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Diagramm > Interpretierung
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Autor
Thema: Diagramm > Interpretierung (Gelesen 1760 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
alex8529
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Diagramm > Interpretierung
«
am:
Fr, 15. Mai 2009, 15:06 »
Hi,
habe noch folgendes Diagramm einer Messung gefunden
http://s11b.directupload.net/images/090515/l49erlvd.pdf
http://s11b.directupload.net/file/d/1795/l49erlvd_pdf.htm
kann mir Jemand helfen, was dies aussagt ?
Grüße Frank
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Ydope
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Re: Diagramm > Interpretierung
«
Antworten #1 am:
Fr, 15. Mai 2009, 16:18 »
Hi.
Energieabfall der einzelnen Oktavbänder über die Zeit.
Wenn man diskrete Frequenzen statt Bänder betrachtet, heißt das Schröderkurve und wenn man statt einzelner Bänder den gesamten Frequenzbereich nimmt, landet man wieder bei sowas:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,241.msg9035.html#msg9035
.
Gruß
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alex8529
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #2 am:
Fr, 15. Mai 2009, 16:49 »
Hi,
dann wird ja in der ersten Zeitspanne bis ca. 180 ms die Energie sehr stark abgebaut,
bevor sie sich dann im Raum verteilt.
Das wäre ja recht gut.
ist das so richtig verstanden ?
Grüße Frank
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markus
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Beiträge: 1471
Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #3 am:
Fr, 15. Mai 2009, 16:58 »
Recht gut waere, wenn die ersten 20ms sehr stark abgebaut wuerden. Deswegen gibt es die Messgroessen EDT (0 bis -10dB), T20 (-5 bis -25dB) und T30 (-5 bis -35dB) – alle werden auf RT60 hochgerechnet, sprich: der Abfall im jeweiligen Zeitbereich wird fortgefuehrt bis eine Verminderung um 60dB erreicht ist.
Dies traegt der menschlichen Wahrnehmung von Hall Rechnung: nicht die tatsaechliche RT60 entspricht unserer Wahrnehmung eines halligen oder trockenen Raumes, sondern wie schnell der Reflexions-Pegel abfaellt.
Viele Gruesse, Markus
«
Letzte Änderung: Sa, 16. Mai 2009, 15:36 von markus
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alex8529
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Beiträge: 182
Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #4 am:
Fr, 15. Mai 2009, 17:09 »
Zitat von: markus am Fr, 15. Mai 2009, 16:58
Recht gut waere, wenn die ersten 10 bis 30ms sehr stark abgebaut wuerden.
Viele Gruesse, Markus
Hi Markus,
lt. Diagramm wären das bis 30 ms ca. - 5 bis -7 dB
Grüße Frank
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markus
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #5 am:
Fr, 15. Mai 2009, 17:19 »
Kein guter Wert.
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Ydope
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #6 am:
Sa, 16. Mai 2009, 13:51 »
Zitat von: markus am Fr, 15. Mai 2009, 16:58
Recht gut waere, wenn die ersten 10 bis 30ms sehr stark abgebaut wuerden. Deswegen gibt es die Messgroessen EDT (0–10ms), T20 (5–25ms) und T30 (5–35ms) – alle werden auf RT60 hochgerechnet, sprich: der Abfall im jeweiligen Zeitbereich wird fortgefuehrt bis eine Verminderung um 60dB erreicht ist.
Dies traegt der menschlichen Wahrnehmung von Hall Rechnung: nicht die tatsaechliche RT60 entspricht unserer Wahrnehmung eines halligen oder trockenen Raumes, sondern der Abfall in den ersten 10 bis 30ms.
Die EDT (Early Decay Time) eines Raums gibt den Zeitraum an, der benötigt wird, bis die Nachhallenergie vom Startwert auf -10 dB gefallen ist. T20 und T30 sind entsprechend die Werte für -20 dB und -30 dB. Jeweils analog zu RT60, was einen Abfall auf -60 dB entspricht. Es werden also
Lautstärkeintervalle
betrachtet, denen eine Dauer zugeordnet wird und nicht irgendwie anders.
Gruß
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markus
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #7 am:
Sa, 16. Mai 2009, 14:40 »
Hier die Definition aus der DIN EN ISO 3382-2 (Entwurf):
“Nachhallzeit
T
Zeit, in Sekunden, die der Schalldruckpegel benötigen würde, um sich um 60 dB zu vermindern
ANMERKUNG Der auszuwertende Bereich ist durch die Zeitpunkte definiert, zu denen die Abklingkurve erstmalig die Werte 5 dB und 25 dB unter dem Anfangspegel erreicht. Ein Wert von T, der auf der Pegelabnahme über einen erweiterten Dynamikbereich von 30 dB beruht, ist ebenfalls zulässig, vorausgesetzt, die Ergebnisse werden entsprechend gekennzeichnet. Falls Mehrdeutigkeit besteht, sollte der aus dem Abklingvorgang zwischen 5 dB und 35 dB als Maß für T gewonnene Wert mit T30 bezeichnet werden. Werden die Werte 5 dB und 25 dB angewendet, sollte das Ergebnis mit T20 bezeichnet werden.”
