Multisub-System unter Dachschräge
  
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Di, 07. Februar 2012, 20:00
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Autor Thema: Multisub-System unter Dachschräge  (Gelesen 3014 mal)
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goldfield
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« Antworten #15 am: Di, 18. November 2008, 21:23 »

Danke für den Link, aber das wäre für mich doch etwas zuviel des Guten.
Ich dachte eher an ein einfaches Messmikro, zum Anschluß an meine Soundkarte.


Kann jemand was zu meiner Alternativ-Variante (Bild oben) sagen?
Wäre das evt. sinnvoller, als mein ursprünglicher Plan?
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markus
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« Antworten #16 am: Di, 18. November 2008, 21:39 »

Nein, das ist nicht besser, da Du noch immer keinerlei Kenntnis des Schallfeldes am Hoerplatz hast. Ohne Messmikro kann ich Dir nur die von mir bereits vorgeschlagene Methode mit 3 Subs und Abstimmung nach Gehoer empfehlen. Dazu solltest Du ein Prograemmchen haben, mit dem man Sinustoene erzeugen kann.
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« Antworten #17 am: Di, 18. November 2008, 21:46 »

Danke für den Link, aber das wäre für mich doch etwas zuviel des Guten.
Ich dachte eher an ein einfaches Messmikro, zum Anschluß an meine Soundkarte.

Da ist ein MicPre drin...
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goldfield
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« Antworten #18 am: Di, 18. November 2008, 23:30 »

Hier hab ich mal einen eigenen Thread zum Messmikrofon aufgemacht.
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,289.0.html

Scheinbar macht es wohl mehr Sinn, erstmal damit zu beginnen, und mich in eine geeignete Software eizuarbeiten.
Danach werde ich dann für die Subwoofer erstmal einfache Testgehäuse bauen, und (mit Hilfe von Messungen) die günstigste Aufstellungsvariante ermitteln.


Gruß:  prost goldfield  prost
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markus
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« Antworten #19 am: Mi, 19. November 2008, 00:16 »

Sehr vernuenftige und zielfuehrende Entscheidung. Die effektivste Variante ist die mit 3 Subs. Nur noch mehr Subs helfen mehr. Mit 3en erreichst Du aber schon mal 90%.
Hier gibt's das passende Prograemmchen zum Einmessen der Subs:
http://www.libinst.com/SynRTA.htm
« Letzte Änderung: Mi, 19. November 2008, 18:12 von markus » Gespeichert
goldfield
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« Antworten #20 am: Do, 22. Januar 2009, 16:03 »

Hallo allerseits!

Ein funktionierendes Messmikro ist in Betrieb, in die Software (REW) hab ich mich einigermaßen eingearbeitet, und die beiden zusätzlichen Subwoofer sind angeschlossen.
Eigendlich könnte ich jetzt mit den Messungen zu dem Projekt durchstarten.

Oder ist es sinnvoller/notwendig zu warten, bis die neuen Subwoofer eingespielt sind? 
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alex8529
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« Antworten #21 am: Do, 22. Januar 2009, 16:29 »

bis die neuen Subwoofer eingespielt sind?[/b] 

dann musst du aber das Mikro auch einspielen.... zwinkern
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gto
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« Antworten #22 am: Do, 22. Januar 2009, 16:49 »

Selbst wenn es Effekte bezüglich einspielen geben sollte, werden die möglichen Größenordnungen bei deinen Messungen keine Rolle spielen.

Grüsse Gerd
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goldfield
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« Antworten #23 am: Do, 22. Januar 2009, 17:11 »

Zitat
Selbst wenn es Effekte bezüglich einspielen geben sollte, werden die möglichen Größenordnungen bei deinen Messungen keine Rolle spielen.

Hätte ich eigendlich auch gedacht, aber mich wundern die doch recht unterschiedlichen Frequenzgänge, zwischen alten und neuen Subwoofern.

Hier mal der provisorische Testaufbau.




Damit hätte ich jetzt z.B. nicht gerechnet.

Hier mal der FG der alten Subs, auf dem Podest.

Und ebenfalls die alten Subs, diesmal vor dem Podest.



Und hier jetzt die neuen Subs, auf dem Podest:


Und die neuen Subs, vor dem Podest:



Was mich zum ersten wundert, ist der unterschiedliche FG zwischen alten und neuen Subwoofern.
Chassis und Gehäuse sind absolut identisch.
Liegt das evt. doch daran, das die neuen noch nicht eingespielt sind?

