Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:23
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Autor Thema: Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes  (Gelesen 15025 mal)
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Barnie
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« Antworten #45 am: Do, 19. Februar 2009, 14:23 »

Es muss ja nicht völlig phasenverkehrt sein, damit es nicht mehr gut klingt - ein paar Grad reichen da auch schon. Stell mal deine Fronts auf LARGE und im Setup "Both" oder "Front+Sub" oder wie sie auch immer bei deinem AVR heisst (so dass die Fronts UND die Subs das Gleiche spielen) und spiele dann mit der Phase deines(r) Subs - du wirst merken, dass eigentlich nur eine einzige Einstellung richtig gut klingt und alles andere weniger.
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HausL
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« Antworten #46 am: Do, 19. Februar 2009, 14:25 »

Richtig, aber auch nur weil meine Subs nur 0 oder 180 können  biggrinsen
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markus
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« Antworten #47 am: Do, 19. Februar 2009, 18:35 »

Was nutzt ein gerader FG wenn die Subs nicht zeitgleich spielen?

Andersrum: Was nutzten zeitgleich spielende Subs, wenn der Frequenzgang voellig demoliert ist? Ein ausgeglichener Frequenzgang ist Prio 1. Prio 2 ist die Abklingzeit. Hier helfen multiple Subs m.M. nach nichts – im Gegenteil. Ein DBA bildet unter eingeschraenkten raeumlichen Bedingungen eine Ausnahme. Die Abklingzeiten im Tiefbassbereich lassen sich nur durch absorptive Massnahmen erreichen. Ich bin skeptisch, ob hier die oftmals empfohlenen Kantenabsorber ausreichend sind oder nur ein Tropfen auf den heissen Stein darstellen.

Viele Gruesse, Markus
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Barnie
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« Antworten #48 am: Fr, 20. Februar 2009, 09:10 »

Hmm... Ob mehrere nicht genau in Phase spielende Subs mit einem guten Frequenzgang besser klingen als zeitrichg spielende Subs mit einem schlechten Frequenzgang müsste eigentlich jeder für sich entscheiden. Ich kenne beides und finde beides etwa gleich besch.....eiden - und das obwohl ich einiges an Dämmstoff in meinem Raum habe. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann will ich eigentlich keines von beidem haben.
« Letzte Änderung: Fr, 20. Februar 2009, 09:14 von Barnie » Gespeichert

markus
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« Antworten #49 am: Fr, 20. Februar 2009, 15:14 »

Denke nicht, dass Du Deine Subs jemals nach Geddes-Methode eingemessen hast, oder taeusche ich mich da?

Gruss, Markus
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Barnie
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« Antworten #50 am: Fr, 20. Februar 2009, 21:00 »

Nein, aber das hab ich auch nicht behauptet.  zwinkern
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markus
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« Antworten #51 am: Fr, 20. Februar 2009, 21:14 »

Was heisst dann "ich kenne beides"? Wie soll's denn klingen? Wie mit einem Kopfhoerer? Allerdings kann man gegen bescheiden abgemischte Tontraeger halt auch nichts machen.

Andere Idee: an der Stirnwand ein SBA und an der Rueckwand richtig dicke Tieftonabsorber (2m und mehr) aus Mineralwolle.
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« Antworten #52 am: Fr, 20. Februar 2009, 21:16 »

Andere Idee: an der Stirnwand ein SBA und an der Rueckwand richtig dicke Tieftonabsorber (2m und mehr) aus Mineralwolle.

Das klingt sehr gut!
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Barnie
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« Antworten #53 am: Fr, 20. Februar 2009, 21:22 »

Was heisst dann "ich kenne beides"?

Das:
Ob mehrere nicht genau in Phase spielende Subs mit einem guten Frequenzgang besser klingen als zeitrichg spielende Subs mit einem schlechten Frequenzgang

Zitat
Wie soll's denn klingen?
Naja, wie klingen mehrere Subs, die nicht korrekt in Phase spielen?? grübel Schlecht?? Sowas kann sich eigentlich jeder ausmalen oder auch mal mit dem eigenen Sub(s) ausprobieren. Null Präzision, weich, kein Punch nix! Nur verwaschener lahmer Bass ohne Definition - so ungefähr. Bei Film mag das ja noch durchgehen, aber bei Stereomusik - keine Chance!

Zitat
Andere Idee: an der Stirnwand ein SBA und an der Rueckwand richtig dicke Tieftonabsorber (2m und mehr) aus Mineralwolle.

Sowas ähnliches plane ich ja mit meinem nächsten "Stereoprojekt". zustimm
« Letzte Änderung: Fr, 20. Februar 2009, 21:25 von Barnie » Gespeichert

markus
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« Antworten #54 am: Fr, 20. Februar 2009, 21:30 »

Naja, wie klingen mehrere Subs, die nicht korrekt in Phase spielen??  grübel Schlecht??

