Der "ideale" Lautsprecher
  
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Di, 22. Mai 2012, 03:30
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Autor Thema: Der "ideale" Lautsprecher  (Gelesen 1227 mal)
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iceman
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« am: Di, 26. Mai 2009, 07:36 »

Hallo,
nach dem es schon einen Thread "der ideale Raum" gibt und sich im Thread "Wohnzimmer oder neuer Raum" über einen vernüftigen Lautsprecher, den man immer im zusammenhang mit dem Raum sehen soll, ereifert wird möchte ich hier Raum für das Thema schaffen.

Ich hab dazu erstmal keine qualifizierte Meinung. Da ich weder von Raumakustik noch vom Lautsprecherbau genügend Wissen habe. Schön wäre es wenn es hier ein paar konkrete Vorschläge für verschieden Raumsituationen gibt. Ob die Unterscheidung zwischen Musik  und Heimkino Sinnvoll ist weiß ich nicht, bei mir müßte ein LS beides können. Wüßte aber auch nicht was man bei Musik für Eigenschaften braucht die beim Filme schauen nicht erwünscht sind und anders herum.

Gruß
Stefan
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #1 am: Di, 26. Mai 2009, 08:36 »

Ereifert ist der richtige Ausdruck, denn den idealen LS gibt es nicht. Dazu sind die Erwartungen und Geschmäcker viel zu verschieden. Jeder LS ist ein Kompromiss.

Ich kenne diese Diskussion über Studiomonitore wie Geithain oder Klein und Hummel. Obwohl die "Hummeln" messtechnisch und theoretisch hervorragend sind, gibt es etliche, die sie nicht mögen.

Ich denke, jeder sollte nach seiner Facon selig werden. Mir persönlich reicht es, wenn ich Musik hören kann, die von den LS ohne hörbare Macken wiedergegeben wird. Die Suche nach solchen LS ist aufwendig. Hilfreich sind Aktiv-LS, da sie an den Hörraum angepasst werden können. Bei den passiven (die ich habe), ist es oft Glück, bis man den "zum Raum passenden" LS findet.

Wenn jetzt noch die Aufnahmen gut sind, ist der Weg zum Hörgenuss frei.

Zu Heimkino: Hier sollten tiefe Frequenzen mit mehr Pegel realisiert werden, sonst sehe ich keinen Unterschied.

« Letzte Änderung: Di, 26. Mai 2009, 08:38 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
alex8529
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« Antworten #2 am: Di, 26. Mai 2009, 09:17 »

Hilfreich sind Aktiv-LS, da sie an den Hörraum angepasst werden können.

Hi,

das dachte ich auch, als ich mich dafür entschied, für Aktive LS mit FIRTEC Filter, und allen PiPaPo....

Eine Anpassung ist nur bedingt, und dann eigentlich nur im Bassbereich sinnvoll.

Mein LS-Bauer schwört auf die 1. Wellenfront und das Ohr als Filter betr. der Reflektionen.
Er hat sowohl von Raumeinmessprogrammen abgeraten, als auch von der FG-Glättung der LS
selber, was mit 4096 möglichen Filterstellungen ja auch möglich wäre.

Die für mich wichtigen Vorteile, was man mit Aktiv-LS machen kann,
die FIR oder FIRETEC Filter haben, sind folgende:

- linerarer Freifeld FG
- lineare Phase
- perfekte Sprungantwort
- Kalibrierung der LS, um Bauteil und Herstellungstoleranzen zu minimieren

und allgemein:

- möglichst kleiner Abstrahlwinkel, z.B. Wave-Guide
- Paarabweichung kleiner 0,5 dB über den gesamten FG
- genügend Leistung, um nicht bei Peaks in den Klipp zu kommen

Grüße Frank

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« Antworten #3 am: Di, 26. Mai 2009, 09:21 »

Wo ist denn der Unterschied zwischen FIR und FIRTEC?

Gruß

Stefan
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alex8529
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« Antworten #4 am: Di, 26. Mai 2009, 09:56 »

das sagt der Hersteller dazu:

Dabei wurde eine eigene Systematik beim Einsatz der FIR-Filter entwickelt, genannt FIRTEC (TM), die mit einer 'analogen' Latenzzeit von 5msec auskommt, d.h. genauso lippensynchron und verzögerungsfrei arbeitet wie ein analog entzerrter Lautsprecher.
Durch die FIRTEC(TM) Technologie wird die Impulsantwort des Systems mathematisch so vorentzerrt, dass der zeitliche Ablauf des Musiksignals korrekt wiedergegeben wird. Dies bedeutet automatisch auch eine Linearisierung des Betrags- und Phasenfrequenzganges.

http://www.ksdigital.de/download/firtec-essay1.pdf

http://www.ksdigital.de/download/firtec-essay2.pdf
« Letzte Änderung: Di, 26. Mai 2009, 09:58 von alex8529 » Gespeichert
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« Antworten #5 am: Di, 26. Mai 2009, 10:17 »

Also lange Rede kurzer Sinn, es handelt sich nicht um ein linearphasiges System.


Danke und Gruß

Stefan
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alex8529
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« Antworten #6 am: Di, 26. Mai 2009, 10:48 »

Hi,

scheinbar nicht, der Goertz sieht es auch so:

http://www.anselmgoertz.de/Ubersicht_dt/Anselm_Goertz_dt/Veroffentlichungen_dt/daga97.pdf

Laufzeitbetrachtung:

Für eine vollständige komplexe Entzerrung eines Lautsprechers in
einem vorgegebenen Frequenzbereich müssen alle Signalanteile auf
die größte hier vorkommende Laufzeit verzögert werden. Exemplarisch
sei der Amplituden- und Laufzeitverlauf eines 18“
Tieftöners in einem Bassreflexsystem mit einer unteren Eckfrequenz
von ca. 34 Hz betrachtet, der dort eine Gruppenlaufzeit von
ca. 30 ms aufweist. Eine Entzerrung auf konstante Gruppenlaufzeit,
d.h. linearphasiges Verhalten, ab 34 Hz würde hier eine
Grundlaufzeit für alle Frequenzen von mindestens 30 ms bedingen,
die im Live-Einsatz oder auch bei Synchronisationsaufgaben im
Studio nicht akzeptabel ist.

Für diesen Fall kann unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz auf
die Entzerrung zu einem linearphasigen System verzichtet werden.

Leider geht damit aber auch einer der größten Vorteile der linearphasigen
Entzerrung, keine Laufzeitfehler im Bassbereich zu verursachen, verloren.
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« Antworten #7 am: Di, 26. Mai 2009, 10:57 »

Ja dann sind wir doch einer Meinung. Oder?

Stefan
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alex8529
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« Antworten #8 am: Di, 26. Mai 2009, 11:04 »

Ja dann sind wir doch einer Meinung. Oder?

Stefan

warum nicht  grübel

Wie man sieht, wurde ein Kompromiss zu K+H gemacht,
um andere Vorteile zu erreichen.

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« Antworten #9 am: Di, 02. Juni 2009, 10:26 »

Guckst Du http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,442.msg9480/topicseen.html#msg9480

Stefan
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