Stereoplay stellt Bass Array vor
  
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Di, 07. Februar 2012, 04:29
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Autor Thema: Stereoplay stellt Bass Array vor  (Gelesen 1292 mal)
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Andre_P
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« am: Do, 23. April 2009, 12:10 »

Hallo zusammen,

habt Ihr schon das aktuelle Stereoplay gelesen? Da stellt der Autor ein Bass Array vor. Was mich ziemlich ärgert, ist das herabwürdigen der Internet Foren!!  wut

Da würden nur Halbwahrheiten gestreut. Der Autor tut so als wäre das Thema auf seinem Mist gewachsen und müsste es jetzt den unwissenden Stereoplay Lesern vorstellen.

Zudem zeigt er nur Frequenzgänge und nicht einmal Wasserfalldiagramme oder bringt Nachhallzeiten. Der Frequenzgang hat sich in meinen Augen sowieso kaum verändert. Es sind immer noch steile Berge und Täler vorhanden, was auf starke Moden schließen lässt. Also auch noch ein schlechtes Beispiel.


Gruß
Andre
« Letzte Änderung: Do, 23. April 2009, 12:13 von Andre_P » Gespeichert
asb
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« Antworten #1 am: Do, 23. April 2009, 12:50 »

Hallo,


ich lese schon seit geraumer Zeit keine Zeitschriften dieser Art.
Werd mal sehen, ob ich da am Kiosk einen Blick drauf werfen kann. Klingt ja lesenswert zwinkern

Um was für ein Array handelt es sich denn?



Grüsse, Andy
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Barnie
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« Antworten #2 am: Do, 23. April 2009, 13:38 »

Hat mich sowieso gewundert, dass bisher noch keiner Versucht hat aus diesem Prinzip Kohle zu machen...
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alex8529
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« Antworten #3 am: Do, 23. April 2009, 14:26 »

Hat mich sowieso gewundert, dass bisher noch keiner Versucht hat aus diesem Prinzip Kohle zu machen...

K+H hat es versucht und wegen Patenten von Genelec eingestellt
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Barnie
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« Antworten #4 am: Do, 23. April 2009, 14:45 »

Ja ich weiss, Nubert doch auch... Verstehe ich nicht - Patent machen, und dann nix daraus machen...
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Andre_P
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« Antworten #5 am: Do, 23. April 2009, 17:05 »

So bin jetzt daheim und habe die Zeitung vor mir liegen. Zitat:

"Internetforen diskutieren das Thema Array schon lange. Allerdings scheinen nur wenige Forenschreiber zu verstehen, wie so ein Array wirklich funktioniert"  wut

So wie ich es jetzt gelesen habe sind die Frontlaustsprecher zwei ELAC FS 68 auf der Rückseite des  Raumes sind vier 4 Velodyne Subwwofer MicroVee (für schlappe 900 EUR /Stück) angeordnet. Angesteuert werden die Subs von einem Pioneer SC LX 90.  Leider keine Info ob hier ein Delay für die Sub´s eingestellt wurde, nicht mal ob sie verpolt wurden! Wäre das der Fall so wäre der Frequenzgang wahrscheinlich wesentlich glatter.

Andre
« Letzte Änderung: Do, 23. April 2009, 17:09 von Andre_P » Gespeichert
markus
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« Antworten #6 am: Do, 23. April 2009, 17:17 »

Jetzt bin ich doch neugierig: wie funktioniert denn laut Stereoplay ein Bass-Array wirklich?

Viele Gruesse, Markus
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Andre_P
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« Antworten #7 am: Do, 23. April 2009, 18:01 »

Im Prinzip beschreibt der Autor, dass die 4 Subs in einer speziellen Anordnung über die begrenzenden Wände (akustische Spiegelbilder) eine ebene Wellenfront aufbauen, die die Moden dann absorbieren sollen. Im Prinzip ja alles richtig. Mich ärgert nur die Aussage über die Foren (siehe oben). Der Autor hat doch auch nur in den Foren recherchiert. Dann aber nicht bis zur letzten Konsequenz (DBA mit Delay) den Bericht weiterentwickeln, sondern nur etwas kurz aufbauen und dann einen Bericht verfassen. Ich erwate von einer HiFi Zeitschrift etwas mehr.

Vielleicht kann es jemand mal einscannen? Ich habe leider die Möglichkeit nicht sonst muss ich hier alles abschreiben.
 
Klangbeschreibung:

das übliche Blabla von "2 Liter Turbo Motoren die jetzt wie ein 4Liter V8 mehr Drehmoment und Kontrolle haben", "Wiedergabe gewann stärkere Kontur und trotzdem geschmeidige Musikalität". Wie gesagt der Frequenzgang ist genau so zackig wie vorher nur der Pegel höher.
« Letzte Änderung: Do, 23. April 2009, 18:15 von Andre_P » Gespeichert
markus
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« Antworten #8 am: Do, 23. April 2009, 18:26 »

... eine ebene Wellenfront aufbauen, die die Moden dann absorbieren ...

Da hat der Autor die zugrundeliegenden physikalischen Vorgaenge leider nicht verstanden. Es wird nichts "absorbiert", sprich: in eine andere Energieform umgewandelt. Die Funktionsweise eines DBAs basiert auf schnoeder Interferenz.

Gruss, Markus
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« Antworten #9 am: Do, 23. April 2009, 18:33 »

"Internetforen diskutieren das Thema Array schon lange. Allerdings scheinen nur wenige Forenschreiber zu verstehen, wie so ein Array wirklich funktioniert"  wut

Naja, auch wenn mir der Rest nicht schmeckt und ich es nur ungern zugeben mag, hat er recht...
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alex8529
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« Antworten #10 am: Do, 23. April 2009, 18:52 »

Im Prinzip beschreibt der Autor, dass die 4 Subs in einer speziellen Anordnung über die begrenzenden Wände (akustische Spiegelbilder) eine ebene Wellenfront aufbauen, die die Moden dann absorbieren sollen. Im Prinzip ja alles richtig.

Hi eigentlich nicht, denn lt. K+H/Goertz Paper sollten es (mindestens) 4 vorn und 4 hinten sein
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Andre_P
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« Antworten #11 am: Do, 23. April 2009, 19:14 »

Im Prinzip beschreibt der Autor, dass die 4 Subs in einer speziellen Anordnung über die begrenzenden Wände (akustische Spiegelbilder) eine ebene Wellenfront aufbauen, die die Moden dann absorbieren sollen. Im Prinzip ja alles richtig.

Hi eigentlich nicht, denn lt. K+H/Goertz Paper sollten es (mindestens) 4 vorn und 4 hinten sein

Er spricht nicht von einem DBA oder SBA sondern nur vom Bass Array.
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markus
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« Antworten #12 am: Do, 23. April 2009, 19:48 »

Hi eigentlich nicht, denn lt. K+H/Goertz Paper sollten es (mindestens) 4 vorn und 4 hinten sein

"Eigentlich" eben schon, denn die Anzahl der Bass-Schallquellen bestimmt die obere Grenzfrequenz der ebenen Welle. Diese sollte nicht zu weit oben liegen, da sonst die Subwoofer ortbar werden. Je nach Raumabmessungen ergibt sich damit eine variable Anzahl der einzusetzenden Chassis. Alles hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Double_Bass_Array

Gruss, Markus
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