Hilfe bei Modenbeseitigung
  
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Di, 22. Mai 2012, 02:50
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Autor Thema: Hilfe bei Modenbeseitigung  (Gelesen 2352 mal)
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markus
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« Antworten #30 am: Fr, 20. Februar 2009, 23:43 »

Das entspricht leider nicht dem was ich bislang in Raeumen messen konnte. Der Raum bestimmt den Frequenzgang tiefer Frequenzen, nicht die Schallquelle. Schau' Dir dazu bitte die Diagramme am Ende dieser Seite an:
http://www.mehlau.net/audio/multisub_geddes/
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krotzn
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« Antworten #31 am: Sa, 21. Februar 2009, 00:42 »

Wie erkennt man denn am FG, dass ich Probleme mit Reflektionen habe???  Bin da wohl noch zu unerfahren....

Ohne Reflexionen hättest du ja einen Betriebsschallpegel wie ihn der Hersteller irgendwo abgedruckt hat.  smile
Z.b. die kleine Delle bei 100 Hz lässt darauf schließen, dass die Frontlautsprecher ca. 85 cm von der Rückwand weg stehen (Position der Membran, 1/4 Wellenlänge). Laut den Bildern passt das ja einigermaßen.
Ab 300 Hz kann man es aufgrund der kürzeren Wellenlängen schlecht ausrechnen, hier kommen Boden, Rückwand, Seitenwand und Decke in Frage, also einfach mal Absorber an die entsprechenden Stellen halten und messen.

Und was passiert, wenn die LS näher an der Wand stehen??

Werde erstmal ein wenig Basotect im Regal hinter mir verteilen...

Dann mit den an deren Platten an Spiegelpunkten rumbrobieren... Also Fenster. An die Decke halten ist je nicht so einfach. confused


@ markus:

Und was ist jetzt an der gezeigten Impulse-Antwort gut oder schlecht?

Danke!
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Barnie
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« Antworten #32 am: Sa, 21. Februar 2009, 00:52 »

Das entspricht leider nicht dem was ich bislang in Raeumen messen konnte. Der Raum bestimmt den Frequenzgang tiefer Frequenzen, nicht die Schallquelle. Schau' Dir dazu bitte die Diagramme am Ende dieser Seite an:
http://www.mehlau.net/audio/multisub_geddes/


Naja, ich sehe da nur, dass sich der Gesamtpegel im Bass mit jeder weiteren Bassquelle erhöht - also genau das was ich meinte.
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markus
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« Antworten #33 am: Sa, 21. Februar 2009, 01:06 »

Und was ist jetzt an der gezeigten Impulse-Antwort gut oder schlecht?

Man sieht eine sehr laute erste Reflexion innerhalb der ersten 3ms. Die sollte eliminiert werden.

Gruss, Markus
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markus
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« Antworten #34 am: Sa, 21. Februar 2009, 01:16 »

Naja, ich sehe da nur, dass sich der Gesamtpegel im Bass mit jeder weiteren Bassquelle erhöht - also genau das was ich meinte.

Bitte? Ich sehe wie sich die riesen Ueberhoehung um 50Hz mit der Addition des zweiten Subs um 10dB verringert! Desweiteren sieht man wie sich der Frequenzgang ueber einen weiten Bereich einebnet. Das ist alles fernab von einer simplen Pegeladdition wie Du sie in einem vorigen Post beschrieben hast.
Tatsaechlich waere sogar eine Verringerung des Gesamtschallpegels durch Addition von Subwoofer moeglich. Das war und ist natuerlich nicht das Ziel. Ich will Dir damit nur zeigen, dass das Schallfeld im Bassbereich vom Raum bestimmt wird und alle theoretischen Betrachtungen zur Schalladdition keinen Anhaltspunkt oder Voraussagekraft fuer die Behebung realer raumakustischer Probleme im Bassbereich darstellen. Jeder Raum ist anders.
« Letzte Änderung: Sa, 21. Februar 2009, 01:19 von markus » Gespeichert
Barnie
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« Antworten #35 am: Sa, 21. Februar 2009, 01:20 »

