Einfaches Messmikrofon im Selbstbau !
  
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Di, 07. Februar 2012, 05:01
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Autor Thema: Einfaches Messmikrofon im Selbstbau !  (Gelesen 4552 mal)
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goldfield
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« am: Di, 18. November 2008, 22:44 »

Nabend allerseits!

Wie an anderer Stelle schon angerissen, habe ich vor, mir ein einfaches Messmikrofon (zum Anschluß an den Line-In meines PC's) selbst zu bauen.
Die Betonung liegt hier auf "einfach"
Ich habe also nicht vor, damit in die Lautsprecherentwicklung o.ä. einzusteigen, sondern will damit (lediglich interessenhalber) hier und da mal die Frequenzgänge und evt. Nachhallzeiten in meinem Zimmer messen.
Dafür sollte es (nach endsprechender Kalibrierung natürlich) eigendlich ausreichen.

Das eigentliche Mikrofon (basierend auf der Monacor ECM-2000) liegt schon hier.



Zur Verstärkung, und zur Bereitstellung der benötigten Phantomspeisung wurde mir dieser Mikorofonverstärker von ELV empfohlen.
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=1595

Allerdings liegt die Lieferzeit bei sieben Wochen, und so lange wollte ich eigendlich nicht warten.
Hat jemand eine Idee, wo ich das (oder etwas vergleichbares) schneller bekomme?

Gruß:  prost goldfield  prost
« Letzte Änderung: Di, 18. November 2008, 23:17 von goldfield » Gespeichert
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« Antworten #1 am: Fr, 21. November 2008, 21:05 »

Ne, für den Preis nicht, allerdings besser...
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markus
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« Antworten #2 am: Fr, 21. November 2008, 23:18 »

Selbstbau ist Quatsch. Das schafft nur noch mehr Probleme mit denen der Messanfaenger konfrontiert ist. Ein Behringer ECM8000 kostet 60 Euro und ein brauchbarer Preamp (z.B. Monacor IMG Stage Line MPA-102) nochmal das Selbe. Ich wuerde sogar ein USB Preamp mit AD-Wandler bevorzugen - damit faellt schon mal eine Stufe weg, die man uebersteuern kann.

Viele Gruesse, Markus
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« Antworten #3 am: Sa, 22. November 2008, 08:44 »

Welche Probleme denn, zum Beispiel?

Stefan
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iceman
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« Antworten #4 am: Sa, 22. November 2008, 16:25 »

Ich finds quatsch das hier nach einer alternativen Lösung für ca. 30€ gesamt kosten gefragt wird und als vorschlag kommt eine lösung für 120€. Und dann noch nichtmal mit detaillierter Begründung warum die andere Lösung für 4 mal so viel Geld besser ist confused

Die Monacor ist doch eine OEM Kapsel von Panasonic, oder? Wahrscheinlich die MCE 2000! Die muß ist nicht unbedingt auf einen seperaten Verstärker angewiesen. An den schon lage üblichen Soundkarten läuft die auch so. Zum ausproboeren reicht es allemal.

Gruß
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markus
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« Antworten #5 am: Sa, 22. November 2008, 20:04 »

Wenn man die Ursprungsmotivation von goldfield betrachtet, dann ging's doch darum den Bassbereich in seinem Hoerraum in den Griff zu bekommen. Fuer mich ist der zielfuehrende Weg das Messequipment zu kaufen und nicht der, selbst zu bauen.

iceman, klar 30 Euro...und was kostet gleich nochmal das ganze zusaetzliche Geraffel, das man bis zum finalen Produkt braucht? Die Preisdiskussion bei DIY ist Quatsch. Wenn man gerne baut, dann macht man das einfach, weil man's gerne macht oder das Produkt so nicht kaufbar ist, aber ueber den Preis zu argumentieren ist sinnlos.

Stefan, schon mal erlebt, dass jemand ohne Vorkenntnisse (unterstelle ich ohne besseres Wissen) einfach mal so einen Preamp zusammenloetet?
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iceman
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« Antworten #6 am: Sa, 22. November 2008, 23:34 »

Zitat
Die Monacor ist doch eine OEM Kapsel von Panasonic, oder? Wahrscheinlich die MCE 2000! Die muß ist nicht unbedingt auf einen seperaten Verstärker angewiesen. An den schon lage üblichen Soundkarten läuft die auch so.

