Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:45
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Autor Thema: Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes  (Gelesen 15027 mal)
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rossi
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« Antworten #30 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:27 »

 zustimm

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Ydope
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« Antworten #31 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:30 »

Nee is klar, ±10dB oder mehr Berg- und Talfahrt ist besser confused

Auch ein abschnittsweise recht linearer FG kann schlecht klingen, wenn die Nachklingzeiten über dem Bereich stark variieren. Warum also diesen Aspekt ignorieren? Weils nicht ins Konzept passt?
Wenn man die "Gesamtsituation" im Bass betrachtet (bzw. betrachten würde) und u.a. bemerkt, dass der FG hier oberhalb von 100 Hz wie Kraut und Rüben aussieht, stellt sich (mir naiverweise) sowieso die Frage, ob man als erstes 3 Subwoofer braucht oder nicht evtl. ein besserer Hörplatz oder Absorptionsmaßnahmen mehr bringen würde.

Gruß
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paschulke2
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« Antworten #32 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:43 »

Ob man die Qualität der Basswiedergabe ausschließlich anhand des FGs beurteilen kann, ist auch fraglich.

Ich denke mal, dass ich eigentlich erst mal ca. 1000 Posts mit denen ich mich beliebt mache hier posten sollte, bevor ich mich auf diesen Streit einlasse.

Im fraglichen Frequenzbereich <100Hz ist die Übertragungsfunktion 'üblicher' Räume Allpass-frei ("minimum-phase"). Insofern steckt im Amplitudengang ("Frequenzgang") "alles" drin. Zusammen mit den Unwägbarkeiten der Wasserfalldiagramme tut man sich im Bass keinen Gefallen, wenn man auf die Wasserfalldiagramme schaut statt auf den Amplitudengang - im Gegenteil.

Aber, wie gesagt, sowas würde ich erst schreiben, wenn ich schon etwas länger hier bin ...

Gruß
Thomas
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paschulke2
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« Antworten #33 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:48 »

Wenn man die "Gesamtsituation" im Bass betrachtet (bzw. betrachten würde) und u.a. bemerkt, dass der FG hier oberhalb von 100 Hz wie Kraut und Rüben aussieht [...]

Das ist in der Tat der Knackpunkt: Im Bass oberhalb der Subs bringt die Methode - nix. Aber: Das ist immer noch besser als gar nichts.

Weiterhin habe ich ein wenig den Eindruck, dass sich diese Methode (und Earl Geddes) doch recht deutlich an schönen, großen, US-amerikanischen Häusern und weniger an deutschen Wohnzimmern oder Appartments von Web-Designern orientiert. zwinkern

Gruß

Thomas
« Letzte Änderung: Mo, 15. Dezember 2008, 21:27 von paschulke2 » Gespeichert
asb
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« Antworten #34 am: Mo, 15. Dezember 2008, 21:06 »

Hallo Thomas,


immer frei raus zwinkern aber das:

Ob man die Qualität der Basswiedergabe ausschließlich anhand des FGs beurteilen kann, ist auch fraglich.
Im fraglichen Frequenzbereich <100Hz ist die Übertragungsfunktion 'üblicher' Räume Allpass-frei ("minimum-phase"). Insofern steckt im Amplitudengang ("Frequenzgang") "alles" drin. Zusammen mit den Unwägbarkeiten der Wasserfalldiagramme tut man sich im Bass keinen Gefallen, wenn man auf die Wasserfalldiagramme schaut statt auf den Amplitudengang - im Gegenteil.


verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Was meinst du mit "Unwägbarkeiten der Wasserfalldiagramme"?


Grüsse, Andy
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paschulke2
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« Antworten #35 am: Mo, 15. Dezember 2008, 21:20 »

Hallo Andy,

Was meinst du mit "Unwägbarkeiten der Wasserfalldiagramme"?

Wasserfalldiagramme sind (Schnelle) Fourier-Transformationen der aufgenommenen Impulsantwort, bei denen (vor der FFT) ein relativ kleines Zeitfenster in kleinen Zeitschritten verschoben wird. In einem Wasserfalldiagramm sieht man also:

1.) Das reale Abklingen des Ereignisses
2.) Das Zusammenspiel von FFT und Zeitfenster (Rechteck? Hamming? Hanning? Cosinus?)

Punkt 2.) ist das Problem. Im Bass ist man schnell an einem Punkt, wo die Dauer des Zeitfensters, das da verschoben wird, in keinem sinnvollen Verhältnis zur tiefen Frequenz steht. Deshalb sieht im Bass so ein Wasserfalldiagram so schön 'rund' aus.

Gruß
Thomas
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markus
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« Antworten #36 am: Mo, 15. Dezember 2008, 21:30 »

Ich denke mal, dass ich eigentlich erst mal ca. 1000 Posts mit denen ich mich beliebt mache hier posten sollte, bevor ich mich auf diesen Streit einlasse.

Im fraglichen Frequenzbereich <100Hz ist die Übertragungsfunktion 'üblicher' Räume Allpass-frei ("minimum-phase"). Insofern steckt im Amplitudengang ("Frequenzgang") "alles" drin.

