Erste Schritte mit REW [b]für Neueinsteiger[b]
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:18
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Autor Thema: Erste Schritte mit REW [b]für Neueinsteiger[b]  (Gelesen 9525 mal)
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HausL
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« Antworten #15 am: Mo, 08. Dezember 2008, 22:23 »

Gehe ich im REW/Settings auf Check Levels, hat die Stellung des MasterVolume-Reglers meiner Soundkarte keine Auswirkung auf den angezeigten Input oder Output.
Ist das normal, oder liegt da schon ein Fehler?
Gruß:  prost goldfield

Das ist normal, jetzt aber bitte nicht nach der Begründung fragen  biggrinsen habe es gerade nur schnell getestet.

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goldfield
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« Antworten #16 am: Mo, 08. Dezember 2008, 22:37 »

Zitat
Das ist normal, jetzt aber bitte nicht nach der Begründung fragen   habe es gerade nur schnell getestet.

Jede Sprosse auf der Leiter zum Erfolg zählt:  biggrinsen

 danke
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iceman
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« Antworten #17 am: Mo, 08. Dezember 2008, 22:55 »

Ich kriegs einfach nicht hin!

So sieht die Wiedergabesteuerung bei mir aus:

Was mir aufgefallen ist:
Gehe ich im REW/Settings auf Check Levels, hat die Stellung des MasterVolume-Reglers meiner Soundkarte keine Auswirkung auf den angezeigten Input oder Output.
Ist das normal, oder liegt da schon ein Fehler?


Und so sieht die Aufnahmesteuerung aus:

Mit dem Regler "Input Mix" muß ich doch im REW unter "Check Levels" den Input an den Output angleichen, bevor ich auf "Measure" klicke.
Oder hab ich da was falsch verstanden?


Gruß:  prost goldfield

Und an dich, Ydope,  danke für deine Geduld  daumenhoch


Mir fällt auf das eigentlich sämtlich Regler für das Eingangssignal auf minimum stehen und gar nicht aktiviert sind. Setz mal überall ein Häckchen und zieh die Regler hoch. Bei dem Input mix weiß ich gar nicht was das ist.
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Ydope
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« Antworten #18 am: Mo, 08. Dezember 2008, 23:13 »

Probiers mal so:




Wo ein Kreuz gemalt ist, muss ein Häkchen hin.

Gruß
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goldfield
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« Antworten #19 am: Mo, 08. Dezember 2008, 23:54 »

 respect      danke      danke      respect

Du scheinst den richtigen Riecher gehabt zu haben.

Zumindest sieht es für mich jetzt besser aus.





Wie gehts weiter?
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Ydope
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« Antworten #20 am: Di, 09. Dezember 2008, 13:19 »

Das erste Bild sieht gut aus, das zweite noch nicht ganz. Hier die Schritte, die man für das zweite durchführen soll:
- Unter Mic/Meter C Weighted SPL Meter deaktivieren und Clear Cal wählen.
- Auf Measure klicken, dort ggf. per erweitern und die End Freq auf 20,000Hz stellen.
- Klicke Start Measuring

Nun sollte ein Ergebnis rauskommen, das sich oberhalb von 10 Hz innerhalb einer Spanne von 0.1 dB bewegt.
Dann ist die Soundkarte kalibriert und du solltest in der Lage sein, das Mikro anzuschließen und wenn alle Pegel gecheckt, zu messen.


P.S.:
Wenn du das ganz im Nachhinein (bei Erfolg) zu einer lesbaren Anleitung zusammenbasteln kannst, wäre anderen Leute sicher sehr geholfen. prost

Gruß
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goldfield
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« Antworten #21 am: Di, 09. Dezember 2008, 17:40 »

Zitat
Das erste Bild sieht gut aus, das zweite noch nicht ganz. Hier die Schritte, die man für das zweite durchführen soll:
- Unter Mic/Meter C Weighted SPL Meter deaktivieren und Clear Cal wählen.
- Auf Measure  klicken, dort ggf. per  erweitern und die End Freq auf 20,000Hz stellen.
- Klicke Start Measuring

Nun sollte ein Ergebnis rauskommen, das sich oberhalb von 10 Hz innerhalb einer Spanne von 0.1 dB bewegt.
Dann ist die Soundkarte kalibriert und du solltest in der Lage sein, das Mikro anzuschließen und wenn alle Pegel gecheckt, zu messen.

Und so sieht das Ergebniss aus:

Wenn ich das richtig verstehe, war dieser zweite Schritt jetzt aber nur eine Überprüfung der vorherigen Kalibrierung, und brauch auch nicht gespeichert werden, richtig?


Zitat
P.S.:
Wenn du das ganz im Nachhinein (bei Erfolg) zu einer lesbaren Anleitung zusammenbasteln kannst, wäre anderen Leute sicher sehr geholfen.

