Platten vs. Folienresonatoren
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:32
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Autor Thema: Platten vs. Folienresonatoren  (Gelesen 2260 mal)
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Latenight
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« Antworten #15 am: Di, 02. Juni 2009, 10:47 »

Hi Stefan

Bis runter zu 100 Hz muß ich dir völlig recht geben.
10 cm Mineralwolle SSP2 von Ishover an Wänden und in den Raumecken können da wahre Wunder bewirken.
Die Nachhallzeit ist bei mir dadurch bis auf 250 ms gesunken.

Darunter geht der Spaß mit den Raummoden doch erst los. zustimm  

Gruß Andi
« Letzte Änderung: Di, 02. Juni 2009, 11:02 von Latenight » Gespeichert

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Ydope
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« Antworten #16 am: Di, 02. Juni 2009, 12:03 »

das ist keine Mode sondern ein Netzbrummen bei 50 Hz ?

Das erkennt man daran, dass es nicht über die Zeit leiser wird.

Gruß
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iceman
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« Antworten #17 am: Di, 02. Juni 2009, 13:23 »

Hallo,
ich hab 3 Helmholtzresos mit ca. 150L Gesamtvolumen auf meine 47 Hz Mode abgestimmt. Gebracht hats ca. 5  bis 10 dB bei 47 Hz. Mit nicht viel mehr Aufwand habe ich 4 Subs gebaut und steuer die mit einer aktiven Frequenzweiche an. Damit lässt sich der geamte bereich bis 100Hz deutlich verändern. So deutlich, das ich für mich entschieden habe, für passive Massnahmen nicht mehr viel Zeit zu investieren.

Gruß
Stefan
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Latenight
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« Antworten #18 am: Di, 02. Juni 2009, 21:32 »

Das Netztbrummen konnte ich einfach ausfindig machen.
Es war zum Glück nur vom Netzteil des Laptops.
Danke noch einmal für den Hinweis.

Hier noch einmal schön zu sehen


Jetzt habe ich noch einmal eine Referenzmessung mit Subwoofer gemacht. Sieht doch für den Anfang gar nicht so schlecht aus.



und der passende Wasserfall dazu





Folie habe ich nun bestellt.
Die Messergebnisse werde ich hier einstellen

Gruß Andi



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iceman
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« Antworten #19 am: Di, 02. Juni 2009, 22:07 »

Wenn du auf 5dB pro Skalenteil gehst wirds wahrscheinlich gar nicht mal so gut aussehen zwinkern
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asb
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« Antworten #20 am: Do, 04. Juni 2009, 20:33 »

Hallo Andi,


Leider haben die Kästen mit der MDF Platte nicht viel gebracht.
Ich hatte diesbezüglich ich auch noch einmal mit einem Akustiker gesprochen.
Er hatte mir dringend von MDF abgeraten weil das Material zu lange nachschwingt.
"Das merken Sie schon wenn Sie einmal mit der Hand auf den Kasten klopfen"


interessant, dass es bei dem MDF keine messbaren Effekte gab.
Das MDF (oder besser! HDF) zu lange nachschwingt und damit untauglich wäre, kann ich aber nicht bestätigen.
Jedenfalls nicht aus folgendem Beispiel:

Plattenresonator mit den Abmaßen 160x107 cm, Bautiefe: 8 cm, Membran: 6 mm HDF
Abstimmung auf 95 Hz

ohne Reso:


mit Reso



Von den anderen Plattenschwingern habe ich leider keine Messungen, die einen detailierten Wasserfall hervorbringen.
Aber auch bei denen (HDF + Plexiglas) waren die Effekte recht ordentlich (im Verhältnis zur Fläche).

Ich kann mir vorstellen, dass sich die Verluste durch die innere Dämpfung der Membran bei Schwerfolie sehr in Grenzen halten wird.
Dafür wird sie leichter in Schwingung zu versetzen sein. Beide Materialien werden in der Literatur als mögliche Membrane erwähnt.
Welche "besser" ist, leider nicht.
Aber das braucht dich ja nicht mehr kümmern....funktioniert ja mit der Folie recht gut  daumenhoch

Vielen Dank für die Messungen!



