Neue Lautsprecher
  
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Di, 07. Februar 2012, 05:07
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Autor Thema: Neue Lautsprecher  (Gelesen 6651 mal)
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terrine
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« am: Do, 10. September 2009, 17:56 »

Moin Moin an alle...
...lange hab ich nüscht mehr geschrieben, da ich mich auch lange nicht mehr mit der Materie beschäftigen konnte.

Nun wird bald wieder etwas aktueller und hätte eine Frage an euch.

Ich überlege, ob ich meine Lautsprecher wechsel...die Standlautsprecher sind mir inzwischen ein wenig zu groß (ich liebe die Dinger zwar aber trotzdem...) und ich will einen vernünftigen DSP im Signalweg haben. Zudem will ich endlich wieder richtigen Tiefbass!

Damit ist bei mir die Frage aufgetaucht, ob sich schon einmal jemand mit der "4300"er Reihe von JBL beschäftigt hat:

http://www2.jblpro.com/catalog/General/ProductFamily.aspx?FId=7&MId=5

Wir (also die Firma) bekommen bei JBL sehr gute Rabatte und entsprechend interessant sind für mich:

- Subwoofer LSR4312SP ( http://www2.jblpro.com/catalog/General/Product.aspx?PId=110&MId=5 )
- 8" Satelit LSR4328P ( http://www2.jblpro.com/catalog/General/Product.aspx?PId=28&MId=5

Hat jemand Erfahrungsberichte? Würde mich sehr(!) interessieren!

Beste Grüße aus Berlin,
Moritz
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« Antworten #1 am: Do, 10. September 2009, 21:09 »

Hallo,

Markus hat auch mal auf diese Boxen verlinkt hier im Forum, wenn mich nicht alles täuscht.

Ich dachte Du wärst auf dem Analogtrip ala Plattenspieler etc.

Gruß

Stefan
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terrine
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« Antworten #2 am: Do, 10. September 2009, 21:17 »

Schon, aber was spricht dagegen das beste aus beiden Welten miteinander zu kombinieren?  ätsch

Gerade wegen der Software bin ich an den Teilen interessiert und die erweiterbarkeit auf 8.2 ... erst einmal mit 2.1 starten und über die Jahre hinweg auf eine gute Surround-Anlage erweitern.

Markus? Hast du dich schon einmal mit den Lautsprechern beschäftigt?
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« Antworten #3 am: Do, 10. September 2009, 21:19 »

Was kannst Du denn an Plattenspielern empfehlen?

Stefan
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« Antworten #4 am: Do, 10. September 2009, 21:59 »

Ha, gefunden! http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,447.0.html Leider nicht viel an Infos...
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terrine
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« Antworten #5 am: Fr, 11. September 2009, 09:50 »

Was kannst Du denn an Plattenspielern empfehlen?

Stefan

Das ist eine sehr komplexe Frage, da sie von einigen Faktoren abhängt...allein der Plattendreher macht noch keinen guten Ton.
Dazu gehört der Phono-Vorverstärker, der Plattenteller, der Tonarm und der Tonabnehmer....und GANZ wichtig(!) der Preis.
Ein Plattenspieler mit all seinen Varianten ist eine rein Mechanische Konstruktion und brauch enorm viel Material. Ein "normal" aussehender Dreher der Firma TW-Acustic (Edelschmiede) wiegt z.B. um die 60kg. Bei sowas muß das HiFi-Regal erst einmal zeigen, was es aushält  biggrinsen

Bei den Tonabnehmern muß man sich entscheiden, ob man lieber ein MM (Moving Magnet) oder MC Moving Coil) System verwenden möchte. MC-Systeme sind meistens (deutlich) teurer als MM-Systeme. Die meisten bevorzugen MC, da allgemein behauptet wird, dass es besser auflöst. Vergleichbar sind beide Techniken mit Mikrofonen...Dynamisch (MM) und Kondensator (MC). Das Arbeitsprinzip ist fast identisch. Tonabnehmer haben den größten einfluss darauf, wie die Platte "klingt".

Wenn man sich dann für einen Tonabnehmer entschieden hat, muß der Tonarm auch damit umgehen können. Jeder Tonabnehmer hat ein Gewicht, welches durch das Gegengewicht ausgeglichen werden muß. Mit dem Gegengewicht stellt man auch den Auflagedruck der Nadel ein. Der Druck variiert, jeh nachdem was man erreichen möchte:
- "Festerer" Auflagedruck ist für einen tiefen Bass vorteilhaft. "Zu fest" kann die Nadel und/oder den Tieftontreiber zerstören (wenn kein vernünftiger subsonic-filter vorgeschaltet ist). Die höhen (feinauflösung) leidet ebenfalls darunter.
- "Sanfter" Auflagedruck ist gut für die Feinauflösung aber schlecht für den Bass. "Zu sanft" kann die Nadel springen lassen, wenn z.B. die Platte wellig ist oder ein sanfter Krazer vorhanden ist.

Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit  cool

Zudem gibt es verschiedene Tonarmtechniken und längen um die Nachteile einer solchen Abtastung auszugleichen. Die Nadel ist bei einem "normalen" Tonarm nur an zwei Punkten zu 100% senkrecht in der Rille. Jeh nach Tonarmlänge ist die Neigung zur Idealachse unterschiedlich. Lange Tonarme eignen sich für eine saubere Abtestung besser...sind aber auch (deutlich) teurer.
Die Ideale Abtastung findet mit einem "Tangatialtonarm" statt (kennt jeder aus dem CD-Player). Auch hier gibt es verschiedene Techniken, aber eines haben ALLE Tangantialtonarme gemeinsam: Sie sind ALLE sehr teuer. Mit persönlich gefällt optisch auch nur ein einziger. Einer aus der Schweiz...von einem ehmaligen Uhrmacher. Kostet auch nur 7000€  heul

Hat man sich für einen Tonarm + Abnehmer entschieden, muß der Tonarm nur noch auf den Plattenteller passen. Die meisten "günstigeren" Geräte z.B. kommen zB nicht mit einem 12" zurecht.
Beim Teller ist der Motor und die Fertigungsqualität entscheidend. Der Motor muß sehr gleichmäßig und ruhig laufen. Der Teller darf keine Umwucht haben und das Lager darf nicht haken.
Der Häufigste Kaufgrund ist allerdings die Optik. Er muß schick aussehen :-)

Hat man sich für alles entschieden, brauch man noch einen entsprechenden Phonovorverstärker. Er sollte unbedingt einen Subsonic-Filter (Rumpelfilter) haben und mit verschiedenen eingangsimpedanzen (am besten einstellbar) umgehen können.

Hat man dies alles bedacht, muß nur noch alles eingestellt werden und schon kann der hörgenuss losgehen  daumenhoch

Natürlich kann man sich auch fertige Plattenteller+Arme kaufen. So einen hab ich auch. Pro-Ject hat da sehr gute Angebote. Nur mit dem Tonabnehmer und dem Phonopre muß man sich noch beschäftigen.


Puh...langer Text. Hoffe du hast bis hierhin durchgehalten und hab dich nicht vergrault ;-)

Gruß,
Moritz
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« Antworten #6 am: Fr, 11. September 2009, 10:26 »

"Festerer" Auflagedruck ist für einen tiefen Bass vorteilhaft.

Die Frequenz ist durch den Abstand der Schweitelpunkte der Rillenmodulation (Sinuswelle) gegeben, d.h. eine unveränderliche Grösse.

Zitat
"Zu fest" kann die Nadel und/oder den Tieftontreiber zerstören (wenn kein vernünftiger subsonic-filter vorgeschaltet ist).

Bei ungünstiger Kombination Tonabnehmer - Tonarm kann es zu Resonanzerscheinungen kommen, die den Verstärker und Tieftöner extrem belasten können. Hat mit der Auflagekraft nix zu tun. Resonanzen können hervorgerufen werden durch

Plattenunebenheiten (ca. 2-12 Hz)
exzentrische Platten : 0.5 Hz
Bassfrequenzen: um die 15 Hz

Zitat
Lange Tonarme eignen sich für eine saubere Abtestung besser...sind aber auch (deutlich) teurer.

Bei langen Armen ist der horizontale Fehlwinkel kleiner, war in der Regel DAS Argument für diese Arme. Nur hat noch niemand sich mal diesen Fehlwinkel und dessen Wahrnehmbarkeit isoliert angeschaut, d.h bis vor einigen Monaten: ich habe für einen Bekannten Hörversuche (Gesangsquartett, Flügel) durchgeführt und es hat sich herausgestellt, daß schon bei einem korrekt eingestellten 9-Zöller die Wahrnehmungsschwelle bei Werten liegt, die in der Praxis wohl niemals erreicht werden. Der von ihm und mir ermittelte Grenzwert liegt bei ca. 12 Grad Fehlwinkel! Das Ganze wird auf der nächsten Konferenz der Audio Engineering Society vorgestellt. Weitere Hörversuche sind geplant, mit eventuell besser geeigneten Signalen. Es scheint jedoch, daß lange sowie Tangentialarme nicht notwendig sind.

Zitat
Hat man sich für alles entschieden, brauch man noch einen entsprechenden Phonovorverstärker. Er sollte unbedingt einen Subsonic-Filter (Rumpelfilter) haben und mit verschiedenen eingangsimpedanzen (am besten einstellbar) umgehen können.

Für MM mit verschiedenen Eingangskapazitäten.

Klaus
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« Antworten #7 am: Fr, 11. September 2009, 11:12 »

Was habe ich da schon wieder los getreten?

Kann man, um zu testen, ob man überhaupt für Phono "geignet" ist, auch so einen günstigen ProJekt nehmen?

