Selbstbau-Helmholtzresonator
  
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Di, 07. Februar 2012, 04:53
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Autor Thema: Selbstbau-Helmholtzresonator  (Gelesen 10583 mal)
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markus
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« Antworten #30 am: So, 11. Januar 2009, 04:31 »

hackakhan, was sehen wir ueberhaupt in den Diagrammen - wo war das Mic, Laenge Messsignal, Fensterlaenge, gemittelte Messung, etc.? Welche Anzahl Lautsprecher/Subwoofer und Position?

Viele Gruesse, Markus
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hackakhan
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« Antworten #31 am: So, 11. Januar 2009, 09:34 »

hackakhan, was sehen wir ueberhaupt in den Diagrammen - wo war das Mic, Laenge Messsignal, Fensterlaenge, gemittelte Messung, etc.? Welche Anzahl Lautsprecher/Subwoofer und Position?

Viele Gruesse, Markus

Das Mic war an fünf verschiedenen Positionen (mehr oder weniger die Hörplätze, immer mindestens 1 m von Wände, Boden und Decke entfernt), dann gemittelt.

Messignal: 1 Sekunde Sweep von 20 Hz bis Nyquist.

Fensterlänge: 398 ms (das hat die Software automatisch ermittelt), rechteckig

Mittelung: 1/12 Oktave (steht ja dabei)

Ich habe den linken Frontlautsprecher (Nubert nuWave 10) zusammen mit dem Subwoofer (Nubert AW-7) gemessen. Ist also gut möglich, dass der SW zu laut eingestellt war.
Receiver: Denon AVR-3801. Der hat noch kein Audyssey, ist also nach Gehör eingestellt.

Miro: Behringer ECM8000. Interface: M-Audio FireWire 410. Software: SuperMegaUltraGroovy FuzzMeasure 3.1.1

Vielleicht sollte ich mal einen Sweep allein von 10 bis 200 Hz machen. Dann löst die Software genauer auf.
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hackakhan
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« Antworten #32 am: So, 11. Januar 2009, 10:07 »

Diese tiefen Frequenzen erfordern einen riesigen Helmi, wenn sie Wirkung zeigen sollen. Kannst du vergessen. Damit leben oder elektrisch regeln.
Wie riesig denn? Ich könnte ja die Steinwolle-Türme in den Raumecken komplett durch Helmis ersetzen. Das wären dann jeweils über 7000 Liter!

Zitat
Oder die Boxen/Subwoofer nach unten beschneiden, z.B. aus BR geschlossen machen. Einfach zustopfen.

Ach nööö! Ich hatte eigentlich im Gegenteil vor, mir ein DBA mit Selbstbau-Woofern zu bauen.
Der jetzige AW-7 steht zwischen linkem Front und Center etwa 30 cm von der Vorderwand entfernt, also nicht ideal, was das Druckmaximum angeht. Dafür müsste ich ihn ca. 1,5 m weiter in den Raum stellen. Das würde aber die Optik ziemlich verschandeln...

Sorry, wenn ich den Thread jetzt gekapert habe. Ich hatte übersehen, dass erstmal die Basics meines Raums besprochen werden müssen...

Zitat
Eventuell Aufstellung/Hörplatz ändern.
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #33 am: So, 11. Januar 2009, 12:10 »

7000 Liter ist riesig. Könnte Klappen.

Aber warum zu viel Schalldruck mit großem Aufwand vernichten? Gar nicht erst erzeugen ist einfacher. Meine Boxen sind auch von BR auf CB umgebaut und es klingt viel besser. Die 30 Hz-Mode kenne ich.


Hellblaue Kurve
« Letzte Änderung: So, 11. Januar 2009, 12:13 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
markus
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« Antworten #34 am: So, 11. Januar 2009, 16:22 »

Das Mic war an fünf verschiedenen Positionen (mehr oder weniger die Hörplätze, immer mindestens 1 m von Wände, Boden und Decke entfernt), dann gemittelt.

Fuer ein aussagekraeftiges Diagramm muessen mehrere Messungen in Ohrhoehe an und um die Hoerposition von allen Lautsprechern erstellt werden. Danach energetisch mitteln. Nur so hat man einen ungefaehren Eindruck der Gesamtsituation. Der Abstand zu Begrenzungsflaechen spielt dabei keine Rolle - genau deren Einfluss will man ja sehen.

