Der ideale AV-Prozessor (aus sicht der Raumakustik)
  
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Di, 22. Mai 2012, 02:38
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Autor Thema: Der ideale AV-Prozessor (aus sicht der Raumakustik)  (Gelesen 5581 mal)
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klausini
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« Antworten #75 am: Mi, 28. Januar 2009, 21:52 »

Hallo Leute,

ich betreibe zwei Center parallel an einem Denon 4308. Der untere Center ist 3,36m, der obere 3,38m von der Ohrhöhe des bevorzugten Hörplatzes entfernt.
 
Was macht Audyssey eigentlich, wenn man zwei Centerboxen parallel betreibt?


Stefan

Audissey macht hieraus nach der Messung 2,91 m  grübel

Wie ist das überhaupt, gibt es durch zwei LS nicht Auslöschungen wenn die Entfernungen nicht zu 100 % gleich sind?





Ja, Kammfiltereffekte. Die hat man aber immer in gewissen Maße, da zwei Frontlautsprecher nie zu beiden Ohren exakt den gleichen Abstand haben. Dann stören sie aber nicht weiter. Bei zwei Centern könnten sich evtl. schon größere Abstände/Effekte ergeben, wenn das Hörgebiet nicht sehr klein ist.




Ich habe das natürlich nicht gemessen, aber auf den drei Hörplätzen auf dem Sofa kann ich weder Auslöschungen noch besondere Effekte durch diese Centeranordnung heraushören. Auch Veränderungen der eigenen Position auf dem Sofa (es kommt schon vor, dass ich darauf liege und nicht sitze) machen sich für mich nicht bemerkbar, was natürlich nicht ausschließt, dass es messbare Unterschiede gibt.

Liebe Grüsse

Holger

Nachtrag: Vielleicht sind die 2,91 m in der Tat dadurch zu erklären, dass durch die beiden Center in der Mitte eine Phantomschallquelle ähnlich wie beim Stereo hören entsteht, die Audissey dann auch für die Einmessung zugrundelegt. Dies würde zumindest die geringere Entfernung erklären.
« Letzte Änderung: Mi, 28. Januar 2009, 22:03 von klausini » Gespeichert
HausL
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« Antworten #76 am: Mi, 28. Januar 2009, 22:01 »

Audissey macht hieraus nach der Messung 2,91 m  grübel

Hallo,

so eine Abweichung hatte ich (mit einem Center) nie. Du hast aber die bessere Audyssey Version, bei mir wird nur auf 15 cm eingestellt.

Gruß
Auch Holger
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klausini
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« Antworten #77 am: Mi, 28. Januar 2009, 22:09 »

Hallo Holger,

eine solche Abweichung hatte ich zu Zeiten nur eines Centers auch nicht, führe sie also tatsächlich auf den Parallelbetrieb zweier Lautsprecher zurück.

Grüße Holger
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« Antworten #78 am: Mi, 28. Januar 2009, 22:23 »

So, ich habe mal im Blauert kurz nachgelesen. Da steht, das die Summenlokalisation bis 630ySekunden ohne Probleme funzt, also aus der Mitte. Ab da wandert das Schallereignis in Richtung frühere Box (Also die Nähere). Bis 1mSekunde. Danach wird es immer nur bei der ersten Box sein.

Bedeutet, bis 21,6cm Wegdifferenz alles Wumpe. Dann bis 34cm gleitend und ab 34cm immer bei der dichteren Box. Wobei gleitend nicht linear bedeutet, sondern zu Anfang langsam und zum Schluß schneller.

Einziger Knackpunkt hier, es ging um Stereoaufstellung, also Horizontalebene und nicht um die Medianebene (oben/unten). Da ist es anders. Wie genau, lässt sich für diesen Fall imho nicht raus lesen.


Gruß

Stefan
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« Antworten #79 am: Mi, 28. Januar 2009, 22:27 »

Das ganze wird sicher nicht einfacher wenn man zwei Sitzreihen hintereinander hat.
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klausini
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« Antworten #80 am: Mi, 28. Januar 2009, 22:42 »

Sicher ist auch diese Lösung nur eine Annäherung an das Ideal, die mal gut und mal weniger gut funktioniert. Muß man vermutlich im Einzelfall tatsächlich testen oder auch mal messen. (Ich weiß allerdings nicht, wie). Zieht man allerdings die Alternativen in Betracht (akustisch transparente Leinwand, Center zu hoch oder zu niedrig) ist diese Lösung zunächst mal deutlich günstiger und zumindest nach meinem Empfinden weniger nachteilig, als nicht aus dem Bild kommende Stimmen.

Grüße Holger
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markus
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« Antworten #81 am: Do, 29. Januar 2009, 00:06 »

Einziger Knackpunkt hier, es ging um Stereoaufstellung, also Horizontalebene und nicht um die Medianebene (oben/unten). Da ist es anders. Wie genau, lässt sich für diesen Fall imho nicht raus lesen.

T. Behrens, H. Prante, and C. Maschke,
“Untersuchungen zur Summenlokalisation in der
Medianebene,” in Proc. DAGA’94 (1994), pp. 1157–1160.
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« Antworten #82 am: Do, 29. Januar 2009, 11:24 »

Einziger Knackpunkt hier, es ging um Stereoaufstellung, also Horizontalebene und nicht um die Medianebene (oben/unten). Da ist es anders. Wie genau, lässt sich für diesen Fall imho nicht raus lesen.

T. Behrens, H. Prante, and C. Maschke,
“Untersuchungen zur Summenlokalisation in der
Medianebene,” in Proc. DAGA’94 (1994), pp. 1157–1160.

Hallo Markus,

hast Du eine Bezugsquelle oder gar eine Datei für mich?

Danke

Stefan
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