Jetzt wirst Du Deiner eigenen Argumentation untreu. Es gibt keine 2 gleichen Raeume. Bis auf die Grundmoden ergibt sich eine voellig chaotische Gesamtsituation aus Moden und Reflexionen, je nach Hoerposition UND Treiberposition. Ein Dipol versorgt Moden anders als ein Monopol. Das ALLES ist Teil der Gleichung. Die Betrachtung wird einfacher, wenn man den Raum ignoriert und nur den Lautsprecher betrachtet, aber richtiger wird sie dadurch nicht.
„Das ALLES ist Teil der Gleichung.“ Da sind wir uns doch eigentlich einig?
Wenn ich in 2 identischen Räumen die LS im einen Fall in die Ecke stelle, im anderen 2m aus den Ecken raus, erhalte ich zwei völlig verschiedene klangliche Resultate. Ich kann einen LS also nicht im Zusammenhang mit dem Raum sehen, da die Position der LS innerhalb der Raumes zu sehr ins Geschehen eingreift.
Das am Anfang des ursprünglichen Freds genannte Arbeitshypothese „der vernünftige Lautsprecher, den man immer im Zusammenhang mit dem Raum sehen soll“, ist also nicht lebensfähig, da man den Raum als solchen, ungeachtet der LS-Position, nicht erfassen kann.
Wo hast Du da Lokalisationsschaerfe als positives Bewertungskriterium entdeckt?
Ich sagte doch, „vielleicht“. Frag’ Sean am besten selber:
http://www.hydrogenaudio.org/forums/index.php?showtopic=72400Klaus