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DRC
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Thema: DRC (Gelesen 1579 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
asb
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DRC
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am:
Di, 04. August 2009, 15:53 »
Hallo,
eigentlich verwunderlich, dass diese Open Source Software von Denis Sbragion hier noch nicht zur "Sprache" kam.
http://drc-fir.sourceforge.net/
"Fujak" hat im HF eine deutschsprachige Anleitung zur Verfügung gestellt, womit eigentlich jedem ein praktischer Zugang zur Anwendung möglich sein sollte.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-12246.html
Klaus (KSTR) war so nett und hat mir vor einigen Tagen eine GLZ-Korrektur für mein Setup gebastelt, welche eben nur die Laufzeitverzerrungen der Weichenfilter linearisiert.
Die Korrektur war für mich nicht sofort herauszuhören, aber nach gezieltem Suchen bin ich dann doch "fündig geworden".
Und jetzt, wo man es weiss....
Bei Gelegenheit werde ich auch mal versuchen Amplitudenschwankungen anzugehen. Werde dann berichten....
Grüsse, Andy
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Fujak
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Re: DRC
«
Antworten #1 am:
Mi, 02. September 2009, 08:56 »
Zitat von: asb am Di, 04. August 2009, 15:53
Hallo,
eigentlich verwunderlich, dass diese Open Source Software von Denis Sbragion hier noch nicht zur "Sprache" kam.
http://drc-fir.sourceforge.net/
"Fujak" hat im HF eine deutschsprachige Anleitung zur Verfügung gestellt, womit eigentlich jedem ein praktischer Zugang zur Anwendung möglich sein sollte.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-12246.html
Hallo Andy,
da ich auch hier - meistens als Mitleser - vertreten bin, möchte ich Deinen Hinweis zu meinem Thread im HF zum Anlass nehmen und auch hier meine aktive Hilfe anbieten, wenn es um den Umgang mit DRC geht (soweit es mein Wissen und meine Erfahrungen erlauben). Angesichts der beeindruckenden Verbesserungen mit DRC hinsichtlich Frequenzgang und vor allem räumlicher Abbildung, finde auch ich es verwunderlich, dass das Thema weiterhin ein Nischendasein in der Hifi-Landschaft fristet.
Grüße
Fujak
P.S.: Da bekanntlich das Bessere stets der Feind des Guten ist, bin ich mittlerweile auf Acourate umgestiegen - was nochmals eine deutliche Steigerung zu DRC darstellt.
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HausL
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Re: DRC
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Antworten #2 am:
Mi, 02. September 2009, 09:26 »
Hallo Fujak,
Herzlich Willkommen hier!
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 08:56
Angesichts der beeindruckenden Verbesserungen mit DRC hinsichtlich Frequenzgang und vor allem räumlicher Abbildung, finde auch ich es verwunderlich, dass das Thema weiterhin ein Nischendasein in der Hifi-Landschaft fristet.
Ich vermute, dass es manche Leute eine extreme Überwindung kostet eine schnöde Soundkarte irgendwo zwischen ihre Komponenten zu schalten. Aber wir arbeiten daran.
Gruß
Holger
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Fujak
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Re: DRC
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Antworten #3 am:
Mi, 02. September 2009, 16:29 »
Hallo Holger,
wir hatten ja schon im HF das Vergnügen...
Ich vermute, dass viele glauben, DRC sei nichts weiter als ein Software-EQ, mit dem man den Klang nur verschlimmbessern kann. Viele schwören auf den ungefilterten, reinen Klang, der nicht durch irgendwelche dazwischengeschaltete Soft- und Hardware verbogen wird, auch wenn ein Messdiagramm eben genau solches in manchem "naturreinen" Klang offenbaren würde.
Ein anderer wichtiger Grund liegt m.E. in der Absolutheit der einen oder anderen Maßnahme. In einem Thread wurde die Meinung geäußert: "Lieber optimiere ich akustisch meinen Raum, als mich mit solchen elektronischen Spielereien zu beschäftigen." - Oder: "Schaff Dir einen gescheiten Verstärker / gescheite Boxen an, dann braucht es kein DRC." Als ob die eine Möglichkeit eine andere ausschließt.
