Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:21
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Autor Thema: Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes  (Gelesen 15024 mal)
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Ydope
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« Antworten #90 am: So, 22. Februar 2009, 13:29 »

Siehst Du, da sind sie wieder, die im Bassbereich reichlich abwegigen 10cm (= 1 Winer, da kommen die 10cm ja auch her).

Der Bassbereich geht bis 300 Hz, da sind 10 cm durchaus nicht abwegig. Außerdem bezieht sich der Punkt-Gebiet-Konflikt auf den Einsatz von EQs und ich kenne keinen Nachweis, dass die Zeitkorrekturen, die fast jeder Hersteller sich auf die Fahne schreibt, auch für mehr als einen Punkt gelten. Man sollte schon darauf hinweisen dürfen, dass solche Nachweise nicht existieren. Ferner sind 10 cm das absolute Minimum, was man fordern kann, denn wenn es nur für dieses kleine Gebiet funktioniert, hat man noch keinen Bewegungsspielraum, da die beiden Ohren dieses Gebiet schon bei einer festen Kopfposition einnehmen.

Gruß
« Letzte Änderung: So, 22. Februar 2009, 13:32 von Ydope » Gespeichert

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« Antworten #91 am: So, 22. Februar 2009, 13:31 »

Ich hatte weiter oben, nicht ganz ernst gemeint, gesagt, das hier bisher nicht definiert ist, wie groß ein Punkt ist. Wie groß ist er denn?

Stefan
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Ydope
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« Antworten #92 am: So, 22. Februar 2009, 13:34 »

Ich hatte weiter oben, nicht ganz ernst gemeint, gesagt, das hier bisher nicht definiert ist, wie groß ein Punkt ist. Wie groß ist er denn?

Ein Punkt ist ein Punkt, d.h. das, was ein Mikrophon (oder ein Ohr) bei einer einzelnen Messung misst. Ein Gebiet ist in diesem Zusammenhang alles, was mehr als ein Punkt ist.
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« Antworten #93 am: So, 22. Februar 2009, 13:39 »

Du meinst also, wenn ich das Mikro um 1cm verschiebene, ist es ein anderer Punkt und das Ergebnis (signifikant) anders, insbesondere im Bassberich?

Stefan
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Ydope
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« Antworten #94 am: So, 22. Februar 2009, 13:44 »

Natürlich nicht.
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« Antworten #95 am: So, 22. Februar 2009, 13:52 »

sondern?
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Ydope
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« Antworten #96 am: So, 22. Februar 2009, 14:03 »

...sondern das Ergebnis wird insbesondere im Bassbereich nicht signifikant anders sein. Wie gesagt macht es wenig Sinn, Gebiet von weniger als 10 cm Größe zu messen, eher noch mehr.
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alex8529
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« Antworten #97 am: So, 22. Februar 2009, 14:50 »

Du meinst also, wenn ich das Mikro um 1cm verschiebene, ist es ein anderer Punkt und das Ergebnis (signifikant) anders, insbesondere im Bassberich?

Hi,

20 cm Abstände sehen jedenfalls wie folgt aus:


Gemessen wurde in X-Richtung > mittig LS / Hörplatz von vorn nach hinten in 20 cm Abständen
und in Y-Richtung > Hörplatz quer zum Raum in 20 cm Abständen.

http://img145.imageshack.us/my.php?image=06raummodenxrichtungvc4.jpg

http://img395.imageshack.us/my.php?image=06raummodenyrichtungug3.jpg

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Ydope
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« Antworten #98 am: So, 22. Februar 2009, 17:53 »

20 cm Abstände sehen jedenfalls wie folgt aus:

Danke. Schade, dass die Farben nicht so gewählt wurden, dass benachbarte Punkte benachbarte Farben haben.

Gruß
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paschulke2
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« Antworten #99 am: So, 22. Februar 2009, 18:27 »

Der Bassbereich geht bis 300 Hz, da sind 10 cm durchaus nicht abwegig.

Bei 300Hz: Einverstanden. Bei der Geddes Methode geht's aber um Subwoofer bis 80Hz. Und da sind 10cm eben schon ... sehr wenig.

Gruß

Thomas
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markus
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« Antworten #100 am: So, 22. Februar 2009, 19:14 »

Ethan's Mineralwollkaesten wirken erst ab 100Hz aufwaerts signifikant (im Uebrigen klebt dort eine Plastikmembran auf der Frontseite, um keine hohen Frequenzen zu absorbieren). Echte Tieftonabsorber sollten aber darunter wirken.

Die Messergebnisse seines Raums sind auch unterhalb von 100 Hz extrem gut. Siehe Figure 4: http://www.realtraps.com/art_etf.htm

Keiner hat behauptet, dass 38 (!) RealTraps nicht (auch im Tiefsttonbereich) wirken wuerden. Lineare Tieftonabsorption ist aber halt damit nicht machbar. Die physikalischen Eigenschaften von Mineralwolle aendern sich nicht durch das Aufkeben eines RealTraps-Labels. Aus einem Mailwechsel mit Ethan kann ich Dir versichern, dass er sich dessen bewusst ist und auch nie bestreiten wuerde.
Die Diagramme machen mich stutzig: 200ms Gate Time (wieso Hamming?) und Zeitachse 400ms? Wie sieht's ueber 200Hz aus?

