Klingt das alles gleich??
  
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Di, 07. Februar 2012, 19:57
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Autor Thema: Klingt das alles gleich??  (Gelesen 1650 mal)
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Barnie
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« Antworten #15 am: Di, 22. September 2009, 17:04 »

Wenn es tatsächlich keinen Unterschied mit und ohne (Auto)EQ gibt, dann könnte man, solange nur ein Hörplatz optimiert werden muss, folgende Schlussfolgerung daraus ziehen:

1. Boxen/Subwoofer so aufstellen, dass möglichst keine/wenig Auslöschungen/Dips, die unter den Durchschnittspegel gehen am Hörplatz entstehen. Dabei kann der Sub auch in einer Raumecke platziert werden falls das gute Ergebnisse bringt.
2. Einen automatischen EQ die Überhöhungen glattbügeln lassen
3. Falls nötig noch etwas Nachhall reduzieren (z.B. mit Kantenabsorbern)

Fertig!

Frequenzgangverändernde Resonatoren, "günstige" Raummasse oder auch multiple Subwoofer sind in diesem Fall alles unnötiger Aufwand, solange alleine durch Aufstellung Punkt 1 einigermassen erreicht werden kann - richtig?
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« Antworten #16 am: Di, 22. September 2009, 17:58 »

Ist das Verzerrungsverhalten der verwendeten Boxen nicht auch ausschlaggebend für den Klang? Oder wirklich nur der Frequenzgang? Beispiel, ich habe eine Box, die aalglatt im FG ist, aber verzerrt wie sau. Dann habe ich eine, die auch aalglatt ist, aber nicht nennenswert verzerrt. Das dürfte nicht gleich klingen.

Stefan
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markus
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« Antworten #17 am: Di, 22. September 2009, 18:23 »

@Barnie

Korrekt.

@Verrückter

Fuer mich gehoert ein moeglichst geringes Verzerrungsverhalten innerhalb des angedachten Einsatzbereiches zu den Mindestvoraussetzungen eines Lautsprechers. Ein "krummer" Frequenzgang ist ja auch nur eine Art von Verzerrung (lineare Verzerrung).

Gruss, Markus
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« Antworten #18 am: Di, 22. September 2009, 19:03 »

Da hast Du recht, aber die Aussage, wenn zwei Boxen den gleichen FG haben, klingen sie gleich, ist somit hinfällig.

Welche Grenze siehst Du bei harmonischen und nicht harmonischen Verzerrungen als annehmbar an?


Stefan
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Barnie
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« Antworten #19 am: Di, 22. September 2009, 19:08 »

Da hast Du recht, aber die Aussage, wenn zwei Boxen den gleichen FG haben, klingen sie gleich, ist somit hinfällig.

Klar gibt es noch andere Sachen, die den Klang beeinflussen können, aber mir ging es hier nur um die Raum- und EQ-Einflüsse...
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« Antworten #20 am: Di, 22. September 2009, 19:41 »

Wenn Du die vergleichenden Boxen als jeweils ideal ansiehst, dann ja. In der Dissertation von Swen Müller zum Hugo steht drin, dass sie im RAR mehrere Boxen gleich entzerrt haben und Leute hören lassen haben. Sie sollten sagen, welche Box gerade spielt. Es klappte nicht, sie klangen alle gleich.

Stefan

P.S. Es waren völlig unterschiedliche Boxen. PA, Regalbox etc.
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markus
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« Antworten #21 am: Di, 22. September 2009, 19:57 »

Da hast Du recht, aber die Aussage, wenn zwei Boxen den gleichen FG haben, klingen sie gleich, ist somit hinfällig.

Klar gibt es noch andere Sachen, die den Klang beeinflussen können, aber mir ging es hier nur um die Raum- und EQ-Einflüsse...

... und das auch nur fuer den Frequenzbereich unter 100 Hz. Den vordergruendigsten Klangeinfluss hat die Kombination aus Sub und Raum und der daraus resultierende Frequenzgang an der Hoerposition. Dabei treten sogar gravierende Konstruktionsunterschiede wie z.B. zwischen Dipol und Monopol in den Hintergrund.

