Raummoden
  
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Di, 22. Mai 2012, 19:44
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Autor Thema: Raummoden  (Gelesen 1018 mal)
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FlorianK
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« am: Mo, 17. August 2009, 22:36 »

So ich muß euch mal wieder kitzeln  hammeraufkopf
Zur Zeit versuche ich meinen Sub optimal in den Raum einzubeziehen.Aus diesem Grund war ich bei Meister Hunecke und habe rechnen lassen. Anschließend bekommt man ja ein schönes Bild wo sich die Moden auswirken. Bei der tiefsten ( so ca 27 Hz ) bekomme ich ein Bild wo die Berge sagen wir einmal ca 1 Meter vor der frontwand und ca 1 m vor der Rückwand sind.  ( Ich hoffe man verstehen was ich meine ).
Aus verschiedenen Publikationen bekommt man Infos das eine Aufstellung - 1 Sub auf der Frontseite - und 1 Sub auf der Rückseite gut wären. Dazu jetzt meine Fragen:
1. Von was geht Hunni in seiner Berechnung aus - oder wie muß man sie verstehen ? Die Berge/ Spitzen  bilden sich ja aus dem Abstrahl und Reflektionsschall.Bei Einsatz von einem Sub bilden sich die Berge wie oben beschrieben -
wenn ich jetzt einen zweiten auf die Rückseite stelle würde sich doch keine Änderung ergeben oder. der RückSub würde doch spiegelbildlich die Moden aufbauen oder ? Da sie bei dem oben aufgeführen Fall ( eine Schallquelle ) symetrisch im Raum sind würde doch das Gleiche Entstehen oder sie müßten sich auch noch aufaddierden ?? Müll ?
2. Die Moden die bei Hunni Aufgezeigt werden - beziehen sich doch auf eine Auswertung bei Aufbauort frontal - oder ?? Oder muß man das Aufstellungsfrei sehen - also die Moden bilden sich so oder so - egal wo der Lautsprecher steht.
Mach ich da einen Denkfehler ?
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Ydope
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« Antworten #1 am: Di, 18. August 2009, 00:30 »

Bei welchen Frequenzen die Moden liegen und wo sie ihre Maxima/Minima haben, hängt erstmal ausschließlich von der Geometrie des Raums ab.
Welche der Moden wie stark angeregt werden, hängt dann von Ort und Anzahl der Bassquellen ab.

Im übrigen geben diese Berechungen m.E. recht wenig verwertbare Info. Wenn man z.B. mal den Raum, im dem wir "Messreihe zur Bewertung der Effizienz von Eckabsorbern" gemacht haben, in einen Rechner eingibt und dann die tatsächlichen Moden im Wasserfall vergleicht, sieht man massive Unterschiede.

Gruß
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FlorianK
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« Antworten #2 am: Di, 18. August 2009, 00:53 »

Habe ab Mittwoch die Möglichkeit ein Messmikro und zubehör zu bekommen. Ich werde erst einmal versuchen das sauber zu messen ( soweit ich das kann ;-) und auszuprobieren.
Markus - ich habe bei dir im Bericht AM gesehen das du deine Subs im Dreicke stehen hast ?! Warum ? Und was hattest du alles probiert ?
Ich habe aus den verschiedenen Zeitschriften die Infos das die normalen Muster
Mitte (1)
Rear ( 1 )
Links - rechts (2)
Front Mitte / rear Mitte ( 2 )
Viereck ( 4 )
Raute ( 4 )
Viereck ( 4 )
Dann die Möglichkeiten mit 1/3 und 1/4 Lösungen.
Was würdet ihr als einen guten Ansatz sehen richtig zu messen und zu korrigieren - man kommt da ja wirklich von einem zum Amderen Punkt .............
usw - usw.
Hast du die in deinem Raum schon probiert und vermessen ?
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markus
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« Antworten #3 am: Di, 18. August 2009, 00:57 »

Hi Florian,

mit einer Betrachtung, der Reflexionen zugrunde liegen, kommst Du bzgl. tieffrequenter Raummoden innerhalb kleiner Raeume nicht weit. Hier hilft nur das physikalische Wellenmodell weiter.

Grundsaetzlich ist das Modalfeld in einem Raum zu jeder Frequenz statisch. Ob nun an einer bestimmten Stelle eine Ausloeschung oder eine Ueberhoehung zu hoehren ist, haengt davon ab, wo die Schallquelle Energie in das Modalfeld pumpt.