Du hast meine Frage falsch verstanden. Ich wollte wissen, wie denn Deiner Meinung nach eine gute Wiedergabe klingen sollte.

Sowas kann sich eigentlich jeder ausmalen oder auch mal mit seinen eifgenen Sub(s) ausprobieren. Null Präzision, weich, kein Punch nix! Nur verwaschener lahmer Bass ohne Definition - so ungefähr. Bei Film mag das ja noch durchgehen, aber bei Stereomusik - keine Chance!

Meine Subs sind nach Geddes-Methode eingemessen und ich habe genau das gegenteilige Hoererlebnis wie Du. Trotz Subs die nicht in Phase spielen.
Deswegen meine Frage, ob Du auch schon Hoererfahrungen mit der Geddes-Methode hast. In einem Thread mit dem Titel "Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes" keine abwegige Frage, denke ich.
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Barnie
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« Antworten #55 am: Fr, 20. Februar 2009, 22:00 »

Grundsätzlich finde ich ja die Methode nach Geddes gut bis auf das mit der Phase. Ich würde die Subs "phasenkorrekt" einstellen und dann versuchen nur mit Pegeleinstellungen einen möglichst geraden FG zu erreichen und den Rest dann per EQ entzerren - schonmal sowas probiert?? So habe ich es bei mir gemacht (DBA-Aufstellung der Subs) und es klingt für mich besser als wenn ich die Phase nach dem FG einstelle...
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markus
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« Antworten #56 am: Fr, 20. Februar 2009, 22:36 »

Grundsätzlich finde ich ja die Methode nach Geddes gut bis auf das mit der Phase.

Kannst Du das 'mal naeher erlaeutern?
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Barnie
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« Antworten #57 am: Fr, 20. Februar 2009, 22:51 »

Hab ich doch:

Zitat
Ich würde die Subs "phasenkorrekt" einstellen und dann versuchen nur mit Pegeleinstellungen einen möglichst geraden FG zu erreichen und den Rest dann per EQ entzerren - schonmal sowas probiert?? So habe ich es bei mir gemacht (DBA-Aufstellung der Subs) und es klingt für mich besser als wenn ich die Phase nach dem FG einstelle...

So wie du nachfolgend beschreibst, nur die Phase zeitrichtig einstellen unabhängig von dem daraus resultierenden FG:

wie schon oefters angerissen, verwende ich 3 Subs, die nach einem Vorschlag von Earl Geddes aufgestellt sind.

Nochmal zum Verfahren: Bei der Multisubmethode nach Geddes wird ein Sub in eine Raumecke nahe der Hauptlautsprecher platziert. Der zweite Sub kann relativ frei platziert werden, aber nicht in einer Raumecke. Die Mitte von Seiten- oder Rueckwand sind geeignete Orte. Der dritte Sub kann beliebig platziert werden, aber moeglichst weit weg von den ersten beiden. Wenn man einen der Subs oberhalb der vertikalen Raummitte platzieren kann, waere dies vorteilhaft.
Eingemessen wird mit einem FFT Realtime Analyzer und weissem Rauschen. Es wird ein Sub nach dem anderen zugeschaltet und jeweils so lange Lautstaerke,  Trennfrequenz und Phase (das streichen) justiert, bis ein zufriedenstellender Frequenzgang entsteht.

Danach dann per EQ die schlimmsten verbliebenen Berge entzerren und gut ist. (Danach evtl. nochmals Phase kontrollieren bei grösseren EQ-Eingriffen.)
« Letzte Änderung: Fr, 20. Februar 2009, 23:05 von Barnie » Gespeichert

markus
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« Antworten #58 am: Fr, 20. Februar 2009, 23:56 »

Ich verstehe nicht, weshalb die "zeitrichtige Einstellung der Phase" die Wiedergabe im Bassbereich verbessern sollte. Kannst Du dies bitte naeher erlaeutern, weshalb die Wiedergabe dadurch "richtiger" wird, wenn man ansonsten nur eine Verschlechterung messen kann.

Bei der Auswahl der Mittel zur Verbesserung der Basswiedergabe waere es auch noch wichtig zu wissen ob Du nur eine Hoerposition optimieren willst oder mehrere Sitzplaetze.

Kannst Du bitte auch noch meine Frage beantworten, wie Du feststellst ob die Wiedergabe "richtig" oder "falsch" ist. Was ist dabei Dein Ideal?
« Letzte Änderung: Fr, 20. Februar 2009, 23:59 von markus » Gespeichert
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« Antworten #59 am: Sa, 21. Februar 2009, 10:13 »

Mal so doof reingefragt, funzt die Geddes Methode für einen großen Bereich im Raum?

Stefan
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