Mir empfahl Jemand, sich einen alten Plattenspieler zu kaufen, insbesondere den Technics 1210 heißt der glaub ich, diese DJ Kiste. Ist das wirklich was, also dieses Vintage Zeug oder ist das nur gerede?

Gruß

Stefan
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« Antworten #8 am: Fr, 11. September 2009, 18:37 »

Moin Stefan,

Was habe ich da schon wieder los getreten?

In der griechischen Sagenwelt heisst das "Pandora's Büchse".

Zitat
Kann man, um zu testen, ob man überhaupt für Phono "geignet" ist, auch so einen günstigen ProJekt nehmen?

Ich habe letztes Jahr für einen Nachbarn einen Project Debut gekauft. Leichtbau, filigran, der Nachbar wollte nicht viel Geld ausgeben. Für mich selber würde ich sowas nicht kaufen, ohne snobistisch wirken zu wollen. So'n alter Dual oder Thorens macht einen solideren Eindruck.

Zitat
Mir empfahl Jemand, sich einen alten Plattenspieler zu kaufen, insbesondere den Technics 1210 heißt der glaub ich, diese DJ Kiste. Ist das wirklich was, also dieses Vintage Zeug oder ist das nur gerede?

Die 1200er waren in der Tat sehr gute Plattenspieler. Den 1210 gibt's noch immer, kostet irgendwas zw. 500 und 600 Eumel. Bei gebrauchten würde ich mir immer die Lager von Plattenteller und Arm anschauen, sie müssen leichtgängig sein. Das horizontale Armlager testet man am besten durch den Arm in Balance zu bringen und leicht gegen das Armrohr zu blasen, er muss sich dann ohne weiteres drehen. Das Vertikallager testet man durch leichtes Antippen mit dem Fingernagel. Auch hier muss er sich ohne weiteres rauf bzw. runter bewegen. Plattenspieler würde ich daher nicht in der Bucht o.Ä. kaufen.

Ich selber habe einen Michell Gyrodec mit SME 309 und Shure V15.



Klaus
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« Antworten #9 am: Fr, 11. September 2009, 19:05 »

Ich muss zugeben das ich hier jetzt nicht alles gelesen habe aber heute ist mir aufgefallen das in der aktuellen Professional Audio ein Test über die Speaker drin steht. Sehr ausführlich und eig. auch, wie immer immer, halbwegs glaubwürdig der Test.


Ich hoffe das passte jetzt noch zum Thema zwinkern
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Gruß Dennis
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« Antworten #10 am: Fr, 11. September 2009, 21:21 »

Zitat
Kann man, um zu testen, ob man überhaupt für Phono "geignet" ist, auch so einen günstigen ProJekt nehmen?

Ich habe letztes Jahr für einen Nachbarn einen Project Debut gekauft. Leichtbau, filigran, der Nachbar wollte nicht viel Geld ausgeben. Für mich selber würde ich sowas nicht kaufen, ohne snobistisch wirken zu wollen. So'n alter Dual oder Thorens macht einen solideren Eindruck.


Hallo Klaus,

vielen Dank!

Naja, die Aussage ist so ein bischen nichtssagend. Bekommt man Plattenfeeling oder ist das einfach grottenschlecht?

Stefan
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« Antworten #11 am: Fr, 11. September 2009, 21:40 »

...ein Test über die Speaker drin steht.

 biggrinsen

Sieht aus wie die K+H O110. Was kosten die?

Gruß
Holger
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« Antworten #12 am: Fr, 11. September 2009, 22:04 »

...ein Test über die Speaker drin steht.

 biggrinsen

Sieht aus wie die K+H O110. Was kosten die?


Hä Klein und Hummel ? Das ist ein Test über die JBL´s die hier ursprünglich mal das Thema waren . . .
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Gruß Dennis
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« Antworten #13 am: Fr, 11. September 2009, 23:53 »

...ein Test über die Speaker drin steht.

 biggrinsen

Sieht aus wie die K+H O110. Was kosten die?


Hä Klein und Hummel ? Das ist ein Test über die JBL´s die hier ursprünglich mal das Thema waren . . .

Klar. Ich schrieb ja nur das die (JBL) aussehen wie die O110 und wollte wissen was die (JBL) kosten.
Was die O110 kostet weiß ich ziemlich genau.
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KlausR.
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« Antworten #14 am: Sa, 12. September 2009, 07:20 »

Moin Stefan,

Naja, die Aussage ist so ein bischen nichtssagend. Bekommt man Plattenfeeling oder ist das einfach grottenschlecht?

Platten abspielen kann man auch mit einem Project, keine Frage. Wie's klingt, weiss ich nicht, der Nachbar hat seine LS oben in der Zimmerecken hängen. Für mich wäre die Anfassqualität nix, was aber nicht heissen muss, daß der Dreher qualitativ schlecht ist. Wenn Du nur mal in Platten reinschnuppern willst, würde ich für's gleiche Geld einen gebrauchten Dual oder Thorens kaufen, aber wie gesagt, vorher probefahren.

Klaus
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