Der ideale AV-Prozessor (aus sicht der Raumakustik)
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:10
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Autor Thema: Der ideale AV-Prozessor (aus sicht der Raumakustik)  (Gelesen 5120 mal)
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Ydope
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« Antworten #60 am: Di, 27. Januar 2009, 16:34 »

"Raumkorrektur" ist schon ein starker Euphemismus. Ein Wunder ist die Verringerung der tiefsten modalen Überhöhungen auch nicht und wie gesagt ist das mit günstigeren Maßnahmen machbar. Übrigens sollte nach Herstellerangaben für beste Wirkung der Hörraum schon einigermaßen gut sein und nicht so schlecht wie von dir dargestellt.

Hast Du Dir im Uebrigen mal angeschaut, wer die technische Abteilung bei Audyssey stellt?

Kein Grund, sämtlichen Skeptizismus über Bord zu werfen und alles PR-Gedöns einfach zu glauben ohne einen Beweis gesehen zu haben. Die Webseite ist ein Witz, wenn man etwas Ahnung von Raumaksutik hat. Ich verdenke es ihnen auch nicht, warum nicht eine goldene Nase mit so etwas verdienen? Es bringt ja auch etwas, bloß weniger als viele zu denken scheinen.

P.S. Zwei Tests, die mehr in die Tiefe gehen:

http://stereophile.com/musicintheround/307mitr/
http://www.realtraps.com/art_audyssey.htm

Gruß
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markus
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« Antworten #61 am: Di, 27. Januar 2009, 19:28 »

Aaah, daher weht der Wind – fand Ethan nicht gut, findet der Ydope auch nicht gut.
Aber Halt, Ethan schreibt: "The MultEQ is certainly effective as an equalizer, and since it adjusts itself automatically it has the potential to be easy to install and setup correctly.". Das ist doch schon 'mal 'was und genau das, was ich mit Otto Normalverbraucher meinte. Nicht jeder bzw. so gut wie niemand hat den Luxus sich wie Ethan 40 Absorber an die Wand zu schrauben. Wieviel haengen gleich nochmal bei Dir?
"However, Audyssey does not sell this device to end users, but rather requires you to hire a professional installer. It is also very expensive for an equalizer." ist leider 2 Mal falsch – ein Blick auf audyssey.com haette genuegt.

Gruss, Markus
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HausL
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« Antworten #62 am: Di, 27. Januar 2009, 23:13 »

Hallo zusammen,

erst einmal arbeitet Audyssey, ähnlich wie Lyngdorf/KRK und Klein + Hummel, mit FIR Filtern. Das soll sehr gut sein, da sind sich die meisten "Experten" in den Foren ausnahmsweise mal einig.  zwinkern
Es gibt ein paar Berichte über den Lyngdorf, die meisten sind sehr positiv. Darunter sind auch Anwender, die sich lange und ausführlich mit RA auseinandergesetzt haben.
Es gibt viele Berichte über Audyssey, von himmelhochjauchzend bis taugt gar nix. Der größte Kritikpunkt, wenn es welche gibt: "Kein Bass mehr"  biggrinsen
Klar, wenn der BSP gerader ist als vorher.  lolwech

Ich finde auch die Webseite von Audyssey ziemliche Bauernfängerei...

Nun, es gibt wenige Webseiten die ihre Produkte nicht anpreisen und als das beste darstellen. Würdest du bei einem Bewerbungsgespräch sagen "Ich bin gut, aber mein Nachbar ist besser" ?  prost

Zum Thema Preis: Ein AVR mit MultEQ kostet ca. 600 €. Der bietet neben 7 Endstufen auch noch Vorverstärkerausgänge um Endstufen oder Hummeln (daumenhoch der sei mir jetzt gegönnt  biggrinsen)* dranzuhängen. 
Ein AVR mit MultEQ XT und gleicher Ausstattung liegt bei ca. 880 €.
Ziehen wir einen preiswerten EQ (DEQ) ab bleiben 300/580 € für einen Vorverstärker oder einen Vollverstärker, dann kann man aber erst Stereo hören.

MultEQ kann sehr gut ein, ich hatte hier schon mal den FG gepostet. Dazu muss man sagen, dass zwei von fünf Einmessvorgängen weniger gute Ergebnisse gebracht haben. Wenn man die Möglichkeit hat das Ergebnis messtechnisch zu überprüfen ist natürlich fein raus.

Oberhalb des Bereichs der Subs kannst du mit EQ (egal ob Audyssey oder eine Alternative) nicht viel erreichen.

Oberhalb von ca. 300 Hz wird sehr wenig geändert!

Gruß
Holger

* Ein Scherz! Manchmal muss man das ja leider dazu schreiben.
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markus
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« Antworten #63 am: Mi, 28. Januar 2009, 00:30 »

<*>

Scherz? Schamlose Eigenwerbung! Fast noch schlimmer als die Site von Audyssey.

P.S. Habe gehoert, Ethan Winer besitzt eine Firma, die stinkenormale Mineralfaserplatten zu exorbitanten Preisen verkauft und dann noch behauptet das waere der einzig richtige Weg zu einer guten Wiedergabe zu gelangen.

