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Aufbau eines Musikzimmers
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Autor
Thema: Aufbau eines Musikzimmers (Gelesen 12088 mal)
0 Mitglieder und 4 Gäste betrachten dieses Thema.
iceman
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Beiträge: 582
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #15 am:
Fr, 29. Mai 2009, 13:24 »
Zitat
Termorock gibts mit 7,12,16, und ich meine 35 kpa*s/m² (Termorock 30,40,50,100).
Geanu Termorock 50 meine ich, 100 wäre vielleicht noch besser ist aber auch deutlich teurer. Von Isover gibt es z.B. BSP 50, solltes auch gut tun. Aber anders als bei den meisten hier, hast du im Bass ja keine Probleme und nach meinen angelesenen Wissen spielt ein hoher Strömungswiderstand grad da seine Vorteile aus.
Genau deshalb wäre es für uns bestimmt auch interessant wenn du Sonorock mit termorock vergleichen würdest.
Gruß
Stefan
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Ydope
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #16 am:
Fr, 29. Mai 2009, 17:30 »
Hi,
in 10-12 cm Dicke wird dir ein Material wie Termorock 50 vermutlich mehr bringen als ein leichteres.
Hier sieht man einen Vergleich in ca. 7,5 cm Dicke von MiWolle mit ca. 7, 15 und 30 KPa:
http://www.ethanwiner.com/density/density.html
(Die ersten drei Graphen in der linken Spalte) Auch oberhalb von 90 Hz ist 30 KPa stärker als 15 KPa, daher nehme ich mal an, dass bei 10-12 cm Dicke 15 KPa auchh stärker sind als 7 KPa.
Gruß
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udo993
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #17 am:
Fr, 29. Mai 2009, 18:29 »
Hab gerade mal mit dem Excel-Sheet von Markus ein wenig gespielt. Wenn man danach geht dann ist bei dicken ab 10cm mit 10cm Luft ein Material mit niedrigen Strömungswiderstand auch unterhalb von 100hz noch besser. Bei 8cm/8cm oder 5cm/5cm hat ein Material mit höheren Strömungswiderstand unterhalb von 100hz leichte Vorteile.
Weiss allerdings nicht ob man danach gehen kann.
Naja ein Kompromiss wäre Termorock 50 bei dünnen lagen und Sonorock oder Termorock 30 bei den dickeren Absorbern. Oder Termorock 40(12kpa*s/m²) für alles.
Großartig experementieren mit verschiedenen Materialien wollte ich eigentlich nicht.
Gruß Udo
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alex8529
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Beiträge: 182
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #18 am:
Fr, 29. Mai 2009, 19:56 »
Zitat von: udo993 am Fr, 29. Mai 2009, 18:29
mit verschiedenen Materialien wollte ich eigentlich nicht.
Gruß Udo
Hi,
es geht aber nur mit verschiedenen Materialien, wenn man einen einigermaßen gleichen Nachhall möchte
Grüße Frank
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udo993
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Beiträge: 129
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #19 am:
Fr, 29. Mai 2009, 20:06 »
Sorry, vielleicht hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich hab kein Problem mit verschiedenen Materialien. Nur wollte ich nicht erst 5 verschiedene kaufen um mich dann für 2 oder 3 zu entscheiden.
Gruß Udo
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markus
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Beiträge: 1471
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #20 am:
Fr, 29. Mai 2009, 20:13 »
Deswegen ueberall 15/15cm mit 6 rayls/m
Was sich unter 0,8 im Calculator abspielt kannst Du gedanklich ausblenden. Hat keinen Einfluss.
Gruss, Markus
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Ydope
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Beiträge: 1133
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #21 am:
Sa, 30. Mai 2009, 11:57 »
Zitat von: udo993 am Fr, 29. Mai 2009, 18:29
Hab gerade mal mit dem Excel-Sheet von Markus ein wenig gespielt.
...
Weiss allerdings nicht ob man danach gehen kann.
Ich würde mich nicht allzu sehr auf den Rechner versteifen. Er basiert soweit ich weiß auf dem Modell von Delany und Bazley, welches bei tiefen Frequenzen als nicht sehr verlässlich gilt. Außerdem wird nur eine spezielle Art des Schalleinfalls und des Schallfelds betrachtet, während die Realität komplexer ist.
Auf der anderen Seite besteht kein Zweifel, dass Termorock 50 oder vergleichbares Material gut zur MHT-Absorption wie auch zur Bassabsorption geeignet ist. (Bass geht bis 300 Hz, d.h. man kann nicht sagen, dass du keine Bassprobleme hast.) Warum also nicht einfach dieses nutzen?
Ich würde ca. 8+8cm für MHT-Abs. an Decke und Wänden benutzen und 12 cm Dicke für Kantenabsorber.
Erstmal würde ich schauen, ob die 4 Kantenabsorber schon reichen, um die enormen NHZ im Bereich um die 200 Hz zu killen. Dann weiterschauen.
Gruß
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udo993
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Beiträge: 129
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #22 am:
Sa, 30. Mai 2009, 12:42 »
Zitat
Ich würde ca. 8+8cm für MHT-Abs. an Decke und Wänden benutzen und 12 cm Dicke für Kantenabsorber.
Erstmal würde ich schauen, ob die 4 Kantenabsorber schon reichen, um die enormen NHZ im Bereich um die 200 Hz zu killen. Dann weiterschauen.
So in etwa war auch mein plan. Werd mich erst mal auf Kanten und Wandabsorber konzentrieren und schauen bzw. messen was sich tut.
Falls es dann immernoch Probleme gibt kann man immernoch Deckenabsorber einbringen.
