VPR im Eigenbau - Das Projekt geht los
  
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Di, 07. Februar 2012, 05:04
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Autor Thema: VPR im Eigenbau - Das Projekt geht los  (Gelesen 8602 mal)
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Nilsens
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« am: Do, 12. November 2009, 17:21 »

Hallo zusammen,

in letzter Zeit habe ich nur passiv hier mit gelesen. Da ein Bekannter und ich nun das Projekt DIY VPR gestartet haben, möchte ich diese Plattform nutzen um die Ergebnisse und den Fortschritt hier zu dokumentieren.

Warum VPR

Laut diversen Studien gibt es eigentlich nichts, was vergleichbare Eigenschaften aufweist. Ein VPR soll sehr tief gehen bei geringer Tiefe und kann zu dem einfach erweitert und angepasst werden, da auf die Stahlplatte z.B. Basotec geklebt werden kann.

Die Anfängliche Skepsis

Anfangs war ich von der Idee VPRs zu bauen, gar nicht so begeistert. Der Grund lag an den schlechten Erfahrungen im DIY Bereich. Bei genaueren hinsehen stellte wir aber fest, dass sich eigentlich nie jemand an die Vorgaben vom Frauenhofer-Institut gehalten hat. Warum auch immer. Die VPRs wurde zu klein gebaut, es wurde Plexiglas statt Stahl genommen oder sie wurden einfach an die Wand gelehnt.
Wirklich 1 zu 1 Nachbauten konnten wir nicht finden

Was bauen wir?

Wir halten uns soweit wie möglich an die Vorgaben und bauen insgesamt 3 VPRs mit den Maßen 1500 x 1000 x 2,5 mm.
Als Schaumstoff nehmen wir Basotec. Die Stahlblechplatte ist verzinkt und 2,5mm stark

die Beschaffung

Die Beschaffung war gar nicht so einfach. Nicht jeder Metallbauer hat 2,5mm Stahlblech da...
Nach vielem rum telefonieren habe ich einen netten Lieferanten in der Nähe gefunden.
Pro Platte zahlen wir 53,55 inkl. Mwst.
Die Platten sind fertig und warten auf meine Abholung

Basotec haben wir Online bestellt. Pro VPR benötigen wir 3 Platten a 1000 x 500 x 100mm.

Zur besseren Montage wird der VPR auf eine Holzplatte geklebt.

Morgen geht es weiter...

Gruß
Nilsens
« Letzte Änderung: Do, 17. Dezember 2009, 09:05 von Nilsens » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #1 am: Do, 12. November 2009, 17:31 »

Hallo und Dank für die Doku.
Kannst du noch ein paar Infos zum Raum geben und wo die VPRs dort angebracht werden sollen?

Ansonsten frohes Werken und denkt dran, den Raum als Refenrez zu messen bevor er sich ändert, um nachher die Wirkung gut quantifizieren zu können. prost

Gruß
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iceman
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« Antworten #2 am: Do, 12. November 2009, 18:54 »

Hallo,
wäre schön wenn Ihr das Messtechnisch festhaltet.

Ach ja, und Bilder!

Und wie Befestigen Ihr die Dinger? Steht die Holzplatte ein wenig hervor? Wie werden Sie im Raum positioniert?

Gruß
Stefan
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Nilsens
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« Antworten #3 am: Do, 12. November 2009, 19:36 »

Die Messung findet zum einen bei mir im "fertigen" Kinoraum statt, zum anderen bei dem Bekannten der mit macht.
Wir beide haben nahezu die gleichen Räume von den Maßen her (ca. 25m²).

Der große Vorteil ist: Sein Raum ist noch komplett nackt! So sollte mit den 3 VPRs doch etwas Messtechnisch feststellbar sein. Auch haben wir 3 Messysteme (ATB PC, REW, und Fuzzy) um hier das Fehlerpotential zu minimieren.

Die VPRs werden auch eine 1010 x 1510 mm Holzplatte geklebt. So haben wir an jeder Seite 5 cm Luft zur Befestigung.
Die Befestigung soll aufgrund der Flexibilität mittels der Holzplatte erfolgen. Sie wird einfach an die Wand gedübelt.

Bei mir im Kino sollen die VPRs erstmal an die Rückwand. Wenn das dannso funktioniert wie wir es hoffen, kommen bei mir noch weitere 2 - 4 in Kino.