Bei den unterschiedlichen Standorten dagegen, ändert sich der FG kaum.
Sowohl die alten, als auch die neuen Subs zeigen kaum eine Veränderung im Frequenzgang,
egal ob sie jetzt auf dem Podest, oder davor stehen.
Da hätte ich zumindest einen deutlicheren Unterschied erwartet.



« Letzte Änderung: Do, 22. Januar 2009, 17:21 von goldfield » Gespeichert
markus
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« Antworten #24 am: Do, 22. Januar 2009, 17:40 »

Wenn Du die Subs messen willst, dann geht das in geschlossenen Raeumen nur als Nahfeldmessung (Mic direkt vor die Membran, sodass die Membran das Mic gerade noch nicht beruehrt). Ist das ein geschlossener Sub?

Was sieht man in den Diagrammen? Messposition, Messignal, gemittelte Messungen, Fensterlaenge, Smoothing?

Viele Gruesse, Markus
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goldfield
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« Antworten #25 am: Do, 22. Januar 2009, 18:12 »

Zitat
Wenn Du die Subs messen willst, dann geht das in geschlossenen Raeumen nur als Nahfeldmessung (Mic direkt vor die Membran, sodass die Membran das Mic gerade noch nicht beruehrt).

Stimmt: Den Schritt, erstmal die tatsächlichen Frequenzgänge aller Subs zu messen, hab ich wieder mal vergessen.
Kommt als nächstes dran.

Zitat
Ist das ein geschlossener Sub?
Jawoll, geschlossen, und über den AVR bei 150Hz getrennt.
Die Trennung habe ich deshalb so hoch gewählt, da mir so (vor allem im Übergangsbereich zu den Mains) der Frequenzgang am besten erscheint.

Zitat
Was sieht man in den Diagrammen? Messposition, Messignal, gemittelte Messungen, Fensterlaenge, Smoothing

Die Messungen oben zeigen eine Messung am Hörplatz, ungeglättet, mit einen Sinussweep von 15-500Hz.



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goldfield
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« Antworten #26 am: Do, 22. Januar 2009, 20:38 »

Hier jetzt die Frequenzgänge aller einzelnen Subbwoofer, bei einer Trennfrequenz von 150Hz, im Nahfeld gemessen.

Also machen doch schonmal alle so ziemlich den gleichen FG.



Und hier die Situation, für die diese Subwoofer ursprünglich geplant waren.
Beides im Nahfeld gemessen, bei einer Trennfrequenz von 80Hz
Bei dem roten FG wurde ein Linkwitz/Riley-Filter vorgeschaltet, um die Subwoofer auf 30Hz/-3dB zu entzerren.

Funktioniert im Nahfed gemessen auch recht gut, wie man sieht, und brachte in ausgiebigen Hörtests leichte Vorteile, gegenüber einer vergleichbaren BR-Abstimmung.

Nur gibt der Raum um 30-40Hz schon so viel dazu, das mit dem LR-Filter hier eine saftige Überhöung die Folge ist.
Daher muß/kann ich darauf wohl verzichten.



Wie sollte jetzt der nächste Schritt aussehen, um die vier Subwoofer so einzubinden, das ein möglichst gerader Frequenzgang dabei rauskommt?
« Letzte Änderung: Do, 22. Januar 2009, 20:59 von goldfield » Gespeichert
markus
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« Antworten #27 am: Do, 22. Januar 2009, 22:30 »

http://www.mehlau.net/audio/multisub_geddes/
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goldfield
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« Antworten #28 am: Do, 22. Januar 2009, 23:47 »

Danke für den Link, aber

1. kann ich leider (hatte ich ja schonmal erwähnt) kein Englisch.
2. Bin ich nicht sicher, ob meine vorhandene Technik die nötigen Anforderungen dazu erfüllt.

Die vier Subwoofer sind im Prinzip einfache passive Subwoofer, die über einen alten Stereo-Amp von mir betrieben, und über die interne Weiche des AVR getrennt werden.

Die einzigen Möglichkeiten der Einstellungen wären also
- Auswahl der Trennfrequenz am AVR
- Pegelanpassung eins Subwoofer/Subwooferpaares über den Balanceregler des Stereo-Amp
- 180° Phasendrehung durch Verpolung

Weitere größere Ausgaben für irgendwelche Technik sind derzeit leider absolut ausgeschlossen.
(Muß unerwartet die Abwrackprämie ausnutzen)
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markus
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« Antworten #29 am: Fr, 23. Januar 2009, 02:12 »

Dann bleibt nur Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, Sub herumschieben, messen, ...
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