Wenn du bei den Messungen von Anfang an die "SUB+Front" Funktion an hattest, dann ist das okay. Wenn du diese Funktion aber erst nach der vierten Messung zuschaltest (wovon ich ausging) dann dürfte sich der Gesamtschallpegel ungefähr so erhöhen wie ich meinte - meinst du nicht?
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markus
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« Antworten #36 am: Sa, 21. Februar 2009, 01:47 »

Das wuerde ja keinen Sinn machen – zuerst penibel die Subs einmessen und dann einfach wild weitere Bassquellen zu- oder abschalten. Wie sich der Pegel an welcher Position im Raum dadurch aendert ist halt eben nicht vorhersagbar.
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HausL
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« Antworten #37 am: Sa, 21. Februar 2009, 02:45 »

Und was passiert, wenn die LS näher an der Wand stehen??

Nun, die Wellenlänge des Problems wird kleiner, also die Frequenz größer, also vergrößert sich das Problem in einem anderen Bereich.

Beispiel:
Du trennst bei 70 Hz, also sollten die Mains weiter als 1/4 Wellenlänge (ca. 1,25 m) weg stehen um die Auslöschung zu vermeiden.
70 Hz, Wellenlänge 340/70 = 4,85 m
Den Sub stellst du jetzt näher an die Wand, damit die Auslöschung in einen Bereich fällt den sie nicht mehr spielen, sagen wir 100 Hz.
100 Hz, Wellenlänge = 3,4 m, 1/4 = 85 cm
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Barnie
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« Antworten #38 am: Sa, 21. Februar 2009, 11:26 »

Das wuerde ja keinen Sinn machen – zuerst penibel die Subs einmessen und dann einfach wild weitere Bassquellen zu- oder abschalten.
Genau, und da bei krotzn dieser Frequenzverlauf http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,350.msg7551.html#msg7551 schon ohne die Doublebass-Funktion zustande gekommen ist, denke ich, dass die Doublebassfunktion das ganze in seinem Fall nicht verbessern wird.
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krotzn
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« Antworten #39 am: Mo, 23. Februar 2009, 11:33 »


Was meinst Du mich Hochtonabsorption hinter dem Kopf? Wieviel? Und wo?

Z.B. Basotect in die beiden Regalfächer hinter dir stopfen.


@ Ydope:

Habe mal in einige Fächer des Bücherregales Basotect gestopft. Teilweise 20cm dick. Und teilweise 10cm hinter die Bücher, also dann direkt vor die Rückwand des Regales.

Müssen eigentlich Löcher in der Rückwand sein, damit das Basotect überhaupt Wirkung zeigt? Oder reicht es so, in einem geschlossenen Regalfach?

Bringen die 20 cm überhaupt etwas? Im Regal selber dürften noch ca. 5 cm Luft dahinter sein und dann halt noch 2 cmzwischen Rückwand und Wand...

Die Vorhänge werden sicher auch noch kommen. Muss halt irgendwann Stoff mit meiner Frau aussuchen gehen. Gibt es Stoff, der nicht geeignet ist? Es soll ja schließlich auch was hermachen und Molton finde ich als einfarbigen Vorhang dann nicht so toll.

Muss jetzt noch mit den verbliebenen 4 Basotect-Absorbern (10cm Platten) rumexperimentieren. Vielleicht in Rahmen vor die Terassentür oder an die Decke. Mal schaun...
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Barnie
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« Antworten #40 am: Mo, 23. Februar 2009, 11:43 »

Das wuerde ja keinen Sinn machen – zuerst penibel die Subs einmessen und dann einfach wild weitere Bassquellen zu- oder abschalten. Wie sich der Pegel an welcher Position im Raum dadurch aendert ist halt eben nicht vorhersagbar.

Und trotzdem, alleine schon die Tatsache, dass der LFE nur von den Subs und der Bass der Frontkanäle von den Subs und Fronts also von zwei LS mehr ausgegeben wird, zeigt doch ein Missverhältnis. Es wäre schon ein extremer Zufall wenn der LFE und der Bass der Frontkanäle sich im Raum exakt so zusammenmischen würden wie es sein sollte.
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Ydope
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« Antworten #41 am: Mo, 23. Februar 2009, 12:04 »

Habe mal in einige Fächer des Bücherregales Basotect gestopft. Teilweise 20cm dick. Und teilweise 10cm hinter die Bücher, also dann direkt vor die Rückwand des Regales.

