Leider ist das Gerät nur für einen Sub geeeignet, was mache ich mit meinen Stereo LS?
Es wäre natürlich schön, wenn das mal jemand testen würde...

Also ich hab das Gerät selbst in meinem normalen Wohnzimmer getested (das war mit einem recht kleinen Subwoofer mit 1 Treiber und 1 Passivmenbran, welcher auf Tiefgang aber nicht auf Lautstärke getrimmt ist. Reicht in meinem Falle aber).
Ich hab bisher keine Kurven aufgezeichnet, nur nach Gehör. Naja, ein bissel verstehe ich ja auch was dabei vorgeht, denke ich: Das Gerät sendet paar Sweeps durch den Raum, misst das zurückgegebene Raumverhalten (also SUB-Verstärker/filterung + Sub-Lautsprecher + Raumverhalten) und passt demnach den Frequenzgang und das Zeitverhalten an. Laut Hersteller mit 24 digitalen Filtern. Die Kurven findet man auf der Herstellerseite - machen meines Erachtens auch durchaus Sinn. Ob nun jeder Raum bzw. Aufstellung so deutliche Probleme aufweisst, hängt davon ab. Aber mit aus widerum eigener Erfahrung weiss ich, dass alleiniges Verrücken eines Subs bereits riesige Klangverbessserung (ausgeglichenerer Klang) bewirken kann, zB. den Sub aus der Ecke raus in die Mitte. Also kann der Raumeinfluss beträchtlich sein.
Hier nochmal zur Seite, damit Ihr wisst wovon ich spreche:
http://www.dspeaker.com/en/technology/anti-mode-technology/measurements.shtmlAlso rein nach Gehör geurteilt: Ich meine, dass der AM8033 im seinem Einsatzgebiet - dem Bassbereich - sehr ordentliche Dienste leistet. Man spart sich teure Raumumbauten oder aufwendiges Möbelrücken und kann dennoch sehr effizient das nervige Gewummer der Raummoden verringern. V.a. wenn der Sub (wie im Wohnzimmer die Regel) nicht am akustisch günstigsten Platz stehen kann, sondern in der Ecke oder hinterm Fernseher wie bei mir.
Den Klang-Unterschied hört man übrigens auch sofort (und ich bin sicher: blind): Bypass-Schalter ein/aus/ein/aus.
Zugegebenermassen muss man dabei den Pegelunterschied vor/nach der Anpassung mit berücksichtigen/nachkorrigieren, aber soviel krieg ich in meiner Birne noch hin.
Es gibt sicher ähnlich gute Geräte von anderen Herstellern, keine Frage. Ist ja im Prinzip auch keine Hexerei: Man nehme ein Mikrofon, einen Frequenzgenerator, etwas digitale Filter- und Verstärkerelektronik, einen Mikrocomputer und das nötige akustische Know-how, und fertig ist der Automatische Equalizer.

Aber für die paar Kröten ist die Einstiegsschwelle schon deutlich geringer, und da sehe ich den entscheidenden Vorteil des AM8033: Er ist erschwinglich und damit nicht nur für Tonstudios geeignet.
http://www.upgrade-sound.com/dspeaker_products.html(Ich werde mir demnächst noch einen für meinen guten Sub im Männerraum zulegen. Und im Auto will ich den auch mal ausprobieren. Dort gibts sicher noch ne Menge rauszuholen.
Übrigens: Na klar nur im Bassbereich!
Die Raummoden sind dort (aufgrund der typischen Wohnraumabmessungen von einigen Metern) am ausgeprägtesten und aufgrund des hohen Energieinhaltes der niederfrequenten Wellen kaum noch mit Dämmung/Dämpfung zu beseitigen. Wer will schon dicke, schwere Akustik-Dämmkeile in seinem Wohnzimmer aufhängen. (Es sei denn, man lebt bereits allein

)
Falls jemand Stereoboxen (im Bassbereich) equalisieren will: 2 Stück kaufen, ist immer noch billiger als teuer zu renovieren, oder ständigen Familienkrach (oder gar Scheidungkosten) zu riskieren.
Equalisieren im Mittenbereich hingegen finde ich nicht so sehr eine Frage des Raumes, dann empfehle ich eher neue Boxen zu bauen/kaufen.
Markus, hattest du den AM8033 auch mal selbst getested? Was sind deine Erfahrungen? Hast du eigene Messkurven?
Gruss, Hörbert.