Wer hoert's?
  
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Di, 22. Mai 2012, 02:52
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Autor Thema: Wer hoert's?  (Gelesen 1650 mal)
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markus
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« am: So, 22. Februar 2009, 19:42 »

Hier eine Sprach-Nahaufnahme, einmal in einem sehr trockenen Raum aufgenommen, dann in einem sehr reflektiven:
http://www.mehlau.net/audio/examples/reverberation/voice_close_miked_treated_room_vs_reflective_room.wav

Wer hoert die unterschiedliche Nachhallzeit bei Lautsprecherwiedergabe? In meinem Hoerraum ist die Nachhallzeit zu lange und verdeckt die der Aufnahme — ich hoere den Unterschied nur bei Wiedergabe ueber Kopfhoerer.

Viele Gruesse, Markus
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rossi
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« Antworten #1 am: So, 22. Februar 2009, 19:49 »

mein raum ist unbehandelt. der erste teil der aufahme hatte kaum (?) nachhall. der zweite teil der aufnahme klang hallig.
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gto
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« Antworten #2 am: So, 22. Februar 2009, 19:54 »

Bei mir ist ein Unterschied einfach und klar zu hören.

Grüsse Gerd

P.S. zu Rossis Eindruck, ich finde der erste klingt einfach trockener, von hallig würde ich bei dem zweiten noch nicht sprechen. biggrinsen
« Letzte Änderung: So, 22. Februar 2009, 19:57 von gto » Gespeichert
rossi
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« Antworten #3 am: So, 22. Februar 2009, 20:02 »

nicht bei mir hallig, hallig dort, auf der aufnahme  prost
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gto
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« Antworten #4 am: So, 22. Februar 2009, 20:05 »

nicht bei mir hallig, hallig dort, auf der aufnahme  prost

Ja eh aufnahmebezogen, ich versteh halt unter hallig was anderes, ich würd da einfach noch sagen weniger trocken. biggrinsen
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paschulke2
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« Antworten #5 am: So, 22. Februar 2009, 20:25 »

Hier eine Sprach-Nahaufnahme, einmal in einem sehr trockenen Raum aufgenommen, dann in einem sehr reflektiven:
http://www.mehlau.net/audio/examples/reverberation/voice_close_miked_treated_room_vs_reflective_room.wav

Wer hoert die unterschiedliche Nachhallzeit bei Lautsprecherwiedergabe? In meinem Hoerraum ist die Nachhallzeit zu lange und verdeckt die der Aufnahme — ich hoere den Unterschied nur bei Wiedergabe ueber Kopfhoerer.

Tja, da kann man was für sich selbst lernen.

Kopfhörer (Sennheiser HD580 an iMac):
- klarer Unterschied: Hall, Stimme klingt härter.
- Pfusch: Es ist ein Noisegate im Spiel. Nach " ... and is very live" hört man einen Ton, der viel zu schnell in Stille verschwindet.
- bei 'distinctively' höre ich das 'tin' als Echo

Lautsprecher (K+H Tischhupen+ und Raum mit viel zu viel Hall, weil halbleer):
Bei meiner bevorzugten Lautstärke für Sprache höre ich nix. Mache ich ca. 10dB lauter, höre ich den Unterschied ganz gut, aber kein Vergleich zum Kopfhörer.

Gruß

Thomas

« Letzte Änderung: So, 22. Februar 2009, 21:28 von paschulke2 » Gespeichert
duyhoang
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« Antworten #6 am: So, 22. Februar 2009, 20:51 »

Bei mir (unbehandelte Raum, mit zwei uralten Uher-Lautsprechern) hört man auch bei geringen Abhörpegel deutlich den Unterschied (besonders in Mittel- und Bassbereich).

Gruß
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asb
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« Antworten #7 am: So, 22. Februar 2009, 21:29 »

Zitat
- klarer Unterschied: Hall, Stimme klingt härter.

Dito (über die Hummeln). Wobei ich unter Hall auch etwas anderes verstehe. Aber "härter" trifft es m.E. recht gut.

Zitat
Scheinen die Sachen, die im Toole so drinstehen, doch halbwegs zu stimmen ...

