Acourate
  
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Di, 22. Mai 2012, 03:19
Seiten: « 1 2 3 4 5 »   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Acourate  (Gelesen 7104 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #15 am: Di, 21. April 2009, 15:35 »

 smile smile smile Hast du/ihr meine Links gelesen  smile smile smile
Gespeichert

iceman
Redaktion
*****
Offline Offline

Beiträge: 582


« Antworten #16 am: Di, 21. April 2009, 16:20 »

Nö, ich beziehe mich auf Andys. Vielleicht lese ich deine morgen beim Frühstück  grübel

Grüße
Stefan
Gespeichert
HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #17 am: Mo, 01. Juni 2009, 12:42 »

Hallo und direkt Sorry für's Doppelpost  engel

Am Samstag hatte ich Dank des Besuchs von Uli Brüggemann einen sehr netten, interessanten und lehrreichen Vormittag.
Uli war mit einem Linux PC mit einer Delta 1010LT Soundkarte angerückt der direkt vom USB Stick bootet und ein direktes Abspielen und Aufnehmen des Logsweeps ermöglicht. Das ganze wird dann in einem Windows Rechner mit der Acourate Software berechnet und eine Korrekturkurve erstellt. Diese Korrekturdatei, in unserem Fall minimalphasig, wird auf den USB Stick kopiert, anschließend wird Linux neu gebootet und man kann direkt die korrigierte Version hören und per Tastatureingabe zwischen korrigierter und unkorrigierter Version hin und herschalten, das ganze Unterbrechungsfrei.
Den genauen Vorgang kann man detaillierter auf der Homepage in den Tutorials betrachten Acourate

Der Pegel wird durch die Korrektur um ca. 3,5 dB abgesenkt, dadurch werden die Löcher im Frequenzgang kleiner ohne dass sie stark angehoben werden müssen. Deshalb wurde eine zweite Korrekturdatei erstellt, die keine Frequenzgangkorrektur vornahm sondern den Pegel ebenfalls um 3,5 dB absenkte. Somit waren beide Signale gleich laut.

Dann wurde gehört, zuerst mit mir unbekannter Musik. Für mich waren die Unterschiede am Anfang sehr klein, erst als wir dann gezielt "meine" Musik spielten die auch die Probleme im Bassbereich herausstellten war der Unterschied für mich sofort hörbar. Bei der Raumtiefe, Abbildung und Ortung waren die Unterschiede für mich sehr gering, teilweise meinte ich etwas zu hören was aber auch Einbildung gewesen sein kann.
Das lag vielleicht zum einen an meinem schlechten Gehör  biggrinsen zum anderen aber auch an der von Uli attestierten sehr guten Kanalgleichheit der O410 und am "sauber installierten Raum".
Wie auch Gerd schon feststellte ist das Verbesserungspotenzial in einem guten Raum mit guten LS geringer, wobei es im Bassbereich wahrscheinlich immer Verbesserungspotenzial gibt.
Wir haben dann noch einiges an Musik gehört und zwischendurch immer mal wieder hin und her geschaltet. Beim unkorrigierten Signal fehlte mir mit der Zeit etwas, allerdings kann ich da nicht genau beschreiben was es war. Vielleicht kann Uli da ja noch etwas zu sagen.
Insgesamt ist das System ein Gewinn!

Noch etwas zur Konfiguration: Wer schon mal Batchdateien unter DOS erstellt hat wird nach einiger! Einarbeitungszeit keine Probleme haben das System nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. Ob Stereo + Sub(s), Mehrkanal oder als aktive Frequenzweiche, alles kein Problem   zustimm ein paar Tage Urlaub muss man aber einplanen. Nur die Parameter der Soundkarte müssen bekannt sein, das ist bei neuen Karten sehr aufwändig zu erarbeiten.
Mit Linuxkenntnissen ist es kein Problem aus dem Convolver PC einen Vorverstärker mit analogen und digitalen Eingängen, Fernbedienung mit Lautstärkeregelung usw. zu bauen.

Gruß
Holger

PS. Kleiner Nachtrag: Die Zielkurve kann selbst erstellt werden. Egal ob man jetzt etwas mehr Bass oder Höhen oder wasauchimmer hören möchte, alles kein Problem. Auch der zu korrigierende Bereich kann festgelegt werden. So ist z.B. auch nur eine Korrektur bis 500 Hz möglich.
« Letzte Änderung: Mo, 01. Juni 2009, 12:49 von HausL » Gespeichert

Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #18 am: Do, 23. Juli 2009, 17:19 »

Fällt jemandem von euch evtl. eine Möglichkeit ein, wie man so einen PC in eine Surroundanlage "schleifen" könnte, ohne dass es die Surroundwiedergabe negativ beeinflusst (stichwort Latenz zu den restlichen Boxen)? Gibt's da sowas wie nen Bypassmodus o.Ä. damit man Acourate nur bei Stereo nutzen kann??
Gespeichert

Verrückter
Redaktion
*****
Offline Offline

Beiträge: 2295



« Antworten #19 am: Do, 23. Juli 2009, 17:22 »

Bypassmode wäre denkbar. Ansonsten kannst Du für Heimkino minimalphasige Filter machen, welche kaum Latenz haben, und für Stereo Linearphasige.