Bzgl. Hoerschwellen: die Literatur beschreibt einige, doch sind auch hier Zweifel angebracht. So waren in Hoertests z.B. Klirrverzerrungen ueber 10% nicht wahrnehmbar. Mein Motte deshalb: Verzerrungen so gering wie moeglich, dabei aber die eigentlichen Prioritaeten nicht aus den Augen verlieren.

Barnie, noch eine Anmerkung: Ein einzelner Sub mit EQ muss ungleich leistungsfaehiger sein, als die einzelnen Subs in einer Multisubaufstellung.

Gruss, Markus
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markus
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« Antworten #22 am: Di, 22. September 2009, 20:01 »

Wenn Du die vergleichenden Boxen als jeweils ideal ansiehst, dann ja. In der Dissertation von Swen Müller zum Hugo steht drin, dass sie im RAR mehrere Boxen gleich entzerrt haben und Leute hören lassen haben. Sie sollten sagen, welche Box gerade spielt. Es klappte nicht, sie klangen alle gleich.

Stefan

P.S. Es waren völlig unterschiedliche Boxen. PA, Regalbox etc.

Damit hast Du Dein eigenes Argument ad absurdum gefuehrt: trotz unterschiedlichem Verzerrungsverhalten klangen alle Boxen gleich, nachdem der Frequenzgang angeglichen und der Raumeinfluss ausgeschalten wurde.

Gruss, Markus
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« Antworten #23 am: Di, 22. September 2009, 20:10 »

Naja, ich wollte kein Argument nennen, sondern Fragen stellen.

Klar, Du hast Recht, was die Dissertation betrifft. Aber die Frage ist, wie verhält sich das bei Pegel etc.

Du schreibst von 10% Verzerrungen. In welchem Frequenzbereich? Was für Verzerrungen?

Stefan
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« Antworten #24 am: Di, 22. September 2009, 20:24 »

Abgesehen davon, dass wir langsam off topic sind, muesste ich die entsprechenden Literaturstellen erst 'rauskramen. Dafuer habe ich leider keine Zeit.

Gruss, Markus
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KlausR.
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« Antworten #25 am: Di, 22. September 2009, 22:33 »

@Barnie

Bei gleichen Trommefellfrequenzgängen, wie sie Swen Müller in seiner Dissertation produziert hat, dürften keine Unterschiede mehr festzustellen sein. Ansonsten hängt es wohl davon ab, wie ähnlich sich die beiden Frequenzgänge sind.

@Stefan

Laut Olive, mit Hinweis auf ältere Studien von Toole und Klippel, gibt es nur eine schwache Korrelation zw. Klirr und subjektivem Höreindruck:

Olive (2004), “A multiple regression model for predicting loudspeaker preference using objective measurements: Part I – listening test results, Audio Eng. Soc. preprint 6113

Weiterhin ist es anscheinend fraglich, ob die klassischen Parameter Klirr und IM überhaupt geeignet sind:

Geddes, "Auditory perception of non-linear distortion", Audio Eng. Soc. preprint 5891

Klaus
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« Antworten #26 am: Di, 22. September 2009, 23:58 »

Mh, das würde bedeuten, selbst ein schlechtes, stark klirrendes Chassis ist ausreichend gut, wenn es denn nur linear ist. So richtig glauben kann ich das nicht.

Stefan
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markus
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« Antworten #27 am: Mi, 23. September 2009, 00:07 »

Kommt darauf an, wieviel "stark" ist. Es gibt aber tatsaechlich wichtigere Eigenschaften eines Lautsprechers, als kleinstmoeglicher Klirr: ebener Frequenzgang, gleichmaessige bzw. konstante Abstrahlcharakteristik, kleinstmoegliche thermale Kompression. Dann - und erst dann - moeglichst geringe Verzerrungen und fertig ist der Geddes-Lautsprecher zwinkern

Gruss, Markus
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« Antworten #28 am: Mi, 23. September 2009, 09:03 »

Und woran machst Du die kleinstmoegliche thermale Kompression fest?

Stefan
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #29 am: Mi, 23. September 2009, 09:10 »

Zum Thema:

Ich habe festgestellt, dass ein Subwoofer, der nicht in der Nähe der Frontlautsprecher steht, zu orten ist, auch wenn tief getrennt wurde. Bei 2 Subs links und rechts im Raum neben dem Hörplatz war es besser. Optimal ist die Aufstellung vorne.

Bei Heimkino ist das weniger kritisch als bei Musik.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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