Also: Gescheite Boxen, gescheiter Verstärker (beides zusammen manchmal gleichbedeutend mit gescheite Aktivboxen
), gescheiter Zuspieler und ggf. Wandler, vernünftige (!) Verkabelung, exakte Aufstellung der Lautsprecher im Raum, akustische Behandlung des Raumes - und natürlich ein gescheiter elektronischer Verbieger von Frequenzgang und Phase
.
Das ist m.E. ein in sich stimmiges Maßnahmenpaket.
Grüße
Fujak
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HausL
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Re: DRC
«
Antworten #4 am:
Mi, 02. September 2009, 16:48 »
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 16:29
Hallo Holger,
wir hatten ja schon im HF das Vergnügen...
Genau
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 16:29
"Lieber optimiere ich akustisch meinen Raum, als mich mit solchen elektronischen Spielereien zu beschäftigen."
Die Leute mit den akustisch optimierten Räumen sind genauso in der Unterzahl.
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 16:29
Also: Gescheite Boxen, gescheiter Verstärker (beides zusammen manchmal gleichbedeutend mit gescheite Aktivboxen
), gescheiter Zuspieler und ggf. Wandler, vernünftige (!) Verkabelung, exakte Aufstellung der Lautsprecher im Raum, akustische Behandlung des Raumes - und natürlich ein gescheiter elektronischer Verbieger von Frequenzgang und Phase
.
Das ist m.E. ein in sich stimmiges Maßnahmenpaket.
Meine Meinung! Wobei ich Zuspieler, Wandler und Kabel hinten an stellen würde, solane man keinen Schrott benutzt.
Gruß
Holger
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Ydope
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Re: DRC
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Antworten #5 am:
Do, 03. September 2009, 18:26 »
Hi,
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 08:56
Angesichts der beeindruckenden Verbesserungen mit DRC hinsichtlich Frequenzgang und vor allem räumlicher Abbildung, finde auch ich es verwunderlich, dass das Thema weiterhin ein Nischendasein in der Hifi-Landschaft fristet.
Was kannst du zu den Grenzen von DRC sagen? Wie genau sorgt es für eine bessere Räumlichkeit?
Dank und Gruß,
Julius
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Dies ist keine Signatur
Fujak
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Beiträge: 6
Re: DRC
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Antworten #6 am:
Do, 03. September 2009, 19:22 »
Zitat von: Ydope am Do, 03. September 2009, 18:26
Hi,
Was kannst du zu den Grenzen von DRC sagen? Wie genau sorgt es für eine bessere Räumlichkeit?
Dank und Gruß,
Julius
Hallo Ydope,
ich fange mit Deiner zweiten Frage an. Die Räumlichkeit, genauer die räumliche Abbildung, nimmt vor allem dadurch zu, dass neben dem Frequenzgang vor allem Phase und Laufzeit in einem gewissen und einstellbaren Umfang bezogen auf die Hörposition korrigiert werden. Damit können in einem gewissen Rahmen auch negative Auswirkungen von Reflektionen und Hall ausgeglichen werden.
Aus der Perspektive des Hörens formuliert:
In Hinsicht auf den Frequenzgang: Kein Gedröhne, keine nervigen oberen Mitten, man kann sehr lange ermüdungsfrei Musik hören. Der erste Höreindruck ist vor allem für Menschen, die gesoundete Anlagen/Lautsprecher gewohnt sind, zunächst mal ernüchternd unspektakulär - eben ein weitgehend linearer Frequenzgang. Tiefbass taucht nur dort auf, wo er auch auf der Programmquelle aufgezeichnet ist, ansonsten bleibt der TT bzw. Sub arbeitslos.