Stefan
Gespeichert
HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #20 am: Do, 23. Juli 2009, 17:26 »

Fällt jemandem von euch evtl. eine Möglichkeit ein, wie man so einen PC in eine Surroundanlage "schleifen" könnte, ohne dass es die Surroundwiedergabe negativ beeinflusst (stichwort Latenz zu den restlichen Boxen)? Gibt's da sowas wie nen Bypassmodus o.Ä. damit man Acourate nur bei Stereo nutzen kann??

Mit einschleifen meinst du z.B. über eine Prozessor- oder Tape-Schleife?
Gespeichert

Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #21 am: Do, 23. Juli 2009, 22:12 »

Bypassmode wäre denkbar. Ansonsten kannst Du für Heimkino minimalphasige Filter machen, welche kaum Latenz haben, und für Stereo Linearphasige.

Stefan
Wie, du meinst jetzt mit dem gleichen Linux PC einmal so und einmal so oder wie meinst das?


Fällt jemandem von euch evtl. eine Möglichkeit ein, wie man so einen PC in eine Surroundanlage "schleifen" könnte, ohne dass es die Surroundwiedergabe negativ beeinflusst (stichwort Latenz zu den restlichen Boxen)? Gibt's da sowas wie nen Bypassmodus o.Ä. damit man Acourate nur bei Stereo nutzen kann??

Mit einschleifen meinst du z.B. über eine Prozessor- oder Tape-Schleife?

Ersetze in meinem Post das Wort "schleifen" mit "integrieren" und dann sollte es klar sein.
Gespeichert

HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #22 am: Do, 23. Juli 2009, 22:45 »

Bypassmode wäre denkbar. Ansonsten kannst Du für Heimkino minimalphasige Filter machen, welche kaum Latenz haben, und für Stereo Linearphasige.

Stefan
Wie, du meinst jetzt mit dem gleichen Linux PC einmal so und einmal so oder wie meinst das?

Du kannst auf dem Linux PC verschiedene Filter speichern und nach Wunsch einstellen.

Ersetze in meinem Post das Wort "schleifen" mit "integrieren" und dann sollte es klar sein.

Das geht nur, wenn du alle Quellen analog an den PC anschließt. Dann brauchst du eine Soundkarte mit reichlich Eingängen. Oder du schließt nur die Stereoquellen an den PC an und die Surround Geräte weiterhin direkt an den AVR.
Gespeichert

Verrückter
Redaktion
*****
Offline Offline

Beiträge: 2295



« Antworten #23 am: Do, 23. Juli 2009, 23:35 »

Bypassmode wäre denkbar. Ansonsten kannst Du für Heimkino minimalphasige Filter machen, welche kaum Latenz haben, und für Stereo Linearphasige.

Stefan
Wie, du meinst jetzt mit dem gleichen Linux PC einmal so und einmal so oder wie meinst das?


Ja, genau so.

Stefan
Gespeichert
Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #24 am: Fr, 24. Juli 2009, 09:06 »

Okay, dann versuche ich mal eine Zusammenfassung:

Variante 1:
ich schliesse den DVD/CD-Player wie bisher digital an den AVR an, dieser decodiert Stereo/Mehkanal und schickt alle sechs(5.1) Kanäle analaog via Pre-Outs in die Soundkarte des Linux PC. Dieser bearbeitet im Filmbetrieb alle sechs Kanäle minimalphasig (d.h. nur Frequenzgangkorrektur, keine Zeitkorrektur?) und bei Stereozuspielung bearbeitet er die 2.0-Stereokanäle linearphasig (Zeit und FG). Habe ich das richtig verstanden? Da frage ich mich wie der PC das erkennt ob er nun zwei Kanäle linearphasig oder sechs Kanäle minimalphasig bearbeiten muss?

Variante 2:
Zwei verschiedene Zuspieler - einer für Stereo: CD-Player - digital an Linux PC (linearphasige Korrektur) - weiter (digital??) an AVR - und dann an Boxen. Zuspieler für Surround: DVD-Player - wie bisher digital an AVR - keinerlei Bearbeitung im PC.