Ich würde auf den Pre Amp verzichten wenn meine Vermutung bezüglich der Monacor Kapsel korrekt ist. Und wenn die Anleitung / Bauplan detailliert genug ist kann auch jemand ohne Erfahrung fast alles zusammen bauen. Klapp bei Lego ja auch.

Grüße
Stefan
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goldfield
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« Antworten #7 am: So, 23. November 2008, 01:29 »

Zitat
Die Monacor ist doch eine OEM Kapsel von Panasonic, oder? Wahrscheinlich die MCE 2000
Richtig.
Ist die MCE-2000, und soweit ich das im Netz rausgelesen habe, wird diese auch von Panasonic vetrieben.
Ausgesucht hab ich mir die, weil im Hifi-Forum wohl schon mehrere ein Messmikro damit gebaut haben, und das Preis-Leistungsverhältniss recht gut sein soll.

Zitat
klar 30 Euro...und was kostet gleich nochmal das ganze zusaetzliche Geraffel, das man bis zum finalen Produkt braucht
In irgend einer älteren Ausgabe von Klang&Ton hat es wohl auch mal eine Bauanleitung dazu gegeben.
Die Kosten dafür sollen um ca. 20,-€ liegen, was auch preislich meiner Vorstellung entspricht.

Zitat
Fuer mich ist der zielfuehrende Weg das Messequipment zu kaufen und nicht der, selbst zu bauen
Zitat
Wenn man gerne baut, dann macht man das einfach, weil man's gerne macht oder das Produkt so nicht kaufbar ist, aber ueber den Preis zu argumentieren ist sinnlos.
Zum einen bastel ich ich einfach gerne. Macht mir Spaß, und ich lerne auch was dabei.
Zudem würde ich mich zwar gerne näher mit dem Thema beschäftigen, bin aber auch nicht bereit, 100,-€ (Plus/Minus XXX) in Messequipment zu investieren.

Zitat
schon mal erlebt, dass jemand ohne Vorkenntnisse (unterstelle ich ohne besseres Wissen) einfach mal so einen Preamp zusammenloetet?
Das sollte kein Problem sein.
Wir haben im Betrieb eine Mobilfunk-Abteilung, und wenn ich den Kolegen die Teile mit Bauplan, und eine Cola hinlege, löten die mir das zusammen, wenn es für mich zu kompliziert wird.

Zitat
MCE 2000! Die muß ist nicht unbedingt auf einen seperaten Verstärker angewiesen. An den schon lage üblichen Soundkarten läuft die auch so.
Müßte ich einfach mal ausprobieren.
Soweit ich das im Netz gelesen habe, sollen die Mikrofoneingänge von Soundkarten z.T. sehr starke Abweichungen verursachen, weshalb man eher den Line-In in Verbindung mit einem VV nutzen soll.

Ist ja auch hiermit http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=1595 kein großer finanzieller Aufwand, und mit etwas Unterstützung würde ich das sicher auch hinkriegen.
Was mir nur nicht passt, sind die sieben Wochen Lieferzeit. Ich hab die Woche vor Weihnachten Urlaub, und würde das dann gerne in Angriff nehmen.


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iceman
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« Antworten #8 am: So, 23. November 2008, 12:00 »

Hallo,
du kannst bei Room EQ unter dem Punkt "Settings", Reiter "Soundcard" die Eingänge kalibrieren. Dann sollte ein Bassabfall vom Miceingang auch kein Thema mehr sein zwinkern

Gruß
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goldfield
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« Antworten #9 am: Sa, 06. Dezember 2008, 17:53 »

Ich will jetzt, wie schon von Iceman vorgeschlagen, auf den VV verzichten, und den Mic-In meiner Soundkarte nutzen.
Allerdings bekomm ich das Microfon mit der MCE-2000 da nicht zum laufen.
Mit dem Mikrofon meines PC-Headset's funktioniert es, aber da das vermutlich nicht besonders genau ist, und vermutlich auch keine Kugelcharakteristik besitzt, würde ich lieber die MCE-2000 nutzen.

