VPR im Eigenbau - Das Projekt geht los
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:02
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Autor Thema: VPR im Eigenbau - Das Projekt geht los  (Gelesen 8615 mal)
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markus
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« Antworten #15 am: Do, 19. November 2009, 16:57 »

Stimmt, aber da ist weder Stahl noch Kleber.

Keine Ahnung weshalb Du hier Diskussionsbedarf hast, denn in meinem Post #7 ist alles eindeutig ausformuliert. Ein poroeser Absorber funktioniert so lange wie Luft durch die Poren stroemen kann. Aendert sich diese Eigenschaft, aendert sich auch das Absorptionsverhalten. Ich wiederhole mich: "Lieber dauerelastischen (wichtig!) Kleber zum aufspachteln verwenden. Ob dies tatsaechlich von praktischer Relevanz ist, kann wohl keiner beantworten, aber wenn eine bessere Klebe-Variante verfuegbar ist, weshalb nicht anwenden?"

Gruss, Markus
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gto
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« Antworten #16 am: Do, 19. November 2009, 16:59 »

Such mal nach Einseitklebern, funktionieren auch gut, mit Zahnspachtel aufgetragen.
Vermutlich fallen die vom Schwiegervater eh in diese Kategorie.

Grüsse Gerd
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #17 am: Do, 19. November 2009, 17:34 »

Stimmt, aber da ist weder Stahl noch Kleber.

Keine Ahnung weshalb Du hier Diskussionsbedarf hast, denn in meinem Post #7 ist alles eindeutig ausformuliert. Ein poroeser Absorber funktioniert so lange wie Luft durch die Poren stroemen kann. Aendert sich diese Eigenschaft, aendert sich auch das Absorptionsverhalten. Ich wiederhole mich: "Lieber dauerelastischen (wichtig!) Kleber zum aufspachteln verwenden. Ob dies tatsaechlich von praktischer Relevanz ist, kann wohl keiner beantworten, aber wenn eine bessere Klebe-Variante verfuegbar ist, weshalb nicht anwenden?"

Gruss, Markus


Warum so gereizt? Mir war nicht klar, dass du vermutest, dass der Sprühkleber so weit eindringt, das war alles.
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Freundliche Grüße
Jürgen
markus
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« Antworten #18 am: Do, 19. November 2009, 17:59 »

Mir war nicht klar, dass du vermutest, dass der Sprühkleber so weit eindringt, das war alles.

Ich hab' hier Spruehkleber von 3M (Hi-Strength 90). Das Zeug "kriecht" foermlich nach dem Aufspruehen in das Material und ist beim Versuch einen Schaumstoff zu beschichten praktisch "durchgeflogen". Das war allerdings auch sehr offenporiger Schaumstoff (30 ppi).

Gruss, Markus
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #19 am: Do, 19. November 2009, 18:08 »

Alles klar, danke. prost
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Freundliche Grüße
Jürgen
asb
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« Antworten #20 am: Mo, 23. November 2009, 19:34 »

Hallo Nils,


ich reihe mich gerne ich den Reigen Interessierter ein und bin gespannt auf eure Erfolge.
Auch in Bezug auf deine Kritik der bisherigen DIY-VPR`s. Wobei sich Holger ("HausL") m.W. durchaus an die Vorgaben gehalten hat und meine "nur" um max. 15 % von der gängigen Grösse abweichen. Die Auswirkungen kann ich sicherlich nicht benennen, wage aber zu behaupten, dass diese Abweichungen nicht gleich ein komplettes Versagen der Konstruktion zur Folge haben dürften.

Ich habe die Stahlplatten mit Silikon aufgeklebt (aber auch nur, weil ich von dem Zeug reichlich hier rumliegen habe) und kann das nicht weiterempfehlen.
Wenn ich nochmal in die Verlegenheit kommen sollte, würde ich auch zu den selbstklebenden Basotectplatten greifen.

Viel Glück!



Grüsse, Andy


PS....bitte darauf achten, dass es bei den Differenzmessungen sonst keine Unterschiede im Raum gibt. Auch sich im Raum befindliche Personen sollte ihre Position nicht verändern.

 danke

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Nilsens
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« Antworten #21 am: Mo, 30. November 2009, 11:13 »

Hallo zusammen,

kurzes Update:

Die Stahlplatten stehen bereits im Keller. Basotec wird hoffentlich diese Woche geliefert.

