Kantenabsorber, welche Form ist effektiver?
  
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Di, 22. Mai 2012, 02:27
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Autor Thema: Kantenabsorber, welche Form ist effektiver?  (Gelesen 1189 mal)
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shocki
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« am: Di, 16. Dezember 2008, 01:14 »

Hallo,

so wie ich es verstehe, gibt es ja grundsätzliche 2 Formen von KA.
Einmal die Dreiecke wie hier http://www.schaumstofflager.de/akustik-schaumstoff-kantenbassabsorber-c-236_222.html zu sehen.  Oder eine ca. 10 cm dicke Schaumstoff Platte die in die Ecke gestellt wird. Letztere ist ja wesentlich günstiger und spart vor allen Dingen Platz.

Bei der ersteren ist allerdings der Durchmesser wesentlich höher. An der dicksten Stelle würde ich mal 30cm rechnen.
Wie wirkt sich das auf den Absorbtionsgrad aus? Welche Vor- oder Nachteile haben beide Möglichkeiten?
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shocki
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« Antworten #1 am: Di, 16. Dezember 2008, 01:52 »

Ok. Ich beantworte mir die Frage mal selber. 30cm dickes Material und ca. 30cm Wandabstand an der dicksten Stelle sind ja eigentlich optimal. Daher ist die "dreiecke" Form schon sinnvoller.

Das sich rechts von meiner rechten Box allerdings eine Glastür befindet (die dann nicht mehr geöffnet werden könnte) und links von meiner linken Box ein Eckregal (hinter das ich keinen KA packen kann) kann ich das leider sowieso nicht realisieren.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass der Frequenzverlauf bei den tiefen Frequenzen an der rechten Box gar nicht mal so schlecht ist, weil die Box nahe an der Glastür steht, die zum Flur führt. Die langen Wellen lassen sich davon wohl nicht abhalten. Es grenz dort also quasi direkt ein weiterer Raum an.

In der linken Ecke sieht das schon wesentlich schlechter aus. Ich werde evtl. 200cmx70cmx10cm Basotect hinter das Eckregal packen. Allerdings stehen Bücher und CDs im Regal (ist also eigentlich ein Diffusur). Für die Frequenzen um 70-200HZ sollte es trotzdem was bringen.

KA in den hinteren Raumecken (6.4m von der forderen Wand entfernt) bringt meiner Meinung nach nicht so viel.

Habe mal testweise an der rechten Seite 2 Basotect KA aufgestellt. Frequenzgang bei den unteren Frequenzen hat sich sehr stark verbessert. Nachhallzeit im Frequenzbereich um 45-100Hz hat sich allerdings kaum verändert.

Ganz interessant:

Eine Problemfrequenz bei 50Hz hat sich um ca 2.5 dB nach unten verbessert. Wusste gar nicht, dass KA in diesem Bereich überhaupt noch so gut arbeiten. Die Maße der Schenkel der KA sind 70x50x50


« Letzte Änderung: Di, 16. Dezember 2008, 01:57 von shocki » Gespeichert
moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #2 am: Di, 16. Dezember 2008, 06:50 »

Hallo,

 Schaumstoff ist nicht gut geeignet. Basotect ist besser. Ich bevorzuge dichte Steinwolleplatten, mit porösem Stoff bezogen. HeralanTP oder Termorock 50. Die wirken mindestens genau so gut und sind viel preiswerter. Diese hinter die Boxen diagonal in die Raumecken stellen. Je dicker, um so tiefer wirken sie. Bei 5 cm beginnt die Wirkung an 70 Hz. Heutige Steinwolle ist nicht gesundheitsschädlich!

Alternativ gibt es ähnlich wirksame Materialien, schau mal bei Absorptionswerten und Strömungswiderstand hier.
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Freundliche Grüße
Jürgen
asb
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« Antworten #3 am: Di, 16. Dezember 2008, 11:46 »

Hallo,


ich kenne bisher keine Messungen, die diese beiden Arten von Eckabsorbern durch Vergleichsmessungen mal verglichen haben.
Wenn du da für Aufschluss sorgen kannst.... smile

Bei Vergleichsmessungen aber bitte daran denken: absolut idenbtische Messbedingungen! Sprich sämtliche Gegenstände im Raum (einschliesslich dir selber) sollten bei den Messungen am gleich Platz verbleiben. Ebenso das Mikrofon.



Grüsse, Andy
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shocki
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« Antworten #4 am: Di, 16. Dezember 2008, 15:31 »

Naja das ist schwer zu vergleichen, da ich mir so dicke plane Absorber wohl nicht kaufen wäre. Bei 10cm ist bei Basotect Platten eigentlich schluss. Aber ich könnte immerhin einmal die 10cm Platten in 10cm Abstand mit meinen "dicken" KA vergleichen.
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