Wohnzimmerkino Verbesserungen
  
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Di, 22. Mai 2012, 03:21
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Autor Thema: Wohnzimmerkino Verbesserungen  (Gelesen 2993 mal)
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zapper
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« am: Mo, 27. April 2009, 20:30 »

Hallo allerseits,

mein 2. Beitrag hier (nach meiner Vorstellung) also verzeiht, wenn ich nicht immer den Nagel auf den Kopf treffe..... lolwech

Hier mal eine Zeichnug des Raumes:
http://www.pic-upload.de/view-1985771/Wohnraum.jpg.html
Ich hoffe, man kann alles erkennen.

Der Raum ist relativ spärlich eingerichtet, deshalb auch meine Problemchen mit unpräziser Basswiedergabe und auch Auslöschungen sind vorhanden. Einige "Messungen" habe ich mit dem Programm "Audionet Carma" durchgeführt, und auch nur das Mic vom AVR benutzt nixweiss!' Ich weiß, ist amateurhaft und nicht wirklich korrekt, aber ich denke, damit kann man schon mal grob sehen, wo die Reise hingeht, oder? Das Programm hat mir sehr bei der Einstellung der Subs sehr geholfen.

Da wir in diesem Raum eine neue Decke abhängen wollen (max 10cm wegen dem Beamer), kam mir die Idee eine Akustikdecke einzuplanen. Da es sich um einen Wohnraum handelt, spielt für mich die Optik eine nicht unwesentliche Rolle. Es gibt ja relativ schöne zu kaufen, aber leider komm ich da mit dem lieben Geld überhaupt nicht zurecht. heul

hier mal ein Messergebnis:

Jetzt muß ich erst mal schauen, wie ich hier dass Diagramm rein bekome.....

Kriege es nur als Anhang hier rein confused confused confused

Bis später
Gruß

Zapper




« Letzte Änderung: Mo, 27. April 2009, 20:49 von zapper » Gespeichert

Bild: Mitsubishi HC 1100, Framestar 2m, Sony BDP-S350, Sony Triniton 70cm / Ton: Onkyo TX-SR 805, The T.AMP 150, Behringer FW 2310, LS: Front: ASW Cantius VI, Center: ASW CS III, Rear: I.Q. TED4 / Sat: Humax PR-HD 1000
zapper
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« Antworten #1 am: Mo, 27. April 2009, 22:14 »

Hallo,

hier mal ein paar Messungen mit Audionet Carma:







Hoffe, es ist einigermaßen aussagefähig, und ein Experte guckt mal eben drauf und findet die Problemzonen...

Danke

Zapper
« Letzte Änderung: Mo, 27. April 2009, 22:19 von zapper » Gespeichert

Bild: Mitsubishi HC 1100, Framestar 2m, Sony BDP-S350, Sony Triniton 70cm / Ton: Onkyo TX-SR 805, The T.AMP 150, Behringer FW 2310, LS: Front: ASW Cantius VI, Center: ASW CS III, Rear: I.Q. TED4 / Sat: Humax PR-HD 1000
asb
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« Antworten #2 am: Mo, 27. April 2009, 22:23 »

Hallo,


bei den beiden Wasserfalldiagrammen ist irgendwas schief gelaufen.
Aber die Carma Diagramme (zumindest die Wasserfälle) haben m.E. eh kaum Informationsgehalt.

Da wären auch noch ein paar Fragen:

Der Amplitudengang ist vom Hörplatz mit Subwoofer (gehe ich mal von aus....)?
Wie sieht die LS-Subwoofer Konfiguration aus? Wo trennst du wie?
Was stört dich überhaupt am Klanggeschehen? Der Amplitudengang sieht doch recht gut aus.
Die paar Abweichungen in der Kanalgleichheit werden wahscheinlich von den Fenstern kommen. Dagegen kann man (ohne Kompromisse) wahrscheinlich nicht viel machen.

Inwiefern die Messung mit dem Mikro des AVR überhaupt aussagefähig ist, wird wahrscheinlich auch ein Geheimnis bleiben zwinkern

Mein Tip: lade dir die Testsignale vom Klaus ( http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,332.msg6941.html#msg6941 ) runter und überprüfe doch mal gehörmässig, ob irgendwas schwer im Argen liegt.