Ich benutze aber für Stereo und Surround den gleichen DVD-Player (digital angeschlossen). Hmm… Der hat zwei digitale Ausgänge opt und coax. Momentan nutze ich nur den optischen. Könnte ich stereo via coax-Ausgang an den Linux PC schicken, dort die Korrektur machen lassen, und dann weiter digital an einen anderen digi-Eingang des AVRs schicken? Dann müsste ich bei Stereo und Surround jedes mal zwischen den verschiedenen digi-Eingängen des AVR hin und her schalten, was zwar lästig, aber machbar wäre...

Was meint ihr?
Gespeichert

HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #25 am: Fr, 24. Juli 2009, 09:41 »

Hallo Barnie,

Variante eins hört sich sehr gut an, so würde ich es auch machen. Allerdings "erkennt" der PC nicht welches Signal ankommt bzw. was er damit machen soll. Du musst via Tastatur an der Linux Konsole die Filter aufrufen, das geschieht mit einer Art Batchdatei, ist also ziemlich simpel. Andere Variante wäre zwei USB Sticks zu erstellen und dann immer mit dem richtigen zu booten.

Variante zwei setze ich ein. Vorteil ist, dass ich jeweils nur einmal D/A wandeln muss, das sollte aber nicht so ins Gewicht fallen.

Ich benutze aber für Stereo und Surround den gleichen DVD-Player (digital angeschlossen). Hmm… Der hat zwei digitale Ausgänge opt und coax. Momentan nutze ich nur den optischen. Könnte ich stereo via coax-Ausgang an den Linux PC schicken, dort die Korrektur machen lassen, und dann weiter digital an einen anderen digi-Eingang des AVRs schicken? Dann müsste ich bei Stereo und Surround jedes mal zwischen den verschiedenen digi-Eingängen des AVR hin und her schalten, was zwar lästig, aber machbar wäre...

Auch eine gute Lösung. Ich denke das Umschalten der Eingänge ist machbar  zwinkern

Schön wäre natürlich eine Soundkarte, die DD 5.1 am Eingang annimmt, den Datenstrom dann von Acourate bearbeiten lässt und wieder DD ausgibt. Dann wäre der Weg DVD->PC->AVR komplett digital.

Gruß
Holger
Gespeichert

Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #26 am: Mi, 29. Juli 2009, 15:08 »

Variante eins hört sich sehr gut an, so würde ich es auch machen. Allerdings "erkennt" der PC nicht welches Signal ankommt bzw. was er damit machen soll. Du musst via Tastatur an der Linux Konsole die Filter aufrufen, das geschieht mit einer Art Batchdatei, ist also ziemlich simpel. Andere Variante wäre zwei USB Sticks zu erstellen und dann immer mit dem richtigen zu booten.

Wusste garnicht, dass Acourate auch 5.1 beherrscht?!

Schön wäre natürlich eine Soundkarte, die DD 5.1 am Eingang annimmt, den Datenstrom dann von Acourate bearbeiten lässt und wieder DD ausgibt. Dann wäre der Weg DVD->PC->AVR komplett digital.

Solange vollaktive Boxen zum Einsatz kommen, spielt das ja keine Rolle - bei mir geht's eh aus den Pre-Outs des AVR analog in die ADAMs - da kann man dazwischen auch einen Acourate-PC hängen - da bleibt's ja analog - oder wird da im PC nochmals A/D - D/A gewandelt??
Gespeichert

HausL
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1097



WWW
« Antworten #27 am: Mi, 29. Juli 2009, 18:49 »

Wusste garnicht, dass Acourate auch 5.1 beherrscht?!

Wenn die Soundkarte genügend analoge Ein- und Ausgänge hat kein Problem, dann kannst du auch 5.1 oder 7.1 einmessen und ansteuern. Der automatische Einmessvorgang ist (momentan) nur auf zwei Kanäle beschränkt, das heißt man muss dreimal einmessen (z.B. links/rechts, Center/Sub und Hinten links/rechts) und bekommt dann sechs Korrekturdateien.

- oder wird da im PC nochmals A/D - D/A gewandelt??

Richtig.

Gruß
Holger
Gespeichert

Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #28 am: Do, 30. Juli 2009, 08:44 »

Ja logisch, ich Depp - PC = digital!  hammeraufkopf Danke für die Antworten! prost
Gespeichert

Barnie
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 527


« Antworten #29 am: Fr, 31. Juli 2009, 12:35 »

Eine Variante ist mir noch eingefallen - PC(auf Windoofbasis?) - die CD-Sammlung digitalisieren - und foobar(heisst das Teil?) als Player benutzen und Acourate als Plug in. Gibt's da eigentlich Nachteile gegenüber der Linux Variante??
Gespeichert

Seiten: « 1 2 3 4 5 »   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2006, Simple Machines | Elegant by sloopz
Seite erstellt in 0.113 Sekunden mit 21 Zugriffen.