Auslöschungen im Hochton
  
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Mi, 08. Februar 2012, 07:32
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Autor Thema: Auslöschungen im Hochton  (Gelesen 2978 mal)
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KSTR
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« Antworten #45 am: Fr, 10. Juli 2009, 02:31 »

Betrachten wir nun aber Phantomschallquellen ausserhalb der Mitte: Je nach Richtung der Phantomschallquelle ergibt sich ein im Vergleich zur mittigen Phantomschallquelle unterschiedliche Ankopplung der beiden Schallquellen (Lautsprecher) an das Modalfeld. Sprich: es treten ganz andere, nicht mit der Mittenoptimierung zusammenhaengende Lokalisationsfehler auf. Nein?
Doch... sprich, wir ham beide recht, Markus  biggrinsen

Mein Punkt ist der, dass solche Lokalisationsfehler halt symmetrisch auftreten, nicht dass sie gar nicht auftreten oder durch die Optimierung zwingend weniger würden. Aber dass sie bei zentralen Klangelementen eben weniger auftreten, umso weniger je "monoer" diese werden. Das ist für die Wahrnehmung ja kein Nachteil, weil die Balance Seiten/Mitte klanglich nicht L/R-asymmetrisch ist, und eben die wichtige Mitte stimmt.

Grüße, Klaus
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markus
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« Antworten #46 am: Fr, 10. Juli 2009, 03:42 »

Meine Schlussfolgerung aus all diesen Ueberlegungen waere dann aber eher Absorption (LEDE z.B.), um den Einfluss des Modalfeldes zu mindern. Damit wird dann nicht nur die Mitte stabilisiert, sondern auch alles links und rechts davon.

Gruss, Markus
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Barnie
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« Antworten #47 am: Fr, 10. Juli 2009, 09:18 »

Mir (und den meisten anderen vermutlich auch) geht es ja in erster Linie um Monosignale wie Stimme und Bass(Bassdrum, Bassgit.), und wenn die immer schön aus der Mitte kommen, dann ist die Schlacht eh schon gewonnen. Beim Rest weiss man eh nicht genau ob es aus der Mitte kommen soll oder nicht, also stört's i.d.R. auch nicht wenn's nicht genau Mittig sein sollte...
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markus
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« Antworten #48 am: Fr, 10. Juli 2009, 14:24 »

Ich empfinde das als unnoetige Einschraenkung. Zudem kenne ich sehr stabile und punktgenaue Lokalisation auch ausserhalb der Stereomitte.

Gruss, Markus
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KSTR
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« Antworten #49 am: Fr, 10. Juli 2009, 15:19 »

Meine Schlussfolgerung aus all diesen Ueberlegungen waere dann aber eher Absorption (LEDE z.B.), um den Einfluss des Modalfeldes zu mindern. Damit wird dann nicht nur die Mitte stabilisiert, sondern auch alles links und rechts davon.
Nicht "eher", sondern "sowieso", d.h. zusätzlich dazu. Was sich doch zu 100% von selbst versteht. Aber der Vorteil einer sauberst möglichen Mitte schon ohne jede RA-Maßnahme bleibt, auch anschliessend (wobei evtl. iterativ nach-korrigieren muss).

Grüße, Klaus
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Barnie
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« Antworten #50 am: Do, 05. November 2009, 16:12 »

Bei mir ist es tatsächlich so, dass die Stereomitte je nach Stimmlage des Sängers/in bzw. Musikstück hin und her wandert - echt lästig sowas!
Oh, dann wäre das ein prima Exempel für einen Mono-Gleitsinus (so von 30Hz bis 1500Hz oder so). Der muss in der Mitte bleiben (ist aber ein ganz fieser Härtetest). Das bekommt man nur iterativ hin, und ausmittelnd. Du musst für den relevanten Grund/Mitteltonbereich die Stelle finden mit der gerinsten Drift im Schnitt, durch Verschieben von LS und Hörplatz (also das gesamte Stereodreieck), meist in Richtung der weicheren Wand. Die optische Mitte ist nicht die akustische, wenn die Wände von der Gemetrie und der Beschaffenheit nicht exakt gleich sind. Bei mir ist die Mitte im Grund/Mittelton etwa 10cm rechts von der geometrischen, weil rechts eine Rigipswand ist und links Backstein.

Ich komme nochmals darauf zurück - müsste sowas eigentlich nicht in einer L/R-Messung ersichtlich sein??
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