Messungen und Bilder werden folgen.

Gruß
Nilsens
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HausL
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« Antworten #4 am: Fr, 13. November 2009, 00:09 »

...
Wirklich 1 zu 1 Nachbauten konnten wir nicht finden

Hi Nilsens,

hattest du meinen Thread nicht gelesen?  confused
Warum nimmst du Basotect?



Quelle: http://www.ibp.fhg.de/akustik/ra/vpr/index.html


Viel Erfolg!

Gruß
Holger
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terrine
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« Antworten #5 am: Fr, 13. November 2009, 22:30 »

Sehr interessant! Bitte berichtet ausfürlich!
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Nilsens
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« Antworten #6 am: Mi, 18. November 2009, 16:52 »

@HausL:

Deinen Bericht hatte ich leider jetzt erst gelesen. Zumindest zeigt sich bei Dir, dass sich was tut bei den VPRs...

Basotec habe ich genommen, weil es bei einer 2,5mm Platte genau so funktionieren soll, und das richtig Isobond noch wesentlich teurer wäre.

Gestern habe ich die Stahlplatten bekommen. Das Basotec habe ich heute bestellt. Nächste Woche sollte es dann los gehen.

Habt ihr einen Tipp was für Kleber ich nehmen soll?

Gruß
Nilsens
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markus
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« Antworten #7 am: Mi, 18. November 2009, 17:06 »

Am besten keinen Spruehkleber verwenden, da dieser tief in die Basotect-Platte eindringen koennte und die Poren verklebt. Lieber dauerelastischen (wichtig!) Kleber zum aufspachteln verwenden. Ob dies tatsaechlich von praktischer Relevanz ist, kann wohl keiner beantworten, aber wenn eine bessere Klebe-Variante verfuegbar ist, weshalb nicht anwenden?

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Mi, 18. November 2009, 17:33 von markus » Gespeichert
iceman
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« Antworten #8 am: Mi, 18. November 2009, 18:29 »

Also ich hab letztens mit Sprühkleber von Pattex gearbeitet. Was da rausommt sieht eher aus wie die Fäden von Spidermann. Ist also nicht wirklich sehr flüssig wenn es erstmal eine weile durch die luft geflogen ist. Aber ob das eine Stahlplatte hält?  Ich hab mir die Wirkung des Zeugs zumindest anders Vorgestellt. Verklkebt habe ich Holz mit Stoff.

Gruß
Stefan
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markus
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« Antworten #9 am: Mi, 18. November 2009, 19:16 »

Bei vollflaechiger Verklebung sollten keine Probleme auftreten. Wenn ich richtig gerechnet habe, wird die 1000 x 500 x 2,5mm abmessende Stahlplatte 9,8kg wiegen (Stahl = 7850kg/m^3).

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Mi, 18. November 2009, 19:18 von markus » Gespeichert
moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #10 am: Mi, 18. November 2009, 20:07 »

Teppichbodenkleber müsste gut sein. Die Poren sind garantiert zu, wenn Stahl davor ist, also was soll es? zwinkern
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Freundliche Grüße
Jürgen
markus
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« Antworten #11 am: Mi, 18. November 2009, 20:54 »

Die Poren sind garantiert zu, wenn Stahl davor ist, also was soll es? zwinkern

Seitlich einfallender Schall.

Gruss, Markus
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #12 am: Mi, 18. November 2009, 22:02 »

Stimmt, aber da ist weder Stahl noch Kleber.
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Freundliche Grüße
Jürgen
gto
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« Antworten #13 am: Do, 19. November 2009, 01:51 »

Am simpelsten und schnellsten ist es Basotect als SK zu verwenden. Hält bombenfest und ist unwesentlich teurer, noch dazu weil die Alternativen ja auch nicht geschenkt sind.

Grüsse Gerd
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Nilsens
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« Antworten #14 am: Do, 19. November 2009, 16:30 »

Danke Euch...
Habt ihr vielleicht eine genau Produktbezeichnung?
Teppich, bzw. PVC Kleber habe mein Schwiegervater eigentlich immer da. Vielleicht könnte ich den ja nehmen.
Muss mal schauen wie der genau heisst.

Gruß
Nilsens
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