Selbstbau Lautsprecher mit guter Sprachverständlichkeit
  
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Di, 07. Februar 2012, 21:23
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Autor Thema: Selbstbau Lautsprecher mit guter Sprachverständlichkeit  (Gelesen 905 mal)
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terrine
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« am: So, 21. Juni 2009, 22:19 »

Von Fabian aus dem PA-Forum. Seine Projekte find ich allesamt immer sehr informativ und lesenswert. Auf dieses Projekt wollte ich euch hinweisen. Vielleicht hat der ein oder andere Verwendung dafür  smile

http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=75986

Gruß,
Moritz
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Cpt. Baseballbatboy
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« Antworten #1 am: Mo, 22. Juni 2009, 10:24 »

Moin,

und wieso soll der eine gute Sprachverständlichkeit haben? Es gibt dazu den STI (Speech Transmission Index), und das ist ein raumakustischer Parameter. Die Lautsprecher spielen nur eine untergeordnete Rolle. Auf der Arbeit messen meine Kollegen und ich ca. 10 Fernseher pro Woche akustisch, darunter auch den STI. Selbst die unterirdischsten Fernseher erreichen immer noch eine "gute" Sprachverständlichkeit, und das meist nur, weil die bei der geforderten Messlautstärke stark verzerren und das MLS-Mess-Signal darauf empfindlich reagiert (auf die Diskussion, warum wir MLS verwenden, habe ich jetzt keinen Bock). Der Raum selber ist stark bedämpft, aber noch kein RAR (die Bodenreflexion wird mit voller Absicht mitgenommen).

Um einen hohen STI (maximalwert ist 1,0) zu erreichen, muss der Raum eine kurze und gleichmäßige Nachhallzeit aufweisen, sowie einen niedrigen Geräuschpegel aufweisen. Also muss man da erstmal anpacken. Aber auch mit den Lautsprechern kann man was verbessern. Den Punkt "gleichmäßige Nachhallzeit" könnte man mit "gleichmäßiger Frequenzgang" übersetzen (stimmt nicht ganz, da die NHZ ein relative Größe ist). Das ist ein Punkt, dabei reicht aber der Frequenzbereich von 200 Hz bis ~3 kHz, mehr ist für Sprachübertragung nicht nötig. Das schafft die gezeigte Box, aber das schafft auch nahezu jeder Fernseher. Ein tief reichender Bass kann sich sogar negativ auswirken (Verdeckungseffekte).
Mit einem stark bündelnden Lautsprecher kann man etwas ander Nachhallzeit drehen, und dadurch die Sprachverständlichkeit verbessern. Davon sehe ich aber bei der Box nicht viel.

Also, wenn man sich ein Ziel setzt, dann sollte man sich vielleicht vorher überlegen, wie man es am besten erreicht.

Cpt.
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Ydope
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« Antworten #2 am: Mo, 22. Juni 2009, 12:07 »

dabei reicht aber der Frequenzbereich von 200 Hz bis ~3 kHz, mehr ist für Sprachübertragung nicht nötig. Das schafft die gezeigte Box, aber das schafft auch nahezu jeder Fernseher. Ein tief reichender Bass kann sich sogar negativ auswirken (Verdeckungseffekte).

Das habe ich auch beobachtet, als ältere Verwandte immer Probleme mit der Sprachverständlichkeit bei ihrem TV hatten. Der hatte einen kleinen eingebauten EQ. Dort die Bässe rausgenommen und das Problem war gelöst.

Gruß
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KSTR
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« Antworten #3 am: Mo, 22. Juni 2009, 12:28 »

Nichtsdestotrotz ein guter Hinweis auf ein sinnvolles (gut + günstig) Breitbänderchassis... wie so viele von Vifa, z.B. der 9BG119 und offensichtlich vor allem der neue 9BN119 -- der Nachfolger eben dieses TC9FD-18-08 (aka FR35/8).

Grüße, Klaus
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terrine
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« Antworten #4 am: Mo, 22. Juni 2009, 17:26 »

Fabian macht aus allen "Problemen" immer gleich ein Projekt :-) Ich find es immer gut. Ziehe für mich immer interessante infomationen heraus. So wie Klaus den Breitbänder  biggrinsen
...und nicht jeder Fernseher hat auch einen eingbauten EQ  zwinkern
Interessant find ich es auch für Heimkino in akustisch weniger optimalen Bedingungen :-)

Extrem interessant fand ich auch sein Forenprojekt, wo er eine "State Of The Art" PA-doppel 12"-mit-1"-Hochtönerbox gebaut hat. Sehr ausfürliche Dokumentation mit Frequenzmessungen und Isobaren.

Gruß,
Moritz
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