Ich habe da nachgefragt wegen dem Kleber und ob es die Platten nicht doppelseitig selbstklebend gibt.
Kostet bei allen 9 Platten 18€ Aufpreis. Dafür matsche ich nicht mit Kleber rum. So kann ich dann alle Platten in einem mal fertig bauen.

Gruß
Nilsens
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HausL
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« Antworten #22 am: Mo, 30. November 2009, 12:25 »

Ich habe da nachgefragt wegen dem Kleber und ob es die Platten nicht doppelseitig selbstklebend gibt.
Kostet bei allen 9 Platten 18€ Aufpreis. Dafür matsche ich nicht mit Kleber rum. So kann ich dann alle Platten in einem mal fertig bauen.

Gruß
Nilsens

 daumenhoch
Das erleichtert die Sache immens. Wo hast du das Baso bestellt?

Gruß
Holger
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Nilsens
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« Antworten #23 am: Mo, 30. November 2009, 13:11 »

http://www.der-schaumstoffdiscounter.de
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Nilsens
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« Antworten #24 am: Sa, 05. Dezember 2009, 20:37 »

Hallo zusammen,

die Frau ist außer Haus, die Ideale Zeit also um mit dem Bau anzufangen.
1 VPR ist fertig und gemessen. Bei einem leckeren Gläschen Wein möchte ich nun erste Erfahrungen und Ergebnisse präsentieren.
Nachdem die Stahlplatten ja bereits da waren, und letzte Woche auch das Basotect gekommen ist, fuhr ich heute Morgen ins Bauhaus um die Holzplatten zu holen.
Nach ca. 20 Minuten Wartezeit hieß es dann: 3 Platten á 160 x 110 x 0,16 cm (Spanholz beschichtet) müssen in den Kombi… Ich sag Euch, da hätte kein S…haar mehr zwischen gepasst  zustimm
Da stand nun alles: Basotect, die Holzplatten und die Stahlplatten:



Als nächstes ging es ans Putzen. Holzplatte und Stahlplatte wurden akribisch gereinigt. Nachfolgend wurde mittels Stift, Zollstock und einem Rechtenwinkel die Position der Platte eingezeichnet.
Dann der erste „Schreck“… Unter selbstklebenden Platten hätte ich mir irgendwie was anderes vorgestellt. Sieht ja nicht toll aus…



Normal hätte ich den Kram wieder zurück schicken müssen, aber die Neugier war wieder mal stärker. Einen VPR wollte ich testen und danach schauen was der Lieferant und natürlich Ihr dazu sagt.
Das Aufkleben des Basotects auf das Holz ging schnell. Nur die Stahlplatte alleine drauf zu kleben war auch nicht möglich. Zum Glück kam genau im Moment der Fertigstellung ein Freund.  Also schnell die Stahlplatte drauf und darauf großflächig ordentlich Gewicht verteilt. Nach 2 Stunden dann der nächste Rückschlag. Scheinbar nicht die Platten nicht wirklich genau geschnitten  schreck wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist. Dadurch liegt die Platte nicht an allen Flächen gleichmäßig aus. Nun stellt sich die Frage, wie sich das auf den VPR auswirkt…  Beim nächsten VPRs muss ich darauf in jedem Fall darauf achten.



Nach einer weitern Stunde dann der Test, ob wenigstens der Kleber hält. Dafür haben wir einfach mal den VPR auf den Kopf gedreht (mit der Stahlplatte nach unten)… Siehe da: Es hält.
Nachdem ich meinen Besuch verabschiedet hatte, ging es dann ans Eingemachte. Das Kino musste leer geräumt werden. 4 Kantenabsorber und eine Menge Basotect mussten raus. RoomEQ hatte ich bereits konfiguriert. Die Messungen konnten also los gehen.
Die erste Probemessung zweigt mir schon bekannte Probleme. Mein Yamaha macht, warum auch immer, kein Bassmanagement beim analagem Eingang. Obwohl auf 60 HZ getrennt, spielen meine Fronts voll in die erste Mode von 30HZ rein.