Weil's stimmt, darfst Du das auch jetzt schon schreiben zwinkern
« Letzte Änderung: Mo, 15. Dezember 2008, 21:44 von markus » Gespeichert
markus
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« Antworten #37 am: Mo, 15. Dezember 2008, 21:50 »

Wenn man die "Gesamtsituation" im Bass betrachtet (bzw. betrachten würde) und u.a. bemerkt, dass der FG hier oberhalb von 100 Hz wie Kraut und Rüben aussieht [...]

Das ist in der Tat der Knackpunkt: Im Bass oberhalb der Subs bringt die Methode - nix. Aber: Das ist immer noch besser als gar nichts.

Weiterhin habe ich ein wenig den Eindruck, dass sich diese Methode (und Earl Geddes) doch recht deutlich an schönen, großen, US-amerikanischen Häusern und weniger an deutschen Wohnzimmern oder Appartments von Web-Designern orientiert. zwinkern

Gruß

Thomas

Ich habe das bei mir (erfolgreich?) implementieren koennen:



Nachhallzeit ist insgesamt noch etwas zu lang, aber vielleicht wird mir ja noch ein Deckenabsorber genehmigt.
« Letzte Änderung: Mo, 15. Dezember 2008, 22:11 von markus » Gespeichert
asb
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« Antworten #38 am: Mo, 15. Dezember 2008, 22:14 »

Leute, das ist bisher so ein interessanter Thread....kann man das Thema O300/Summa bitte verlagern, sofern es nichts mit der Multisub Geschichte zu tun hat?

So interessant die beiden LS (für mich) auch sind.....



 danke

Zum Thema O300/Nathan gehts bitte dort weiter: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,300.0.html
« Letzte Änderung: Mo, 15. Dezember 2008, 23:15 von asb » Gespeichert
Barnie
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« Antworten #39 am: Do, 19. Februar 2009, 10:45 »

.....Es wird ein Sub nach dem anderen zugeschaltet und jeweils so lange Lautstaerke, Trennfrequenz und Phase justiert, bis ein zufriedenstellender Frequenzgang entsteht.

Man kann doch nicht die Phase nach dem Frequenzgang einstellen. Es gibt doch nur eine richtige Phasenstellung, nämlich die wenn es "in Phase" mit anderen LS ist, und die ergibt meist nicht den besten FG - oder sehe ich das falsch??
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HausL
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« Antworten #40 am: Do, 19. Februar 2009, 13:37 »

Man kann doch nicht die Phase nach dem Frequenzgang einstellen. Es gibt doch nur eine richtige Phasenstellung, nämlich die wenn es "in Phase" mit anderen LS ist, und die ergibt meist nicht den besten FG - oder sehe ich das falsch??
Es gibt nur eine richtige Phaseneinstallung, richtig. Die kann aber nur dann gleich sein wenn die Entfernung zum Hörer auch gleich ist. Ist die Entfernung unterschiedlich hat man automatisch eine andere Phasenlage an den Subs.
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Barnie
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« Antworten #41 am: Do, 19. Februar 2009, 13:44 »

Das ist klar. Deswegen muss die Phase auch wieder nachjustiert werden - aber dabei geht man doch nicht nach dem bestaussehendem Frequenzgang sondern nach anderen Kriterien (Gehör oder Messungen) vor. Das ist es worauf ich hinaus wollte.
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HausL
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« Antworten #42 am: Do, 19. Februar 2009, 13:52 »

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du meinst. Wenn ich die Phase am zweiten Sub verändere kann ich Überhöhungen und Löcher des ersten Ausgleichen, damit verändere ich den FG, das muss natürlich gemessen werden.
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Barnie
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« Antworten #43 am: Do, 19. Februar 2009, 14:11 »

Zitat
Wenn ich die Phase am zweiten Sub verändere kann ich Überhöhungen und Löcher des ersten Ausgleichen


Vielleicht. Aber ob die zwei Subs dann "in Phase" oder phasenversetzt spielen, weisst du zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht. Was nutzt ein gerader FG wenn die Subs nicht zeitgleich spielen? Wenn du lange genug mit dem Phasenregler spielst, wird sich irgendwo eine Stellung finden wo der gemessene FG linear ist, aber meist ist das nicht die "korrekte" Phasenstellung. Ich hab bei meinen Subs anfangs das Delay auch einfach so eingestellt wie es den besten Frequenzgang ergab, aber es klang "phasig" bzw. nicht "in Phase". Dann habe ich das ganze per Gehör eingestellt und in der Einstellung wo es Phasenmässig "richtig" klang, war der FG ganz und garnicht mehr gerade. Ob die Phase richtig oder falsch ist, kann man ja auch messen - mit ARTA glaub ich...
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HausL
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« Antworten #44 am: Do, 19. Februar 2009, 14:15 »

Die Phase wird ja nicht entgegengesetzt also 180° sein, wir sprechen hier von ein paar Grad.
Was sagt Markus dazu?
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