Braucht die MCE-2000 evt. auch ohne VV noch eine Phantomspeisung?
Wenn ja, kann jemand einem Laien erklären, wie ich sowas hinkriege?
« Letzte Änderung: Sa, 06. Dezember 2008, 17:55 von goldfield » Gespeichert
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« Antworten #10 am: So, 07. Dezember 2008, 15:25 »

Ich mußte einfach nur die zwei drähtchen an ein Miniklinkenstecker drann löten und das gebilde dann in meine Realtek Onboardsoundkarte stecken. Evtl. kann man im Soundtreiber Phantomspoeisung aktivieren ?

Gruß
Stefan
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goldfield
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« Antworten #11 am: So, 07. Dezember 2008, 16:50 »

Hmmm!

Zitat
Evtl. kann man im Soundtreiber Phantomspoeisung aktivieren

Hab gerade nochmal alles durchsucht. Kann da aber nichts finden.

Wenn ich im REW unter Settings>Soundcard auf Check Levels gehe, wird auch ein geringer Pegel angezeigt.
Aber deutlich zu niedrig, obwohl die Anlage schon ziemlich Laut eingestellt ist.


Beim Mikrofon neines Headsets habe ich dagegen vollen Pegel.

An der Soundkarte scheint es also nicht zu liegen.
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Ydope
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« Antworten #12 am: So, 07. Dezember 2008, 18:28 »

Ich will jetzt, wie schon von Iceman vorgeschlagen, auf den VV verzichten, und den Mic-In meiner Soundkarte nutzen.
Allerdings bekomm ich das Microfon mit der MCE-2000 da nicht zum laufen.
Mit dem Mikrofon meines PC-Headset's funktioniert es, aber da das vermutlich nicht besonders genau ist, und vermutlich auch keine Kugelcharakteristik besitzt, würde ich lieber die MCE-2000 nutzen.

Braucht die MCE-2000 evt. auch ohne VV noch eine Phantomspeisung?
Wenn ja, kann jemand einem Laien erklären, wie ich sowas hinkriege?


Wenn du die MCE-2000 nehmen willst und nicht das Headset, brauchst du auch einen Vorverstärker. Selbst wenn die Karte die Spannung bereit stellen kann.
Die Mic-Ins von Soundkarten habe nicht nur mangelnden Tiefabss sondern auch meist schon ziemliches Rauschen. Mit Vorverstärker kannst du über Line-In rein und hast automatisch ein brauchbares Setup. Zum Probieren und Test-Messen kannst du bis dahin das Headset nehmen.

Gruß
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goldfield
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« Antworten #13 am: So, 07. Dezember 2008, 19:02 »

Heißt das, für eine einigermaßen verlässliche Messung komme ich um einen VV doch nicht herum?

Ich hatte eigendlich nicht vor, viel Geld in ein Meßsystem zu investieren.
Mit diesem VV
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=1595
sollte das ja eigendlich auch recht günstig machbar sein, und die Phantomspeisung stellt der ja angeblich auch bereit.
Das Problem sind nur die sieben Wochen Lieferzeit.

Ich bin zeitlich leider immer recht eingeengt, und will daher unbedingt den Urlaub zwischen den Feiertagen für die Aufstellung der neuen Subwoofer, den Bau und die Anbringung von Absorbern,  und die dazugehörenden Messungen nutzen.

Was also jetzt machen?
Gibt's noch einen anderen geeigneten VV, in günstiger Preislage?
Oder ein anderes geeignetes und günstiges Mikrofon, welches ohne VV/Phantomspeisung auskommt?
Oder gibt's noch eine andere Möglichkeit, diese Messkapsel zu nutzen?





« Letzte Änderung: So, 07. Dezember 2008, 19:06 von goldfield » Gespeichert
HausL
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« Antworten #14 am: So, 07. Dezember 2008, 19:10 »

Hallo,

-> http://lasip.hifi-selbstbau.de/cgi-bin/shop/shop.cgi unter Mikrofone, sollte als preiswerte Lösung ausreichen.

Grüße
 prost
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