Passende Main-LS für Multisubsystem nach Geddes
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:15
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Autor Thema: Passende Main-LS für Multisubsystem nach Geddes  (Gelesen 1975 mal)
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markus
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« Antworten #15 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:18 »

Max. SPL ist IMMER ein Kriterium. Egal ob man laut oder leise hoert. Will man die Dynamik richtig guter Tonkonserven wiedergeben, koennen 20 oder sogar 30dB Headroom durchaus notwendig werden (ausser man hoert nur Metallica).

Die ganze Diskussion um die O300 ist nur zustande gekommen, weil Thomas fragte, ob man sie mit Multisub verwenden koenne. Die Antwort ist ja, aber es gibt besser geeignete Lautsprecher. Sobald man weiss, dass Subs zum Einsatz kommen, kann man die Satellitenlautsprecher fuer den Anwendungszweck optimieren. Genau das stellen die Lautsprecher von Geddes dar.

Viele Gruesse, Markus
« Letzte Änderung: Di, 16. Dezember 2008, 00:25 von markus » Gespeichert
HausL
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« Antworten #16 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:24 »

Gerd meinte das anders  zwinkern

Thomas hatte aber "drüben" gefragt, ich habe es hier falsch verstanden, bezog es auf die Qualität allgemein. Vielleicht bin ich der einzige der es falsch verstanden hat...
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markus
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« Antworten #17 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:27 »

Wie meinte Gerd das denn?
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HausL
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« Antworten #18 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:31 »

Bezogen auf andere Diskussionen "nur laut ist gut und richtig". Da fängt es bei 120 dB erst an  lolwech
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asb
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« Antworten #19 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:32 »

Die ganze Diskussion um die O300 ist nur zustande gekommen, weil Thomas fragte, ob man sie mit Multisub verwenden koenne. Die Antwort ist ja, aber es gibt besser geeignete Lautsprecher. Sobald man weiss, dass Subs zum Einsatz kommen, kann man die Satellitenlautsprecher fuer den Anwendungszweck optimieren. Genau das stellen die Lautsprecher von Geddes dar.


Wo liegt denn der Vorteil der Summa, wenn die Hummeln (oder andere LS) hochpassgefiltert werden?

Und klar, Geddes wird die Summa ja auch explizit für sein Multisubsystem entwickelt haben.
80 Hz Grenzfrequenz sind ja ohne Sub auch kaum (im Sinne von HiFi) hörbar.



Grüsse, Andy
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gto
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« Antworten #20 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:40 »

Wurscht wie, aber um zu wissen ob die Summas eine besser Alternative als die 300er in einem Multisubsystem sind müsste man halt mal einen Vergleich hören können.
Wenn die 300er in einem Multisubsystem über eine Aktivweiche bei 80 getrennt werden, dann gibts auch mehr max SPL. zwinkern

Bei 3000 USD + Verstärkung + Versand und Zoll empfinde ich die Summas zumindest preislich nicht wirklich als Bedrohung.
Noch dazu wo man die Kohle ungehört investieren muss.

Grüsse Gerd
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« Antworten #21 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:44 »

3000 USD zzgl.? Oha....ich war der Annahme, die waren günstiger.

Zum Rest: die fehlende Möglichkeit, sie vorher anzuhören ist ein Knackpunkt, finde ich auch.
Zumindest theoretisch soll sie sich aber gut schlagen. War nicht Klaus auch ganz angetan?
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HausL
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« Antworten #22 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:45 »

vom Waveguide, meine ich.
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gto
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« Antworten #23 am: Di, 16. Dezember 2008, 00:47 »

War nicht Klaus auch ganz angetan?

Theoretisch, er hat sie ja noch nicht gehört. biggrinsen
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markus
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« Antworten #24 am: Di, 16. Dezember 2008, 01:44 »

Die Summas sind 3 verschiedene Lautsprecher. Bald sind's sogar 4, da eine noch kleinere Version hinzukommt. Das Konzept dahinter ist hier beschrieben: http://www.gedlee.com/downloads/Cum%20laude.pdf

Das mit der Hochpassfilterung habt ihr falsch verstanden. Es ging darum, den max. SPL der O300 zu steigern, wenn Multisub verwendet werden soll und die O300 in wohnzimmerueblichem Abstand gehoert wird ("the VC is obviously coming out of the gap at medium SPL levels"). Ein HP waere dazu geeignet. Allerdings waere der ganze Aufwand, den K+H betrieben hat, um die O300 bis 50 Hz linear zu gestalten fuer die Katz gewesen. Wie Geddes sagt: "you'd end up with low efficiency AND no LF extension."
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markus
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« Antworten #25 am: Di, 16. Dezember 2008, 02:01 »

bei einem geschlossenen Gehäuse hängt der max. Pegel genau von den beiden Parametern ab: Fläche und Hub.

Ja, das waere schoen, nur sieht das in der realen Welt leider etwas anders aus. Der Herr Linkwitz hat dazu Folgendes geschrieben: http://www.linkwitzlab.com/thor_splmax.htm
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paschulke2
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« Antworten #26 am: Di, 16. Dezember 2008, 07:38 »

Der Herr Linkwitz hat dazu Folgendes geschrieben:

Ich zitiere den letzten Satz auf dieser Seite: "Whether such equalization is useful depends solely upon the driver's volume displacement capability and the desired sound levels."

