Schlitzabsorber, wie funzt das?
  
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Di, 07. Februar 2012, 21:14
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Autor Thema: Schlitzabsorber, wie funzt das?  (Gelesen 5170 mal)
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« Antworten #30 am: Mi, 09. Januar 2008, 09:51 »

Ihr seid soo lieb zu mir zustimm

Der Grund ist, dass ich trotz Verbotes gemacht habe. Die Schlitzung ist durch die Krümmung des Echtholzes etwas ungleichmäßig. Aber sieht man nur beim intensiven Gucken...

Ach deshalb, als die Gattin abwesend war...

Jaja, alle gleich...
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #31 am: Sa, 26. Januar 2008, 17:36 »

Hier die erste Zusammenfassung meiner Raumoptimierung mit Messungen, wenn auch nicht Hi-Tec

Messung am Hörplatz in µV von 30-105 Hz
Boxen Vorderkante 0,9 m vor Wand, Mikro 2,8 m


Blau: Ohne Maßnahmen
Rot: Mit 3 Helmholtzabsorbern (84 Hz, Vlies locker gefüllt)
Gelb: Mit 3 Helmholtzabsorbern und Akustikdecke

Deutlicher Erfolg, der 84 Hz-Peak und die 58 Hz werden abgeschwächt. Auch die Decke wirkt.
Bei den ersten Messungen habe ich bei 85 Hz aufgehört.
Störend noch die Reso bei 105 Hz, dazu später mehr.

Also was tun? 105 Hz laufen lassen, im Raum rumhören. Am lautesten ist es in den Raumecken hinter den Boxen, etwas leiser am Hörplatz und im Nebenraum, wobei alle 2 m ein Wellenberg ist.

Die Reso sollte also direkt hinter den Boxen bekämpft werden.
Wobei es ein Wohnzimmer bleiben soll. Wir schwierig. Erst mal sehen, was hilft.

4 schwere Polster (Schaumstoff/Vlies) von der Sitzgruppe schräg in die Ecke hinter den Boxen gestellt. Man fühlt die Vibration und hört, das es leiser wird.

Messung (anderes Niveau als Tabelle oben):


Polster (Rote Kurve) hilft. Aber nur etwas. Unter 50 Hz kein Unterschied, daher nicht dargestellt. Deutlich die Auffüllung der Senke bei 85-95 Hz. Was die Theorie bestätigt, "bekämpfe die Spitzen, dann sind die Senken weg". Was hilft besser? Plattenabsorber? HHA?
Fortsetzung folgt.
 
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Jürgen
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« Antworten #32 am: So, 27. Januar 2008, 02:42 »

Hallo,

danke für die Messungen. Interessant und (für mich) nachvollziehbar.

Zitat
Polster (Rote Kurve) hilft. Aber nur etwas. Unter 50 Hz kein Unterschied, daher nicht dargestellt. Deutlich die Auffüllung der Senke bei 85-95 Hz. Was die Theorie bestätigt, "bekämpfe die Spitzen, dann sind die Senken weg". Was hilft besser? Plattenabsorber? HHA?

Für diese Entscheidung würde ich noch ein Wasserfalldiagramm zu Rate ziehen. Wenn es um Pegelabsenkungen geht, sind HR die erste Wahl. Gegen zu langes Nachschwingen helfen Plattenresos oder Eckabsorber (in dem FG Bereich durchaus noch effektiv).
Lade dir doch mal die Demoversion von Arta oder einem anderen Prog und messe damit. Erspart viel Arbeit und Zeit und ist auch genauer.



Grüsse Andy
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #33 am: So, 27. Januar 2008, 09:49 »

Danke für den Tipp. Mal sehen, ob ich mit Arta klarkomme. Also wären HHa in der Ecke hinter den LS am wirksamsten? Könnte man einfach bauen. Ein Brett schtäg vor die Ecke, unten Kanal, oben Deckel. Tapete drauf, Frau überzeugen, fertig. biggrinsen
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Jürgen
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« Antworten #34 am: So, 27. Januar 2008, 12:47 »

Da mit Frau überzeugen gefällt mir. prost

Versuch auch mal das programm Room EQ. Für Wasserfälle wirklich besser geeignet.

Stefan
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« Antworten #35 am: So, 27. Januar 2008, 13:00 »

Danke für den Tipp. Mal sehen, ob ich mit Arta klarkomme. Also wären HHa in der Ecke hinter den LS am wirksamsten? Könnte man einfach bauen. Ein Brett schtäg vor die Ecke, unten Kanal, oben Deckel. Tapete drauf, Frau überzeugen, fertig. biggrinsen


Schau mal, ob es (in der Vertikalen) in der gesamten Ecke gleich laut ist. Dann wäre mehrere Öffnungen (2-3), über die Höhe verteilt, effektiver. Und noch was: die Wirkung auf Pegel und/oder Nachhall ist sehr von der Bedämpfung abhängig. Also erst mal ohne Bedämpfung bauen und dann nach und nach (möglichst reversibel) bedämpfen. So findest du die optimale Abstimmung der Bedämpfung.



Grüsse Andy
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