Das Berechnungsmodell auf Huneckes Seite geht von einem idelisierten Fall aus (maximal schallharte und parallele Waende, optimale Modenanregung), der so in Realitaet kaum herzustellen ist, denn hier haben wir biegeweiche Begrenzungsflaechen, Moebel, mehrere Schallquellen an unterschiedlichen Positionen. Aus dem Modell lassen sich wahrscheinlich gerade einmal die Grundmoden vorhersagen.

Probier' 'mal Folgendes: Sub A in Raumecke (um moeglichst alle Moden anzuregen) vorne und Sub B mittig an die Rueckwand  - oder andersrum. Ist statistisch gesehen die beste Loesung. Ob das in Deinem Raum die beste Loesung darstellt, ist natuerlich dahingestellt.

Gruss, Markus
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FlorianK
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« Antworten #4 am: Di, 18. August 2009, 06:57 »

Julius und Markus - danke euch schon einmal - das sind wieder Ansätze mit denen man Versuche durchführen kann.Mit dem Mitte/Seite Muster könnte ich super leben. Ich habe auf Grund der Raumgeometrie die besten Möglichkeiten ein  Dreieck aufzustellen. Wenn es nun Mitte/Seite wird ist es vielleicht um so besser.Heißt ja auch wieder einen Sub dazu kaufen bzw bauen.Also ich werde mal ordentlich Messen und basteln - mal sehen was wird.
Für mich würde aber das dann meine Theorie stützen, dass auch der Hunnecke-Rechner grobster Anhalt ist - im Bereich vom leeren Raum mit gringen Abweichungen.Einzige Möglichkeit ist einfach Messen.
Markus hast du einmal gemessen wenn alle Subs bei dir laufen ? Ich denke da ergeben sich wieder Veränderungen die zu einer Berg und Talfahrt führen oder ?
In wie weit besteht beim Einsatz mehrerer Subs eigentlich die Gefahr ,das sich zusätzliche Moden ergeben ,durch aufschwingen in bestimmten Frequenzbereichen ?
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markus
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« Antworten #5 am: Di, 18. August 2009, 12:28 »

Markus - ich habe bei dir im Bericht AM gesehen das du deine Subs im Dreicke stehen hast ?! Warum ? Und was hattest du alles probiert ?

Bevor Fehlschluesse aufkommen: Meine Subs stehen nicht "im Dreieck". Dies ist eine Aufstellung die aus Experimenten mit http://mehlau.net/audio/multisub_geddes/ und den raeumlichen Gegebenheiten resultierte. Derzeit laeuft ausschliesslich der vordere, rechte Sub mit einem Anti-Mode 8033.

Gruss, Markus
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FlorianK
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« Antworten #6 am: Di, 18. August 2009, 15:03 »

Ich will morgen in Köln einmal mit den Leuten von HiFi -Selbstbau sprechen. Die verkaufen ja auch Messmaterial - und das will ich mir einmal ansehen und besprechen. Zur Zeit denke ich an das IMG / Monacor ECM40 mit Verstärker/Netzteildingbumms.Der Vorteil ist dort auch noch das sie bei mir wirklich vor der Tür sind.Da zahle ich dann gern etwas mehr - habe aber auch einen direkten Ansprechpartner. MAl sehen was die so zeigen und zu sagen haben. Außerdem habe ich mir die Sachcen einmal von Leo Kirchner im NEt angesehen. Dieses Set was er anbietet für ca confusedconfused um die 140,-€ könnte auch etwas sein.Ich glaube da ist das Mikro aus irgendeinem Bauvorschlag fertig dabei - meine Vermutung ?!?!!? Kennt jemand die Sachen vom LK ?
Bin jetzt echt froh das ich mich nach all den Jahren entschlossen habe mal etwas derartiges zu kaufen - ist ja sonst immer nur alles Gefrickel ;-)
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asb
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« Antworten #7 am: Do, 20. August 2009, 16:23 »

Hallo,


ich vermute, das ATB Messsystem ist eher zur Entwicklung von Lautsprechern gedacht.
Zumindest verwenden es einige dazu.

Die Auswertung raumakustischer Parameter hält sich m.W. in Grenzen. Ich habe zB noch kein Wasserfalldiagramm vom ATB gesehen.
Aber da frage am besten direkt beim Hersteller nach. Ich will hier nichts falsches schreiben.

Ich verwende (je nach Anwendungsfall) ARTA und den RoomEQ Wizard.


Grüsse, Andy
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