</*>
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markus
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« Antworten #64 am: Mi, 28. Januar 2009, 00:56 »

Um das ganze Thema 'mal in Relation zu setzen, hier eine sachlichere Betrachtung: http://www.duffroomcorrection.com/wiki/Room_correction_limits

Viele Gruesse, Markus

P.S. Holger, der billigste Denon mit Audyssey kostet hier gerade mal $300. Da ist ein Messmic dabei, sodass man seinen Receiver beliebig oft selbst einmessen kann.
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HausL
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« Antworten #65 am: Mi, 28. Januar 2009, 07:44 »

Ein Messmikro ist immer dabei.
Ja, Denon ist noch preiswerter. Hat dann aber keine VV-Ausgänge für ....  lolwech
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Ydope
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« Antworten #66 am: Mi, 28. Januar 2009, 13:54 »

Schlappe $300 kostet das Wunderwerk nur?? Dann ist ja alles halb so wild und ich brauch mich nicht aufzuregen.  biggrinsen

Kleiner Hinweis noch an Markus für das nächste Mal, wo ichs wage sollte, auf einen Winer-Artikel hinzuweisen:
Wenn du so einen Artikel (oder meine Argumente) widerlegen willst, solltest du das machen, indem du auf seine Kritikpunkte eingehst, statt auf Strohmann-Argumente zu setzen. Wieviele Absorber Ethan Winer in seinem Wohnzimmer hat oder was du von seinen Produkten hältst, ist völlig irrelevant bei der Frage, ob Audyssey alles kann, was der Hersteller verspricht.

Gruß
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HausL
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« Antworten #67 am: Mi, 28. Januar 2009, 15:13 »

@Ydope, schlechte Laune?

Der Preis bezieht sich auf einen AVR mit dem Wunderwerk.
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« Antworten #68 am: Mi, 28. Januar 2009, 15:31 »

Was macht Audyssey eigentlich, wenn man zwei Centerboxen parallel betreibt?


Stefan
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« Antworten #69 am: Mi, 28. Januar 2009, 15:39 »

Keine Ahnung, darüber habe ich noch nichts gelesen.
Wie ist das überhaupt, gibt es durch zwei LS nicht Auslöschungen wenn die Entfernungen nicht zu 100 % gleich sind?
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markus
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« Antworten #70 am: Mi, 28. Januar 2009, 15:40 »

was du von seinen Produkten hältst, ist völlig irrelevant

Dabei finde ich sie sehr gut, denn mittlerweile sind das ja ausgewachsene VPRs! Was machen wir jetzt bloss  grübel
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Ydope
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« Antworten #71 am: Mi, 28. Januar 2009, 15:58 »

@Ydope, schlechte Laune?

Nö, ich dachte nur, das kostet mindestens das dreifache. Dann hätte ich schlechte Laune.  prost

Wie ist das überhaupt, gibt es durch zwei LS nicht Auslöschungen wenn die Entfernungen nicht zu 100 % gleich sind?

Ja, Kammfiltereffekte. Die hat man aber immer in gewissen Maße, da zwei Frontlautsprecher nie zu beiden Ohren exakt den gleichen Abstand haben. Dann stören sie aber nicht weiter. Bei zwei Centern könnten sich evtl. schon größere Abstände/Effekte ergeben, wenn das Hörgebiet nicht sehr klein ist.

Dabei finde ich sie sehr gut, denn mittlerweile sind das ja ausgewachsene VPRs! Was machen wir jetzt bloss  grübel

Eine Folierung ist ja etwas anderes als eine massive Stahlplatte. Die verwendete MiWo ist auch dichter als die von normgemäßen VPRs. Ist das überhaupt ein Resonanzprinzip bei einer dünnen Membran? Bei VPRs stelle ich mir die Resonanzen so ähnlich vor wie Chladni-Muster: http://www.youtube.com/watch?v=Qf0t4qIVWF4

Gruß
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terrine
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« Antworten #72 am: Mi, 28. Januar 2009, 16:31 »

[...]
Eine Folierung ist ja etwas anderes als eine massive Stahlplatte. Die verwendete MiWo ist auch dichter als die von normgemäßen VPRs. Ist das überhaupt ein Resonanzprinzip bei einer dünnen Membran? Bei VPRs stelle ich mir die Resonanzen so ähnlich vor wie Chladni-Muster: http://www.youtube.com/watch?v=Qf0t4qIVWF4

Gruß

Das ist ja abgefahren
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« Antworten #73 am: Mi, 28. Januar 2009, 16:42 »

@Ydope, schlechte Laune?

Nö, ich dachte nur, das kostet mindestens das dreifache. Dann hätte ich schlechte Laune.  prost

Dann sage ich dir nicht was die Standalone Lösung kostet  lolwech
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markus
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« Antworten #74 am: Mi, 28. Januar 2009, 16:56 »

Eine Folierung ist ja etwas anderes als eine massive Stahlplatte. Die verwendete MiWo ist auch dichter als die von normgemäßen VPRs. Ist das überhaupt ein Resonanzprinzip bei einer dünnen Membran? Bei VPRs stelle ich mir die Resonanzen so ähnlich vor wie Chladni-Muster: http://www.youtube.com/watch?v=Qf0t4qIVWF4

Laut Ethan ist die Plastikmembran auf die Vorderseite der Mineralfaserplatte geklebt. Das Wirkprinzip ist also das selbe wie beim VPR. Nur die Effektivitaet zu tiefen Frequenzen duerfte stark vermindert sein.

"Richtige" VPRs gibt's bei uns bei RPG: http://www.rpginc.com/products/modexplate/index.htm

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Mi, 28. Januar 2009, 16:59 von markus » Gespeichert
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