Neues Produkt von Vicoustic: VariBass
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:35
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Autor Thema: Neues Produkt von Vicoustic: VariBass  (Gelesen 4138 mal)
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HausL
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« Antworten #30 am: Fr, 23. Juli 2010, 16:51 »

Da sollten schon ein paar m² als Plattenschwinger hin. Bei mir war ein auf 57 Hz abgestimmter mit 0,5 m² zwar hörbar wirksam, aber in F-Gang kaum sichtbar.

0,5 m² waren hörbar???

10 m² kann ich mir gut vorstellen, aber preiswerter ist das auch nicht  biggrinsen
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HausL
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« Antworten #31 am: Fr, 23. Juli 2010, 16:54 »

Vieleicht schreibt Nils ja noch mal was dazu?!  prost
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #32 am: Fr, 23. Juli 2010, 17:10 »

Da sollten schon ein paar m² als Plattenschwinger hin. Bei mir war ein auf 57 Hz abgestimmter mit 0,5 m² zwar hörbar wirksam, aber in F-Gang kaum sichtbar.

0,5 m² waren hörbar???

10 m² kann ich mir gut vorstellen, aber preiswerter ist das auch nicht  biggrinsen

Hörbar, ja. Aber nur im direkten Vergleich und mit Sinuston. Einfach die Platte festhalten, es wird lauter. Bei Musik nicht unterscheidbar. Das Ding hat allerdings 80 Liter.

10 m² ist dann billiger, wenn sowieso das ganze Wohnzimmer neue Paneele bekommt. Und nicht wegen der Akustik, sondern der Optik. Die Kiefer mit Astlöchern war out!

Hab jetzt mal nachgerechnet. Ich bräuchte bei 44 m² 16 Varibass. 8x474=3792 Euro. Das habe ich für die ganze Decke gezahlt, nicht nur die 10 m². Doch billiger. Und 16 von den Trommeln sieht sicher super aus. schreck
« Letzte Änderung: Fr, 23. Juli 2010, 21:24 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
th_viper
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« Antworten #33 am: Fr, 23. Juli 2010, 22:34 »

0,5 m² waren hörbar???

10 m² kann ich mir gut vorstellen, aber preiswerter ist das auch nicht  biggrinsen

In einem Beispiel eine NHZ-Berechnung aus dem Buch Studio Akustik von Friesecke rechnet er mit 1 m² Fläche je 100 l HHR-Volumen (45 Hz-Abstimmfrequenz).


Zur Korrelation Fläche - Anzahl
@ Stefan
Ich verstehe deine Frage nicht, da ich eigentlich davon ausgehe, dass dir die Antwort bekannt ist.
Mehr Grundfläche bedeutet i.d.R. mehr Oberfläche des Raums was wiederum bedeutet, um die Nachhallzeit im gleichen Maß zu senken, wird eine größere Fläche an Absorbern bzw. mehr Volumen an HHR benötigt.
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HausL
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« Antworten #34 am: Sa, 24. Juli 2010, 10:26 »

Hallo,

In einem Beispiel eine NHZ-Berechnung aus dem Buch Studio Akustik von Friesecke rechnet er mit 1 m² Fläche je 100 l HHR-Volumen (45 Hz-Abstimmfrequenz).

den Zusammenhang Fläche zu Volumen verstehe ich jetzt nicht, kann mich auch nicht daran erinnern. In welchem Kapitel war das?

Gruß
Holger
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Ydope
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« Antworten #35 am: Sa, 24. Juli 2010, 10:58 »

Mal zwei Beispielräume

2,5 x 3,7 Meter Kellerraum mit Betonwänden ohne Fenster und 5 x 10 Meter Dachbodenraum mit Rigipswänden und einer Fensterfront. Macht 9,25 gegen 50 Quadratmeter.

Nun hat der Dachbodenraum eine schlechtere Raumakustik und benötigt (aufgrund stärker ausgeprägter Moden) mehr Varidinger?

