Aufbau eines Musikzimmers
  
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Di, 22. Mai 2012, 03:32
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Autor Thema: Aufbau eines Musikzimmers  (Gelesen 12088 mal)
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asb
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« Antworten #195 am: Mi, 06. Januar 2010, 12:04 »

Hallo Udo,


Meinungen ?

Naja, dir muss es gefallen.... zwinkern

Wobei ich nicht glaube, dass sie die Differenzen grossartig hörbar zeigen.
Die Tendenz zwischen 100 und 200 Hz bleibt eher dünn.

Ich würde mit dem Hörplatz anfangen (den besten Kompromiss bezüglich der Modenausprägung finden) und danach den besten Kompromiss zwischen Hörabstand und Modenausprägung ( (lieber ein paar Überhöhungen mehr, als Pegelsenken, wenn man denn über einen brauchbaren EQ verfügt) durch die Positionierung der Lautsprecher.
Dabei sind Messungen sicher sehr hilfreich, aber gerade wenn es um den Hörabstand geht, entscheidet bei mir das Gehör.
Dafür nehme ich weisses oder braunes Rauschen.


Zitat
Edit: Fragt mich nicht warum die rechte Box bei 50hz so stark einbricht oder andersrum die linke sich da besser misst. Könnte das mit dem verdeckten KA zusammenhängen oder vielleicht die Eingangstür links vom HP ?

Könnte sicherlich.
Ich habe bei mir auf der einen Seite ein grosses Balkonfenster. Das sorgt (klar, anderes Absorptionsverhalten als die Wand auf der gegenüberliegenden Seite) auch für asymmetrische Unregelmässigkeiten.
Aber im Bassbereich finde ich eine L/R Symmetrie nicht sooo wichtig. Da viele Tieftonsignale eh mono daher kommen, macht es m.E. mehr Sinn, die Summe beider Lautsprecher zu betrachten.



Grüsse, Andy

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udo993
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« Antworten #196 am: Mi, 06. Januar 2010, 18:16 »

Hallo Andy

Die Tendenz zwischen 100 und 200 Hz bleibt eher dünn.

Naja, aber man sieht schon das der Einbruch wandert, das würde doch deine Theorie bestätigen oder ?

Sind Gegenmaßnahmen möglich ? Provesorisches hinstellen von Absorbern ,die ich erst mal ausgemustert hatte(2x12cm Sonorock 1,20x0,65m), konnten leider nicht viel anrichten. Hatte ich sowohl neben wie auch hinter den LS probiert.
Vielleicht wars aber auch nur die falsche Stelle.

Werde wohl erst mal den hinteren Bereich freiräumen und dann mal sehen ob sich noch was tut. Es klingt ja nun wirklich nicht schlecht und bin ansich sehr zufrieden.

Man sollte vielleicht auch irgendwann mal einfach das Messbesteck an die Seite legen und einfach Musik hören  rolleyes.

Zitat
Ich würde mit dem Hörplatz anfangen (den besten Kompromiss bezüglich der Modenausprägung finden) und danach den besten Kompromiss zwischen Hörabstand und Modenausprägung ( (lieber ein paar Überhöhungen mehr, als Pegelsenken, wenn man denn über einen brauchbaren EQ verfügt) durch die Positionierung der Lautsprecher.

Als DSP nutze ich das DSP-Modul von Hifiakademie, Pegelabsenkungen also kein prob. Frequenz,Güte und Pegel frei wählbar, 16 EQs pro Kanal.

Zitat
Dabei sind Messungen sicher sehr hilfreich, aber gerade wenn es um den Hörabstand geht, entscheidet bei mir das Gehör.
Dafür nehme ich weisses oder braunes Rauschen.

Das werde ich jetzt noch mal testen. Seh ich das richtig, du spielst weisses Rauschen ab (stereo?)
setzt dich auf den HP und hörst ? Hörtests hatte ich bisher immer mit bekannter Musik gemacht.

Gruß Udo

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asb
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« Antworten #197 am: Mi, 06. Januar 2010, 18:33 »

Hallo Udo,


Zitat
Naja, aber man sieht schon das der Einbruch wandert, das würde doch deine Theorie bestätigen oder ?

Ja schon, aber um den Einbruch kommt man (in Hinblick auf die Basisbreite) wohl nicht komplett umhin.


Zitat
Sind Gegenmaßnahmen möglich ?

