Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes
  
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Di, 07. Februar 2012, 19:58
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Autor Thema: Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes  (Gelesen 15022 mal)
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markus
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« Antworten #15 am: Sa, 13. Dezember 2008, 19:30 »

Hi Thomas,

ich nutze SignalScope. Die 30 Tage Demoverison reicht, um die Subs einzumessen.

100Hz/12dB ist knapp. Ich verwende 24dB und bin noch unter 100 Hz.
Die Lautsprecher sind eigentlich egal (wobei die Summas m.E. die besten, billigsten Lautsprecher sind, die man fuer Geld kaufen kann). Je weiter sie 'runter reichen, umso besser.
Die Ueberlappung ist das A und O an der ganzen Geschichte.

Viele Gruesse, Markus
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paschulke2
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« Antworten #16 am: Sa, 13. Dezember 2008, 19:40 »

Hallo Markus,

das ...
Die Ueberlappung ist das A und O an der ganzen Geschichte.
... ist mir klar.
Mit der Aussage
Je weiter sie 'runter reichen, umso besser.
habe ich allerdings Schwierigkeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die freien Parameter (Pegel, Phase und obere Eckfrequenz) für die Subs dann noch ausreichen, wenn die Hauptlautsprecher z.B. bis 40Hz runter gehen (das machen meine z.B.).

Gruß
Thomas

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markus
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« Antworten #17 am: Sa, 13. Dezember 2008, 20:54 »

Kommt voellig auf die individuelle Raumsituation an. Nach Erfahrung muessen der erste und zweite Sub die groessten Pegel liefern. Es lohnt sich hier mehr Power zur Verfuegung zu haben. Der dritte Sub schwabbelt nur am Rande mit.

Viele Gruesse, Markus
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« Antworten #18 am: Sa, 13. Dezember 2008, 22:31 »

Nach Erfahrung muessen der erste und zweite Sub die groessten Pegel liefern. Es lohnt sich hier mehr Power zur Verfuegung zu haben. Der dritte Sub schwabbelt nur am Rande mit.

Diese Erfahrung bezieht sich aber doch auf Hauptlautsprecher, die nur bis ca. 80Hz laufen. Wenn man zwei vollwertige Hauptlautsprecher hat, dann liefern die beiden doch schon Pegel im Bereich <100Hz. Spielen dann alle drei Subs "nur am Rande mit"? Wenn ja, funktionert das dann noch vernünftig, wenn die drei Subs kaum Pegel liefern? Oder ist dann eben doch ein PEQ für jeden Sub erforderlich, um gezielt Löcher und Peaks zu bekämpfen?

Gruß
Thomas
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markus
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« Antworten #19 am: So, 14. Dezember 2008, 06:40 »

Das kann man nicht pauschalisieren. Es ist keinesfalls so, dass die verschiedenen Bassquellen sich gegenseitig nach der Formel 1+1=2 verstaerken. Es ist vielmehr so, dass die einzelnen Subs durch unterschiedliche Ankopplung an das Modalfeld gezielt den Frequenzgang einebnen.
Ein EQ muss nur dann zum Einsatz kommen, wenn man einen Peak ueberhaupt nicht recht in den Griff bekommt, weil man z.B. in der Aufstellung der Subs eingeschraenkt ist.

Viele Gruesse, Markus
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paschulke2
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« Antworten #20 am: So, 14. Dezember 2008, 09:31 »

Es ist vielmehr so, dass die einzelnen Subs durch unterschiedliche Ankopplung an das Modalfeld gezielt den Frequenzgang einebnen.
Hervorhebung von mir.

Eben genau das gezielte vermisse ich aber für die beiden Hauptlautsprecher, an denen eben nichts einstellbar ist (weder Phase noch Pegel noch Trennfrequenz noch Aufstellung), wenn sie den Bereich <100Hz voll übertragen. Der zweite Hauptlautsprecher ist ja dann schon der zweite Sub, für den laut Deiner Anleitung gelten müsste:"If you still can't get a better response with two subs than with one then you will need to move one of them. You need to get an improvement from the second sub or something is wrong."

Daraus schließe ich, dass es eben u.U. nicht funktionieren wird, wenn die beiden Hauptlautsprecher "Full-Range" sind.

Gruß
Thomas
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rossi
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« Antworten #21 am: So, 14. Dezember 2008, 14:22 »

"full range" und "small" sind sehr tückische begriffe.

also nur, weil es ein separates LFE-signal gibt bedeutet das nicht, dass auf den anderen 5 oder 7 kanälen nichts ab geht unter 80 hz.

selbst wenn die allergrößten hauptlautsprecher auf "small" gestellt werden, werden diese den vollen frequenzumfang abbekommen. außer dem anteil des speziell abgemischten LFE-signals. das LFE-signal wir bei "small" nur vom subwofer verarbeitet.

stehen die hauptlautsprecher jedoch auf "full", dann bekommen diese eben auch die LFE-signale mit.

deswegen ist paschulke2s einwand schon berechtigt, große hauptlautsprecher die sehr tief gehen, als nicht in phase und frequenz einstellbare subwoofer zu bezeichnen.

also, so für mein kleines verständnis  zustimm

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paschulke2
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« Antworten #22 am: So, 14. Dezember 2008, 14:34 »

also nur, weil es ein separates LFE-signal gibt bedeutet das nicht, dass auf den anderen 5 oder 7 kanälen nichts ab geht unter 80 hz.
Nur zur Klarstellung:

Ich denke eher an Musik und Stereo, also kein X.1 System mit LFE-Kanal. Konkret ginge es um Subwoofer für K+H O300 und die gehen nunmal bis 40Hz runter.