Falls die Frage ernst gemeint ist: Der größere Raum hat natürlich von Haus aus eine bessere Akustik als die kleine Kammer.  Um einen nennenswerten Anteil der Begrenzungsflächen mit Absorption zu versehen, braucht man im kleinen Raum aber weniger Material/Absorber. Das heißt, eine Verbesserung ist im kleinen Raum schneller zu erreichen. Das kompensiert jedoch i.A. nicht die schlechtere Ausgangslage.

Gruß
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HausL
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« Antworten #36 am: Sa, 24. Juli 2010, 14:52 »

Denn zur allgemeinen NHZ Reduktion sind sie wohl eher nicht geeignet.

Wieso nicht?
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th_viper
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« Antworten #37 am: Sa, 24. Juli 2010, 18:21 »

In einem Beispiel eine NHZ-Berechnung aus dem Buch Studio Akustik von Friesecke rechnet er mit 1 m² Fläche je 100 l HHR-Volumen (45 Hz-Abstimmfrequenz).
den Zusammenhang Fläche zu Volumen verstehe ich jetzt nicht, kann mich auch nicht daran erinnern. In welchem Kapitel war das?

Kapitel 10 S. 118
Berechnungsbeispiel 3, Berechnung mit komplexeren Absorbern

Für die Berechnung der NHZ in der Excel-tabelle muss man für die Wirkung der HHR eine Fläche und Absorptionskoeffizienten annehmen. Aus den 2 eingesetzten HHR a 250 l macht er halt 5 m² Fläche daraus. Ich nehme mal an, dass er seine Annahmewerte auch mit praktischen Ergebnissen verifiziert hat.

@ Stefan
Ich hab in jeder Ecke nen HHR mit knapp 250 l auf 40 und 50 Hz abgestimmt. Danach war der Bass schön trocken (Raum hat knapp 15 m² Grundfläche).
Ich finde schon dass die NHZ ordentlich runter geht. 

Und was die Empfehlung für die Anzahl der Vari-bässe angeht.
Ich würde annehmen, das sich die auf gleichartige Räume bezieht.
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th_viper
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« Antworten #38 am: Sa, 24. Juli 2010, 20:26 »

Zitat
Zitat
@ Stefan
Ich hab in jeder Ecke nen HHR mit knapp 250 l auf 40 und 50 Hz abgestimmt. Danach war der Bass schön trocken (Raum hat knapp 15 m² Grundfläche).
Ich finde schon dass die NHZ ordentlich runter geht.  

Beweise mir anhand von Messungen, dass die NHZ breitbandig und nicht modenbezogen bzw. Abstimmfrequenz-bezogen deutlich runter gegangen ist und geb einen aus. Du schreibst sogar selber "auf 40 und 50Hz abgestimmt...

Zitat
Und was die Empfehlung für die Anzahl der Vari-bässe angeht.
Ich würde annehmen, das sich die auf gleichartige Räume bezieht.

Naja, annehmen und raten kann ich auch. Da steht aber ganz einfach xy Fläche, also benötigt man yx Anzahl. Die Raumart oder das Volumen oder was weiß ich wird doch nicht benannt. Auch steht da nichts wie etwa "in normalen" wohnzimmerartigen Hörräumen. Da steht nur xy Fläche = xy Anzahl.


Ganz ehrlich:
Sich mit dir zu unterhalten ist ausgesprochen schwierig. Wenn du erwartest, dass der Hersteller eine umfassende Erläuterung abgibt, unter welchen Umständen wieviele seiner Produkte einzusetzen sind, erwartest du meiner Meinung nach zuviel, auch wenn mehr Angaben durchaus sinnvoll wären. Deswegen aber hier so groß darüber diskutieren zu wollen, finde ich überzogen.