Mit porösen Absorbern eher nicht. Resonatoren wären hier die bessere Wahl.
Bleibt die Frage, ob sich der Aufwand in Bezug auf das Hörereignis lohnt....?


Zitat
Man sollte vielleicht auch irgendwann mal einfach das Messbesteck an die Seite legen und einfach Musik hören

Definitiv!  zustimm


Zitat
Das werde ich jetzt noch mal testen. Seh ich das richtig, du spielst weisses Rauschen ab (stereo?)
setzt dich auf den HP und hörst ? Hörtests hatte ich bisher immer mit bekannter Musik gemacht.

Nicht um den Bassbereich hörtechnisch zu überprüfen, sonder eher im Hinblick auf Basisbreite (Mittel/Hochton).

Kennst du die Testsignale von Klaus?

http://www.casakustik.de/forum/index.php?topic=332.0



Grüsse, Andy
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udo993
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« Antworten #198 am: Fr, 08. Januar 2010, 20:20 »



Hallo Andy

Danke für den Link.

Hab mir die Testsignale mal angesehen. Scheint aber doch etwas komplexer zu sein das ganze. Das muss ich mir noch mal in ruhe ansehen.

Habs jetzt noch mal nach meiner Methode gemacht. Arta im FR1 Modus und dann den besten Kompromiss gesucht. Gelandet bin ich letztendlich bei einem Seitenabstand von 70cm und 50cm zur hinteren Wand.
Der Einbruch bei 130hz ist da zwar recht tief aber auch sehr schmalbandig. Dafür sieht der Bereich unter 100hz da sehr gut aus und der Bereich um die 500hz ist recht ausgeglichen.

Gestern hab ich dann mal ein neues Setup für den DSP erstellt und erst mal 1 Stunde gas gegeben(Frau war nicht da biggrinsen)
Was soll ich sagen, passt. Das bleibt jetzt erst mal so und ende.

In der nächsten Zeit werde ich mich erst mal um die hinteren Regale kümmern damit der KA etwas mehr Luft bekommt.

Danke noch mal für eure hilfe.

Gruß Udo
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« Antworten #199 am: Fr, 08. Januar 2010, 20:26 »

Hallo Udo,

schön!

Kannst Du mal von der Box eine Messung posten im Nahfeld und am Hörplatz?

Danke

Stefan
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moby dick
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« Antworten #200 am: Sa, 09. Januar 2010, 08:46 »

Moin an udo und alle. Habe schon Schnee geschippt...

Den Unterschied links-rechts habe ich auch, weil bei mir eine Seite zu 1/4 offen ist. Auch bei mir brachte Boxen verschieben heftige Unterschiede. Sogar 5 cm mehr von der Wand waren deutlich.

Bei mir ist das Optimum: Schallwand 100 cm weg von Rückwand. 105 war schlechter bei gleichen Hörplatz. Da hatte ich von 70-95 Hz 5-10 dB weniger.

Auch stelle ich die Kanten-Absorber nicht meht diagonal in die Ecken, sondern flach mit 5 cm Abstand vor die Wand, das ergab den besseren F-Gang. Man muss da viel probieren.
« Letzte Änderung: Sa, 09. Januar 2010, 08:50 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
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« Antworten #201 am: Sa, 09. Januar 2010, 16:31 »

Sehr schick geworden  smile bei dir hört das Auge wohl auch mit  zwinkern

Mit dem Lautsprecherrücken find ich immer sehr interessant. Ich hab mal eine kleine Simulation von meinem Wohnzimmer hochgeladen die zeigt, was bei meiner Aufstellung bei verschiedenen Frequenzen im Raum mit schallharten Wänden passieren würde. Dabei sieht man auch schön die Unterschiede der einzelnen Hörplatzpositionen. Für dir Simulation hab ich die Lautsprecher benutzt, die ich evtl. im Sinn habe...geht mit dem Programm auch nur, da es direkt vom Hersteller kommt  zwinkern

4 kHz


1 kHz


500 Hz


250 Hz


100 Hz


63 Hz


Cardioide Bassaufstellungen können auch sehr gut simuliert werden  biggrinsen

Also...wer aufhört zu rücke, hat aufgehört was besseres zu wollen ... oder wie war der Spruch noch mal  grübel

Gruß,
Moritz  prost
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« Antworten #202 am: Sa, 09. Januar 2010, 16:38 »

Ich seh nix
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terrine
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« Antworten #203 am: Sa, 09. Januar 2010, 16:40 »

Ich seh nix

Öm....nich? Ich seh alles  confused ... ich schau noch mal

EDIT:
Also ich sehe alles. Auch wenn ich nicht eingeloggt bin und mit einem anderen Browser draufgehe wo noch keine TEMPS gespeichert sind.
« Letzte Änderung: Sa, 09. Januar 2010, 16:50 von terrine » Gespeichert
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« Antworten #204 am: Sa, 09. Januar 2010, 17:09 »

Mh, jetzt sind sie da?!