Hab ich ja leichtsinnigerweise versprochen hammeraufkopf.
Aber erstmal muß ich mich da selbst etwas einarbeiten.
« Letzte Änderung: Di, 09. Dezember 2008, 18:08 von goldfield » Gespeichert
goldfield
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« Antworten #22 am: Di, 09. Dezember 2008, 22:16 »

Hallo allerseits!

War das jetzt soweit alles, was ich an Vorarbeiten machen muß, oder kommt noch was dazu?
(Bis auf die spätere Kalibrierung des endgültigen Messmikrofones natürlich)

Ansonsten hab ich jetzt mal meine erste Frequenzgang-Messung an meinem Hörplatz gemacht.
(Allerdings erstmal nur mit einem billigen und unkalibrierten Mikrofon)

Das kam dabei heraus.


Allerdings mußte ich in der Aufnahmesteuerung den Input-Regler wieder auf ca. zwei/drittel hochziehen, da ich sonst die Meldung "Level is Low" bekam.
Oder hole ich mir dadurch wieder irgendwelche Verzerrungen rein, oder muß sogar die Soundcard mit diesem Pegel neu kalibrieren?

Ansonsten scheint die Messung (zumindest im unteren Frequenzbereich) sogar einigermaßen zu passen.
Meine Subwoofer übernehmen ab 80Hz, und sind im Pegel auch (dem Rest gegenüber) etwas angehoben.
Auch die leichte Überhöhung bei ca. 28Hz und bei 50-60Hz entspricht grob dem, was ich damals mit meinem SPL und der Korrekturtabelle ermittelt habe.
(Für mich also alles durchaus nachvollziehbar)


Gruß:  prost goldfield 

« Letzte Änderung: Di, 09. Dezember 2008, 22:21 von goldfield » Gespeichert
iceman
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« Antworten #23 am: Mi, 10. Dezember 2008, 07:29 »

Hallo,

vielleicht fensterst du die Messung noch (oben rechts "Graph limits"). Der Bereich unter 10 Hz interessiert doch wirklich nicht mehr. Im übrigen kannst du Scrennshots vom Graphen abspeichern in dem du auf die Diskette in der linken unteren Ecke des Grafens drückst.

Zitat
Allerdings mußte ich in der Aufnahmesteuerung den Input-Regler wieder auf ca. zwei/drittel hochziehen, da ich sonst die Meldung "Level is Low" bekam.
Oder hole ich mir dadurch wieder irgendwelche Verzerrungen rein, oder muß sogar die Soundcard mit diesem Pegel neu kalibrieren?

Denke nicht, allerdings würde ich einfach die Lautstärke am Verstärker erhöhen. In dem "Kästchen" wo die Rec Taste ist, findest du auch eine die heißt Calibrate. Damit Kalibriest du nicht das Mic sondern die Lautstärke in dem du das Testsingnal mit einem SPL misst und sie dann in REW eingibst.

Ansonsten kannst du jetzt schon loslegen zustimm. Die Problemfrequenzen erkennst du ja im Graphen und sind durch den Gehör bestätigt. Dann kannst dich jetzt daran machen sie niederzuringen daumenhoch

Gruß
Stefan
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Ydope
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« Antworten #24 am: Mi, 10. Dezember 2008, 17:55 »

Zitat
Nun sollte ein Ergebnis rauskommen, das sich oberhalb von 10 Hz innerhalb einer Spanne von 0.1 dB bewegt.
Dann ist die Soundkarte kalibriert und du solltest in der Lage sein, das Mikro anzuschließen und wenn alle Pegel gecheckt, zu messen.

Und so sieht das Ergebniss aus:
...
Wenn ich das richtig verstehe, war dieser zweite Schritt jetzt aber nur eine Überprüfung der vorherigen Kalibrierung, und brauch auch nicht gespeichert werden, richtig?
Richtig, eigentlich hättest du zur Überprüfung ganz nah ran zoomen sollen bei der senkrechten Achse, um die geringe Abweichung zu verifizieren.

Das dürfte alles an Vorbereitung gewesen sein. prost

Input-Mix dürftest du eigentlich problemlos ganz hochfahren können. Wenn irgendwelche Übersteuerungen bei der Aufnahme auftreten, müsste das schon weiter vorne in der Signalkette passieren, d.h. im Mikro oder evtl. im Mic-In.

Gruß
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goldfield
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« Antworten #25 am: Mi, 10. Dezember 2008, 22:11 »

Zitat
Im übrigen kannst du Scrennshots vom Graphen abspeichern in dem du auf die Diskette in der linken unteren Ecke des Grafens drückst
Zitat
In dem "Kästchen" wo die Rec Taste ist, findest du auch eine die heißt Calibrate. Damit Kalibriest du nicht das Mic sondern die Lautstärke in dem du das Testsingnal mit einem SPL misst und sie dann in REW eingibst.
Danke sehr!
Muß mich jetzt erstmal langsam in das Programm einarbeiten, und da sind mir solche Tips imer herzlich willkommen.

Zitat
eigentlich hättest du zur Überprüfung ganz nah ran zoomen sollen bei der senkrechten Achse, um die geringe Abweichung zu verifizieren.