Dem stehen die Summa Lautsprecher von Geddes gegenüber, die sowieso nur bis ca. 80Hz runtergehen, weil ein hart eingespannter Tieftöner in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut wird.

Gruß
Thomas
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markus
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« Antworten #23 am: So, 14. Dezember 2008, 14:43 »

Hi Thomas,

keine Sorge, je tiefer die Mains mitspielen, umso besser. Je mehr Bassquellen, umso ebener der Frequenzgang. Earl wird Dir auf diyaudio.com genau das Gleiche antworten - denke mal Du bist mat02ah?

In einem Multichannel-System wuerde man alle Mains auf "Fullrange" stellen und auf den Sub-Out einen Monomixdown aller Kanaele plus LFE geben. Nicht alle AV-Receiver koennen das.

Viele Gruesse, Markus
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Barnie
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« Antworten #24 am: Mo, 15. Dezember 2008, 17:03 »

In einem Multichannel-System wuerde man alle Mains auf "Fullrange" stellen und auf den Sub-Out einen Monomixdown aller Kanaele plus LFE geben. Nicht alle AV-Receiver koennen das.

Der LFE ist die überflüssigste Erfindung seit es Hifi gibt! Die ganze Geschichte mit dem Bassmanagement ist eh schon kompliziert genug. Wenn dann noch dazu kommt, dass jedes Studio wieder eine andere Konfiguration bei sich hat, nicht jeder Tonmensch die Fachkompetenz hat, um Mehrkanal wirklich "richtig" zu produzieren, dann können manchmal ganz schöne Schweinereien im Bass dabei rauskommen. Die Bassmanagements in den meisten AVR's sind eben auch alles andere als "professionell". Meiner Erfahrung nach sollte man vom Bassmanagement am besten keinen Gebrauch machen und alle Kanäle auf Large stellen. Aber das bringt dann wieder eine extreme Raumakustische Herausforderung mit sich...
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Ydope
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« Antworten #25 am: Mo, 15. Dezember 2008, 19:24 »

Ich beschreibe auf meiner Seite "nur" einen sehr praktikablen Ansatz nach Earl Geddes zur Linearisierung des Bassfrequenzgangs unter Zuhilfenahme von 3 Subwoofern. Nicht mehr und nicht weniger.

"Des Bassfrequenzgangs unterhalb von 70 Hz" wäre korrekter. Darüber sieht man bei dir keine Verbesserung durch Sub Nr. 2 und 3. Ob man die Qualität der Basswiedergabe ausschließlich anhand des FGs beurteilen kann, ist auch fraglich.

Gruß
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markus
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« Antworten #26 am: Mo, 15. Dezember 2008, 19:34 »

Ich beschreibe auf meiner Seite "nur" einen sehr praktikablen Ansatz nach Earl Geddes zur Linearisierung des Bassfrequenzgangs unter Zuhilfenahme von 3 Subwoofern. Nicht mehr und nicht weniger.

"Des Bassfrequenzgangs unterhalb von 70 Hz" wäre korrekter. Darüber sieht man bei dir keine Verbesserung durch Sub Nr. 2 und 3. Ob man die Qualität der Basswiedergabe ausschließlich anhand des FGs beurteilen kann, ist auch fraglich.

Gruß

Nee is klar, ±10dB oder mehr Berg- und Talfahrt ist besser confused Ausserdem hast Du mal wieder nicht gruendlich genug gelesen. Der erste Sub steht in einer Raumecke und dient keinesfalls als Vergleich zu den folgenden Subs. Die Diagramme dienen zur Illustration des Kalibrierungsprozesses. In anderen Raeumen ergibt sich ein voellig anderes Bild.
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gto
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« Antworten #27 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:10 »

Is OT, aber der Vergleich Summa zu O300 is wohl a bissl Äpfel mit Zwetschke. hammeraufkopf
Aber bitte zurück zum Thema, wir sind hier ja nicht in einem HIFI Forum. zwinkern

Grüsse Gerd
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« Antworten #28 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:18 »

summa ist ein wenig hässlich. so für meinen bescheidenen geschmack  zustimm
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gto
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« Antworten #29 am: Mo, 15. Dezember 2008, 20:23 »

Thema: Multisub-Aufstellung nach Earl Geddes   danke
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