In Hinsicht auf Laufzeit und Phase: Instrumente stehen dann in Breite und Tiefe deutlicher im Raum zwischen den Boxen. Der Effekt, dass die Musik nicht aus den Lautsprechern selbst sondern im Raum zwischen ihnen aufgefächert ertönt, nimmt deutlich zu (Stichwort: Phantomschallquelle).
Nun zu den Grenzen: Alle beschriebenen Effekte spielen sich in einem gewissen Rahmen ab. Man kann DRC problemlos so konfigurieren, dass die Eingriffe sehr radikal sind, doch erkauft man sich dies mit einer deutlichen Zunahme von Artefakten / Preringing etc., es hört sich damit zunehmend künstlicher an.
Wer seine Lautsprecher platzsparend in die Ecken schiebt, zudem sein Hörzimmer mit Fliesen teppichfrei auslegt, wenig Mobiliar darin stehen hat und Absorber/Diffusoren für rausgeschmissenes Geld hält, wird diese raumakustischen Sünden mit DRC nicht ausbügeln sondern höchstens lindern können. So können z.B. Raummoden aus bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten zwar weniger angeregt werden, indem das entsprechende Spektrum abgesenkt wird, zugleich aber wird dies erkauft mit weniger Impulshaftigkeit. Die Saite eines E-Bass kann dann die Mode nicht mehr so stark anregen, aber auch dieser Frequenzanteil im Anzupf-Geräusch wird dann weniger. Die Folge, der E-Bass hört sich dann in einigen Tönen deutlich weniger impulsiv an. Gleiches gilt für alle anderen Impulsquellen wie Schlagzeug/Percussion, Klavier etc. Insofern bleibt akustische Behandlung des Raumes immer erste Wahl; und was dann hier mit vertretbarem Aufwand (den jeder für sich subjektiv definieren muss) nicht möglich ist, das fügt dann DRC hinzu. Gleiches gilt für andere Unzulänglichkeiten in der Signalkette. Aus einem Billiglautsprecher wird man keinen hochwertigen Schallwandler mittels DRC machen können, aber man kann mit DRC das schlimmste lindern (ich habe mal DRC spaßeshalber auf meine 20€-PC-Lautsprecher im Büro eingemessen und damit eine deutliche Steigerung im Klang erreichen könnnen - sie klangen dann wie 60€-PC-Lautsprecher ;-) ).
Zu diesen Zusammenhängen verweise ich auf meinen kurzen Dialog mit Holger weiter oben.
Es gibt nach meiner Erfahrung wenige andere Maßnahmen, die so viel mit so wenig Aufwand bewirken - gerade wenn jemand einen qualitativ guten Audio-PC betreibt, wo ohnehin schon alles (bis auf die entsprechende DRC-Software) vorhanden ist. Da ich leider meinen Hörraum nebenbei auch zum Wohnen verwenden muss, sind auch bei mir raumakustische Maßnahmen nur bis zu einem gewissen Level möglich. Den Rest macht dann DRC (bzw. seit einiger Zeit Acourate, das nochmal ne Schippe oben drauf packt).
Achja: wenn man ne Weile mit DRC Musik gehört hat und dann probeweise seinen Convolver aus der Signalkette ausklinkt, hört es sich grausam an, und man fragt sich, wie man das nur vorher anhören/ertragen konnte.
Grüße
Fujak
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markus
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Re: DRC
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Antworten #7 am:
Do, 03. September 2009, 20:26 »
Zitat von: Fujak am Do, 03. September 2009, 19:22
So können z.B. Raummoden aus bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten zwar weniger angeregt werden, indem das entsprechende Spektrum abgesenkt wird, zugleich aber wird dies erkauft mit weniger Impulshaftigkeit. Die Saite eines E-Bass kann dann die Mode nicht mehr so stark anregen, aber auch dieser Frequenzanteil im Anzupf-Geräusch wird dann weniger. Die Folge, der E-Bass hört sich dann in einigen Tönen deutlich weniger impulsiv an.
Das "Anzupfgeraeusch" eines E-Basses befindet sich spektral nicht im Bassbereich, sondern sehr viel weiter oben.
