Hi,
mir ist ja immernoch nicht 100% klar, wie ein Helmholtzresonator funktioniert, ob er nur den Schall absorbieren kann, der direkt das Loch trifft, oder irgendwie noch mehr.
Jedenfalls ist klar, dass er über Druck funktioniert.
Daher meine Frage: hat jemand schon mal seinen HHer umgedreht, sodass das Loch in die Ecke zeigt (natürlich mit ein wenig Wandabstand), und verglichen ob es so nicht evtl. besser wirkt, weil die Masse des Masse-Feder-Systems dann in einem Gebiet ist, wo höhere Druckschwankungen herschen?
Gruß
ich habe es gestern verglichen - allerdings nur mit sinustönen, da ich meinen messungen nicht ganz traue. weil bei mir die resonanz in einer ecke in ca. 60cm höhe am lautesten war, habe ich die öffnung auf diese höhe gebracht. die größe der öffnung habe ich variabel gelassen und so verstellt, bis der sinuston leiser wurde. das habe ich getan, weil die rechner im netz unterschiedliche ergebnisse geliefert haben. das volumen habe ich mit den boxensimulationstool boxsim für meine 70hz-mode auf 50l gebracht. ein größeres volumen ist meiner meinung nach nicht machbar, weil ich die 70hz abstimmung dann mit sinnvollen tunnelmaßen nicht erreichen würde. getrennte volumina mit extra öffnungen sind aber möglich - das habe ich auch getan.
auf jeden fall habe ich bei meiner rumschieberei nachvollziehen können, dass die öffnung dort sein sollte, wo es am lautesten ist und das muss nicht unbedingt eine raumecke sein. man spürt deutlich die luftschwingung über dem loch, wenn man die hand darüber hält.