Viele Gruesse, Markus
« Letzte Änderung: Mo, 23. Februar 2009, 00:07 von markus » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #101 am: Mo, 23. Februar 2009, 11:52 »

Keiner hat behauptet, dass 38 (!) RealTraps nicht (auch im Tiefsttonbereich) wirken wuerden. Lineare Tieftonabsorption ist aber halt damit nicht machbar.

Du hast gesagt, sie wirken nicht signifikant unter 100 Hz. Das stimmt nicht. Das ist alles. Aber zur Sicherheit: Ja, lineare Tieftonabsorption ist damit nicht machbar.

Gruß
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Barnie
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« Antworten #102 am: Mo, 23. Februar 2009, 12:23 »

So, da bin ich wieder!

Ich verstehe nicht, weshalb die "zeitrichtige Einstellung der Phase" die Wiedergabe im Bassbereich verbessern sollte. Kannst Du dies bitte naeher erlaeutern, weshalb die Wiedergabe dadurch "richtiger" wird, wenn man ansonsten nur eine Verschlechterung messen kann

Ich nehme an, die Theorie warum es wichtig ist, dass Tieftonquellen phasengleich spielen, kennst du. In der Praxis ist es so, dass es besser klingt wenn die Phase stimmt - ganz einfach. Je mehr die Phase einzelner Bassquellen voneinander abweicht, desto "verschmierter" klingt es. Der Bass verliert an Struktur, an Definition, Präzision, Druck und "Attack". Das gehört eigentlich zum 1x1 der Subwoofereinstellung und steht in jeder besseren Bedienungsanleitung - ich verstehe ehrlich gesast garnicht warum wir das hier noch breittreten müssen.

Zitat
Bei der Auswahl der Mittel zur Verbesserung der Basswiedergabe waere es auch noch wichtig zu wissen ob Du nur eine Hoerposition optimieren willst oder mehrere Sitzplaetze.

Mir persönlich geht es um einen Sitzplatz.

Zitat
Kannst Du bitte auch noch meine Frage beantworten, wie Du feststellst ob die Wiedergabe "richtig" oder "falsch" ist. Was ist dabei Dein Ideal?

Die Unterschiede bei verschiedenen Phaseneinstellungen hört ein Blinder mit Krückstock - da brauch ich kein "Ideal". Wers nicht glaubt, soll einfach mal selber am Phasenregler seines Subs drehen und lauschen wie das klingt (vorher auf DoubleBass/Both/Sub+Front oder wie auch immer die Funktion im AVR heisst - aktivieren - dann hört man es noch deutlicher).
« Letzte Änderung: Mo, 23. Februar 2009, 12:26 von Barnie » Gespeichert

markus
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« Antworten #103 am: Mo, 23. Februar 2009, 18:17 »

Solange Du Bedienungsanleitungen mehr Glauben schenkst, als der aktuellen Fachliteratur, wird diese Diskussion keinen fruchtbaren Verlauf nehmen. Wieso benutzt Du ueberhaupt multiple Subs, wenn Du deren Funktionsweise grundsaetzlich in Frage stellst?

Ich denke Du fuehrst Deine Hoerempfindung ("Bass verliert an Struktur, an Definition, Präzision, Druck und "Attack".") auf falsche Ursachen zurueck. Zuviel Nachhall und Frequenzgangfehler sind viel wahrscheinlichere Fehlerursachen.

Deshalb nochmals meine Frage: Woher stammt Dein Ideal fuer gute Basswiedergabe? Hast Du das jemals zuvor "in echt" gehoert – unter Kopfhoerer vielleicht? Oder ist das nur eine innere Vorstellung vom idealen Klangbild? Dann enstammt Deine Unzufriedenheit evtl. der Erwartung etwas zu hoehren, das so auf dem Tontraeger nicht zu finden ist.

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Mo, 23. Februar 2009, 18:18 von markus » Gespeichert
Barnie
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« Antworten #104 am: Di, 24. Februar 2009, 12:03 »

Mein Ideal?? Sowas hab ich mir noch nie überlegt... Es könnte Vieles sein: Livekonzerte, Kopfhörer, Studio - keine Ahnung! Was für ne Frage... Seit ich 7Jahre alt bin, mache ich selber Musik. Zuerst vier Jahre klassische Musikschule(Klavier), dann ca. ab der Pubärtet in diversen Bands/Live, danach semiprofessionell im Studio und auf der Bühne und zuletzt im eigenen (Heim)Studio. Habe also schon einige Jahre sowohl Studio- als auch Liveerfahrung - falls das auf deine Frage eine Antwort gibt.

Und das mit der Phase habe ich nicht aus Bedienungsanleitungen sondern aus eigener Erfahrung.
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