Hallo,
heute in Berlin - schönes Wetter, einigermassen windstill und typische Vorstadtruhe: Gartenarbeit.
Also die Spanplatte, O300, Notebook und Mikro ins Grüne geschleppt und die Nachbarn mit rosa Rauschen geärgert

Ich wollte einfach mal schauen, welche Auswirkungen eine breitere Schallwand auf das (horizontale) Abstrahlverhalten hat.
Gemessen wurde in 50 cm Abstand in Höhe der Mitte von HT und MT und, aufgrund der asymetrischen Anordnung der Chassis, natürlich zu beiden Seiten in 15° Schritten bis 90°.
Die Schallwand betand aus einer 19 mm Spanplatte mit einer Breite von 80 cm. Da mir ein Aufbau zur Messung der vertikalen Abstrahlung zu aufwändig war, habe ich mich auf die horizontale beschränkt.
Der Höhenanstieg dürfte vom Behringer-Mikro kommen, die erfahrungsgemäß einen solchen oft von Hause aus mitbringen.
Das Mikro ist nicht kalibriert (was aber m.E. bei Vergleichsmessungen egal ist).
Vorab das entsprechende Sonogramm vom Hersteller (Quelle:
Klein und Hummel )

Leider sind die Sonogramme von Arta ein wenig "grobmotorisch", daher nur einfache Amplitudengänge.
Im Nachhinein muss ich zugeben, dass es wohl sinnvoller gewesen wäre in 1 m Abstand zu messen....naja...beim nächsten Mal.
So bleibt nur eine annähernde Vergleichbarkeit mit den Herstellermessungen und es war wenigstens eine nette Übung.
Ausserdem stand der Subwoofer unter der O300, was ja auch eine kleine Schallwandverbreiterung bedeutet.
Trotzdem die Diagramme:
Links die Messung der O300 nackich, rechts mit der Schallwand.....
Der rote Graph ist der Amplitudengang auf Achse.
Die Seite, wo HT und MT sitzen:


Die Seite, wo der TT positioniert ist:


Zumindest erkennt man den Pegelanstieg ab ca 350 Hz (von ~3 dB). Und wirklich besser gefallen mir die Messungen mit Schallwand nicht unbedingt. Aber auf dem Gebiet bin ich fast unbeleckt und daher ohne Kommentar meinerseits.
Ich wollte euch die Übung nur nicht vorenthalten

Grüsse, Andy