Was den Bass betrifft: langsamer Sweep (10 s oder mehr) zwischen 10 und 400 Hz. Dann das Fenster im Impuls mindestens so gross wie das Fenster im Wasserfall waehlen. Zur Sicherheit auch hier 2 bis 3 Vergleichsmessungen erstellen.

P.S. Am besten einer der Mods splittet den Thread.
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asb
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« Antworten #35 am: So, 11. Januar 2009, 16:43 »

Hallo,


Zitat
P.S. Am besten einer der Mods splittet den Thread.

Naja, wenns weiter um den Reso geht, ist doch alles in Butter smile


@ hachakhan

Erst mal willkommen im Forum smile

Wenn der Einsatz eines Equalizers nicht in Frage kommt, würde ich wohl auch zu der Variante mit den Helmholtzresos greifen.
Dabei sollte sich die Abstimmung des Resos aber unbedingt nach der Güte der Raumresonanz richten. Wie man schlussendlich dahin kommt, finde ich sekundär. Und ja....umso grösser das Volumen, desto effizienter die Wirkung. Die Eckabsorber würde ich aber versuchen zu belassen.
Da es sich wahrscheinlich um eine Längstmode handelt, würden sich imho mehrere raumhohe Resonatoren über die entsprechende Wand gut machen, deren Öffnung entweder schlitzförmig ist, oder eben mehrere runde Öffnungen über die Höhe verteilt.
Ich würde letzteres vorziehen, da sich imho in längeren Rohren als Öffnung die Bedämpfung des Resos besser realisieren lässt und man über die Länge der Rohre (wie schon im Artikel erwähnt) ein Feinjustierung vornehmen kann.
Vielleicht würde ein Foto von der Wand ein wenig helfen.


Grüsse, Andy
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hackakhan
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« Antworten #36 am: So, 11. Januar 2009, 17:48 »

Hier wäre ein Foto:


Zwei raumhohe Helmis sollten machbar sein(links und rechts vom Center), aber ich dachte, an der Kante zur Decke wären sie effektiver, da hier der Druck höher ist?!?
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asb
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« Antworten #37 am: So, 11. Januar 2009, 18:06 »

Die Druckverteilung (der betreffenden Frequenz) dürfte imho an der Wand relativ ident sein. Will jetzt aber nichts unüberprüftes behaupten....
Daher ja auch meine Empfehlung, die Öffnungen über die Höhe zu verteilen: eine in Bodennähe, eine mittig und eine in Deckennähe.

In etwa so:



Grüsse, Andy
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« Antworten #38 am: So, 11. Januar 2009, 18:25 »

Nur mal so eine Idee.

Der gesamten Wand eine Vorsatzwand verpassen, in welche die derzeitigen Boxen eingelassen sind. Aus dem restlichen Volumen HR bauen. Dann hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. HR und Baffle Wall...


Stefan
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markus
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« Antworten #39 am: So, 11. Januar 2009, 18:41 »

Jungs, dieses planlose herumraten bringt nichts. Zuerst sollte die Situation analysiert werden und dann entsprechende Massnahmen ergriffen werden. Was bringt es z.B. einen riesen HH einzusetzen, wenn ein DBA zum Einsatz kommen soll?

Dem Bild nach zu urteilen steht der Sub am voellig falschen Platz. Wie sieht denn die Situation hinter dem Hoerplatz aus?

P.S. Ein HH ueber 500l hat das Problem nachzuschwingen. Sprich: Statt der Raummode droehnt der Resonator.
« Letzte Änderung: So, 11. Januar 2009, 18:54 von markus » Gespeichert
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« Antworten #40 am: So, 11. Januar 2009, 19:01 »

Da hat Markus nicht Unrecht (wobei von einem DBA nirgends die Rede war?)
Und wer explizit nach einem HR fragt, bekommt explizite Antworten zwinkern

Davon ab habe ich den Eindruck, als ob hackakhan in Sachen Raumakustik nicht ganz unbeleckt ist (Eckabsorber etc).


@ hackakhan

Wenn Bedarf zur weiterführenden Diskussion des Raumes/Aufstellung besteht, bitte einen neuen Thread aufmachen ("Projekte" oder "Raumbeschaffenheit, Lautsprecheraufstellung, Hörplatzpositionierung").