"The driver's volume displacement capability"=Membranfläche*Hub. Die Entzerrung erhöht lediglich den Leistungsbedarf und verschärft damit die thermische Kompression. Bei 40Hz ist aber ganz sicher der Hub der begrenzende Parameter.

Gruß
Thomas
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« Antworten #27 am: Di, 16. Dezember 2008, 08:46 »

Hallo,

...wenn Multisub verwendet werden soll und die O300 in wohnzimmerueblichem Abstand gehoert wird

was ist ein "wohnzimmerüblicher Abstand"?  nixweiss
Gerade die Leute, die sich für eine O300 oder etwas ähnliches entschieden haben wissen, dass es ein Nahfeld Monitor und bei ca. 2 m Abstand die Grenze erreicht ist und das der Tiefbasspegel "limitiert" ist. Bei vielen anderen LS die es zu kaufen gibt weiß man das nicht, da es keine Diagramme gibt.
Es ist ein Fakt, dass es Hörer gibt denen die O300 in ihrem Raum mehr als laut genug geht. Die würden sich nie einen Sub dazustellen wollen.

Warum stellt man sich einen oder mehrere Subs ins Haus?
- Linearisierung des BSP (klappt mit zwei oder mehr Subs gut, darüber sind wir uns einig)
- Erweiterung des FG nach unten
- Erhöhung des max. SPL

Earl geht den Weg der vielen Bassquellen, je weiter die Mains herunterspielen desto besser weil mehr Bassquellen vorhanden sind. Ich hoffe, das habe ich so richtig verstanden. Voraussetzung ist natürlich die Mains spielen laut genug, so laut das es dem Anwender  reicht. In seinem Raum, der in D zu 90 % aus gemauerten Wänden besteht und nicht wie in den USA zu 80 % (da kann Markus sicher eine genauere Zahl beisteuern) aus Holz.

Andere Hersteller verwenden einen Hochpass für die Mains, schlagen damit alle drei obengenannten Fliegen mit einer Klappe und halten die Gruppenlaufzeit niedrig.

Gruß
Holger
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Kingping
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« Antworten #28 am: Di, 16. Dezember 2008, 13:40 »

Nur noch eine klitzekleine Ergaenzung zum SPL der O300: der max. SPL sinkt um den Faktor der Verstaerkung (bzw. Absenkung), die fuer die Linearisierung des Frequenzganges "nach unten hin" notwendig ist
Aber nicht bei einer Aktiv-Box.
Bei einem passiven 2-Weger muss der Kompressionstreiber abgesenkt werden und dann wird unnötig Leistung in der Weiche verbraten.

Sobald man weiss, dass Subs zum Einsatz kommen, kann man die Satellitenlautsprecher fuer den Anwendungszweck optimieren. Genau das stellen die Lautsprecher von Geddes dar.
Bei einem Akiv-Ls muss diesbezüglich nichts optimiert werden. Der Wirkungsgrad wird immer voll genutzt.

Allerdings waere der ganze Aufwand, den K+H betrieben hat, um die O300 bis 50 Hz linear zu gestalten fuer die Katz gewesen.
Welcher Aufwand? Eine mehrstufige Entzerrschaltung im Aktivmodul ist doch "Standard" bei solchen Boxen.

Main Speaker und Subs parallel laufen zu lassen finde ich ca. so sinnvoll, wie MT und HT ohne Weiche laufen zu lassen
Unterschiedliche Übertragungsbereiche gehören sauber getrennt, sonst führt das zu Störungen in der Impulswidergabe, wie man bei wvier nachlesen kann.
Außerdem wäre das Ergebnis sowieso rein zufällig, sobald der Bass dekorreliert abgemischt wurde..... außer man hört nur Metallica. biggrinsen

Natürlich gibt es für "Multi-Subs" keine bessere Box, also die von Geddes selbst. Hatte daran etwa irgendwer gezweifelt? biggrinsen
Der mag schon einige interessante Dinge schreiben, aber dass der auch seine Produkte verkaufen will, sollte man IMHO schon im Hinterkopf behalten.
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markus
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« Antworten #29 am: Di, 16. Dezember 2008, 14:27 »

Der Herr Linkwitz hat dazu Folgendes geschrieben:

Ich zitiere den letzten Satz auf dieser Seite: "Whether such equalization is useful depends solely upon the driver's volume displacement capability and the desired sound levels."

"The driver's volume displacement capability"=Membranfläche*Hub. Die Entzerrung erhöht lediglich den Leistungsbedarf und verschärft damit die thermische Kompression. Bei 40Hz ist aber ganz sicher der Hub der begrenzende Parameter.

Gruß
Thomas

Ja sicher, und nun? Die Nathan kann lauter als die O300 und die O500 lauter als beide.
Wenn Dich die Nathan interessiert, hier die Daten des Woofers: http://www.bcspeakers.com/product.php?id=0000000041

Viele Gruesse, Markus
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