Müssen eigentlich Löcher in der Rückwand sein, damit das Basotect überhaupt Wirkung zeigt? Oder reicht es so, in einem geschlossenen Regalfach?

Hinter Büchern ist das Material leider wirkungslos. Ich meinte das eher so: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,349.msg7677.html#msg7677

Gruß
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krotzn
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« Antworten #42 am: Mo, 23. Februar 2009, 13:45 »

Habe mal in einige Fächer des Bücherregales Basotect gestopft. Teilweise 20cm dick. Und teilweise 10cm hinter die Bücher, also dann direkt vor die Rückwand des Regales.

Müssen eigentlich Löcher in der Rückwand sein, damit das Basotect überhaupt Wirkung zeigt? Oder reicht es so, in einem geschlossenen Regalfach?

Hinter Büchern ist das Material leider wirkungslos. Ich meinte das eher so: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,349.msg7677.html#msg7677

So habe ich es ja auch direkt hinter der Couch in vier Fächern gemacht, mit jeweils 20 cm...

Nur habe ich in den anderen Fächern, wo Bücher waren, das Basotect nach hinten getan. Und das bringt überhaupt nichts? Muss denn unbedingt Luft dahinter sein? Schließlich ist ja hinter der Rückwand des Regales noch ein wenig Luft.
Gruß
« Letzte Änderung: Mo, 23. Februar 2009, 14:50 von krotzn » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #43 am: Mo, 23. Februar 2009, 15:57 »

So habe ich es ja auch direkt hinter der Couch in vier Fächern gemacht, mit jeweils 20 cm...

Achso, hab ich falsch verstanden.

Zitat
Nur habe ich in den anderen Fächern, wo Bücher waren, das Basotect nach hinten getan. Und das bringt überhaupt nichts? Muss denn unbedingt Luft dahinter sein? Schließlich ist ja hinter der Rückwand des Regales noch ein wenig Luft.

Bringt nur wenig. Die Frage ist auch, was du damit erreichen willst. Hochtonabsorption ist am wichtigsten in dem Gebiet, das du schon abgedeckt hast, direkt hinter dir. Für Bassabsorption bräuchtest du mehr Abstand zur Regalrückwand bzw. zur eigentlichen Wand. Falls Bücher davor sind, bringt es für beide Zwecke kaum etwas, da die Luft/der Schall nicht ungehindert ins Absorptionsmaterial eindringen kann.

Gruß
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markus
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« Antworten #44 am: Mo, 23. Februar 2009, 17:54 »

Das wuerde ja keinen Sinn machen – zuerst penibel die Subs einmessen und dann einfach wild weitere Bassquellen zu- oder abschalten. Wie sich der Pegel an welcher Position im Raum dadurch aendert ist halt eben nicht vorhersagbar.

Und trotzdem, alleine schon die Tatsache, dass der LFE nur von den Subs und der Bass der Frontkanäle von den Subs und Fronts also von zwei LS mehr ausgegeben wird, zeigt doch ein Missverhältnis. Es wäre schon ein extremer Zufall wenn der LFE und der Bass der Frontkanäle sich im Raum exakt so zusammenmischen würden wie es sein sollte.

Deswegen misst man das Ganze ja wie unter http://www.mehlau.net/audio/multisub_geddes/ beschrieben zuerst ein. Der LFE ist, wie der Name schon sagt, ein Effektkanal und sollte nicht zur Uebertragung von "normalen" Bassignalen benutzt werden. Dies entspricht auch den allg. Empfehlungen an die Tonschaffenden.
Der Idealfall waere sicherlich zuerst den Bass aller Kanaele zu summieren und jedem Lautsprecher einzeln zuzufuehren. Ich kennen keinen AVR der dies kann. So muss man halt mit Kompromissen leben.

Viele Gruesse, Markus
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