Auch wenn es komisch klingt, ich höre Musik nur noch im schwarzen Loch ohne Licht eingeschaltet zu haben. Dabei empfinde ich, dass die räumliche Abildung eindeutiger ist.
Daraus schlußfolgere ich, dass man sich von Umgebunseinflüssen beeinflussen/ablenken lässt.
Hi Werner,
tu ich auch so

Das, was sich schlussendlich im Kopf abspielt (also das Wahrnehmen) ist nicht nur das Schallereignis an sich, sonder vielmehr ein Gemisch sämtlicher Sinnesreize, die wir in dem Moment erfahren, sowie diverse Einflüsse wie Erwartungshaltungen und Erfahrungswerte.
Ich bin schwer davon überzeugt, dass sich sämtliche Parameter der auditiven, visuellen, ja sogar der olfaktorischen Sinnesreize auf das "Gehörte" auswirkt. Je mehr Reize (ausser natürlich der auditiven) wir beim Hören minimieren, umso besser funktionieren m.E. die Effekte der Stereophonie.
Was ich versuchen werden beizeiten mal zu realisieren, ist ein Wandeinbau, bei dem nicht ein Chassis zu sehen ist. Auf solch ein System bin ich gespannt

Für den Garten war es zu kalt....

Zum Thema Robert und seinem "Problem":
Ich habe ihn mal gefragt und es ist anscheinend wirklich so, dass er früher mit der Lokaisation von Phantomschallquellen keine Probleme hatte und selber der Meinung ist, dass das langjährige Hören mit einem Center (aufpoliertes Stereo) Schuld an dem jetzigen Umstand trägt.
Obwohl schwer vorzustellen, klingt es für mich nicht unglaubwürdig.
So lange Robert mit solch einem Phänomen alleine "bekannt" wird, werden wohl sämtliche Gedanken dahingehend Spekulationen bleiben. Oder es findet sich jemand, der es wirklich weiss

Ich denke Poison will es einfach nicht hören. Er ist halt durch und durch ein Verfächter des Mehrkanals, und nach all dem Aufwand, den er diesbezüglich bei sich betrieben hat, weigert sich sein Hirn wohl anzuerkennen, dass auch nur irgendetwas mit weniger als 14 (die Anzahl bei der er mittlerweile angelangt ist

) Boxen funktionieren könnte...

Ich denke sein "Problem" gehört definitiv in die Ecke Psychoakustik.
Wie gesagt, klingt durchaus nicht unglaubwürdig. Die Tücken der Psychoakustik sind vielfältig und mit Sicherheit noch nicht abschliessend erforscht.
Nicht, dass sich Robert eines Tages in einem Labor wiederfindet....

Grüsse, Andy