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Hörsessel
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Autor
Thema: Hörsessel (Gelesen 2778 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Barnie
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Beiträge: 527
Re: Hörsessel
«
Antworten #15 am:
Do, 19. Februar 2009, 11:50 »
Also bei mir klingt es mit der (Kunstleder-)Couch besser als nur mit nem IKEA Poeng. Die Couch schluckt ja auch noch Nachhall um einen herum. Habs auch schon mit ner dicken Decke über der Couch versucht aber den Unterschied hab ich kaum gehört. Meine Couch ist auch nur bis zu den Schultern, aber wenn ich lange Filme schaue, kann es auch schonmal passieren, dass ich mit dem Kopf bis zur Lehne runter rutsche. Allerdings hüpfe ich in surroundlastigen Actionszenen immer wieder auf...
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Mein Heimkino
alex8529
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Beiträge: 182
Re: Hörsessel
«
Antworten #16 am:
Do, 19. Februar 2009, 11:56 »
Zitat von: Barnie am Do, 19. Februar 2009, 11:50
Habs auch schon mit ner dicken Decke über der Couch versucht aber den Unterschied
hab ich kaum gehört
.
Hi,
habe auch diesen Test gemacht, aber nix gehört
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Barnie
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Beiträge: 527
Re: Hörsessel
«
Antworten #17 am:
Do, 19. Februar 2009, 11:58 »
Ich hatte schon das Gefühl, dass es ein bisschen dumpfer klingt - kann aber auch Einbildung gewesen sein.
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Mein Heimkino
asb
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Re: Hörsessel
«
Antworten #18 am:
So, 22. Februar 2009, 09:42 »
Zitat von: paschulke2 am Mi, 18. Februar 2009, 19:05
Zitat von: KlausR. am Mi, 18. Februar 2009, 17:51
Da sind wir schon zwei, könn' wa 'n Verein gründen
Drei. Man kann es auch übertreiben ...
Naja, "übertreiben" liegt im Auge des Betrachters.
Ich habe die Kopflehne beim Musikhören noch nie gebraucht und mir darüber auch nie Gedanken gemacht.
Zufällig bin ich mal über zwei Impulsdiagramme mit und ohne Sessel gestolpert und die Unterschiede haben mich bewegt, das mal mit den Ohren zu überprüfen.
Bei Musikmaterial sind die Unterschiede sicher nicht riesig. Mit Rauschen (für mich in meinem Raum) eindeutig.
Die Prioritäten legt doch eh jeder selber für sich fest.
Davon ab: es sind ja nicht nur die (ob nun hörbar oder nicht) Reflexionen einer Kopflehne, sondern auch die Unterdrückung von hochfrequenten Raumreflexionen aus dem rückwärtigen Bereich.
Ob nun ein Rudel Subwoofer, einige Kubikmeter Mineralwolle im Raum oder LS für einige tausend Euro....für Aussenstehende düften so ziemlich alle Diskussionen hier für ein Kopfschütteln sorgen
Grüsse, Andy
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terrine
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Beiträge: 251
Re: Hörsessel
«
Antworten #19 am:
So, 22. Februar 2009, 16:41 »
Ich bin im moment wirklich stark am schwanken zwischen einem sessel mit kopfstütze oder ohne. Im dänischen Betteblager gibt es sone gepolsterte "liege":
Die sieht echt bequem aus und würde mich schon ein wenig reizen...möchte die auf jeden fall einmal probeliegen. Daneben einen kleinen Tisch mit nem Congnag drauf, eine Zeitschrift/Buch zur hand nehmen und abschalten.
Im Moment hab ich sowieso eine kleine "wegesänderung" eingeschlagen... meinen Vollverstärker hab ich durch eine "Lab.gruppen iP450" Endstufe (Studio/Installationsendstufe) und "MalValve preamp one" Vorstufe (eine sehr gute Röhre) ersetzt.
