Dann bleibt nur Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, ...
Und das hab ich dann gestern auch den ganzen Tag gemacht.
Da es in meinem kleinen Zimmer ja nur zwei mögliche Varianten für die Aufstellung gibt,
und diese auch noch sehr nah beieinander liegen, gab es bei den Messungen auch nur relativ geringe Unterschiede.
Gemessen habe ich dann für jede Aufstellungsvariante jeweils wieder mit allen machbaren Trennfrequenzen, und diese dann jeweils wieder mit offenen und geschlossenen Reflexrohren der Mains.
Da sich (wie schon erwähnt) beide möglichen Aufstellungsvarianten in den Messungen nur geringfügig unterschieden, habe ich mich für die Lösung endschieden, die sich später auch optisch am besten einbinden lässt.

Die besten Ergebnisse habe ich hier wieder mit einer Trennfrequenz von 150Hz, und Verschlossenen Reflexrohren der Mains erreicht.
Hier mal die Frequenzgänge (15-500Hz, ohne Glättung, Trennfrequenz @150Hz) Ausgangssituation, nur die beiden alten Subwoofer auf dem Podest.
Hier nur die beiden neuen, oberen Subfoofer (siehe Foto).
Und hier alle vier Subwoofer zusammen
Meine bescheidene Meinung dazu:
Sowohl die unteren, als auch die oberen Subwooferpaare bringen im Bereich ab der Trennfrequenz (150Hz), bis runter auf ca.45Hz schon einen Frequenzgang, der sich innerhalb von ca. 5dB bewegt.
Für Musik könnte man damit m.E. schon wirklich zufrieden sein.
Durch den Einsatz aller vier Subwoofer wird gerade der untere Bereich nochmals angehoben,
so das (wenn man von der Erhöung um 50-60Hz absieht) sich der Frequenzgang sogar bis runter auf ca. 20Hz innerhalb von 5dB bewegt.
Das kommt aber hauptsächlich nur noch dem Einsatz im Heimkino-Bereich zugute.
Meinem persönlichen Höreindruck nach, scheint aber der Frequenzgang nicht alles zu sein.Vieleicht spielt auch der Pegel(reserve)gewinn (bzw. die geringere Membranauslenkung bei gleichem Pegel)durch die zwei zusätzlichen Subwoofer eine Rolle.
Zumindest meinem subjektiven Eindruck nach bin ich der Ansicht, das der Bass nun auch noch etwas straffer und präziser überkommt.
Aus dem Bauch heraus würde ich also sagen, das sich hier der Aufwand doch gelohnt hat, zumal die Kosten für die beiden zusätzlichen Subwoofer (im Schnitt 35,-€ pro Chassis) sehr gering sind. ps:Die leichte Erhöung um 50-60Hz hatte ich ja bereits angesprochen.Dazu fiel mir gerade ein, das meine Soundkarte über einen (wenn auch recht einfachen) EQ verfügt.
Eigendlich halte ich ja nichts davon, aber testweise habe den Bereich um 60Hz damit mal etwas runtergezogen.
Mit folgendem Ergebniß:
Der gesammte Bereich, ab der Trennfrequenz bis ca. 20Hz, liegt nun überwiegend innerhalb von ca. 5dB.
Ich denke, für die Räumlichen Verhältnisse, und den geringen technischen Möglichkeiten, kann ich hier wirklich zufrieden sein.