Die EDT wird ebenso berechnet, nur bezieht sie sich auf einen Pegelabfall um 10dB. Bitte korrigiere Deine entsprechenden Beitraege, da sie falsch sind.
Gruss, Markus
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Letzte Änderung: Sa, 16. Mai 2009, 15:15 von markus
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #8 am:
Sa, 16. Mai 2009, 14:57 »
Zitat von: markus am Fr, 15. Mai 2009, 16:58
Recht gut waere, wenn die ersten 10 bis 30ms sehr stark abgebaut wuerden. Deswegen gibt es die Messgroessen EDT (0–10ms), T20 (5–25ms) und T30 (5–35ms) – alle werden auf RT60 hochgerechnet, sprich: der Abfall im jeweiligen Zeitbereich wird fortgefuehrt bis eine Verminderung um 60dB erreicht ist.
Markus: Die Erklärung ist meines Erachtens völlig korrekt, wenn Du statt ms dB schreibst.
Du selber zitierst die Norm
Zitat von: markus am Sa, 16. Mai 2009, 14:40
ANMERKUNG Der auszuwertende Bereich ist durch die Zeitpunkte definiert, zu denen die Abklingkurve erstmalig die Werte 5
dB
und 25
dB
unter dem Anfangspegel erreicht. Ein Wert von T, der auf der Pegelabnahme über einen erweiterten Dynamikbereich von 30
dB
beruht, ist ebenfalls zulässig, vorausgesetzt, die Ergebnisse werden entsprechend gekennzeichnet. Falls Mehrdeutigkeit besteht, sollte der aus dem Abklingvorgang zwischen 5
dB
und 35
dB
als Maß für T gewonnene Wert mit T30 bezeichnet werden. Werden die Werte 5
dB
und 25
dB
angewendet, sollte das Ergebnis mit T20 bezeichnet werden.
Wohingegend Du im selben Post wieder schreibst
Zitat von: markus am Sa, 16. Mai 2009, 14:40
Die EDT wird ebenso berechnet, nur bezieht sie sich auf die ersten 10
ms
. Bitte korrigiere Deine entsprechenden Beitraege, da sie falsch sind.
Ich denke, Du solltest korrigieren. Oder?
Gruß
Stefan
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Ydope
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #9 am:
Sa, 16. Mai 2009, 15:03 »
Danke Stefan,
Markus' wiederholte Verwechslung von ms mit dB sorgt für völlig konfuse Aussagen.
Ich kann meine Aussagen nur insofern präzisieren als dass es bei T20 und T30 nicht um ein Abklingen vom Startwert auf -20 dB bzw. -30 dB geht, sondern um den Bereich von -5 dB auf -25 dB bzw. -35 dB.
Gruß
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #10 am:
Sa, 16. Mai 2009, 15:07 »
Zitat von: Ydope am Sa, 16. Mai 2009, 15:03
Danke Stefan,
Gern.
Zitat
Ich kann meine Aussagen nur insofern präzisieren als dass es bei T20 und T30 nicht um ein Abklingen vom Startwert auf -20 dB bzw. -30 dB geht, sondern um den Bereich von -5 dB auf -25 dB bzw. -35 dB.
Stefan
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markus
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #11 am:
Sa, 16. Mai 2009, 15:16 »
Sorry, es muss natuerlich dB statt ms heissen. Beitraege sind korrigiert.
Gruss, Markus
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Ydope
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #12 am:
Sa, 16. Mai 2009, 15:42 »
Zitat von: markus am Fr, 15. Mai 2009, 16:58
Recht gut waere, wenn die ersten 10 bis 30ms sehr stark abgebaut wuerden. Deswegen gibt es die Messgroessen EDT (0 bis -10dB), T20 (-5 bis -25dB) und T30 ....
Sollte im ersten Satz tatsächlich noch ms stehen? Einerseits haben diese beiden Sätze so keinen kausalen Zusammenhang mehr, andererseits habt ihr danach noch über den Abfall in den ersten 30 ms diskutiert, was dafür spircht, dass es mehr als nur ein Schreibfehler war.
Hängt damit auch dieser Satz aus dem anderen Thread zusammen, den ich ebensowenig nachvollziehen kann?
Zitat von: markus am Fr, 15. Mai 2009, 14:00
Die starke Ueberhoehung im EDT ab 600Hz deutet darauf hin, dass das Horn ganz ordentlich Boden- und Deckenreflexionen erzeugt.
Bitte um Aufklärung.
Edit: Jetzt sind aus "10 bis 30 ms" 20 ms geworden.
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Letzte Änderung: Sa, 16. Mai 2009, 15:45 von Ydope
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markus
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #13 am:
Sa, 16. Mai 2009, 16:34 »
Ganz einfach: es es ist nicht nur wichtig DASS ein Pegelabfall stattfindet, sondern auch WANN.
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Ydope
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Re: Diagramm > Interpretierung
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Antworten #14 am:
Sa, 16. Mai 2009, 19:05 »
Das erklärt nichts.
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