Selbstbau-Helmholtzresonator
  
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Autor Thema: Selbstbau-Helmholtzresonator  (Gelesen 11755 mal)
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hackakhan
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« Antworten #45 am: So, 11. Januar 2009, 21:16 »

Davon ab habe ich den Eindruck, als ob hackakhan in Sachen Raumakustik nicht ganz unbeleckt ist (Eckabsorber etc).

Man liest sich so einiges an. Ansonsten habe ich meinen Akustiker gelöchert; ebenso meinen Bruder, der an der SAE Lautsprecherbau gelehrt und dann mehrere Jahre für eine Studiobaufirma gearbeitet hat. biggrinsen

Zitat
@ hackakhan

Wenn Bedarf zur weiterführenden Diskussion des Raumes/Aufstellung besteht, bitte einen neuen Thread aufmachen ("Projekte" oder "Raumbeschaffenheit, Lautsprecheraufstellung, Hörplatzpositionierung").

Ist hiermit geschehen: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,329.0.html
Ich werde Beiträge von hier, die mit Helmis nicht direkt zu tun haben, in diesem Thread kommentieren.
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asb
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« Antworten #46 am: Di, 13. Januar 2009, 20:02 »

Hallo Markus,

Ein HH ueber 500l bekommst Du nicht in den Griff. Mehrere "kleinere" (<500l) sind besser. Die besten Orte sind die Raumecken (am Boden und unter der Decke). Im Uebrigen wurde ich den/die HH mit der in diesem Buch vorgestellten Methode bauen und abstimmen (genauer, billiger und effektiver):
http://www.amazon.de/Studio-Akustik-Konzepte-besseren-Klang/dp/3932275810

was macht Herr Friesecke denn anders, als andere "Anleitungen"?
Ich finde die Beschränkung auf einfache Öffnungen (mit Halslänge=Dicke des Gehäusematerials), in Hinblick auf die Effizienz, eher suboptimal. Die grösstmögliche äquivalente Absorptionsfläche erreicht man meiner Recherche mit schlitzförmigen Öffnungen (bessere räumliche Verteilung der Öffnung).
Davon ab schwingen auch kleinere HR u.U. länger nach, als die Raumresonanz. Habe ich zumindest schon erfahren dürfen.
Aber das wird aber abhängig von der"Qualität" der Raumresonanz sein.
Ausserdem geht er (für meinen Geschmack) zu wenig auf die Abstimmung nach der Güte der zu bedämpfenden Mode ein.
Schmalbandige Peaks benötigen eben auch schmalbandig wirkende Resonatoren.

Was natürlich nicht heisst, dass es sich nicht lohnen würde, das Buch zu lesen smile


Grüsse, Andy
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hackakhan
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« Antworten #47 am: Di, 13. Januar 2009, 20:17 »

Zitat
Schmalbandige Peaks benötigen eben auch schmalbandig wirkende Resonatoren.

Inwieweit ist da der Rechner auf http://www.mh-audio.nl/Helmholtzabsorber.asp brauchbar? Der rechnet ja nicht nur die Resonanzfrequenz, sondern auch Q und f1/f2 aus.
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markus
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« Antworten #48 am: Di, 13. Januar 2009, 20:22 »

Hi Andy,

in der Praxis kann man sehr einfach sehr viel falsch machen, weswegen mir die "Loecherbohrmethode" am fehlerunanfaelligsten erscheint: einfach Loecher bohren und zwischendrin messen. Man kann sich Richtung Ideal herantasten. Bei anderen Methoden muss man evtl. komplett neu konstruieren.

Aber wie wir gesehen haben war die ganze Aufregung um den HH voellig umsonst, da ein einfaches Verschieben des Subs offensichtlich eine signifikante Verbesserung erbracht hat. Solange man die Subs herumschubsen kann, sollte man dies immer als ersten Loesungsversuch nutzen.

Viele Gruesse, Markus
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asb
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« Antworten #49 am: Di, 13. Januar 2009, 20:25 »

Zitat
Schmalbandige Peaks benötigen eben auch schmalbandig wirkende Resonatoren.

Inwieweit ist da der Rechner auf http://www.mh-audio.nl/Helmholtzabsorber.asp brauchbar? Der rechnet ja nicht nur die Resonanzfrequenz, sondern auch Q und f1/f2 aus.

Wenn die Berechnungen mit der Praxis übereinstimmen.... zwinkern

Ich habe das bei diesem online Rechner noch nicht überprüft. Zumindest die Resonanzfrequenz traf immer recht gut.
Für sehr schmalbandige Abstimmungen würde ich aber eh immer Rohre einsetzen, da eben eine sehr genaue Abstimmung vonnöten ist.


Grüsse, Andy
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« Antworten #50 am: Di, 13. Januar 2009, 20:29 »

in der Praxis kann man sehr einfach sehr viel falsch machen, weswegen mir die "Loecherbohrmethode" am fehlerunanfaelligsten erscheint: einfach Loecher bohren und zwischendrin messen. Man kann sich Richtung Ideal herantasten. Bei anderen Methoden muss man evtl. komplett neu konstruieren.