Kannst Du noch Links zu den entsprechenden Boxen posten?

Danke

Stefan
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udo993
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« Antworten #205 am: Sa, 09. Januar 2010, 19:33 »


Zitat
Kannst Du mal von der Box eine Messung posten im Nahfeld und am Hörplatz?

Meinst du vom aktuellen Setup ? Mit/ohne DSP ? Oder worauf willst du hinaus ?

Hier mal zwei Messungen. Einmal in 65cm ohne DSP und einmal am Hörplatz mit DSP in der aktuellen Aufstellung jeweils die linke Box.
Bei der Nahfeldmessung stand die Box aber mitten im Raum. Was da unter 200hz passiert ist wohl kaum aussagekräftig. Um den Bassbereich vernünftig messen zu können müsste ich in 10 oder 20cm Abstand messen und dann beide TTs einzeln.

http://www.casakustik.de/forum/MGalleryItem.php?id=55;preview[/img]]http://www.casakustik.de/forum/MGalleryItem.php?id=55

Zitat
Sehr schick geworden  smile bei dir hört das Auge wohl auch mit  zwinkern

Danke, danke. Ist alles noch ein bisschen kahl aber da wird mir schon noch was einfallen.
Denke gerade über Wandtattoos nach, mal sehen.

Zitat
Mit dem Lautsprecherrücken find ich immer sehr interessant. Ich hab mal eine kleine Simulation von meinem Wohnzimmer hochgeladen die zeigt, was bei meiner Aufstellung bei verschiedenen Frequenzen im Raum mit schallharten Wänden passieren würde. Dabei sieht man auch schön die Unterschiede der einzelnen Hörplatzpositionen. Für dir Simulation hab ich die Lautsprecher benutzt, die ich evtl. im Sinn habe...geht mit dem Programm auch nur, da es direkt vom Hersteller kommt

Ja ist schon erstaunlich was 10-20cm so ausmachen können. Deine Aufstellung scheint aber auch nicht ganz unproblematisch. Aufstellung an der langen Wand, unsymmetrisch...

Wo soll denn der HP sein ? Bei 100hz scheints ja auch ein nettes Loch zu geben. Wie sind denn die Pegel zu deuten, heisst 0dB schon eine Überhöhung ?

Gruß Udo



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« Antworten #206 am: Sa, 09. Januar 2010, 21:29 »

Hallo Udo,

schön wäre mit und ohne DSP im Nahfeld und am Hörplatz. Und bitte 5dB Skalierung.

Vielen Dank!

Stefan
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« Antworten #207 am: So, 10. Januar 2010, 11:30 »

@Stefan
Main: http://www.meyersound.de/products/ultraseries/upm-1p/
Sub: http://www.meyersound.de/products/ultraseries/ums-1p/

@Udo
Bei mir geht die Aufstellung leider nicht anders, da es auch als Wohn und Esszimmer fungiert. Entsprechend muss ich Kompromisse eingehen. Allerdings ist das ein super Beispiel, was bei einer nicht optimalen Aufstellung so alles passiert  biggrinsen
0dB bedeutet der Maximale Pegel den die Lautsprecher widergeben können. Wenn also alles komplett dunkelrot wäre, würde überall die gleiche Lautstärke vorherschen. Die verschiedenen Farben gibt dann den Pegelabfall in den verschiedenen Bereichen wieder. Das ist dann das "Phasing", welches man beim durchlaufen des Zimmers mitbekommt.
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #208 am: So, 10. Januar 2010, 12:53 »

"... Um den Bassbereich vernünftig messen zu können müsste ich in 10 oder 20cm Abstand messen und dann beide TTs einzeln....."

Gruß Udo



Ich habe den unteren TT mit 2 cm Abstand gemessen:


« Letzte Änderung: So, 10. Januar 2010, 12:55 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
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