Grüsse, Andy


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zapper
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« Antworten #3 am: Mo, 27. April 2009, 22:35 »

Nabend ASB,

die Wasserfälle sehen wirklich komisch aus - muß ich nachmal uploaden..

Amplitudenverlauf ist incl. Sub.
Mains laufen Fullrange, Doppelbass ist ON, die Subs spielen lediglich bis 44Hz und werden dann 24DB/Oktave durch die Behringer 2310 getrennt. Der Level vom Sub ist noch etwas erhöht - steht normalerweise 4db leiser!

Was mich etwas stört, ist der relativ schlechte "Punch" - Die Basedrum drückt nicht so richtig - weißt Du, was ich meine?

Außerdem finde ich die Basswiedergabe leicht unpräzise, was sicherlich an der relativ langen Nachhallzeit liegen dürfte. Bin mir aber überhaupt nicht sicher, od die Maßnahmen, die zur Beseitigung nötig wären, nicht doch zu aufwändig wären. DAS wollte ich hier mal erfragen.......

Na ja, das Mikro - ich weiß - Asche auf mein Haupt, ich stecke noch in den Anfängen und versuche mich gerade in der Ursachenforschung. Außerdem interessiert mich dieses Thema mit Raumakustik sehr.

Werde mir die Dateien mal laden, und versuchen damit was zu messen.

Besten Dank schon mal, für die Antwort

Schönen Abend noch..

Gruß

Zapper

EDIT:
die Datei hab ich schon! Mit den Testsignalen hab ich schon meinen Wohnraum "durchgepegelt". Leider hab ich danach nochmal die Einstellungen geändert, sodass die Datenjetzt für den "Eimer" sind.
« Letzte Änderung: Mo, 27. April 2009, 22:39 von zapper » Gespeichert

Bild: Mitsubishi HC 1100, Framestar 2m, Sony BDP-S350, Sony Triniton 70cm / Ton: Onkyo TX-SR 805, The T.AMP 150, Behringer FW 2310, LS: Front: ASW Cantius VI, Center: ASW CS III, Rear: I.Q. TED4 / Sat: Humax PR-HD 1000
Ydope
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« Antworten #4 am: Mo, 27. April 2009, 23:25 »

Hi,

leider sind 10 cm ein bisschen wenig, um im Bass was zu reißen. Wenn du deinen Hörort nicht von der Wand wegbewegen kanst und auch keine größeren Absorber in die Ecken tun kannst, bleibt nur die Möglichkeit mit mehreren Subwoofern zu experimentieren um zumindest bei den allertiefsten Frequenzen etwas mehr Linearität zu erhalten.
Eine Akustikdecke würde sicherlich eine hörbare Verbesserung bringen, jedoch halt nicht im Bassbereich.

Gruß
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zapper
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« Antworten #5 am: Mo, 27. April 2009, 23:30 »

Hi,

sowas hab ich mir fast gedacht - für Bass müssen andere Geschütze aufgefahren werden, aber 10cm ist das Maximum!
Die Zeichnung ist nicht ideal, ich weiß - ich sitze nicht an der Wand, sondern ziemlich mittig im Raum.

Kann man eine akusisch optimierte Decke einbauen, ohne dass man dann gezwungen ist im Bassbereich auch was zu machen? Sonst wird's ja leicht ein "Faß ohne Boden", oder?

Gruß

Markus
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« Antworten #6 am: Mo, 27. April 2009, 23:36 »

Hi,

Aha habe die Zeichnung zu grob angesehen. Wenn du noch ein bisschen aus der Mitte der Längsrichtung (also im Bild z.B. nach rechts) rücken kannst, sollte das eigentlich eine ganz gute Position sein.
Was heißt "gezwungen"? Das eine hat mit dem anderen nicht soviel zu tun. Was ist denn momentan für ein Boden installiert? Bei Kachelboden bringt die Decke sicher mehr als bei Teppichboden.

Gruß
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zapper
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« Antworten #7 am: Mo, 27. April 2009, 23:39 »

Der Boden ist mit Fliesen belegt, im vorderen Bereich liegt ein großer, dicker Teppich, Sitzmöbel sind aus Leder.