Die Wahrnehmung einer tieffrequenten Schallquelle (<100Hz) kann nicht von der Raumantwort getrennt werden. Zwei Perioden von z.B. 50Hz machen noch keine Basswahrnehmung aus, doch das modale Geschehen ist schon in vollem Gange. Man moege sich die Abmessungen von Raum und Wellenlaenge in Erinnerung rufen. Ein EQ kann "Ringing" vermindern. Ein Basston wird dadurch nicht leiser.
Gruss, Markus
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Fujak
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Re: DRC
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Antworten #8 am:
Do, 03. September 2009, 20:49 »
Hallo Markus,
vielleicht habe ich es mit dem Begrif des Anzupfgeräusches nicht präzise genug formuliert, welches ja in der Tat ein Frequenzgemisch darstellt. Vielleicht ist es besser mit dem Begriff der Impulshaftigkeit beschrieben. Es geht mir um die Aussage, dass der Versuch, mit elektronischen Mitteln Raummoden zu bekämpfen, zu einem klanglichen Verlust führt, den ich nur so beschreiben kannn, dass die Impulshaftigkeit verloren geht. Vielleicht kannst Du diesen Sachverhalt wissenschaftlich korrekter beschreiben.
Hoffe, dass diese Erläuterung wieder zum Topic führt.
Gruß
Fujak
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markus
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Re: DRC
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Antworten #9 am:
Do, 03. September 2009, 22:28 »
Du verwechselst hier Sachverhalte. Modale Peaks koennen im Bassbereich sehr wohl mit elektronischen Mitteln korrigiert werden:
Vom Sonderfall eines hinreichend perfekten DBAs einmal abgesehen, sind elektronische Mittel allerdings nicht geeignet, einen zu langsamen Abbau tieffrequenter Energie zu korrigieren. "Schlechte Durchhoerbarkeit" oder "Matschigkeit" sind hier geeignetere Begriffe.
Gruss, Markus
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Letzte Änderung: Do, 03. September 2009, 22:33 von markus
»
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Fujak
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Re: DRC
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Antworten #10 am:
Do, 03. September 2009, 23:04 »
Zitat von: markus am Do, 03. September 2009, 22:28
(...)sind elektronische Mittel allerdings nicht geeignet, einen zu langsamen Abbau tieffrequenter Energie zu korrigieren. "Schlechte Durchhoerbarkeit" oder "Matschigkeit" sind hier geeignetere Begriffe.
Gruss, Markus
Hallo Markus,
jetzt hast Du es auf den Punkt gebracht. Genau das wollte ich damit gesagt und ausgedrückt haben.
Gruß
Fujak
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asb
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Re: DRC
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Antworten #11 am:
Fr, 04. September 2009, 21:00 »
Hallo Fujak,
willkommen und viel Spass hier!
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 08:56
P.S.: Da bekanntlich das Bessere stets der Feind des Guten ist, bin ich mittlerweile auf Acourate umgestiegen - was nochmals eine deutliche Steigerung zu DRC darstellt.
darf ich fragen, worin sich die deutliche Steigerung bemerkbar macht?
Grüsse, Andy
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Re: DRC
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Antworten #12 am:
Fr, 04. September 2009, 22:19 »
Zitat von: markus am Do, 03. September 2009, 22:28
Du verwechselst hier Sachverhalte. Modale Peaks koennen im Bassbereich sehr wohl mit elektronischen Mitteln korrigiert werden
Jau, aber halt nur dann ordentlich, wenn die Probleme weitestgehend minimalphasig sind, das sind sie nur bei den untersten Ordnungen der jeweiligen Moden (erste und zweite Ordnung, ab dritter wird schon deutlich schlechter). Eben den nicht-minimalphasigen Kram kann eine convolverbasierte Methode aber korrekt behandeln.
Grüße, Klaus
(wenig Zeit im Moment um mit DRC im speziellen und DRC allgemeinen weiter intensiv zu spielen, und wenn wird auch bei mir eh Acourate....)
