Multisub-System unter Dachschräge
  
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Di, 07. Februar 2012, 21:22
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Autor Thema: Multisub-System unter Dachschräge  (Gelesen 3016 mal)
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goldfield
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« Antworten #30 am: Sa, 24. Januar 2009, 14:45 »

Zitat
Dann bleibt nur Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, ...

Und das hab ich dann gestern auch den ganzen Tag gemacht.

Da es in meinem kleinen Zimmer ja nur zwei mögliche Varianten für die Aufstellung gibt,
und diese auch noch sehr nah beieinander liegen, gab es bei den Messungen auch nur relativ geringe Unterschiede.
Gemessen habe ich dann für jede Aufstellungsvariante jeweils wieder mit allen machbaren Trennfrequenzen, und diese dann jeweils wieder mit offenen und geschlossenen Reflexrohren der Mains.

Da sich (wie schon erwähnt) beide möglichen Aufstellungsvarianten in den Messungen nur geringfügig unterschieden, habe ich mich für die Lösung endschieden, die sich später auch optisch am besten einbinden lässt.


Die besten Ergebnisse habe ich hier wieder mit einer Trennfrequenz von 150Hz, und Verschlossenen Reflexrohren der Mains erreicht.


Hier mal die Frequenzgänge (15-500Hz, ohne Glättung, Trennfrequenz @150Hz)

Ausgangssituation, nur die beiden alten Subwoofer auf dem Podest.


Hier nur die beiden neuen, oberen Subfoofer (siehe Foto). 


Und hier alle vier Subwoofer zusammen



Meine bescheidene Meinung dazu:
Sowohl die unteren, als auch die oberen Subwooferpaare bringen im Bereich ab der Trennfrequenz (150Hz), bis runter auf ca.45Hz schon einen Frequenzgang, der sich innerhalb von ca. 5dB bewegt.
Für Musik könnte man damit m.E. schon wirklich zufrieden sein.
Durch den Einsatz aller vier Subwoofer wird gerade der untere Bereich nochmals angehoben,
so das (wenn man von der Erhöung um 50-60Hz absieht) sich der Frequenzgang sogar bis runter auf ca. 20Hz innerhalb von 5dB bewegt.
Das kommt aber hauptsächlich nur noch dem Einsatz im Heimkino-Bereich zugute.

Meinem persönlichen Höreindruck nach, scheint aber der Frequenzgang nicht alles zu sein.
Vieleicht spielt auch der Pegel(reserve)gewinn (bzw. die geringere Membranauslenkung bei gleichem Pegel)durch die zwei zusätzlichen Subwoofer eine Rolle.
Zumindest meinem subjektiven Eindruck nach bin ich der Ansicht, das der Bass nun auch noch etwas straffer und präziser überkommt.

Aus dem Bauch heraus würde ich also sagen, das sich hier der Aufwand doch gelohnt hat, zumal die Kosten für die beiden zusätzlichen Subwoofer (im Schnitt 35,-€ pro Chassis) sehr gering sind.



ps:

Die leichte Erhöung um 50-60Hz hatte ich ja bereits angesprochen.
Dazu fiel mir gerade ein, das meine Soundkarte über einen (wenn auch recht einfachen) EQ verfügt.
Eigendlich halte ich ja nichts davon, aber testweise habe den Bereich um 60Hz damit mal etwas runtergezogen.

Mit folgendem Ergebniß:

Der gesammte Bereich, ab der Trennfrequenz bis ca. 20Hz, liegt nun überwiegend innerhalb von ca. 5dB.

Ich denke, für die Räumlichen Verhältnisse, und den geringen technischen Möglichkeiten, kann ich hier wirklich zufrieden sein.
« Letzte Änderung: Sa, 24. Januar 2009, 16:18 von goldfield » Gespeichert
markus
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« Antworten #31 am: Sa, 24. Januar 2009, 16:47 »

Kannst Du bitte noch Messungen jeweils 10cm links und recht von der Hoerposition zeigen?

Viele Gruesse, Markus
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Ydope
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« Antworten #32 am: Sa, 24. Januar 2009, 17:52 »

Und zu vergleichende Graphen am besten übereinanderlegen...
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goldfield
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« Antworten #33 am: Sa, 24. Januar 2009, 18:14 »

Hier der gewünschte Vergleich.

Im Vergleich zu den Messungen im vorherigen Post wurde jedoch inzwischen der Pegel der Subwoofer um ca. 5dB angehoben, da dies meinem persönlichen Hörgeschmack eher entspricht.
Der Frequenzgang in diesem Bereich bleibt jedoch nahezu identisch.



Violet = Hörplatz / Blau = 10cm rechts / rot = 10cm links


Und nochmal über "separate the traces" etwas voneinander getrennt.

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Ydope
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« Antworten #34 am: Sa, 24. Januar 2009, 20:47 »

Isrt doch alles wunderbar. Vielleicht findest du noch einen Weg, oberhalb von 140 Hz etwas zu machen, denn das sieht weit weniger schön aus als der Tiefbassbereich.

Gruß
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asb
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« Antworten #35 am: So, 25. Januar 2009, 12:06 »

Hallo Goldfield,

Isrt doch alles wunderbar. Vielleicht findest du noch einen Weg, oberhalb von 140 Hz etwas zu machen, denn das sieht weit weniger schön aus als der Tiefbassbereich.

Gruß


schliesse mich da an. Der Bereich bis 150 Hz sieht beneidenswert aus.  daumenhoch
Ich denke, du kannst dir eine andere Aufgabe suchen zwinkern


Grüsse, Andy
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goldfield
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« Antworten #36 am: So, 25. Januar 2009, 15:50 »

Danke, für die Blumen.

Ich denke auch, das kann sich sehen/hören lassen.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich da (zumindest in dem Frequenzbereich) von einigen weitaus aufwendiger behandelten Räumen schon schlimmeres gesehen.

Ich könnte mir vorstellen, das gerade im Bassbereich die Dachschrägen (weniger parallele Flächen),
sowie die schwingfähigen Holzwände und die Deckenvertäfelung evt. sogar Vorteile haben.
Vermutlich wird den Raummoden dadurch schon einiges an Energie entzogen.
Das würde m.E. auch erklären, weshalb die Kantenabsorber in den Wasserfällen kaum noch eine Wirkung zeigen.

Wie dem auch sei, ich bin damit jedenfalls erstmal zufrieden.
Und obwohl/weil die Tatsache, das ich mich überhaupt mal mit der Akustik und mit Messungen beschäftigt habe, fast noch mehr gebracht hat wie die zusätzlichen Subwoofer, verbuche ich das Projekt für mich als erfolgreich.

Werde mich also jetzt getrost weiter mit den anderen Bereichen meiner Akustik beschäftigen.


Bis hierhin als allen, die mich hier bisher unterstützt haben, meinen allerbesten Dank:  prost

Gruß: Dieter


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Ydope
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« Antworten #37 am: So, 25. Januar 2009, 16:16 »

 prost

Vielleicht findest du noch die Reflexionen, die für die Einbrüche > 140 Hz verantwortlich sind und kannst da mit deinen Dämmplatten noch was verbessern.

Gruß
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