Hatte vor die Dämmwolle mit dünner Abdeckfolie einzuschlagen damit nicht zuviel Hochton absorbiert wird ist das ok so oder lieber ohne Folie ?
Bin auch am überlegen ob ich die Seitenwände von den Absorberkasetten offen also mit Löchern gestalte oder einfach 4 geschlossene Bretter nehme. Oder kann man sich die arbeit sparen ?
Gruß Udo
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iceman
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #23 am:
Sa, 30. Mai 2009, 13:30 »
Hallo,
versuchs erst ohne Folie, die Absorber Platten lasen sich ganz gut stapeln und stellen. Also bevor du Dir die mühe machst die Dinger einzupacken, stell die erstmal so in den Raum.
Gruß
Stefan
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Ydope
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Beiträge: 1133
Re: Aufbau eines Musikzimmers
«
Antworten #24 am:
Sa, 30. Mai 2009, 19:10 »
Zitat von: udo993 am Sa, 30. Mai 2009, 12:42
Hatte vor die Dämmwolle mit dünner Abdeckfolie einzuschlagen damit nicht zuviel Hochton absorbiert wird ist das ok so oder lieber ohne Folie ?
Folie verbessert die Wirkung im Bassbereich, kann sich also lohnen.
Zitat von: udo993 am Sa, 30. Mai 2009, 12:42
Bin auch am überlegen ob ich die Seitenwände von den Absorberkasetten offen also mit Löchern gestalte oder einfach 4 geschlossene Bretter nehme. Oder kann man sich die arbeit sparen ?
Je weniger Rahmen desto besser, anders gesagt: Je mehr Wolle nicht verdeckt ist, desto besser. Ein paar Löcher machen den Braten allerdings auch nicht fett.
Gruß
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udo993
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
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Antworten #25 am:
Mo, 01. Juni 2009, 12:58 »
Hallo Stefan
Hab mir mal dein Heimkinoprojekt zu gemüte geführt
: Du hast ja auch schon einiges
hinter dir.
Hat sich da noch was getan in letzter zeit oder bist du zufrieden mit dem ergebnis ?
Zitat
Folie verbessert die Wirkung im Bassbereich, kann sich also lohnen.
Das hat mich bei Stefans(Iceman) Absorber auch gewundert das die Folie den Bassbereich beeinflusst. Oder liegt das wohl an den Rahmen ?
Werde auf jedenfall eine dünne Folie nehmen, alleine schon wegen dem Fasernflug. Das Zeug löst bei mir chronischen juckreiz aus.
Material für die beiden seitlichen Wandabsorber liegt schon im Keller und das erste pärchen TTs(AL200) für die Concorde ist unterwegs, das zweite päärchen folgt wahrscheinlich nächste Woche
. Sobald die neuen LS fertig sind gibts frische Messungen und dann auch mit den ersten Absorbern. Bin schon gespannt auf die ergebnisse.
Hab heute mal spasseshalber ein paar Sinustöne im Arbeitszimmer abgespielt und bin im Raum umher gegangen. Dabei fällt auf das frequenzen unter 100hz in Wandnähe bzw in den Ecken fast nicht hörbar sind. Ab 100 hz, und vorallem 125hz fängts in den ecken(und Wandnähe) heftigs an zu dröhnen.
Es scheint wirklich so als wenn für den Bereich unterhalb von 100hz die Wände gar nicht da sind und die Wände erst ab 100hz reflektierend werden.
Gruß Udo
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iceman
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
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Antworten #26 am:
Mo, 01. Juni 2009, 14:35 »
Eigentlich bin ich ständig am rum probieren.
Daraus mal 5 persönliche Erkenntnisse.
1. audyssey und yapo bringen bei mir nichts.
2. Manuelles EQing ist ein nettes Spielzeug
3. Mit 1 oder mehreren Subs lässt sich noch viel mehr Spielen
4. Ich bin zufrieden, aber bissel mehr geht immer
4. 3 Leute, 6 Meinungen und die Wahrheit liegt ganz wo anders
So, ich muss jetzt auch mal wieder ein bisschen messen
Gruß
Stefan
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HausL
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
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Antworten #27 am:
Mo, 01. Juni 2009, 20:23 »
Zitat von: iceman am Mo, 01. Juni 2009, 14:35
1. audyssey und yapo bringen bei mir nichts.
Mit Subs vorne und hinten nicht, nein!
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Gewerblicher Teilnehmer
http://www.aktivposten.net
http://www.aktivposten.net/audiovolver.html
markus
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
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Antworten #28 am:
Mo, 01. Juni 2009, 20:48 »
Werden mehrere Subs verwenden, muss die Einmesssoftware dies unbedingt beruecksichtigen (sprich: einzeln einmessen), sonsonsten geht das grob schief (weswegen ich skeptisch bzgl. des Velodyne SMS-1 bin). M.W. kann nur der SVS AS-EQ1 2 einzelne Subs mit Audyssey-Korrektur einmessen.
Gruss, Markus
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iceman
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Re: Aufbau eines Musikzimmers
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Antworten #29 am:
Mo, 01. Juni 2009, 23:16 »
Na, dan brach man ja vier AVRs. Denn soviel ich weiß gibt es keinen der 4 Subs getrennt einmessen kann. Der Yamaha Z11 kann wohl 2 einmessen.
Ich hatte mir viel von der Anthem Statement D2v viel versprochen, aber auch die ist keine Eier legende Woll - Milch - Sau
Als ich die Einmessprogramme verglichen habe wars im ersten Schritt aber auch ein 7.0 Setup, auch da wars nicht überzeugend.
Entfernung, Pegel, etc. alles wunderbar. EQing nicht.
Gruß
Stefan
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