Wandeinbau von Lautsprechern
  
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Di, 22. Mai 2012, 03:04
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Autor Thema: Wandeinbau von Lautsprechern  (Gelesen 4756 mal)
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #75 am: Mi, 01. April 2009, 20:33 »

Könnte es nicht auch daran liegen, dass man mit KH meist lauter hört als mit LS? Je lauter ich höre, um so mehr Details erkenne ich.

Besonders, wenn der Raum akustisch schlecht ist, klingt es bei lauter LS-Wiedergage grauslich, sind dagegen die LS und der Raum gut, höre ich (im Gegensatz zu früher mit anderen Boxen) lieber mit LS.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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« Antworten #76 am: Mi, 01. April 2009, 22:06 »

Nicht zu vergessen, die Imkopfortung und der Wegfall der Außenohrimpedaznz bzw. Verzerrung etc.
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asb
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« Antworten #77 am: So, 05. April 2009, 17:37 »

Hallo,


heute in Berlin - schönes Wetter, einigermassen windstill und typische Vorstadtruhe: Gartenarbeit.

Also die Spanplatte, O300, Notebook und Mikro ins Grüne geschleppt und die Nachbarn mit rosa Rauschen geärgert  zustimm
Ich wollte einfach mal schauen, welche Auswirkungen eine breitere Schallwand auf das (horizontale) Abstrahlverhalten hat.

Gemessen wurde in 50 cm Abstand in Höhe der Mitte von HT und MT und, aufgrund der asymetrischen Anordnung der Chassis, natürlich zu beiden Seiten in 15° Schritten bis 90°.
Die Schallwand betand aus einer 19 mm Spanplatte mit einer Breite von 80 cm. Da mir ein Aufbau zur Messung der vertikalen Abstrahlung zu aufwändig war, habe ich mich auf die horizontale beschränkt.
Der Höhenanstieg dürfte vom Behringer-Mikro kommen, die erfahrungsgemäß einen solchen oft von Hause aus mitbringen.
Das Mikro ist nicht kalibriert (was aber m.E. bei Vergleichsmessungen egal ist).

Vorab das entsprechende Sonogramm vom Hersteller (Quelle: Klein und Hummel )



Leider sind die Sonogramme von Arta ein wenig "grobmotorisch", daher nur einfache Amplitudengänge.
Im Nachhinein muss ich zugeben, dass es wohl sinnvoller gewesen wäre in 1 m Abstand zu messen....naja...beim nächsten Mal.
So bleibt nur eine annähernde Vergleichbarkeit mit den Herstellermessungen und es war wenigstens eine nette Übung.
Ausserdem stand der Subwoofer unter der O300, was ja auch eine kleine Schallwandverbreiterung bedeutet.
Trotzdem die Diagramme:

Links die Messung der O300 nackich, rechts mit der Schallwand.....
Der rote Graph ist der Amplitudengang auf Achse.

Die Seite, wo HT und MT sitzen:


Die Seite, wo der TT positioniert ist:



Zumindest erkennt man den Pegelanstieg ab ca 350 Hz (von ~3 dB). Und wirklich besser gefallen mir die Messungen mit Schallwand nicht unbedingt. Aber auf dem Gebiet bin ich fast unbeleckt und daher ohne Kommentar meinerseits.
Ich wollte euch die Übung nur nicht vorenthalten zwinkern



Grüsse, Andy
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markus
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« Antworten #78 am: So, 05. April 2009, 19:27 »

Hallo Andy,

interessante Messungen, danke – werde mir das noch in Ruhe anschauen muessen. Bitte wiederhole die Messungen unbedingt noch mit einem groesseren Abstand. 50cm ist noch im Nahfeld des Lautsprechers. Ich denke nicht, dass sich hier bereits eine homogene Addition der einzelnen Chassis ergibt. 2m Abstand waeren prima.

Viele Gruesse, Markus
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asb
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« Antworten #79 am: So, 05. April 2009, 20:55 »

Hi Markus,


Zitat
Bitte wiederhole die Messungen unbedingt noch mit einem groesseren Abstand. 50cm ist noch im Nahfeld des Lautsprechers. Ich denke nicht, dass sich hier bereits eine homogene Addition der einzelnen Chassis ergibt. 2m Abstand waeren prima.

ich könnte mich im Nachhinein auch in den Allerwertesten beissen. Aber nicht so wild...es wird sich in Bälde eine Wiederholung ausgehen. Dümmer bin ich dadurch ja nicht geworden zwinkern
Aber 2 m werden imho nicht nötig sein. Die O300 ist ja eher ein Nahfeldmonitor, dem ein Hörabstand von ~1,5 m nachgesagt wird.
Muss mal schauen, ob es da seitens Klein+Hummel eine Empfehlung gibt.
Aus dem Bauch heraus würde ich sagen 1 m reicht. Wenn da jemand noch etwas fundiertes beitragen kann....



Grüsse, Andy
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #80 am: So, 05. April 2009, 22:04 »

Diese Welligkeiten sehe auch immer bei der Simulation von großen Schallwänden. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
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Freundliche Grüße
Jürgen
markus
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« Antworten #81 am: Mo, 06. April 2009, 19:49 »

Hallo,

Es war der vergebliche Versuch, dir auf ironische Weise zu vermitteln, dass 112 und auch 103 dB(A) für den Heimgebrauch eine übertriebene Lautstärke darstellen.

Lautsprecher werden ueblicherweise nicht mit gewichteten Filtern (http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzbewertung) gemessen.
Trotzdem kleines Beispiel aus der Praxis: 80dB(C) am Hoerplatz (stereo) entspricht 100dB(C) im Nahfeld eines Tief-Mitteltoeners.

Gruss, Markus
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Ydope
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« Antworten #82 am: Mi, 08. April 2009, 12:33 »

[Edit: Unlogischer Gedanke bzgl. Frequenzbewertung entfernt...]

Ihr habt mich durchaus davon überzeugt, dass ein hoher Dynamikumfang wünschenswert ist und ohne Subwoofer mit kleinen LS unmöglich ist.

Gruß
« Letzte Änderung: Mi, 08. April 2009, 12:43 von Ydope » Gespeichert

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« Antworten #83 am: Mi, 08. April 2009, 17:02 »

[Edit: Unlogischer Gedanke bzgl. Frequenzbewertung entfernt...]

Ihr habt mich durchaus davon überzeugt, dass ein hoher Dynamikumfang wünschenswert ist und ohne Subwoofer mit kleinen LS unmöglich ist.

Gruß

Och, Hut ab.
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