Durch die Röhre verliere ich natürlich deutlich an "neutralität", gewinne aber unglaublich viel spielfreude. Im Moment höre ich meine CDs noch einmal komplett neu. Zu allem Überfluss hab ich einem Kollegen nu noch seinen "alten" Plattenspieler abgekauft und bin sehr gespannt wie er sich mit meiner Anlage verträgt.
Ich glaub...dann kann ich auch einen Sessel mit Kopfstätze kaufen
Die frage ist dann nur noch: Leder oder Stoff?
Gruß,
Moritz
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paschulke2
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Beiträge: 183
Re: Hörsessel
«
Antworten #20 am:
So, 22. Februar 2009, 18:42 »
Zitat von: asb am So, 22. Februar 2009, 09:42
Naja, "übertreiben" liegt im Auge des Betrachters.
Ich habe die Kopflehne beim Musikhören noch nie gebraucht und mir darüber auch nie Gedanken gemacht.
"Übertreiben" war auch nicht als Kritik gemeint. Ich fände es allerdings, für jemanden der seinen Kopf gerne anlegen will, übertrieben, auf eine Kopfstütze aus allein akustischen Gründen zu verzichten.
Zitat von: asb am So, 22. Februar 2009, 09:42
Bei Musikmaterial sind die Unterschiede sicher nicht riesig. Mit Rauschen (für mich in meinem Raum) eindeutig.
Die Prioritäten legt doch eh jeder selber für sich fest.
Rauschen ist wohl auch das Signal, bei dem man für solche Kammfiltereffekte am empfindlichsten ist. Aus Hörbarkeit mit Rauschen Rückschlüsse auf die Hörbarkeit mit Musik zu schließen, ist nicht ganz korrekt.
Zitat von: asb am So, 22. Februar 2009, 09:42
Davon ab: es sind ja nicht nur die (ob nun hörbar oder nicht) Reflexionen einer Kopflehne, sondern auch die Unterdrückung von hochfrequenten Raumreflexionen aus dem rückwärtigen Bereich.
So eine Diskussion müsste man in einem anderen Thread führen. Mein augenblickliches Halbwissen ist, das Reflexionen direkt von vorne oder hinten eher nicht stören aber auch nicht zur Steigerung des (räumlichen) Hörerlebnisses beitragen, weil beide Ohren praktisch die gleichen Reflexionen hören (hohe interaurale Korrelation). Reflexionen von der Seite (IIRC bevorzugt unter +/- 60°) sind da erheblich positiver. Diese Diskussion könnte man in dem von KlausR gestarteten Thead zu frühen Reflexionen führen, ich habe aber nicht den Eindruck, dass das konstruktiv funktionieren wird.
Gruß
Thomas
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rossi
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Re: Hörsessel
«
Antworten #21 am:
So, 22. Februar 2009, 20:01 »
sind wir hier in einem DIY-forum, oder etwa nicht?
kann man sich nicht was in der art beim schreiner basteln und vom sattler beziehen lassen?
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gto
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Re: Hörsessel
«
Antworten #22 am:
So, 22. Februar 2009, 20:07 »
Zitat von: rossi am So, 22. Februar 2009, 20:01
sind wir hier in einem DIY-forum, oder etwa nicht?
kann man sich nicht was in der art beim schreiner basteln und vom sattler beziehen lassen?
Würde dabei aber vermutlich nicht billiger.
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rossi
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Beiträge: 117
Re: Hörsessel
«
Antworten #23 am:
So, 22. Februar 2009, 20:45 »
vermutungen sind nichts konkretes.
aber egal - wenns also um ein möbel und nicht um die raumakustik oder geräte geht, dann spielt geld auf einmal ein rolle? aha, ich verstehe.
ausserdem muss es zu allererst funktionieren und danach erst aussehen.
war nur ein vorschlag. tut mir leid, kommt nicht mehr vor.