Was den HHR betrifft, sehe ich kein Problem, die Güte so einzustellen, dass über eine ganze Oktave alpha größer als 0,5 abgedeckt wird. Da von schmalbandig zu reden, finde ich nicht richtig.
Ich werde dir das nicht beweisen, aber du darfst das natürlich gerne für das Gegenteil tun. Vielleicht hast du das ja auch schon, dann stell es hier rein. Ich maße mir nicht an, bei allem was ich sage, Recht zu haben. Ich geb nur meine Meinung wieder, so wie ich die Dinge verstanden habe, sowie meine subjektiven Eindrücke von meinen Maßnahmen.






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HausL
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« Antworten #39 am: Sa, 24. Juli 2010, 21:14 »

Weil ein HR dafür nicht geeignet ist, da er relativ schmalbandig wirkt. Dieses Geschoß ist ja auch auf eine Frequenz einstellbar. So stehts zumindestens hier http://www.hoerzone.de/shop/vicoustic-vari-bass.html

Stefan, du hast weder mein Post noch die von mir verlinkte Seite gelesen bzw. die Bilder angesehen!

Gruß
Holger
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HausL
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« Antworten #40 am: Sa, 24. Juli 2010, 21:17 »

Beweise mir anhand von Messungen, dass die NHZ breitbandig und nicht modenbezogen bzw. Abstimmfrequenz-bezogen deutlich runter gegangen ist und geb einen aus.

Ein Brüller  biggrinsen  Wenn auch sicher unbeabsichtigt.
Hervorhebungen von mir.
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HausL
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« Antworten #41 am: So, 25. Juli 2010, 11:44 »

Kapitel 10 S. 118
Berechnungsbeispiel 3, Berechnung mit komplexeren Absorbern

Für die Berechnung der NHZ in der Excel-tabelle muss man für die Wirkung der HHR eine Fläche und Absorptionskoeffizienten annehmen. Aus den 2 eingesetzten HHR a 250 l macht er halt 5 m² Fläche daraus. Ich nehme mal an, dass er seine Annahmewerte auch mit praktischen Ergebnissen verifiziert hat.

Habe es gefunden, danke.

Ich hab in jeder Ecke nen HHR mit knapp 250 l auf 40 und 50 Hz abgestimmt. Danach war der Bass schön trocken (Raum hat knapp 15 m² Grundfläche).
Ich finde schon dass die NHZ ordentlich runter geht. 

Hast du die HHR bedämpft?

Gruß
Holger
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th_viper
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« Antworten #42 am: So, 25. Juli 2010, 13:51 »


Hast du die HHR bedämpft?


Nur die ersten beiden, durch ein Stück Stoff vor der Resonatoröffnung. Ich hab damit ein bischen probiert und da sie im Sichtbereich sind, später auch gelassen.
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Latenight
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« Antworten #43 am: Mo, 26. Juli 2010, 10:17 »

Ich finde das Ergebnis ganz OK. Schließlich konnte die Nachhallzeit in einem ohne hin schon optimieren Raum überhalb 90 Hz nochmals um 100 ms gesenkt werden. Das sich auch unter 90 Hz noch was tut, finde ich auf Grund der Größe vom Vario Bass schon erstaunlich.
Wenn durch die Teile gleichzeitig noch die Amplitude verbessert wurde, finde ich das beachtenswert.

Es dürfte schwierig sein, die genaue Anzahl der benötigten Elemente zu benennen. Die Größe des Raumes steht ja immer im Zusammenhang mit dem zu erreichenden Ziel. Möchte man die trockene Nachhallzeit eines Studios nach  EBU Tech 3276, oder eher eine etwas lebendigere NHZ eines Musikzimmers ?  Wenn man die Teile in der empfohlenen Stückzahlen verwendet werden, wie sie auf der HP empfohlen wird, kann man sie ja auch unterschiedlich abstimmen. So ist auch eine sehr breitbandige Absorbierung im Tieftonbereich möglich.  

