und gemessen. Bei einem leckeren Gläschen Wein möchte ich nun erste Erfahrungen und Ergebnisse präsentieren.
Nachdem die Stahlplatten ja bereits da waren, und letzte Woche auch das Basotect gekommen ist, fuhr ich heute Morgen ins Bauhaus um die Holzplatten zu holen.
Nach ca. 20 Minuten Wartezeit hieß es dann: 3 Platten á 160 x 110 x 0,16 cm (Spanholz beschichtet) müssen in den Kombi… Ich sag Euch, da hätte kein S…haar mehr zwischen gepasst

Da stand nun alles: Basotect, die Holzplatten und die Stahlplatten:

Als nächstes ging es ans Putzen. Holzplatte und Stahlplatte wurden akribisch gereinigt. Nachfolgend wurde mittels Stift, Zollstock und einem Rechtenwinkel die Position der Platte eingezeichnet.
Dann der erste „Schreck“… Unter selbstklebenden Platten hätte ich mir irgendwie was anderes vorgestellt. Sieht ja nicht toll aus…

Normal hätte ich den Kram wieder zurück schicken müssen, aber die Neugier war wieder mal stärker. Einen VPR wollte ich testen und danach schauen was der Lieferant und natürlich Ihr dazu sagt.
Das Aufkleben des Basotects auf das Holz ging schnell. Nur die Stahlplatte alleine drauf zu kleben war auch nicht möglich. Zum Glück kam genau im Moment der Fertigstellung ein Freund. Also schnell die Stahlplatte drauf und darauf großflächig ordentlich Gewicht verteilt. Nach 2 Stunden dann der nächste Rückschlag. Scheinbar nicht die Platten nicht wirklich genau geschnitten

wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist. Dadurch liegt die Platte nicht an allen Flächen gleichmäßig aus. Nun stellt sich die Frage, wie sich das auf den VPR auswirkt… Beim nächsten VPRs muss ich darauf in jedem Fall darauf achten.

Nach einer weitern Stunde dann der Test, ob wenigstens der Kleber hält. Dafür haben wir einfach mal den VPR auf den Kopf gedreht (mit der Stahlplatte nach unten)… Siehe da: Es hält.
Nachdem ich meinen Besuch verabschiedet hatte, ging es dann ans Eingemachte. Das Kino musste leer geräumt werden. 4 Kantenabsorber und eine Menge Basotect mussten raus. RoomEQ hatte ich bereits konfiguriert. Die Messungen konnten also los gehen.
Die erste Probemessung zweigt mir schon bekannte Probleme. Mein Yamaha macht, warum auch immer, kein Bassmanagement beim analagem Eingang. Obwohl auf 60 HZ getrennt, spielen meine Fronts voll in die erste Mode von 30HZ rein.

Was tun? Die einfachste Möglichkeit war mittels des eingebauten PEQ die Fronts bei 30HZ mit kleiner Güte zu begrenzen. Sonst deaktivierte ich alle PEQ-Einstellungen.
Dann die erste Messung. Ich wählte einen Messsweep von 20-400HZ und wie Markus es immer verlangt

eine lange Laufzeit. Der Messton hatte eine Laufzeit von 11 Sekunden.
Das Wasserfalldiagramm erstellte ich nach der Anleitung von ASB.
Den Pegel wählte ich recht laut (in Spitzen 105db)
Hier seht ihr die Ausgangssituation in meinem „leeren Kino“ (Couch und Podest sowie Basotec an der Decke):


Klar zu sehen ist der lange Nachhall bei 30HZ (erste Mode), aber auch, dass die Multisubaufstellung ihren Dienst sehr gut tun. Die Subs spielen bis 60HZ und es ist keine Glättung eingestellt.
Dann der Kraftakt: Der VPR sollte ins Kino. Leichter gesagt als getan, aber irgend wofür muss der Besuch des Fitnessstudios ja gut sein

. Mit ach und Krach bekam ich die gut 50 Kilo ins Kino gewuchtet. Die Mitte der Rückwand wählte ich als Position.

Gleich geht es weiter….