Hallo,
wie in einem anderen Thread begonnen, möchte ich hier fortführen.
FARAD war so nett und hat mir eine kurze Erklärung gegeben.
zur EDT kann ich leider auch nicht mehr sagen, als in Fasold / Veres Schallschutz und Raumakustik in der Praxis steht. Das Standardwerk ist ja bekannt und steht in jeder Bibliothek, ich müßte jetzt auch nachsehen. Die EDT sollte in aller Regel größer sein als die Nachhallzeit (es wird ja stets auf -60dB extrapoliert, das heißt, der Abfall sollte mit geringerer Steigung erfolgen, als bei der echten T60 Messung. Der Klang "trägt" an Stellen mit hoher EDT stärker als an Hörplätzen mit kurzer EDT. Sie ist deutlich stärker Sitzplatzabhängig als T60. Wenn für heimelige Hörräume eine T60 von 0,3... 0,5s als "gut" angesehen werden kann, dann sollte die EDT wohl im Bereich von 0,5...0,7s angesiedelt sein.
Für den Klangeindruck spielt EDT in aller Regel eine größere Rolle, weil der Abfall von 10db auch in normaler Musik vorkommt. -60dB ist hingegen eher ein "grober" Wert und auch schon in der Steinzeit gut zu messen, deswegen ist er so bekannt.
Ich glaub, ich muss mal in die Bibliothek, oder kann einer von euch?
Gruß
Stefan