Zum Thema HR dann gerne hier weiter....



Grüsse, Andy
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iceman
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« Antworten #41 am: So, 11. Januar 2009, 19:13 »

Hallo,

den Raum kenne ich doch! Aus beisammen, richtig? Hat sich bei Dir nicht schon ein Akustiker ausgetobt aber "erstmal" die Tiefen Frequenzen ausgespart?

Gruß
Stefan
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hackakhan
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« Antworten #42 am: So, 11. Januar 2009, 19:34 »

Hab ich mir auch schon gedacht. Allerdings hat Dein Vorschlag den Nachteil, dass nachträgliches Austauschen der Lautsprecher auch einen Neubau der Helmis bedeutet.

Hier mal ein neuer Entwurf:
  • zwei waagrechte Helmis nebeneinander an der Decke, mit je drei BR-Rohren
  • zwei waagrechte Helmis nebeneinander am Boden, mit je drei BR-Rohren
  • die Frontlautsprecher und die Subs stehen direkt auf diesen; ebenso der Center auf einer entsprechend verkürzten Säule
  • zwischen den Helmis unten und oben stehen nochmal senkrechte Helmis, mit je zwei BR-Rohren

Die Leerräume könnte man noch mit einer Platte verschließen, wodurch eine geschlossene Schallwand entsteht.


Nicht durch die seltsame Form der Treiber der (geplanten) Subs verwirren lassen. Ich habe halt einen vorgefertigten aus der SketchUp-Library genommen, der aber die falschen Maße hatte. Ich will mir da zwei Zoller-13K bauen...
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hackakhan
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« Antworten #43 am: So, 11. Januar 2009, 19:40 »

Was bringt es z.B. einen riesen HH einzusetzen, wenn ein DBA zum Einsatz kommen soll?

Ich hätte jetzt gedacht, die Kombination aus beidem wäre noch besser?!?

Zitat
Dem Bild nach zu urteilen steht der Sub am voellig falschen Platz. Wie sieht denn die Situation hinter dem Hoerplatz aus?

Schwierig. Hinter der hinteren Sitzreihe ist sehr wenig Platz. Hier ein Foto:

Aber der relativ kleine Nubert AW-7 dürfte da noch reinpassen. Wenn ich das DBA angehe, werde ich die Gehäuse natürlich maßschneidern...

Zitat
P.S. Ein HH ueber 500l hat das Problem nachzuschwingen. Sprich: Statt der Raummode droehnt der Resonator.
Auch, wenn ausreichend bedämpft wird? Ich dachte, gerade deswegen sollte man einen HH bedämpfen, auch wenn der Wirkungsgrad dabei abnimmt.
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markus
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« Antworten #44 am: So, 11. Januar 2009, 20:12 »

Keine Surrounds?

Ein DBA funktioniert am besten in rechteckigen Raeumen mit moeglichst schallharten Waenden. Ein HH stellt eine Stoerung dar und beeintraechtigt so die Funktion eines DBAs.

Fuer ein DBA ist Deine Hoerposition zu weit hinten - es kann sich noch keine ebene Welle ausbilden, die fuer die optimale Funktion zwingend ist. Ueberhaupt sollte der Hoerplatz weiter nach vorne rutschen (guenstig waeren 2,5 m Wandabstand).

Ein HH ueber 500l bekommst Du nicht in den Griff. Mehrere "kleinere" (<500l) sind besser. Die besten Orte sind die Raumecken (am Boden und unter der Decke). Im Uebrigen wurde ich den/die HH mit der in diesem Buch vorgestellten Methode bauen und abstimmen (genauer, billiger und effektiver):
http://www.amazon.de/Studio-Akustik-Konzepte-besseren-Klang/dp/3932275810
Doch zuerst solltest Du genuere Messungen durchfuehren, um ueberhaupt festzustellen, welche und wieviel Moden die riesige Ueberhoehung verursachen. Ein Umpositionieren des Subs (Seitenwand und oberhalb halber Raumhoehe) und richtige Einstellung von Phase und Uebernahmefrequenz kann u.U. die Ueberhoehung ganz verschwinden lassen.
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