Ich habe mit dieser "Methode" auch angefangen. Und nach 5 Stk für mich beschlossen, dass die Variante mit PVC Rohren am schnellsten zu korregieren ist. Einfach ein wenig länger als berechnet lassen und dann mit der Kappsäge Stück für Stück abschneiden....

Unabhänig von der Situation bei hackakhan zwinkern



Grüsse, Andy
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markus
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« Antworten #51 am: Di, 13. Januar 2009, 20:33 »

Was war das Problem? Zu ungenau?
Ich wuerde annehmen, dass ein HH mit vielen Loechern effizienter arbeitet als einer mit wenigen?
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« Antworten #52 am: Di, 13. Januar 2009, 21:39 »

Was war das Problem? Zu ungenau?

Jep. Vor allem bei (reichlich) innenliegender Bedämpfung.

Zitat
Ich wuerde annehmen, dass ein HH mit vielen Loechern effizienter arbeitet als einer mit wenigen?

Tut er ja auch (wenn sie weit genug voneinander entfernt sind). Hab ja auch nichts gegenteiliges behauptet....oder doch?
Schliessen denn längere Tunnel mehrere Öffnungen aus?

Schlussendlich ist es ja oft doch nur ein Kompromiss, wenn nicht alle Parameter flexibel sind.



Grüsse, Andy
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markus
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« Antworten #53 am: Di, 13. Januar 2009, 23:46 »

Viel Daempfungsmaterial heisst ein niedriges Q – war's vielleicht das, was die Ungenauigkeit hervorgerufen hat?
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hackakhan
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« Antworten #54 am: Mi, 14. Januar 2009, 09:41 »

Aber wie wir gesehen haben war die ganze Aufregung um den HH voellig umsonst, da ein einfaches Verschieben des Subs offensichtlich eine signifikante Verbesserung erbracht hat. Solange man die Subs herumschubsen kann, sollte man dies immer als ersten Loesungsversuch nutzen.

Wer sagt denn, dass ich jetzt zufrieden bin?  biggrinsen

Fragt sich nur: wenn ich irgendwann ein DBA aufstelle, dann geht das ganze von vorne los, denn dann müssen die vorderen Subs ja wieder an die alte Position hinter der LW... Andererseits habe ich wird die Raummode durch das DBA natürlich ganz anders (idealerweise gar nicht) angeregt.
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« Antworten #55 am: Mi, 14. Januar 2009, 20:54 »

Viel Daempfungsmaterial heisst ein niedriges Q – war's vielleicht das, was die Ungenauigkeit hervorgerufen hat?

Nee, auch ein komplett unbedämpfter Reso lag daneben. Kann aber auch sein, dass die Formel fehlerhaft war (was ich aber nicht glauben will).
Ein weiterer Vorteil von längeren Öffnungen ist die Möglichkeit der Bedämpfung im Rohr. Hier kann man besser mit verschiedenen Strömungswiderständen experimentieren.


Fragt sich nur: wenn ich irgendwann ein DBA aufstelle, dann geht das ganze von vorne los, denn dann müssen die vorderen Subs ja wieder an die alte Position hinter der LW... Andererseits habe ich wird die Raummode durch das DBA natürlich ganz anders (idealerweise gar nicht) angeregt.


Wenn du tatsächlich zeitnah ein DBA planst, wäre mir der Bau von Resonatoren den Aufwand nicht wert.
In dem Fall würde ich zwischenzeitlich einfach zu einem PEQ greifen. Aber das musst du beurteilen zwinkern


Grüsse, Andy
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markus
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« Antworten #56 am: Mi, 14. Januar 2009, 21:08 »

Nee, auch ein komplett unbedämpfter Reso lag daneben. Kann aber auch sein, dass die Formel fehlerhaft war (was ich aber nicht glauben will).

War das die aus Frieseckes Buch?
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moby dick
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« Antworten #57 am: Do, 15. Januar 2009, 06:29 »

Alle Formeln für HHA sind nur Anhaltspunkte. In jedem Fall muss der Absorber mittels Messung exakt abgestimmt weren (Mikro in den Absorber und Sinus auf die LS). Dann mit Länge/Querschnitt anpassen. Absorptionsmaterial verschiebt die Resonanz und macht sie breiter - ist aber sicher bekannt.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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« Antworten #58 am: Do, 15. Januar 2009, 15:56 »

Sehr ungenaue HH kenne ich nur, wenn die Muendungskorrektur vergessen wurde. Die Formeln von Friesecke sind mit Sicherheit praxiserprobt, sodass ich hier keine Abweichungen erwarten wuerde. Aber natuerlich gehen Fertigungstoleranzen immer mit in das Endergebnis ein.
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #59 am: Do, 15. Januar 2009, 16:30 »

So was feines habe ich nicht. Ich hielt mich an die Formeln von Strassacker. Ohne Mündungskorrektur.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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