Sicher kann man auf konventionellem Wege mit porösen Absorbern, Plattenschwingern und VPR´s noch mehr erreichen. Die Module sind aber nicht so flexibel wie der VarioBass Absorber. Für einen Tonstudio in dem man möglichst variabel sein möchte, oder für die akustische Optmierung eines vorrübergehenden Wiedergaberaumes finde ich die Teile wirklich nett. Mann kann sie einfach hinten in das Auto schmeißen, mit zu einem Freund oder in die neue Mietwohnung nehmen. Wenn man sie nicht mehr braucht. kann man sie in die Bucht werfen und verkaufen. Das ist mit fest installierten Akustikmodulen nicht so einfach.  

IMHO

Gruß Andi

@Nilsens
Kommt da noch was ?
« Letzte Änderung: Mo, 26. Juli 2010, 12:05 von Latenight » Gespeichert

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Nilsens
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« Antworten #44 am: Mo, 26. Juli 2010, 14:15 »

Hallo zusammen,

sorry dass ich erst jetzt schreibe. Bin momentan etwas im IFA Stress...

Ich lese hier die ganze Zeit was von Stefan (verrückter???)...
Wo sind die Beiträge oder habe ich was verpasst?

Erstmal ganz allgemein zum Diskussionsverlauf:

Ich finde es schade das ein so interessantes Produkt und die klar nachvollziehbaren Auswirkungen direkt so "auseinander" genommen werden  grübel Ich frage mich echt immer was manche erwarten. Leider oft Leute (das meine ich nun allgemein und möchte niemanden persönlich ansprechen) die selber nichts praktisches aufzeigen oder anhand von Messungen belegen können.
Da macht das Berichten wirklich wenig Spass...

Was erwartet Ihr von so einem Produkt? Was erwartet ihr generell von Aktusikmodulen. Mittlerweile sollte doch klar sein, dass ein Modul alleine nicht annähernd einen perfekten Raum zaubern kann. Wie viele hier gezeigten Selbstbauversuche brachten kaum eine wirklich vorzeigbare Verbesserung?

Zum VariBass selber:

Eigentlich sollte jeder der sich selber mal intensiv und praktisch mit der Materie beschäftigt hat und Absorber gebaut und gemessen hat sehen, dass diese Dinge für die Größe sehr gut arbeiten. Auf dem Wasserfall ist klar zu sehen, dass die im Bereich von 50-70 effektiv arbeiten. Da muss man nur mal genau hinschauen. Würden die Dinger in den Ecken stehen, dann wäre das Ergebnis noch etwas besser.
Preis / Leistung ist da erstmal völlig uninteressant. Der Hersteller selber empfiehlt mind. 4 Stück.
Das durch den Selbstbau zu erreichen ist sicher nicht wirklich einfach, zumal HausL und ich schön sehen konnten bei mir wie wichtig die richtige Abstimmung, auch wenn diese bei dem Produkt recht breitbandig ist, ist.

Leider habe ich nur die letzte Messung :-(
Ich habe mal die alten Messungen raus geholt Wasserfall ist wegen mittlerweile doch einigen Änderungen (Seitenabsorber und neue LS) nicht ganz möglich, die RT60 zeigt aber dass was wir auch gemessen haben...



blau zeigt die Situation ohne die VPRs und Kantenabsorber
Rot zeigt eine Zwischenstep (teilweise VPRs, teilweise Kantenabsorber). Bei den Messungen von HausL und mir lag die RT60 bei knapp über 0,4.
Nur die beiden Varibass Teile senken die RT60 auf 0,29, und das in einem schon Optimierten Raum!

Waren die Unterschiede hörbar:
Ich meine ja, wenngleich die Unterschiede sicher keinen Quantensprung bedeutet. In jedem Fall war der Unterschied deutlich größer als so mancher Hardwarewechsel  zwinkern
Ich denke mir 4 solcher Teile kommt man in 15-25m² schon richtig weit.

Gruß
Nilsens
« Letzte Änderung: Mo, 26. Juli 2010, 14:19 von Nilsens » Gespeichert
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