Was tun? Die einfachste Möglichkeit war mittels des eingebauten PEQ die Fronts bei 30HZ mit kleiner Güte zu begrenzen. Sonst deaktivierte ich alle PEQ-Einstellungen.
Dann die erste Messung. Ich wählte einen Messsweep von 20-400HZ und wie Markus es immer verlangt  wink eine lange Laufzeit. Der Messton hatte eine Laufzeit von 11 Sekunden.
Das Wasserfalldiagramm erstellte ich nach der Anleitung von ASB.
Den Pegel wählte ich recht laut (in Spitzen 105db)
Hier seht ihr die Ausgangssituation in meinem „leeren Kino“ (Couch und Podest sowie Basotec an der Decke):





Klar zu sehen ist der lange Nachhall bei 30HZ (erste Mode), aber auch, dass die Multisubaufstellung ihren Dienst sehr gut tun. Die Subs spielen bis 60HZ und es ist keine Glättung eingestellt.
Dann der Kraftakt: Der VPR sollte ins Kino. Leichter gesagt als getan, aber irgend wofür muss der Besuch des Fitnessstudios ja gut sein  daumenhoch. Mit ach und Krach bekam ich die gut 50 Kilo ins Kino gewuchtet. Die Mitte der Rückwand wählte ich als Position.



Gleich geht es weiter….


« Letzte Änderung: Sa, 05. Dezember 2009, 20:45 von Nilsens » Gespeichert
Nilsens
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« Antworten #25 am: Sa, 05. Dezember 2009, 21:09 »

Weiter geht es:

Nun die erste Messung mit dem einem VPR (die Kantenabsorber waren raus).





Wer hätte das gedacht. Der VPR scheint zu funktionieren. Die Nachhallzeit nimmt bis 30HZ ab. Für einen VPR in dem Bereich finde ich das nicht schlecht.

Die anderen beiden VPRs wollte ich nicht zu Ende bauen. Ich wollte erst Eure Meinungen abwarten bezüglich der Mängel.

Aber den Rest Schaumstoff kann ich ja schonmal einräumen  zustimm

Erst 1 VPR +  4 Kantenabsorber (in jede Ecke Einer):





Schön zu sehen das die 30HZ nicht angekratz werden, wohl aber der Bereich ab 50HZ

Nun folgenten 4 Kantenabsorber vorne und je ein Packet Rockwoll hinten in der Ecke.





Am Ende habe ich noch den Rest Basotect an die Rückwand gestellt.

Gleich geht es weiter...
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Nilsens
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« Antworten #26 am: Sa, 05. Dezember 2009, 21:23 »

Hier nun mal ein paar Vergleiche:

leer vs. VPRs + Basotect + Rockwoll


RT60 leer vs. voll


Wenn nun die Wirkung mit weiteren 2-4 VPRs weiter so zunimmt, dann denke ich, bin ich bald am Ziel.

Was meint Ihr???
Was haltet ihr von den Messungen?

Hier übrigens eine Kostenaufstellung:

Stahlplatten: 161€
Basotect selbstklebend: 225€
Holz beschichtet: 65€

Gesamt: 451€ / 3 Stück

Macht pro Stück ca. 150€

Gruß
Nilsens

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« Antworten #27 am: Sa, 05. Dezember 2009, 21:49 »

Hallo Nils,


danke für den ersten Bericht.
Könntest du mal die beiden Amplitudendiagramme (ohne vs. mit VPR, aber ohne Kantenabsorber) übereinanderlegen?
Und vielleicht auch die beiden dazugehörigen Wasserfälle gleich mit....


 danke

Grüsse, Andy

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« Antworten #28 am: Sa, 05. Dezember 2009, 21:57 »

Hallo Nils,


danke für den ersten Bericht.
Könntest du mal die beiden Amplitudendiagramme (ohne vs. mit VPR, aber ohne Kantenabsorber) übereinanderlegen?
Und vielleicht auch die beiden dazugehörigen Wasserfälle gleich mit....


 danke

Grüsse, Andy



Die Wasserfälle habe ich ja angehangen. Was meinst du mit Amplitudendiagramme?

Gruß
Nils
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« Antworten #29 am: So, 06. Dezember 2009, 18:32 »

Die beiden Frequenzgangdiagramme.....

Oder schick mir die mdat Datei(en) von REW via e-mail (Adresse en meinem Profil).


Grüsse, Andy
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