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gto
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Beiträge: 538
Re: Hörsessel
«
Antworten #24 am:
So, 22. Februar 2009, 20:58 »
Zitat von: rossi am So, 22. Februar 2009, 20:45
aber egal - wenns also um ein möbel und nicht um die raumakustik oder geräte geht, dann spielt geld auf einmal ein rolle? aha, ich verstehe.
Versteh ich jetzt nicht, meine Vermutung begründet sich diesbezüglich schon auf diverse Eigenerfahrungen und Schreiner und Sattler haben ja nix mit DIY zu tun.
Ich sitze in was gekauftem weil mir ein Selbstbau teurer gekommen wäre.
Wenn ich mal baue dann nur einen eigenen Entwurf, damit der ganze Aufwand und die Kohle sich wenigstens über Individualität rechtfertigen.
Grüsse Gerd
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asb
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Re: Hörsessel
«
Antworten #25 am:
So, 22. Februar 2009, 21:22 »
Hallo Thomas,
Zitat von: paschulke2 am So, 22. Februar 2009, 18:42
"Übertreiben" war auch nicht als Kritik gemeint. Ich fände es allerdings, für jemanden der seinen Kopf gerne anlegen will, übertrieben, auf eine Kopfstütze aus allein akustischen Gründen zu verzichten.
Deswegen meinte ich ja auch: "Die Prioritäten legt doch eh jeder selber für sich fest."
Soll auch in keinster Weise eine Empfehlung meinerseits gewesen sein.
Ich habe Hörvergleiche gemacht und
meine
Schlüsse gezogen. Das meine Erfahrungen nichts objektives beitragen, ist mir klar.
Aber Moritz hat ja in die Runde gefragt.
Zitat von: paschulke2 am So, 22. Februar 2009, 18:42
Rauschen ist wohl auch das Signal, bei dem man für solche Kammfiltereffekte am empfindlichsten ist. Aus Hörbarkeit mit Rauschen Rückschlüsse auf die Hörbarkeit mit Musik zu schließen, ist nicht ganz korrekt.
Wie schon geschrieben....für mich auch mit Musik hörbar (zugegeben eher mit hochfrequentem Spektrum...was aber logisch erscheint, in Bezug auf die Abmaße einer Sessellehne). Mit Rauschen wird es nur deutlicher.
Zitat von: paschulke2 am So, 22. Februar 2009, 18:42
Diese Diskussion könnte man in dem von KlausR gestarteten Thead zu frühen Reflexionen führen, ich habe aber nicht den Eindruck, dass das konstruktiv funktionieren wird.
Mein theoretisches "Wissen" geht diesbezüglich gen null. Damit werde ich einer Diskussion sicher nicht viel konstruktives beitragen können. Oder woher dein Eindruck?
Bitte nicht falsch verstehen....ich will niemanden überzeugen jetzt die Kettensäge aus dem Keller zu holen oder sich beim Kauf eines Sessels zu beschränken.
Ich wollte nur mitteilen, dass ich Unterschiede wahrnehme und wenn das einige aufgrund dessen mal ausprobiert haben, können diejenigen sicher ihr eigenes Urteil fällen. Ziel erreicht
@ Oliver
Zitat von: rossi am So, 22. Februar 2009, 20:01
sind wir hier in einem DIY-forum, oder etwa nicht?
Öhm....nicht zwingend....
Aber gute Idee eigentlich...vielleicht mach ich mich da mal ran
Kann so schwer ja nicht sein.
Und dann ab zum Patentamt
Grüsse, Andy
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paschulke2
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Re: Hörsessel
«
Antworten #26 am:
So, 22. Februar 2009, 21:49 »
Zitat von: asb am So, 22. Februar 2009, 21:22
Wie schon geschrieben....für mich auch mit Musik hörbar (zugegeben eher mit hochfrequentem Spektrum...was aber logisch erscheint, in Bezug auf die Abmaße einer Sessellehne). Mit Rauschen wird es nur deutlicher.