Gruß

Markus
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« Antworten #8 am: Di, 28. April 2009, 00:10 »

Dann wird die Akustik im Gesamtraum wohl davon profitieren. Die Akustik zum Hören auch etwas. Jedenfalls ist ein Mangel an Bassabsorption m.E. kein Grund es nicht zu machen....


Gruß
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gto
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« Antworten #9 am: Di, 28. April 2009, 00:44 »

Ich hoffe du nutzt den 25 Hz Low Cut an deiner Weiche. Nach meinen Erfahrungen verschlechtert ein bespielen der unteren Lagen ohne entsprechende RA Maßnahmen in diesem Bereich das hörbare Ergebnis.

Grüsse Gerd
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« Antworten #10 am: Di, 28. April 2009, 07:30 »

Moin gto,

ja, der LowCut ist natürlich eingeschaltet - ich fahre bei entsprechenden Filmen schon mal größere Lautstärken, da ist der Filter Pflicht! Sonst zerreißt es meine Subs, obwohl die schon einiges abkönnen biggrinsen.

Moin Ydope,
Welche Möglichkeiten es mit einer Akustikdecke gibt, muß ich mal schauen - vielleicht finde ich hier bei Euch ja was passendes, oder eine gute Idee. Wenn ich mir das Wasserfalliagramm so anschaue, muß ich was an der Nachhallzeit machen, damit der Raum "trockener" wird. Dieser Effekt ist doch bestimmt mir einer entsprechenden Decke zu erreichen, oder?

Schönen Tag

Markus

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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #11 am: Di, 28. April 2009, 09:00 »

Akustikdecke ist ein guter Ansatz, auch bei mir ist der Bereich über den Boxen damit versorgt. Allerdings eine Eigenkostruktion. Es gibt sehr gute Akustikplatten von OWA oder Rockfon. Je tiefer die Decke damit abgehängt wird, um so tiefer wirken sie. Aber schon 5 cm bringen eine sehr deutliche Verbesserung.
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Freundliche Grüße
Jürgen
gto
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« Antworten #12 am: Di, 28. April 2009, 10:22 »

Ich würde damit etwas vorsichtig sein, damit kann man schnell auch mal im oberen MT-HT Bereich über das Ziel hinausschießen und eine unausgewogene Bedämpfung klingt auch nicht gut.
Entweder die Reduzierung des Nachhalls im Bassbereich entsprechend mitbeachten oder Lösung an der Decke entsprechend anpassen.
Wie immer sollten ordentliche Messungen die Grundlage für eine Planung sein.

Grüsse Gerd
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zapper
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« Antworten #13 am: Di, 28. April 2009, 12:09 »

Hallo Gerd,
genau DAS ist ja meine Sorge:
Wenn der Mittel-Hochtonbereich durch die Decke "optimiert" wird, fallen die Bassprobleme wohl mehr auf als sonst, oder?
Du meinst also, wenn Akustikdecke, dann aber genau da, wo Probleme sind, oder? Dass hieße auf dem Papier, dass auf den Mittelachsen (Raummoden) anderes Material zu Einsatz kommen soll, als auf den 1/4 und 3/4 Achsen, da ja andere Frequenzen angeregt werden - und am Rand wahrscheinlich noch anderes Absorbermaterial, oder?
Dafür sind sicherlich ausführliche Messaktionen von Nöten - wäre nicht das Prolbem, die Zeit nehme ich mir.

Ist bestimmt recht interessant, was da so alles zum Vorschein kommt

Gruß

Markus
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« Antworten #14 am: Di, 28. April 2009, 12:44 »

Wie gesagt, erst mal würde ich versuchen den Ist-Zustand messtechnisch halbwegs ordentlich zu erfassen und dann mal
überlegen wie man den sich darauf abzeichnenden Problemen am besten begegnen kann.
Zonen und materialselektiv an der Decke zu arbeiten scheint mir ein wenig übertrieben. Eher die Absorbtionseigenschaften des Materials und deren Position und Menge auf die gemessenen Mängel abstimmen.

Grüsse Gerd
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