Das war fies zwinkern


Grüsse, Andy
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paschulke2
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« Antworten #8 am: So, 22. Februar 2009, 21:37 »

Zitat
Scheinen die Sachen, die im Toole so drinstehen, doch halbwegs zu stimmen ...
Das war fies zwinkern

Und irgendwie auch falsch und deswegen rauseditiert. Ich hatte sowas ähnliches im Kopf, wie "Nachhall muss lauter als die Hörschwelle sein. Deshalb hängt die Wahrnehmung von Nachhall auch von der Lautstärke ab". Auf die Schnelle finde ich das jetzt aber nicht wieder. Eindeutige Kritik am Buch von Toole: Es steht zu viel drin.

Und eindeutige Kritik an dem Tonbeispiel: Das Noisegate macht es einem nicht eben leichter, den Nachhall in diesem Raum zu hören. Deshalb hört man m.E. eher die Änderung in der Klangfarbe als den Hall aus dem Raum selbst.

Gruß

Thomas
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gto
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« Antworten #9 am: So, 22. Februar 2009, 22:00 »

Der Abstand zum Mikro war ja auch nicht unendlich ;-)
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asb
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« Antworten #10 am: So, 22. Februar 2009, 22:18 »

Zitat
Deshalb hört man m.E. eher die Änderung in der Klangfarbe als den Hall aus dem Raum selbst.

Kommt mir auch so vor. Die Differenz in der Klangfarbe erinnert mich irgendwie sehr stark ein den "Einfluss" meiner Sessellehne  lolwech


Zitat
Der Abstand zum Mikro war ja auch nicht unendlich ;-)

Auch wahr zwinkern
« Letzte Änderung: So, 22. Februar 2009, 22:19 von asb » Gespeichert
markus
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« Antworten #11 am: So, 22. Februar 2009, 23:34 »

Und eindeutige Kritik an dem Tonbeispiel: Das Noisegate macht es einem nicht eben leichter, den Nachhall in diesem Raum zu hören.

Ach ja, jetzt muss ein unschuldiges Noisegate dafuer herhalten, dass man in die falschen Tischhupen investiert hat smile Aber vielleicht liegt's ja auch "nur" am Raum oder den eigenen Oehrchen?

Viele Gruesse, Markus
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paschulke2
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« Antworten #12 am: Mo, 23. Februar 2009, 08:25 »

Ach ja, jetzt muss ein unschuldiges Noisegate dafuer herhalten, dass man in die falschen Tischhupen investiert hat smile Aber vielleicht liegt's ja auch "nur" am Raum oder den eigenen Oehrchen?

Wenn Du das Noisegate nicht hörst, dann ist das echt nicht mein Problem. Das Noisegate wird auf jeden Fall die Wahrnehmung des Halls verringern und damit die Änderung der Klangfarbe der Stimme in den Vordergrund stellen. Und wo stand das mit dem Noisegate? Beim Kopfhörer. Was haben der Raum und die Lautsprecher mit dem Hören per Kopfhörer zu tun? Nichts.
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KSTR
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« Antworten #13 am: Mo, 23. Februar 2009, 22:31 »

Also ich hör das "Noisegate" auch (ist eher ein Expander), allerdings hat es etwa 300ms Abregelzeit und ist damit wesentlich länger "offen" als die ans sich durchaus deutlichen Earlies nachklingen (von "Hall" kann ja keine Rede sein). Und es läuft irgendein Gerät oder Lüfter mit, das für den konstanten Unterton sorgt (und woran man den abregelnden Expander erkennt), der bereits da ist (durch den Expander halt sehr leise) bevor der Typ zu reden anfangt, am Anfang des zweiten Teils (nach dem Knackser). Man hätte besser ein Stereo-Mic genommen, da würde man den Raum wirklich sprichwörtlich hören.

Grüße, Klaus
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markus
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« Antworten #14 am: Mo, 23. Februar 2009, 23:03 »

Wenn Du das Noisegate nicht hörst, dann ist das echt nicht mein Problem.

Wieso gleich so aufbrausend? Werde mich in Zukunft mit Schbaessle zurueckhalten.

Was haben der Raum und die Lautsprecher mit dem Hören per Kopfhörer zu tun? Nichts.

Aehm, Kopfhoerer=kein Raumeinfluss. Wo kein Raumeinfluss, da keine Ueberlagerung der Akustik des Raumes mit der der Aufnahme.

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