Grüsse, Andy
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Latenight
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« Antworten #21 am: Do, 04. Juni 2009, 21:50 »

Ich denke auch das Spanplatten oder HDF besser geeignet sind als MDF.
MDF ist einfach zu weich und schwingt dadurch zu lange nach.
Bei Hartholz oder Spanplatten ist es jedoch bei ca. 6 mm Schluss sonst schwingt die Membran nicht mehr.

Mit Folien lassen sich noch tiefere Resonanzfrequenzen realisieren.

@ICEMAN
Eigentlich habe ich mit "...sieht garn nicht so schlecht aus" den Nachhall gemeint nach dem das 50 Hz Netztbrummen weg ist.
Ab heute traue ich mich auch mit 5 dB zu skalieren.  ätsch
Ich weiß schon das muß noch besser werden   zwinkern
 
 


Gruß Andi
« Letzte Änderung: Fr, 05. Juni 2009, 12:47 von Latenight » Gespeichert

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gto
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« Antworten #22 am: Do, 04. Juni 2009, 22:47 »


Ich weiß schon das muß noch besser werden   zwinkern
 

Müssen tuat nix, oba schoden täts a net. biggrinsen

Grüsse Gerd
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Latenight
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« Antworten #23 am: Mo, 29. Juni 2009, 10:12 »

In der Zwischenzweit habe zwei neue Ledersofas bekommen.
Auch die haben sich deutlich auf die RT60 Nachhallmessung ausgewirkt.

Beige ist ohne, rot ist mit Ledersofa.
RT60 Messung vom Referenzplatz aus.



Ist eine weitere Absenkung der Nachhallzeit im Bassbereich durch die Plattenschwinger-Rückwand noch sinnvoll (z.B. 50- 90 Hz auf 0,2 Sekunden)
oder ist es besser sich auf einen geraden Verlauf der Nachhallzeit von 700 - 10000 Hz auf 0,2 Sekunden zu konzentrieren ?  

Hier gibt es Fotos vom Raum und der Ledersofas

http://www.heimkinoclub-muc.de/index.php?page=thread&id=4046&start=11#a5989
 

Gruß Andi
« Letzte Änderung: Mo, 29. Juni 2009, 13:33 von Latenight » Gespeichert

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« Antworten #24 am: Di, 30. Juni 2009, 11:40 »

Hi Andi,


Zitat
Ist eine weitere Absenkung der Nachhallzeit im Bassbereich durch die Plattenschwinger-Rückwand noch sinnvoll (z.B. 50- 90 Hz auf 0,2 Sekunden) [...]?

das würde ich nicht von dem RT60 Diagramm abhängig machen, sondern mal einen Blick auf das Wasserfalldiagramm werfen.
Was sinnvoll ist oder nicht, entscheiden deine Ohren zwinkern
Für meinen Geschmack sieht das schon recht "trocken" aus.

Davon ab: schönes Kino!  daumenhoch


Viel Spass damit und Grüsse,

Andy


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Latenight
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« Antworten #25 am: Di, 30. Juni 2009, 20:28 »

Hi Andy

danke für Deine Antwort

dann stelle ich nochmal einen Wasserfall ein.
Diese unterstreicht nochmal die gemachte RT60 Messung.



Die trockene Akustik ist schon gewünscht, da im Kino 7 Lautsprecher sind die Hall reproduzieren wenn es der Ressieur wünscht. Im All und in der Wüste gibt es nun mal keine Reflexionen, auch die vom eigenen Raum nicht. zwinkern

Dann wären Diffusoren wohl auch nicht für die Rückwand geeignet. oder ?

Gruß Andi

« Letzte Änderung: Di, 30. Juni 2009, 20:45 von Latenight » Gespeichert

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