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Fujak
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Re: DRC
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Antworten #13 am:
Fr, 04. September 2009, 23:24 »
Zitat von: asb am Fr, 04. September 2009, 21:00
Hallo Fujak,
willkommen und viel Spass hier!
Zitat von: Fujak am Mi, 02. September 2009, 08:56
P.S.: Da bekanntlich das Bessere stets der Feind des Guten ist, bin ich mittlerweile auf Acourate umgestiegen - was nochmals eine deutliche Steigerung zu DRC darstellt.
darf ich fragen, worin sich die deutliche Steigerung bemerkbar macht?
Grüsse, Andy
Hallo Andy,
die Glättung des Frequenzgangs lässt sich in einem weiteren Bereich vornehmen, ohne dass es sich künstlich anhört. Vor allem die Korrekturen hinsichtlich Phase und Laufzeit folgen offensichtlich einer anderen Vorgehensweise in der Software. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Effekt der differenzierten Positionierung von Instrumenten im Raum nochmals zunimmt. Die Ablösung der Musik vom Lautsprecher geht noch weiter.
Ich hatte z.T. mit Unterstützung von Uli 2 Wochen lang versucht, aus DRC genau die gleiche Qualität der Korrektur herauszuholen, was mir nicht gelang, obwohl ich mich mit diesem Programm schon lange beschäftige. Man könnte sagen, Acourate schafft zu 100% das, was DRC zu 80% hinbekommt. Genau das hat mich schließlich bewogen, auf Acourate zu wechseln.
Ein wirklich großer Pluspunkt von Acourate besteht vor allem darin, dass man grafisch sehen kann, was man macht und wie es sich auswirkt. So kann man z.B. eine Konvolver-Simulation mit dem erstellten Filter auf den gemessenen Frequenzgang, Phase und Laufzeit laufen lassen und erhält dadurch ein Diagramm z.B. über die Sprungantwort der Lautsprecher am Hörplatz bei Einsatz des Korrekturfilters. So kann man sofort erkennnen, ab welcher Intensität der Korrektur mit deutlichen Vorechos oder anderen unschönen Artefakten zu rechnen ist.
Nebenbei hat man dadurch auch sofort Informationen über nicht bereinigte akustische Spiegelflächen, die sich in der Sprungantwort als "Buckel" zeigen.
Darüberhinaus bietet Acourate einige Features für die Erstellung aktiver XOs, wo DRC passen muss.
Und last but not least habe ich bei keiner Software einen solch weitgehenden Support bekommen, wie ich ihn von Uli bei Acourate erhalte.
Ich möchte damit DRC nicht schlechtreden; dazu ist die Software viel zu gut, und ich habe ihr (und damit Denis Sbragion) viele Stunden wirklichen Musikgenuss zu verdanken - und das ohne weitere Kosten (im Unterschied zu Acourate). Auch hier steckt 'ne Menge Arbeit drin, und wer ein wenig italiensch kann, der kann in Realtime im italienischen Forum
www.epiguren.com
mitverfolgen, wieviel Arbeit Denis und seine Mitstreiter in die Weiterentwicklung stecken. Zur Zeit wird beispielsweise ein grafisches Benutzerinterface für DRC fertiggestellt und optimiert, sodass man in Zukunft nicht auf Batchdateien und Skripte angewiesen ist.
Wer sich an das Thema herantasten möchte, für den ist DRC eine kostenlose und damit risikolose Möglichkeit, den Effekt mal auszuprobieren. Und da ich im HF unter dem im ersten Beitrag dieses Threads angegebenen Link auch ein How To für den Halblaien erstellt habe, kostet es auch nicht viel Zeit, bis man zu brauchbaren Ergebnissen kommt.
Grüße
Fujak
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asb
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Re: DRC
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Antworten #14 am:
Sa, 05. September 2009, 11:57 »
Danke für diese Ausführung!
Accourate steht auch auf meiner Wunschliste, muss aber leider noch ein bischen warten.
Und bis dahin bin ich froh, dass es DRC (und Klaus) gibt
Grüsse, Andy
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