Alles noch machbar:

Von 40Hz abwärtst fällt der Pegel um ca. 0,5dB ab. Ich denke mal, das sollte wohl kein Problem sein.
Von 40Hz-2,0kHz ist alles schön gerade.

Oberhalb von 2,0kHz siehts dann nicht mehr so schön aus:

Ich vermute mal, das dieses aber wohl durch das billige Mikrofon, bzw. durch die Nutzung des Mic-Einganges zustande kommt.

Zitat
Ansonsten kannst du jetzt schon loslegen . Die Problemfrequenzen erkennst du ja im Graphen und sind durch den Gehör bestätigt. Dann kannst dich jetzt daran machen sie niederzuringen


Wie war das noch?
Raumakustik: "You're entering a world of pain." biggrinsen



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goldfield
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« Antworten #26 am: Sa, 13. Dezember 2008, 19:55 »

Nabend allerseits!

Sooo, die ersten Messungen sind gemacht.

Hier mal der Frequenzgang:


Und hier das Wasserfall-Diagram dazu:


Gibt es jetzt noch spezielle Einstellungen (Fensterung, Glättung, etc.), die für eine bessere  Beurteilung der Messungen zu empfehlen sind?

Wären sonst noch irgendwelche Messungen interessant?


Gruß prost und ein schönes WE  prost goldfield
« Letzte Änderung: Sa, 13. Dezember 2008, 19:58 von goldfield » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #27 am: So, 14. Dezember 2008, 14:34 »

Gibt es jetzt noch spezielle Einstellungen (Fensterung, Glättung, etc.), die für eine bessere  Beurteilung der Messungen zu empfehlen sind?

Kommt drauf an, was du beurteilen willst. Wenns um den Bassbereich geht, empfiehlt es sich, sich bei der Betrachtung auf den Bereich unter 300-400 Hz zu beschränken und keine Glättung zu verwenden.
Wenns um den gesamten Übertragungsbereich geht, kann man eine moderate Glättung verwenden, damit es nicht so extrem zackig daher kommt.
Den Bereich unterhalb von 20-30 Hz kannst du auch ignorieren.


Wären sonst noch irgendwelche Messungen interessant?

Die Impulsantwort der ersten 30 ms enthält Informationen über Stärke und Zeitpunkt von frühen Reflexionen.
Die RT-60 ermöglicht eine Bewertung der Nachhallzeit, wird aber ungenauer, je kleiner der Raum ist.

Insgesamt bin ich gespannt, wie die Messungen mit einem richtigen Mikro aussehen werden. So ganz traue ich dem Braten momentan nicht.
Dir auch schönes Rest-WE  prost

Gruß
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goldfield
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« Antworten #28 am: So, 14. Dezember 2008, 17:55 »

Zitat
Insgesamt bin ich gespannt, wie die Messungen mit einem richtigen Mikro aussehen werden. So ganz traue ich dem Braten momentan nicht.

Geht mir auch so.
Hab gestern und heute schonmal etwas mit Kantenabsorbern und Wandabsorbern experimentiert, und werde aus den Messungen nicht ganz schlau.
Ist jetzt nur die Frage, ob ich was falsch mache, die Messungen falsch interpretiere, oder ob das Mikrofon da nicht mitspielt.
Zumindest kann ich keine großartige Verbesserung ableiten.


Zitat
Wenns um den gesamten Übertragungsbereich geht, kann man eine moderate Glättung verwenden, damit es nicht so extrem zackig daher kommt.
Und wo/wie wird das eingestellt?

Zitat
Die Impulsantwort der ersten 30 ms enthält Informationen über Stärke und Zeitpunkt von frühen Reflexionen.
Damit sollte doch zumindest die Wirkung der Absorber (vor allem der Wandabsorber vor den Lautsprechern) sichtbar werden.
Leite ich das aus dem Wasserfall-Diagramm ab, oder wie wird die Impulsantwort gemessen? 


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Ydope
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« Antworten #29 am: So, 14. Dezember 2008, 19:51 »

Hi,

großartige Verbesserungen erfordern meist auch großartige Maßnahmen zwinkern
Aber wenn du einfach mal das Mikro um einen Meter bewegst, müsste das Ergebnis schon deutlich anders aussehen.

Glättung wird links unter "Trace Adjustments" -> Smoothing eingestellt. 1/12 heißt z.B. dass auf 12 Werte pro Oktave gemittelt wird. Sie hat nur Einfluss auf den Frequenzgang, nicht z.B. auf Wasserfall.

Was du zur Impulsantwort sagst, stimmt. Sie ist unter dem Reiter "Impulse" zu finden. Ich finds ganz parktisch, da unten nur ein Häkchen bei "Envelope ETC" zu machen, dann siehts am wenigsten verwirrend aus.
Aus der Impulsantwort werden übrigens vom Programm alle anderen Darstellungen wie z.B. Wasserfall ausgerechnet.

Gruß
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