Das entspricht dann jedenfalls dem, "was man so liest". War bei dem Vergleich hinter dem Sessel
- eine harte, reflektierende Fläche (im Volkmund: "Wand")?
- eine diffus reflektierende Fläche?
- eine absorbierende Fläche?
Du hast ja Dein Zimmer schon ein wenig verändert mit der Zeit.
Zitat von: asb am So, 22. Februar 2009, 21:22
Damit werde ich einer Diskussion sicher nicht viel konstruktives beitragen können. Oder woher dein Eindruck?
Der Eindruck entstammt der Lektüre des fraglichen Threads, mit nicht durchweg konstruktivem und m.E. ein teilweise schon aggressivem Tonfall gegenüber dem Threadersteller (Nein, Du nicht). Alles in allem habe ich schon ein wenig den Eindruck, dass sich bei der (Psycho-)Akustik ähnliche Fronten wie bei sonstigen Hifi-Diskussionen einstellen (Unfair überspitzt: "Goldohren" gegen wissenschaftsgläubige "Technokraten").
Gruß
Thomas
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asb
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Re: Hörsessel
«
Antworten #27 am:
So, 22. Februar 2009, 22:13 »
Zitat von: paschulke2 am So, 22. Februar 2009, 21:49
Das entspricht dann jedenfalls dem, "was man so liest". War bei dem Vergleich hinter dem Sessel
- eine harte, reflektierende Fläche (im Volkmund: "Wand")?
- eine diffus reflektierende Fläche?
- eine absorbierende Fläche?
Bedämpfung der frühen Reflexionen mit 2 x 5 cm Basotect (mit ca 10 cm Luft zwischen den Platten):
Abstand ca 50 cm zu den Platten, zur eigentlichen Wand ca 120 cm.
Zitat
Der Eindruck entstammt der Lektüre des fraglichen Threads [.....]
Ja, damit hast du nicht Unrecht. Ist aber auch ein sensibles Thema
Mein Problem ist eher, dass ich im Grunde nicht über Dinge (in dem Fall Fachlektüre) diskutieren dürfte, die ich nicht gelesen habe.
Sich auf einige, wenige, aus dem Zusammenhang gerissene Sätze (der besagten Lektüre) zu stützen ist streng genommen unzulässig...verlockt aber leider. Gerade wenn es den eigenen Erfahrungen wiederspricht. Wo wir nicht weit von den "üblichen" Hifi-Diskussionen sind. Daher halte ich mich da besser raus.
Aber OT hier.....
Grüsse, Andy
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rossi
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Beiträge: 117
Re: Hörsessel
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Antworten #28 am:
Mo, 23. Februar 2009, 15:52 »
Zitat von: gto am So, 22. Februar 2009, 20:58
Ich sitze in was gekauftem weil mir ein Selbstbau teurer gekommen wäre.
hallo gerd,
erst auf der arbeit fiel mir auf, dass wir beide eventuell ein missverständnis haben.
der sessel bleibt gekauft. lediglich die kopfstütze - ergonomisch angepasst - und das kopfpolster in der größe eines geschirrspülschwammes werden fremdgekauft.
so teuer dürfte das nicht kommen.
grüße
oliver
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gto
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Beiträge: 538
Re: Hörsessel
«
Antworten #29 am:
Mo, 23. Februar 2009, 16:50 »
Zitat von: rossi am Mo, 23. Februar 2009, 15:52
Zitat von: gto am So, 22. Februar 2009, 20:58
Ich sitze in was gekauftem weil mir ein Selbstbau teurer gekommen wäre.
hallo gerd,
erst auf der arbeit fiel mir auf, dass wir beide eventuell ein missverständnis haben.
der sessel bleibt gekauft. lediglich die kopfstütze - ergonomisch angepasst - und das kopfpolster in der größe eines geschirrspülschwammes werden fremdgekauft.
so teuer dürfte das nicht kommen.
grüße
oliver
Ahhh, ja, dann war das ein klassisches Missverständnis
Grüsse Gerd
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